Firefly

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Re: Firefly
« Antwort #75 am: 04. Februar 2010, 20:58:11 »
Hi Hans!

okay, die Film ist durch, - das war ja mal ein Abenteuer!

Finde ich lustig, daß Du es, wie wir mal besprochen haben, wieder kurzfristig vergessen hast. GSD dann doch wieder erinnert!

Ich fand den Film grundsätzlich schon gut, aber im Vergleich zur Serie doch weit weniger. Es war so viel düsterer und der wunderbare Humor hat mir komplett gefehlt. Außerdem ist Mal im Film weit härter als in der Serie.
Und es hat mir nicht gefallen, daß der ganze Fortschritt bei Mal vs. Simon + River, den wir im Lauf der Serie erlebt haben, hier anfangs wieder zunichte gemacht wird. Schon klar, das war nötig, um den Film für sich stehen zu lassen, aber ich fand es schade.

Zitat
Da fällt mir ein, dieser Spruch von Kaylee: "Ich hatte seit fast zwei Jahren nichts mehr in meiner Tiefgarage, das nicht mit einer Batterie betrieben war!" war ja auch der Hit.  :->
Schön war dafür, das sie am Ende tatsächlich noch mit Simon zusammen gekommen ist. Und Mal scheint tatsächlich auch noch mit Inara zusammen gekommen zu sein, obwohl das nicht so ganz klar war. Also insofern noch ein nettes Happy End.

Simon und Kaylee endlich vereint fand ich sehr nett. Wurde auch Zeit! Wenn es auch etwas bizarr war, daß River ihnen dabei zusieht.

Mal und Inara, da kann man die Fantasie spielen lassen. Solange wir nichts gegenteiliges erfahren, kann man sich das so vorstellen. Und eine Fortsetzung wird es wohl nie geben.

Zitat
War zwar in sofern Unrealistisch, als die Allianztruppe die noch gekriegt hat, und der Typ die noch zurück gepfiffen hat. Aber andrerseits war der Bericht gesendet, was ja Mal's Ziel war.
Und wie River da auf einmal Kämpfen konnte, das war ja auch irgendwie völlig überzogen. Aber dennoch waren das interessante Szenen.

Daß sie ungewöhnliche kämpferische Fähigkeiten hat, hat man aber auch im Lauf der Serie erfahren. Wie in der einen Folge, als sie Mal befreien, der von dem irren Gangster gefangen wurde.

Die Szene in der Bar fand ich auf jeden Fall sehr stark.

Und diesen hoffnungslosen Kampf, als sie alle schon mehr tot als lebendig sind.

Zitat
Diesen Typ, Mister Universum, wie er sich nannte, fand ich auch cool. Solche gibt es ja in verschiedenen SF-Geschichten. Irgendwie weis ich zwar nicht, wie die es immer schaffen, in so einer riesigen Anlage alleine zu leben bzw. auch, so eine Anlage erst mal aufzubauen, aber das sollte mir jetzt auch besser egal sein. (Ist es zwar gerade nicht, aber ich will damit auch niemanden langweilen. )

Ganz allein war er ja nicht, hatte ja seine, ah, Freundin.

Zitat
Ach ja, die Toten, die es unter den Figuren gegeben hat, die auch in der Serie vorkamen. Das waren ja nicht gerade die, die ich erwartet hatte und vor allem ein paar weniger. Aber dennoch waren es irgendwie die falschen. - Und irgendwie fehlen mir hier gerade die Worte.  :rollen: :rotwerd:

Shepard fand ich schon recht traurig, vor allem, weil da ja alle ermordet wurden, aber Wash hat mich ganz besonders hart getroffen. Das kam so unerwartet! Der war so ein netter. Und er und Zoe so ein nettes Paar. Och! Gemein.

Aber, grundsätzlich ist es schon OK, auch wenn es wehtut. Gute Filme oder Serien müssen das tun, um einen wirklich zu bewegen. Trotzdem, och! Da streiten in meiner Brust stets die anspruchsvolle Zuschauerin, die Realismus will und die sentimentale, die niemanden verlieren will.

Das Ende wirkt ein wenig aufgesetzt. Schließlich wurde River ja ursprünglich nicht wegen Miranda gesucht, das ist ihnen erst später eingefallen. Und jetzt läßt man sie alle in Ruhe? Hm. Aber gut, sie brauchten ein rundes Ende, das so stehenbleiben kann.
Und am Ende sind sie eine Mannschaft, mit River als Washs Ersatz, offensichtlich.

