Fazit zu "ÜBER LEBEN - Gespräche mit meiner Romanfigur"

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Offline Dante

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Re: Fazit zu "ÜBER LEBEN - Gespräche mit meiner Romanfigur"
« Antwort #15 am: 07. Mai 2020, 15:38:02 »
Für mich war "Über Leben" auch eine ganz neue Leseerfahrung, die mir richtig gut gefallen hat.
Mir hat gerade die Mischung aus "historischem Roman-Element" über den humorvolen Schlagabtausch mit Deiner Romanfigur in der "Jetzt-Zeit" bis hin zu tiefgründigen "Selbstverwirklichungs-Erfahrungsberichten" viel Freude beim Lesen bereitet.
Ich würde auch jederzeit nochmals ein Buch von Dir in dieser Art und Weise lesen.
Das freut mich. Vielen Dank für dieses Fazit.

Zitat
(Aber ich meine schon zwischen den Zeilen gelesen zu haben, dass "Destino" sich als reiner historischer Roman entwickelt. Bestimmt auch spannend.)
So ist es gedacht, aber wir werden sehen, was sich jetzt mit den Rückmeldungen von euch vielleicht ergibt in meiner Kreativität. Fraglich ist ja auch, ob ich auch weiterhin mit ihm derart intensiv diskutieren werde/muss, oder ob es jetzt wirklich fließen wird..

Offline sisquinanamook

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Re: Fazit zu "ÜBER LEBEN - Gespräche mit meiner Romanfigur"
« Antwort #16 am: 22. Mai 2020, 12:02:12 »
Ich bin ehrlich ... ich bin furchtbar neugierig auf einen Dantez Roman als historischen Roman. Wahrscheinlich werde ich ihn nie als normale Romanfigur sehen, sondern auch immer ein Stück weit Dante in ihm suchen.
Ich habe "Über Leben" gerne und mit viel Gänsehaut, Schmunzeln und Interesse gelesen.
Bin aber eindeutig auf Dauer nicht der Typ für solche Bücher, so Erfahrungsberichte. Denn darunter fällt mir für "Über Leben", ein Erfahrungsbericht, eine Lebensgeschichte, eine Biographie über einen Teil deines Lebens. Ja, Du kannst schreiben, Du schreibst emotional mitreißend, du schreibst lebendig und so, dass ich mitfühlen kann. Ich würde, von Dir, jederzeit noch mal so ein Buch lesen. Aber (fast) nur von Dir. Ich lasse mich lieber in einen Geschichte fallen , erlebe Abenteuer mit Romanfiguren, ob sie nun wirklich gelebt haben, oder nur erfunden sind. Für mich werden sie so oder so lebendig, wenn ich das Buch lese

Inge, das unterschreib ich.

Ich habe festgestellt, dass ich nicht das passende Publikum für "Über Leben" bin.
Danke für den sehr interessanten Einblick in Deine Welt, aber es ist einfach nicht meine.

Viele Grüße
Daniela

"Das schönste Geheimnis ist: ein Genie zu sein und es als Einziger zu wissen" (Mark Twain)

Offline Dante

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Re: Fazit zu "ÜBER LEBEN - Gespräche mit meiner Romanfigur"
« Antwort #17 am: 22. Mai 2020, 13:12:06 »
Ich bin ehrlich ... ich bin furchtbar neugierig auf einen Dantez Roman als historischen Roman. Wahrscheinlich werde ich ihn nie als normale Romanfigur sehen, sondern auch immer ein Stück weit Dante in ihm suchen.
Ich habe "Über Leben" gerne und mit viel Gänsehaut, Schmunzeln und Interesse gelesen.
Bin aber eindeutig auf Dauer nicht der Typ für solche Bücher, so Erfahrungsberichte. Denn darunter fällt mir für "Über Leben", ein Erfahrungsbericht, eine Lebensgeschichte, eine Biographie über einen Teil deines Lebens. Ja, Du kannst schreiben, Du schreibst emotional mitreißend, du schreibst lebendig und so, dass ich mitfühlen kann. Ich würde, von Dir, jederzeit noch mal so ein Buch lesen. Aber (fast) nur von Dir. Ich lasse mich lieber in einen Geschichte fallen , erlebe Abenteuer mit Romanfiguren, ob sie nun wirklich gelebt haben, oder nur erfunden sind. Für mich werden sie so oder so lebendig, wenn ich das Buch lese

Inge, das unterschreib ich.

