Benedict Jacka - Das Labyrinth von London

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Offline Nerolaan

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Benedict Jacka - Das Labyrinth von London
« am: 05. Januar 2020, 15:45:24 »
Autor: Benedict Jacka
Genre: Fantasy

Taschenbuch: 415 Seiten
Verlag: Blanvalet
ISBN-13: 978-3734161650

Hätte, hätte, Fahradkette – wer kennt ihn nicht, diesen Spruch und wer wünscht sich nich auch hin und wieder er hätte an einer bestimmten Stelle eine andere Entscheidung getroffen? Wahrscheinlich jeder von uns.

Doch Alex Verus sieht das sicherlich anders: er ist Wahrsager, betreibt seinen eigenen kleinen Laden  im beschaulichen Camden in London.
Als Wahrsager ist er in der Lage alle möglichen Varianten der Zukunft im Vorfeld zu begutachten und er weiß daher (meistens), was er tun sollte, und was tunlichst nicht.

Dennoch gerät er ziemlich schnell in eine Sache hinein, auf die er so nur minimal vorbereitet war: er soll dem Rat der Zauberer, der eigentlich kein Fan von ihm ist, helfen ein Artefakt zu bergen. Natürlich wollen dies auch andere und so schwebt der coole Magier aus London schnell in Lebensgefahr.

„Das Labyrinth von London“ ist der ertse Band um den Magier Alex Verus und er hat mich so gut unterhalten, dass ich noch im Verlauf von Band 1 einfach den 4.vorbestellt habe.

Wie die oben beschriebenen Ereignisse vermuten lassen, gibt es in der Reihe keine eigene Magierwelt. Die Magie ist Teil der unseren und die Menschheit teilt sich auf in Magier (wobei es hier noch Weiß- und Schwarzmagier gibt) und Nicht-Magier.
Die Geschichte wird komplett aus der Sicht des Protagonisten Alex erzählt. Er war mir direkt sympathisch. Auch, weil er zum Glück kein aalglatter Wahrsager ist, sondern seine Vergangenheit, sowie seine Ecken und Kanten hat.
Auch gut heraus kamen Luna, eine Freundin von Alex, die mit einem Fluch lebt, sowie der Elementargeist Starbreeze und Arachne, eine begnadete Scheinderin.

Die Geschichte selbst war spannend und ich mochte es, dass man für viele Zaubersprüche und Gegenstände direkt auch eine Erklärung von Alex bekommen hat, wie sie funktionieren. So wurde immer wieder anschaulich erklärt, wie er es schafft, die Zukunftsstränge wahrzunehmen und zu sortieren.

Die Erklärungen jedoch nahmen etwas Schwung aus der eigentlichen Geschichte heraus. So war der Wettlauf manchmal eher ein Marathon, der eben dauert.
Allerdings fand die Verzögerungen im Ablauf absolut vertretbar für einen ersten Band einer Reihe, der ja häufig in erster Linie Figuren und Setting vorstellt.

Ich hatte verflucht viel Spaß mit dem ersten Band der Reihe und die weiteren müssen dringend auch gelesen werden.


Offline Christiane

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Re: Benedict Jacka - Das Labyrinth von London
« Antwort #1 am: 05. Januar 2020, 17:21:51 »
Das klingt spannend - da bleib ich Dir mal auf der Spur wie Dir die weiteren Bänder der Reihe gefallen  :->.
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
 Ray Bradbury (1920 - 2012)