Trotzdem schade, daß es zu Ende ist. Gerade nach der Sendung der Berichte über Miranda wäre da doch eine Menge Stoff für weitere Geschichten gewesen. Tja, kann man nichts machen.

Bei den Specials auf meiner DVD ist u.a. eine Art Convention, wo Joss Whedon eine Fortsetzung nicht ausschließt, aber das war direkt nach dem Erscheinen des Films. Viel Zeit vergangen seither und die Schauspieler haben sich auch größtenteils in anderen Produktionen etabliert.

Bye,

Grisel
« Letzte Änderung: 04. Februar 2010, 21:01:35 von Grisel »

Offline Hans

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Re: Firefly
« Antwort #76 am: 06. Februar 2010, 01:06:31 »
Hi Grisel,

Finde ich lustig, daß Du es, wie wir mal besprochen haben, wieder kurzfristig vergessen hast. GSD dann doch wieder erinnert!
Ich fand es ziemlich doof. Zum Glück haben sie es in der Nacht noch mal wiederholt. Da hab ich mir den Anfang dann noch mal angesehen, bis ein Stück hinter der Stelle, wo ich eingeschaltet hatte, danach hab ich aus gemacht.

Zitat von: Grisel
Ich fand den Film grundsätzlich schon gut, aber im Vergleich zur Serie doch weit weniger. Es war so viel düsterer und der wunderbare Humor hat mir komplett gefehlt. Außerdem ist Mal im Film weit härter als in der Serie.
Jetzt wo du das sagst kommt es mir auch so vor, das Mal da etwas härter war, als in der Serie. Waren wahrscheinlich die nötigen Änderungen am Konzept, um den Film auch für sich allein stehen lassen zu können. Zumindest haben sie eine einleitende Erklärung zur Hintergrundgeschichte gebracht, die man sich in der Serie erst mühsam zusammen reimen musste.

Zitat von: Grisel
Und es hat mir nicht gefallen, daß der ganze Fortschritt bei Mal vs. Simon + River, den wir im Lauf der Serie erlebt haben, hier anfangs wieder zunichte gemacht wird. Schon klar, das war nötig, um den Film für sich stehen zu lassen, aber ich fand es schade.
Stimmt, aber irgendwie kam mir Simon da auch etwas anders vor.

Zitat von: Grisel
Simon und Kaylee endlich vereint fand ich sehr nett. Wurde auch Zeit!
Kann man so sagen, ja.

Zitat von: Grisel
Wenn es auch etwas bizarr war, daß River ihnen dabei zusieht.
Echt!?  :rollen: Ist mir jetzt gar nicht aufgefallen. Aber andrerseits kann River das sowieso immer feststellen, wer was mit wem hat, wenn sie denn will.

Übrigens weil ich es mit Jaqui-Katrin im anderen Thread kürzlich mit Verwechselungen wegen sprachlicher Ähnlichkeiten hatten, fiel mir auf, da gibt es in dem Film (und der Serie) auch eine ziemlich Üble: Vergleiche River mit Reaver.

Zitat von: Grisel
Mal und Inara, da kann man die Fantasie spielen lassen. Solange wir nichts gegenteiliges erfahren, kann man sich das so vorstellen. Und eine Fortsetzung wird es wohl nie geben.
Also ich denke, das die so langsam zusammen finden, so wie es da angedeutet wurde. Auch wenn wir es letztlich nie erfahren werden. - D.h. es könnte zwar auch sein, das Joss Whedon die Geschichte noch mal in Romanform bringt, aber darauf sollte man sich nicht verlassen.

Zitat von: Grisel
Zitat
Und wie River da auf einmal Kämpfen konnte, das war ja auch irgendwie völlig überzogen. Aber dennoch waren das interessante Szenen.

Daß sie ungewöhnliche kämpferische Fähigkeiten hat, hat man aber auch im Lauf der Serie erfahren. Wie in der einen Folge, als sie Mal befreien, der von dem irren Gangster gefangen wurde.
Hm... dann war das wahrscheinlich in den Folgen, die ich verpasst habe.  

Zitat von: Grisel
Die Szene in der Bar fand ich auf jeden Fall sehr stark.
Naja, wie sie da auf einmal alle verhauen hat, das war schon ziemlich hart.

Zitat von: Grisel
Und diesen hoffnungslosen Kampf, als sie alle schon mehr tot als lebendig sind.
Wo meinst Du jetzt? - Bei dem Kampf gegen die Reaver?

Zitat von: Grisel
Zitat
Diesen Typ, Mister Universum, wie er sich nannte, fand ich auch cool. Solche gibt es ja in verschiedenen SF-Geschichten. Irgendwie weis ich zwar nicht, wie die es immer schaffen, in so einer riesigen Anlage alleine zu leben bzw. auch, so eine Anlage erst mal aufzubauen, aber das sollte mir jetzt auch besser egal sein. (Ist es zwar gerade nicht, aber ich will damit auch niemanden langweilen. )

Ganz allein war er ja nicht, hatte ja seine, ah, Freundin.
Naja, diese künstliche Freundin hatte er sich ja auch selbst gebaut.
Aber ich glaube eher, der war mal was Grosses, d.h. 'ne ziemlich wichtige Person, die aber irgendwann mit dem System nicht mehr einverstanden war, und ausgestigen ist. Dann hat er irgendwo eine bestehende Infrastruktur übernommen, und sich da versteckt. 

Zitat von: Grisel
Shepard fand ich schon recht traurig, vor allem, weil da ja alle ermordet wurden,
Das war mal wieder ein typischer Fall von Terrorregime. Interessant fand ich da aber doch die Aussage, das er nicht immer Priester war, sondern vorher was anderes. Das wurde in der Serie ja schon angedeutet, aber was es genau war, ist ja offen geblieben.

Zitat von: Grisel
aber Wash hat mich ganz besonders hart getroffen. Das kam so unerwartet! Der war so ein netter. Und er und Zoe so ein nettes Paar. Och! Gemein.
Das war wirklich Übel. Damit hat man aber auch nicht gerechnet, das denen da doch noch so'n Reaver-Schiff auf den Fersen war.

Zitat von: Grisel
Aber, grundsätzlich ist es schon OK, auch wenn es wehtut. Gute Filme oder Serien müssen das tun, um einen wirklich zu bewegen. Trotzdem, och! Da streiten in meiner Brust stets die anspruchsvolle Zuschauerin, die Realismus will und die sentimentale, die niemanden verlieren will.
Vom Standpunkt des Realismus ist es klar, das es auch bei den Guten Tote geben musste, um keine Superhelden davon zu machen.

Zitat von: Grisel
Das Ende wirkt ein wenig aufgesetzt. Schließlich wurde River ja ursprünglich nicht wegen Miranda gesucht, das ist ihnen erst später eingefallen. Und jetzt läßt man sie alle in Ruhe? Hm. Aber gut, sie brauchten ein rundes Ende, das so stehenbleiben kann.
Da stimme ich zu. Warum sie River eigentlich haben wollten, ist mir nämlich immer noch nicht klar. Möglicherweise auch, weil sie sie zur Kampfmaschiene ausgebildet haben, bzw. zur Attentäterin für besondere Aufgaben. Und das man sie wirklich in Ruhe lässt, darf auch bezweifelt werden. Dieser eine Agent vielleicht, aber die Allianz bestimmt nicht.

Zitat von: Grisel
Und am Ende sind sie eine Mannschaft, mit River als Washs Ersatz, offensichtlich.
Naja, das sie zu vielem fähig ist, wurde ja auch in der Serie gezeigt, nur musste sie erst wieder klar im Kopf werden, und ihre Persönlichkeit wieder finden.

Zitat von: Grisel
Trotzdem schade, daß es zu Ende ist. Gerade nach der Sendung der Berichte über Miranda wäre da doch eine Menge Stoff für weitere Geschichten gewesen. Tja, kann man nichts machen.
Das ist wohl wahr. - Aber das hatten wir in einem anderen Zusammenhang ja schon mal fest gestellt.

Zitat von: Grisel
Bei den Specials auf meiner DVD ist u.a. eine Art Convention, wo Joss Whedon eine Fortsetzung nicht ausschließt, aber das war direkt nach dem Erscheinen des Films. Viel Zeit vergangen seither und die Schauspieler haben sich auch größtenteils in anderen Produktionen etabliert.
Naja, er wäre ein schlechter Filmemacher, wenn er sich die Möglichkeit nicht offen lassen würde. Ob daraus dann auch wirklich noch was wird, ist ja 'ne andere Frage. - Das darf jetzt erst mal bezweifelt werden.
Andrerseits: Buffy ist ja zumindest im Fernsehen nach 8 Staffeln zwar zu Ende. Dann war ein paar Jahre lang nix mehr, und jetzt wird die Handlung als Comic fortgesetzt, und zwar an der Stelle, wo die Fernsehshow zu Ende war. Also kommt Firefly ja vielleicht auch noch mal als Roman heraus...

:winken:
Hans
Man muß nicht alles wissen, aber man sollte wissen, wo es steht.
Zum Beispiel hier: Infoportal Deutschland & Globalisierung oder Nachdenkseiten

Offline Grisel

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Re: Firefly
« Antwort #77 am: 06. Februar 2010, 12:50:05 »
Hi Hans!

Jetzt wo du das sagst kommt es mir auch so vor, das Mal da etwas härter war, als in der Serie. Waren wahrscheinlich die nötigen Änderungen am Konzept, um den Film auch für sich allein stehen lassen zu können. Zumindest haben sie eine einleitende Erklärung zur Hintergrundgeschichte gebracht, die man sich in der Serie erst mühsam zusammen reimen musste.

Verstehen kann man die Änderungen in dem Zusammenhang schon. Es wirkt nur ein bißchen komisch, wenn man den Film direkt im Anschluß nach der Serie sieht, wie ich es mache, als Abschluß.

Zitat
Stimmt, aber irgendwie kam mir Simon da auch etwas anders vor.

Richtig, sie sind beide anders, scheinen einander nicht besonders leiden zu können, während sie sich in der Serie einander doch zumindest angenähert hatten. Auch daß Mal im Film so schnell bereit ist, sie gehen zu lassen, als wären sie gar nicht Mitglieder seiner Crew.
Immerhin konnte sich Simon hier mal für die beiden Male rächen, die Mal ihn in der Serie anfangs  niedergeschlagen hat ...

Zitat
Echt!?  :rollen: Ist mir jetzt gar nicht aufgefallen. Aber andrerseits kann River das sowieso immer feststellen, wer was mit wem hat, wenn sie denn will.

Das ist in der Szene gegen Ende, als die beiden umschlungen am Deck liegen und River ist irgendwo an der Decke und schaut fasziniert zu. Hat aber auch was nettes, weil sie offenbar nicht eifersüchtig ist.

Zitat
Übrigens weil ich es mit Jaqui-Katrin im anderen Thread kürzlich mit Verwechselungen wegen sprachlicher Ähnlichkeiten hatten, fiel mir auf, da gibt es in dem Film (und der Serie) auch eine ziemlich Üble: Vergleiche River mit Reaver.

Stimmt, da muß man auf die Aussprache achten. Lustig finde ich auch, daß ja die Schauspielerin selber so einen ähnlichen ungewöhnlichen Namen hat, Summer. Da gibt es bei den verpatzten Szenen eine, wo "Simon" sie Summer statt River nennt.

Zitat
Hm... dann war das wahrscheinlich in den Folgen, die ich verpasst habe.  


Das kann sein. Ich glaube, das war eine von denen.

Zitat
Wo meinst Du jetzt? - Bei dem Kampf gegen die Reaver?

Genau. Wo sie unten die Stellung halten, während Mal nach oben vordringt. Bis dann River, als auch Simon schwer verletzt ist, durch das Loch springt.

Zitat
Naja, diese künstliche Freundin hatte er sich ja auch selbst gebaut.
Aber ich glaube eher, der war mal was Grosses, d.h. 'ne ziemlich wichtige Person, die aber irgendwann mit dem System nicht mehr einverstanden war, und ausgestigen ist. Dann hat er irgendwo eine bestehende Infrastruktur übernommen, und sich da versteckt. 


Da stecken viele Geschichten drin, die nie erzählt wurden und wohl nie erzählt werden.

Zitat
Das war mal wieder ein typischer Fall von Terrorregime. Interessant fand ich da aber doch die Aussage, das er nicht immer Priester war, sondern vorher was anderes. Das wurde in der Serie ja schon angedeutet, aber was es genau war, ist ja offen geblieben.


Richtig. Auch das werden wir nun nie erfahren.

Zitat
Vom Standpunkt des Realismus ist es klar, das es auch bei den Guten Tote geben musste, um keine Superhelden davon zu machen.

Ich verstehe das auch vollkommen. Bei meinem geliebten "Torchwood" zB geht es ziemlich rauh zu. Da sterben am Ende der 2. Staffel zwei Mitglieder des Hauptcast und in der dritten der nächste, einer, der besonders geliebt wurde. Das tut schon sehr weh, bei allen dreien. Und die Fans, vor allem wohl die jüngeren, haben eine richtige Hasskampagne gegen den Verantwortlichen Head Writer gestartet im Internet, was ich leicht lächerlich finde.
Aber ich verstehe es eben, weil gerade das eine Serie gut macht. Nichts gegen mein liebes "Star Trek", aber da weiß man immer, daß es nur die Nebenfiguren treffen kann und wenn mal einer vom Hauptcast stirbt, weiß man, der kommt wieder. Fein, man kann sich sicher fühlen, aber es ist damit auch langweilig. Und unrealistisch.

Nimm nur BG. Da kann es auch jederzeit jeden treffen und das ist zwar übel, aber gleichzeitig auch gut so. Man muß vor dem Bildschirm sitzen und schreien. Was ich durchaus schon getan habe.

Bei "Serenity" ist es halt besonders fies, weil es gerade den lieben und goldigen Wash trifft. Nicht, daß ich irgendwen anderen lieber hätte sterben sehen. Immerhin geht es so schnell, daß er es selber gar nicht merkt. Trotzdem.  :schrei:

Zitat
Da stimme ich zu. Warum sie River eigentlich haben wollten, ist mir nämlich immer noch nicht klar. Möglicherweise auch, weil sie sie zur Kampfmaschiene ausgebildet haben, bzw. zur Attentäterin für besondere Aufgaben. Und das man sie wirklich in Ruhe lässt, darf auch bezweifelt werden. Dieser eine Agent vielleicht, aber die Allianz bestimmt nicht.

Ich hatte es auch so verstanden, daß sie als wichtige Resource gebraucht wird, weil sie so viel in ihre Veränderung investiert haben. Und Simon als Verbrecher, der sie gestohlen hat.

Zitat
Naja, das sie zu vielem fähig ist, wurde ja auch in der Serie gezeigt, nur musste sie erst wieder klar im Kopf werden, und ihre Persönlichkeit wieder finden.

Wobei ich interessant finde, daß das Ende des Films dem der letzten Folge doch relativ ähnlich ist. Auch da rettete River den Tag und wurde am Ende zumindest von Mal als Mitglied der Mannschaft erstmals akzeptiert. Das Ende gefällt mir auf jeden Fall besser als das des Films.

Zitat
Naja, er wäre ein schlechter Filmemacher, wenn er sich die Möglichkeit nicht offen lassen würde. Ob daraus dann auch wirklich noch was wird, ist ja 'ne andere Frage. - Das darf jetzt erst mal bezweifelt werden.
Andrerseits: Buffy ist ja zumindest im Fernsehen nach 8 Staffeln zwar zu Ende. Dann war ein paar Jahre lang nix mehr, und jetzt wird die Handlung als Comic fortgesetzt, und zwar an der Stelle, wo die Fernsehshow zu Ende war. Also kommt Firefly ja vielleicht auch noch mal als Roman heraus...

Ich weiß gar nicht, was er jetzt macht. Sein letztes Projekt, "Dollhouse" ist ja auch schon eingestellt worden, denke ich. Hat mit SF-Serien kein Glück.

Bye,

Grisel

Offline Hans

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Re: Firefly
« Antwort #78 am: 07. Februar 2010, 22:17:03 »
Hi Grisel,

... Waren wahrscheinlich die nötigen Änderungen am Konzept, um den Film auch für sich allein stehen lassen zu können.

Verstehen kann man die Änderungen in dem Zusammenhang schon. Es wirkt nur ein bißchen komisch, wenn man den Film direkt im Anschluß nach der Serie sieht, wie ich es mache, als Abschluß.
Das kann ich mir vorstellen, dass das dann komisch wirkt.
Wenn man jedoch bedenkt, das die Serie von 2002 und der Film von 2005 stammt, d.h. das 3 Jahre dazwischen liegen, kann es auch sein, das sich einige Schauspieler auch nicht mehr so 100%ig an alle Figurdetails erinnern. Wäre zwar seltsam, aber andrerseits entwickeln Serienschauspieler ja auch die eigenartige Fähigkeit, nur jeweils die Texte für den aktuellen Drehtag zu lernen, und anschliessend gleich wieder zu vergessen. Also von daher ist der Bruch dann auch wieder erklärbar.

Zitat von: Grisel
Zitat
Stimmt, aber irgendwie kam mir Simon da auch etwas anders vor.

Richtig, sie sind beide anders, scheinen einander nicht besonders leiden zu können, während sie sich in der Serie einander doch zumindest angenähert hatten.
Also ich hatte in der Serie nicht den Eindruck, als ob Simon und Mal sich nicht leiden könnten. Klar war Simon nicht immer mit allem einverstanden, aber er war nicht so leicht auf die Palme zu bringen, wie es im Film den Anschein hatte.