Ich habe festgestellt, dass ich nicht das passende Publikum für "Über Leben" bin.
Danke für den sehr interessanten Einblick in Deine Welt, aber es ist einfach nicht meine.
Ich danke Dir für die Zeit, die Du meinem Buch geschenkt hast und auch für die Bereitschaft, bis zum Ende dabei zu bleiben.

Eine Frage habe ich noch; du hast bei "Frowin" geschrieben:
Ich glaube, ich wäre bei Berit schon ausgestiegen.
Darf ich fragen, ob es in einem späteren Abschnitt noch etwas gab, dass Dir dann doch noch gefallen hat ("gegeben" wäre mir jetzt zu hoch...)

Offline sisquinanamook

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Re: Fazit zu "ÜBER LEBEN - Gespräche mit meiner Romanfigur"
« Antwort #18 am: 22. Mai 2020, 13:31:31 »
Hab das Buch jetzt nicht griffbereit und meine Pause ist jetzt auch zu Ende.
Ich meld mich später nochmal dazu.
Viele Grüße
Daniela

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Offline sisquinanamook

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Re: Fazit zu "ÜBER LEBEN - Gespräche mit meiner Romanfigur"
« Antwort #19 am: 22. Mai 2020, 19:12:02 »
Ich fand die Einblicke sehr spannend, die Du ins Autorenleben gibst.

Ich mochte die Zirkel Geschichte sehr.

Ich mochte die Gespräche mit Dantez und mit Deiner Lehrerin.

Und ich mochte die Zünsler Geschichte - die konnte ich so richtig gut nachempfinden.

Und ich mochte Deine Art zu schreiben sehr.

Es gab schon einige Stellen, die mir gefallen haben.
Ich kann auch nicht sagen, dass mir der "Wiedergeburtenkram" nicht gefallen hat, in dem Sinn, dass Du diese Stellen nicht gut beschrieben hättest - das  ist nur einfach so super weit weg von meiner Realität, dass ich damit eben nicht so richtig etwas anfangen kann.
Ich hoffe, ich hab das verständlich beschrieben.

Für mich ist es auch keine verschwendete Zeit das Buch gelesen zu haben. Ich wollte nicht, dass das so rüberkommt.
Es war eine interessante Erfahrung. Ich probiere gerne mal was  Neues.




Viele Grüße
Daniela

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Offline Dante

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Re: Fazit zu "ÜBER LEBEN - Gespräche mit meiner Romanfigur"
« Antwort #20 am: 22. Mai 2020, 19:53:23 »
Ich fand die Einblicke sehr spannend, die Du ins Autorenleben gibst.
Ich mochte die Zirkel Geschichte sehr.
Ich mochte die Gespräche mit Dantez und mit Deiner Lehrerin.
Und ich mochte die Zünsler Geschichte - die konnte ich so richtig gut nachempfinden.
Und ich mochte Deine Art zu schreiben sehr.

Es gab schon einige Stellen, die mir gefallen haben.
Ich kann auch nicht sagen, dass mir der "Wiedergeburtenkram" nicht gefallen hat, in dem Sinn, dass Du diese Stellen nicht gut beschrieben hättest - das ist nur einfach so super weit weg von meiner Realität, dass ich damit eben nicht so richtig etwas anfangen kann.
Ich hoffe, ich hab das verständlich beschrieben.
Das war jetzt sehr verständlich und ich danke Dir für diesen Überblick.


Zitat
Für mich ist es auch keine verschwendete Zeit das Buch gelesen zu haben. Ich wollte nicht, dass das so rüberkommt.
Es war eine interessante Erfahrung. Ich probiere gerne mal was  Neues.
Dass das Buch mit Sicherheit kein "Wurf" wird, ist mir von vorneherein klar gewesen - ich habe es nicht veröffentlicht, um damit "das große Geld" zu machen. Natürlich freut mich jeder Umsatz - wen freut der nicht... Aber in den vielen Diskussionen im Vorfeld (Veröffentlichung ja/nein; wenn ja, dann welche Erwartungen; überhaupt Erwartungen...?) haben schon gezeigt, dass das Buch mit Sicherheit keine große Leserschaft haben wird und wahrscheinlich eher eine ganz kleine Nische bedient. Und ob die Leserschaft mich dann auch findet in den Weiten von amazon ist auch fraglich... Von daher: Ich habe alleine mit dieser Lesung hier schon viel erlebt, viele gute Gespräche - auch offline - gehabt und werde das vielleicht hier und da auch noch haben, nachdem diese Leserunde ja doch öffentlich auch von Gästen einsehbar ist.

