Charles Pépin- Sich selbst vertrauen: Kleine Philosophie der Zuversicht

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Offline Firnsarnwen

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  • Ich habe keine Macken, das sind Special Effects.
Im Meinungsgewitter auf die eigene Stimme hören. Eine klare Richtung einschlagen, wenn sich grenzenlose Möglichkeiten auftun. Entscheidungen treffen trotz Zweifeln. All das erfordert eine wesentliche Fähigkeit: sich selbst vertrauen zu können. Doch was bedeutet es, sich selbst zu vertrauen? Warum fällt es manchen Menschen leichter als anderen? Worin liegt der Unterschied zwischen Selbstvertrauen und Selbstsicherheit? Charles Pépin findet die Antworten auf diese Fragen in Philosophie, Literatur und Kunst, Psychologie und Pädagogik. Leicht und lebendig zeigt er, wie jeder von uns dem Ungewissen mit mehr Zuversicht entgegentreten kann. Ein stärkendes Buch für unsichere Zeiten.

Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG (13. Mai 2019)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3446262261
ISBN-13: 978-3446262263
EUR 17,00

         
Manchmal entdeckt man quasi aus Versehen einen kleinen Schatz. Man liest in ein Buch rein, obwohl man mit dem Titel " Sich selbst vertrauen"erst mal nicht so viel anfangen kann und bleibt an einem Gedanken hängen.

Hier war es der Abschnitt über Aristoteles und die Freundschaft, den ich hier in dem Zusammenhang gar nicht erwartet hätte, der mich aber sehr angesprochen hat. Charles Pépin schafft es mit seiner kleinen Philosophie zu fesseln und zwar so sehr, dass ich das -zugegenermaßen nicht sehr dicke Buch- in einem Rutsch durchgelesen habe. Und obwohl es inhaltlich zum Teil um schwierige Themen geht wie Vertrauens- und Lebenskrisen, Sinnfindung im Beruf und der Realitätsverzerrung, die wir im Umgang mit den sozialen Medien unter Umständen einfach so hinnehmen, lesen sich die Seiten leicht, flüssig und eingängig und man merkt erst später bei einem Blick auf die umfangreiche Quellenangaben am Ende, dass man sich mit Gedanken von Heraklit, Nietzsche, Kant und unzähligen Philosophen und Schriftstellern mehr beschäftig hat.
Für mich ein überraschendes "Wohlfühlbuch", in das ich sicher nicht zum letzten Mal reingelesen habe.

9/10
What we do in life, echoes in eternity

Offline Tara

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  • Nostalgie war früher auch mal besser.
Ist gleich auf meinem Wunschzettel gelandet!
Im finstren Föhrenwald da wohnt ein wahrer Meister, der ficht ganz furchtlos kalt sogar noch gegen Geister

Offline Christiane

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Klingt wirklich gut und ich fürchte, das ist schon wieder eines für meine Wunschliste  :rollen:.
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
 Ray Bradbury (1920 - 2012)