Zitat von: Grisel
Immerhin konnte sich Simon hier mal für die beiden Male rächen, die Mal ihn in der Serie anfangs  niedergeschlagen hat ...
Sowas nennt man dann "ausgleichende Gerechtigkeit", oder wie?  :rollen:

Zitat von: Grisel
Zitat
Echt!?  :rollen: Ist mir jetzt gar nicht aufgefallen. Aber andrerseits kann River das sowieso immer feststellen, wer was mit wem hat, wenn sie denn will.

Das ist in der Szene gegen Ende, als die beiden umschlungen am Deck liegen und River ist irgendwo an der Decke und schaut fasziniert zu. Hat aber auch was nettes, weil sie offenbar nicht eifersüchtig ist.
Nun ja, in der Serie wurde sie ja auch als starkle Empathin dargestellt, die Anfangs Probleme hatte, damit fertig zu werden. Also wird sie das wohl in der Zwischenzeit geschaft haben, und ihr Verstand dem auch nicht entgegen stehen.

Zitat von: Grisel
Zitat
Verwechselungen wegen sprachlicher Ähnlichkeiten ... Vergleiche River mit Reaver.

Stimmt, da muß man auf die Aussprache achten. Lustig finde ich auch, daß ja die Schauspielerin selber so einen ähnlichen ungewöhnlichen Namen hat, Summer.
Ja, die ungewöhnlichen Vornamen... - ein Thema, das immer wieder mal auftritt.

Zitat von: Grisel
Da gibt es bei den verpatzten Szenen eine, wo "Simon" sie Summer statt River nennt.
Oh, das dürfte lustig sein.  :->

Zitat von: Grisel
Zitat
Wo meinst Du jetzt? - Bei dem Kampf gegen die Reaver?

Genau. Wo sie unten die Stellung halten, während Mal nach oben vordringt. Bis dann River, als auch Simon schwer verletzt ist, durch das Loch springt.
Soweit ich da gesehen habe, war die Tür da aber doch noch relativ weit offen...

Zitat von: Grisel
Zitat
...Aber ich glaube eher, der war mal was Grosses, d.h. 'ne ziemlich wichtige Person, ... 

Da stecken viele Geschichten drin, die nie erzählt wurden und wohl nie erzählt werden.
Stimmt. Aber die sollen wahrscheinlich auch nie so ganz erzählt werden, weil sie dann den Hauch des Geheimnissvollen wegfegen. - Da fällt mir ein: Bei Andromeda gab es da ein Päärchen (schreibt man das echt so?), das sich auf einem schwer zugänglichen Planeten zurück gezogen hat. War so eine ähnliche Geschichte, keine Ahnung, ob Du die Folge gesehen hast.

Zitat von: Grisel
Zitat
Interessant fand ich da aber doch die Aussage, das er nicht immer Priester war, sondern vorher was anderes. Das wurde in der Serie ja schon angedeutet, aber was es genau war, ist ja offen geblieben.


Richtig. Auch das werden wir nun nie erfahren.
Traurig, traurig.

Zitat von: Grisel
Zitat
Vom Standpunkt des Realismus ist es klar, das es auch bei den Guten Tote geben musste, um keine Superhelden davon zu machen.

Ich verstehe das auch vollkommen. Bei meinem geliebten "Torchwood" zB geht es ziemlich rauh zu. Da sterben am Ende der 2. Staffel zwei Mitglieder des Hauptcast und in der dritten der nächste, einer, der besonders geliebt wurde. Das tut schon sehr weh, bei allen dreien. Und die Fans, vor allem wohl die jüngeren, haben eine richtige Hasskampagne gegen den Verantwortlichen Head Writer gestartet im Internet, was ich leicht lächerlich finde.
Das ist auch lächerlich, aber soweit denkt man in jungen Jahren noch nicht, bzw. wünscht sich halt, das die Guten immer überleben.

Zitat von: Grisel
Aber ich verstehe es eben, weil gerade das eine Serie gut macht. Nichts gegen mein liebes "Star Trek", aber da weiß man immer, daß es nur die Nebenfiguren treffen kann und wenn mal einer vom Hauptcast stirbt, weiß man, der kommt wieder. Fein, man kann sich sicher fühlen, aber es ist damit auch langweilig. Und unrealistisch.
Das können andere Serien aber auch gut, das nur Nebenefiguren sterben, und die vom Hauptcast, bestenfalls mal schwer verletzt werden, aber spätestens in der übernächsten Folge wieder da sind.

