Romy Hausmann - Liebes Kind

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Offline Inge78

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Romy Hausmann - Liebes Kind
« am: 08. April 2019, 07:46:28 »
Zitat
Dieser Thriller beginnt, wo andere enden

Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.

In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.

Nach 14 Jahren in einer Hütte kann Lena fliehen. Doch wer war der Mann, der sie entführt hat? Nichts ist, wie es zuerst scheint.

Ich habe Romy Hausmann bei einer Lesung erlebt, schon da hat das Buch mich in seinen Bann gezogen. Ihr Schreibstil ist total spannend, ich habe das Buch in 2 Tagen durchgesuchtet. Und ich war beim Lesen immer wieder überrascht über den ein oder anderen Twist in der Geschichte. Ich habe eine andere Geschichte erwartet, eine Art "Natascha Kampusch" Geschichte inkl einer Eingewöhnung ins normale Leben mit Rückblicken. Das ist es, irgendwie. Und noch so viel mehr. Romy Hausmann hat bei der Lesung erzählt, dass sie viel mit Psychologen gearbeitet hat bei dem Buch und ich finde, das merkt man dem Buch auch an. Ich kenne mich nicht aus, ich empfinde aber die Personen alle sehr gut gezeichnet.
Das Buch hat verschiedene Stimmen, die Kapitel sind immer unterschiedlich betitelt, mal "spricht" Lena, mal die 13-jährige Hannah (diese Stimme hat mir zweitweise Gänsehaut bereitet ), mal Lenas Vater Matthias. Das Buch lebt von Rückblicken, die aber nicht chronologisch geordnet sind. Dadurch war ich oft verwirrt beim Lesen, und es ist nicht immer einfach, der Story zu folgen. Aber das macht auch den Reiz des Buches aus. Ich habe mind. 25 Theorien aufgeworfen, wer was wann warum gemacht hat, hatte diverse Verdächtigungen, die meisten Theorien konnte ich aber quasi in die Tonne hauen am Ende.
Zum Ende des Buches lösen sich alle Stränge, was mir sehr gut gefällt. Es ist abgeschlossen, aber offen genug für die eigene Fantasy. Und das letze Kapitel, die letzte Stimme hat mir fast die Tränen in die Augen getrieben
Ein großartiges Buch
Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

Offline leseschnecke

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Re: Romy Hausmann - Liebes Kind
« Antwort #1 am: 08. April 2019, 11:03:53 »
Danke, Inge, für die Rezi.

Ich lese eigentlich nie Thriller, aber das hat mich neugierig gemacht!
Mein SUB wächst und wächst.... :smilie_les_0081: