Andreas Storm - Das neunte Gemälde

Begonnen von hexenaugen, 30. August 2022, 12:15:18

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hexenaugen



ZitatBonn im April 2016.
Auf dem Weg zum Flughafen erhält Lennard Lomberg einen rätselhaften Anruf.
Ein Mann namens Dupret drängt ihn, die Rückgabe eines verschollenen kubistischen Gemäldes zu organisieren, das sich unrechtmäßig im Besitz einer französischen Stiftung befinden soll.
Kurz darauf wird Dupret tot in einem Bonner Hotelaufgefunden.
Von dem Gemälde fehlt jede Spur.

Meinung:

Der Autor hat sehr viele historische Tatsachen in das Buch eingearbeitet.
Sein Kunstexperte Lennard Lomberg lebt in Bonn.
Durch die Kontaktaufnahme eines Franzosen wird er auf ein Bild aufmerksam, ist es Raubkunst?
Und dann steht die Polizei vor seiner Tür, der Franzose ist tot.

Die Handlung ist komplex, aber logisch und das Buch lässt sich flüssig lesen, wobei die Protagonisten nur knapp beschrieben sind.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber man kommt damit klar.

Die Idee, die Geschichte über mehrere Zeitebenen zu erzählen war spannend

Dieses Buch ist der Auftakt einer Krimireihe mit Lennard Lomberg wobei am Ende des Buches ein kurzer Einblick darauf gegeben wird, für wen das nächste Bild gesucht werden soll.

Das Buckcover passt sehr gut zur Story.

Fazit:


Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es war sehr interessant und trotz der ruhigen Entwicklung sehr fesselnd.
Alles in allem ist ,,Das neunte Gemälde" von Andreas Storm ein vielschichtiger Krimi, der vor allem durch seine interessanten und gut gezeichneten Charaktere sowie einer gut konstruierten und fesselnden Handlung überzeugen kann.
Ich freue mich auf Band 2, aber diesen Band empfehle ich sehr gerne weiter.

[note1]
Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten,
aus den Stuben über die Sterne.

©Jean Paul