Zitat von: Grisel
Nimm nur BG. Da kann es auch jederzeit jeden treffen und das ist zwar übel, aber gleichzeitig auch gut so. Man muß vor dem Bildschirm sitzen und schreien. Was ich durchaus schon getan habe.
Bei BG ist es ja sogar extrem wahrscheinlich, das da auch Hauptfiguren schnell drauf gehen. Soviel Glück, wie die da oft haben, ist eigentlich schon wieder unrealistisch.

Zitat von: Grisel
Bei "Serenity" ist es halt besonders fies, weil es gerade den lieben und goldigen Wash trifft. Nicht, daß ich irgendwen anderen lieber hätte sterben sehen. Immerhin geht es so schnell, daß er es selber gar nicht merkt. Trotzdem.  :schrei:
Es ist halt immer doof, wenn jemand stirbt.
Ausser man ist davon überzeugt, das man sich im Jenseits wiedersieht. Aber das trift ja nur für das wahre Leben zu, aber nicht für Romanfiguren. - und setzt natürlich voraus, das man dran glaubt...  :zwinker:


Zitat von: Grisel
Ich hatte es auch so verstanden, daß sie als wichtige Resource gebraucht wird, weil sie so viel in ihre Veränderung investiert haben. Und Simon als Verbrecher, der sie gestohlen hat.
So zumindest ist die naheliegenste Vorstellung.

Zitat von: Grisel
Wobei ich interessant finde, daß das Ende des Films dem der letzten Folge doch relativ ähnlich ist. Auch da rettete River den Tag und wurde am Ende zumindest von Mal als Mitglied der Mannschaft erstmals akzeptiert. Das Ende gefällt mir auf jeden Fall besser als das des Films.
Das war ja auch interessant, wie sie da die anderen zum Narren hält, insbesondere den Kopfgeldjäger.

Wheedon & Dollhouse
Zitat von: Grisel
Ich weiß gar nicht, was er jetzt macht. Sein letztes Projekt, "Dollhouse" ist ja auch schon eingestellt worden, denke ich. Hat mit SF-Serien kein Glück.
Zu Dollhouse hab ich mal gelesen, dass das von einigen eher als Empfehlung für die schauspielerischen Fähigkeiten von Eliza Dushku betrachtet wurde.
Und wenn ich mir den Wikipediaartikel dazu durchlese, dann werde ich den Eindruck nicht los, das die Senderbosse das Volk mittlerweile für ziemlich Blöd halten, weil sie ihm keine zu anspruchsvollen Serien zumuten wollen. Und andauernd irgendwelche Divergenzen in inhaltlichen Fragen.

Interessant ist dann wieder, das Summer Glau in Dollhouse in einer Nebenrolle auftaucht, sowie Tahmoh Penikett, also der Helo aus BSG in einer Hauptrolle. Nur die Frage, ob, bzw. wann es die Serie auf Deutsch gibt, ist noch nicht geklärt. Aber das dürfte Dich wahrscheinlich eh nur zur Hälfte interessieren, schätze ich.

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Re: Firefly
« Antwort #79 am: 08. Februar 2010, 02:25:18 »
Nachtrag noch: Da lief eben auf N24 eine Doku über Dinos. Dagegen ist ja erst mal nichts einzuwenden, nur der Sprecher war etwas unglücklich ausgewählt. Es war nämlich der Synchronsprecher von Nathan Fillion, was dazu führte, das ich da immer den Eindruck hatte, da würde Mal über den Stand der Wissenschaft der Dinos referieren. Das war dann irgendwie doof.

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Hans
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Re: Firefly
« Antwort #80 am: 08. Februar 2010, 19:44:55 »
Hi Hans!

Wenn man jedoch bedenkt, das die Serie von 2002 und der Film von 2005 stammt, d.h. das 3 Jahre dazwischen liegen, kann es auch sein, das sich einige Schauspieler auch nicht mehr so 100%ig an alle Figurdetails erinnern. Wäre zwar seltsam, aber andrerseits entwickeln Serienschauspieler ja auch die eigenartige Fähigkeit, nur jeweils die Texte für den aktuellen Drehtag zu lernen, und anschliessend gleich wieder zu vergessen. Also von daher ist der Bruch dann auch wieder erklärbar.

Natürlich, das ist das schöne Phänomen, daß wir Fans uns jedes Detail merken und bekritteln, während das für die Schauspieler in erster Linie nur ein Job ist.

Zitat
Zitat von: Grisel
Richtig, sie sind beide anders, scheinen einander nicht besonders leiden zu können, während sie sich in der Serie einander doch zumindest angenähert hatten.
Also ich hatte in der Serie nicht den Eindruck, als ob Simon und Mal sich nicht leiden könnten. Klar war Simon nicht immer mit allem einverstanden, aber er war nicht so leicht auf die Palme zu bringen, wie es im Film den Anschein hatte.

