Klüpfel / Kobr: Himmelhorn (Kluftinger 09)

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Offline Kathrin

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Klüpfel / Kobr: Himmelhorn (Kluftinger 09)
« am: 18. November 2020, 14:15:46 »
Himmelhorn

ISBN-10 :  3426511851
Taschenbuch :  496 Seiten
Herausgeber :  Knaur TB

Inhalt:
Der neunte Fall der Bestseller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr führt den Kult-Kommissar Kluftinger in die Allgäuer Alpen, genauer gesagt auf das Himmelhorn, einen der gefährlichsten Berge des Allgäus. Natürlich liebt Klufti die Berge – wenn sie kässpatzenförmig auf seinem Teller aufragen. Doch der neueste Streich von Gesundheitsfetischist Langhammer befördert den Kommissar samt E-Bike tief in die Allgäuer Alpen, wo die beiden prompt auf drei Leichen stoßen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führt Klufti in sehr abgelegene Alpentäler und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er.

Meine Meinung:
„Himmelhorn“ ist der inzwischen 9. Fall von KHK Kluftinger im schönen Allgau, und ja, ich weiß, ich hatte schon öfter überlegt, die Reihe nicht weiterzulesen. Aber was tut man nicht alles für die Bingo-Challenge. Hat halt einfach gepasst, mit dem Autoren-Duo Klüpfel/ Kobr.

Und was soll ich sagen, das Buch hat mich positiv überrascht. Ich mochte den Einstieg mit Kluftis Radtour auf seinem neue E-Bike mit Intimfeind Langhammer und spätestens als die beiden auf abgestürzte Bergsteiger treffen, war ich drin in dem Buch und gefangen in der Geschichte der verfeindeten Bergbauern-Familien. Auch wenn Klufti wiedermal das ein oder andere Fettnäpfchen mitnimmt, so habe ich doch das Gefühl, dass sich die Autoren es in diesem Fall mit dem Klamauk etwas eingeschränkt haben. Es war damit zumindest schon schlimmer. Gut möglich, dass mich das Buch in einer milde-gestimmten Phase erwischt hat. Nichtsdestotrotz musste ich auch hier wieder irgendwann anfangen mit den Augen zu rollen.

Aber der Fall um die abgestürzten Bergsteiger, das Setting im Allgäu, auf den Bergen, das war schön. Ich habe direkt Sehnsucht nach den Bergen bekommen, denn ich mochte den Bergflair, die beiden sehr sturen Bergbauernfamilien (auch wenn sie nicht sympathisch waren) mit ihrer Fehde und wie sich das alles entwickelt. Das schaffen die Autoren leider nicht immer mit ihren Kluftinger-Romanen. Aber für’s erste werde ich der Reihe wohl doch treu bleiben und weiterlesen. Band 10 (Kluftinger) ist inzwischen sogar schon gelesen und macht irre Lust auf Band 11.

Bewertung:



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