Mowala hat es richtig schön zusammengefasst, besser als ich es hätte machen können - besonders der letzte Satz trifft genau mein Vermutung:
Die Wege diese [Schreibblockade] zu überwinden, beschreibt Frau Pilastro auf ungemein witzige aber zugleich sehr gefühlvolle und Gefühle erweckende Weise.
Ihr Schreibstil ist geprägt von herrlich einem ironischem Witz, dabei schreckt sie auch nicht vor einer gehörigen Portion Selbstironie zurück. Das macht die Erzählung ungemein lebendig.

„Über Leben“ stellt sich nicht als Ratgeber für verzweifelt Autoren oder Problemlöser in anderen Krisen dar. Auch das Thema Wiedergeburt ist mehr der Versuch, manche Dinge zu erklären, ohne die Absicht jemanden missionieren zu wollen.

Nichtsdestotrotz kann jeder Leser kleine Anreize für sein eigenes Leben aus dem Buch daraus ziehen und sei es nur der Umgang mit zünslerbefallenen Buchsbaumhecken - eine wahrhaft preisverdächtige Schilderung. 
Zumindest bekommt er einen kleinen Einblick in die Schattenseiten des Autorenlebens und einen tieferen Einblick in Frau Pilastros Leben.

Nicht jeder Leser wird jeden Teil des Buches mögen, aber jeder wird etwas finden können, was ihn anspricht

Ich bin sehr sehr froh, dass das Buch bei euch mehr oder weniger gut angekommen ist.
Mein persönliche letzte Erkenntnis:

Ich habe gelernt, dass am Ende auch schreckliche Dinge ein schönes Ende haben können, und bin für künftige Katastrophen zuversichtlicher (heißt nicht, dass ich schon buddhistische Gesamtentspannung gefunden habe - Gottes Geschenke an die Menschheit und der neue Trend, pro Kind im Haushalt einen Basketballkorb vor Deutschlands Häusern aufzustellen, halte ich noch immer für mehr als fragwürdig)

Die aber vielleicht im Moment essentiellste Erkenntnis: Der Womanizer-Laberbacke zuzuhören ist jetzt wesentlich einfacher.  :->

Und ganz ehrlich mein Highlight? So richtig?
Die Szene mit dem Buchsbaum-Zünsler...

Offline Tara

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Re: Fazit zu "ÜBER LEBEN - Gespräche mit meiner Romanfigur"
« Antwort #21 am: 24. Mai 2020, 10:57:57 »
Vielen Dank für dein Buch!

Es hat mir sehr gefreut etwas daran teil zu haben und jetzt mit dir zu lesen!  :aushecken:

Ich freue mich schon sehr, dich und das Buch hoffentlich mal als Lesung zu erleben und freue mich schon auf die Zünsler-Geschichte. Ich kann mir schon lebhaft deinen Vortrag vorstellen!

Und jetzt bleibt mir nur noch die Vorfreude auf Destino! Den Auszug den du vor ein paar Tagen auf Instagram gepostet hast, hat bei mir definitiv Gänsehaut verursacht!
Im finstren Föhrenwald da wohnt ein wahrer Meister, der ficht ganz furchtlos kalt sogar noch gegen Geister

Offline Dante

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Re: Fazit zu "ÜBER LEBEN - Gespräche mit meiner Romanfigur"
« Antwort #22 am: 24. Mai 2020, 11:34:21 »
Vielen Dank für dein Buch!

Es hat mir sehr gefreut etwas daran teil zu haben und jetzt mit dir zu lesen!  :aushecken:
Das kann ich nur zurückgeben. Hättest du mich nicht zur Lesung eingeladen, wäre es nicht dazu gekommen...

Zitat
Ich freue mich schon sehr, dich und das Buch hoffentlich mal als Lesung zu erleben und freue mich schon auf die Zünsler-Geschichte. Ich kann mir schon lebhaft deinen Vortrag vorstellen!
Das wird in etwa so aussehen:  :meckern:

 :->

Zitat
Und jetzt bleibt mir nur noch die Vorfreude auf Destino! Den Auszug den du vor ein paar Tagen auf Instagram gepostet hast, hat bei mir definitiv Gänsehaut verursacht!
Der Prolog? Das Atmen durch die Kehle?  :-> Jaja, es wird wieder viel Blut geben...  :applaus1:

Offline Andreas

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Re: Fazit zu "ÜBER LEBEN - Gespräche mit meiner Romanfigur"
« Antwort #23 am: 24. Mai 2020, 23:46:35 »
Guten Abend,

eigentlich ist das der Platz für ein Fazit - eines jeden von uns, der das Buch gelesen hat und so einen Abschluss machen will/wollte...
Eigentlich also auch für mich - der ich das Buch auch gelesen habe - aber so funktioniert das bei mir nicht.

Dante hatte an einer Stelle in dieser Kommunikation mal geschrieben:
QUOTE
"Andreas, mein lieber Lektor, begleitet mich, aber wir reden eigentlich nie spezifisch über meine Art zu Schreiben sondern nur über das Geschriebene, ob es sachlich und logisch stimmt... Unstimmigkeiten in Reaktion werden angemerkt, wenn zu viel "weiblich" von mir einfließt, weil ich es einfach nicht wahrhaben und daher einfach abgewandelt habe."
UNQUOTE

Ja - das ist so.  Aus meiner Sicht geht das aber auch nicht anders - wenn ich mit ihr über IHRE Art oder IHREN Stil reden/diskutieren würde - dann müsste ich die andere Funktion (die des Lektors) abgeben (was ich definitiv nicht will). Weil eine Diskussion über den Stil/die Art immer eine (starke) subjektive Bewertung enthält - sehe ich das auch so, stimme ich ihr zu, teile ich ihre Meinung, ihr Empfinden, verknüpfe ich dies oder jenes mit den gleichen Themen - diese Fragen stelle ich mir so (bewusst) tatsächlich nicht - weil ich dann nicht mehr lektorieren kann. Ich versuche mich - vorbehaltlos - auf ihr Geschriebenes einzustellen - auf einen historischen Roman wie auch auf die Novelle oder dieses Buch - und dann ganz neutral (- komisches aber wohl doch sehr zutreffendes Wort) - ihr die eine oder andere Stelle aufzuzeigen - mit einem Fragezeichen (ok - manchmal auch mit ein bisschen mehr Ausrufezeichen) - bei der ich mir vorstellen kann, dass ihre eigenen Ideen/Ansprüche/Vorstellungen nicht so 100% den Weg in das geschriebene Wort gefunden haben.  Je persönlicher so ein Werk ist, desto schwieriger ist ein Lektorat – das haben Dante und ich schon das eine oder andere Mal angesprochen – und nicht zuletzt auch bei Dantez gesehen. Dafür hilft aber auch jeder Monat Freundschaft mir, mich in ihre Denkweise/Ideen/Gedanken etc. besser hineinversetzen zu können – um den Spiegel hoch zu halten - insofern ist das Lektorat auch umso einfacher, je stärker/länger die Freundschaft lebt…
 
Ich hoffe, meine Worte lassen erkennen, dass (und warum) es von mir kein Fazit zu diesem Buch gibt - und ich auch nur ganz selten in den vielen Detaildiskussionen mit einem Beitrag beteiligt war. (Das ist nun doch so eine Art Fazit - und dann nicht ganz fehl am Platze hier...)

LG Andreas
 



Offline Andreas

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Re: Fazit zu "ÜBER LEBEN - Gespräche mit meiner Romanfigur"
« Antwort #24 am: 25. Mai 2020, 00:04:07 »

... noch ein kleiner Nachsatz...

Meine Gedanken habe ich zuerst an Dante persönlich adressiert und schon vor einiger Zeit verschickt - im "Re-make" hier ein Teil davon - in etwas unpersönlicherer "Erklärungsform"...