Sag ich doch!  :->

Zitat
Stimmt. Aber die sollen wahrscheinlich auch nie so ganz erzählt werden, weil sie dann den Hauch des Geheimnissvollen wegfegen. - Da fällt mir ein: Bei Andromeda gab es da ein Päärchen (schreibt man das echt so?), das sich auf einem schwer zugänglichen Planeten zurück gezogen hat. War so eine ähnliche Geschichte, keine Ahnung, ob Du die Folge gesehen hast.

Keine Ahung. "Andromeda" ist so lange her und hat nicht wirklich Eindruck bei mir hinterlassen. An Nebenfiguren kann ich mich überhaupt nicht erinnern.

Zitat
Das können andere Serien aber auch gut, das nur Nebenefiguren sterben, und die vom Hauptcast, bestenfalls mal schwer verletzt werden, aber spätestens in der übernächsten Folge wieder da sind.

Richtig. Und das macht es langweilig und unglaubwürdig. Klar, gleichzeitig hat es auch den Vorteil, daß man sich einigermaßen entspannt zurücklehnen kann.

Zitat
Bei BG ist es ja sogar extrem wahrscheinlich, das da auch Hauptfiguren schnell drauf gehen. Soviel Glück, wie die da oft haben, ist eigentlich schon wieder unrealistisch.

Wobei es bei BG schon klar ist, daß Figuren wie Adama, Roslin und Baltar nicht so schnell abtreten. Aber alle anderen? Denn wirkliche Nebenfiguren gibt es dort eigentlich nicht, alle die zur Handlung beitragen sind wichtig.

Gewisse Immunitäten muß man wohl wahren. Obwohl das auch mal eine interessante Idee wäre, eine Serie, die ihren Hauptcharakter mittendrin umbringt.

Zitat
Es ist halt immer doof, wenn jemand stirbt.
Ausser man ist davon überzeugt, das man sich im Jenseits wiedersieht. Aber das trift ja nur für das wahre Leben zu, aber nicht für Romanfiguren. - und setzt natürlich voraus, das man dran glaubt...  :zwinker:

Wobei fiktive Figuren ohnehin unsterblich sind. Wash und Shepard leben jedes Mal wieder, wenn man sich die Serie ansieht. Das ist das gute daran.

Wheedon & Dollhouse
Zitat
Zu Dollhouse hab ich mal gelesen, dass das von einigen eher als Empfehlung für die schauspielerischen Fähigkeiten von Eliza Dushku betrachtet wurde.
Und wenn ich mir den Wikipediaartikel dazu durchlese, dann werde ich den Eindruck nicht los, das die Senderbosse das Volk mittlerweile für ziemlich Blöd halten, weil sie ihm keine zu anspruchsvollen Serien zumuten wollen. Und andauernd irgendwelche Divergenzen in inhaltlichen Fragen.

Das Serien schauen und mögen wird durch den aktuellen Trend nicht vereinfacht. Die wirklich guten muß man suchen und sollte möglichst sein Herz nicht dran hängen, denn sie werden früher oder später abgesetzt. Wobei wir bei BG ja noch das Glück haben, daß es wenigstens zu einem Ende gebracht werden konnte. Und bei "Firefly" eben durch den Film.

Zitat
Interessant ist dann wieder, das Summer Glau in Dollhouse in einer Nebenrolle auftaucht, sowie Tahmoh Penikett, also der Helo aus BSG in einer Hauptrolle. Nur die Frage, ob, bzw. wann es die Serie auf Deutsch gibt, ist noch nicht geklärt. Aber das dürfte Dich wahrscheinlich eh nur zur Hälfte interessieren, schätze ich.

Mich interessiert die Serie eigentlich generell nicht sonderlich, weil die Grundidee für mich nicht so reizvoll klingt. Reinschauen würde ich aber wohl, wenn ich die Gelegenheit hätte.

Zitat
Nachtrag noch: Da lief eben auf N24 eine Doku über Dinos. Dagegen ist ja erst mal nichts einzuwenden, nur der Sprecher war etwas unglücklich ausgewählt. Es war nämlich der Synchronsprecher von Nathan Fillion, was dazu führte, das ich da immer den Eindruck hatte, da würde Mal über den Stand der Wissenschaft der Dinos referieren. Das war dann irgendwie doof.

 :->
Er ist ja ein kluger Mann.

Bye,

Grisel