Umfrage

Welche Literaturart ist für Euch Diana Gabaldons Highland-Saga?

Liebesroman
5 (23.8%)
Krimi
0 (0%)
Storica
12 (57.1%)
Unterhaltung
1 (4.8%)
Fantasy
2 (9.5%)
Paranormal/Horror
0 (0%)
nichts von all dem
1 (4.8%)

Stimmen insgesamt: 16

Umfrage - Welches Genre ist für Euch die Highland-Saga der Diana Gabaldon?

  • 25 Antworten
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Offline Dante

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    • Susanne Pilastro
...dafür ist die Rahmenhandlung mehr als zu ausufernd - aber sowas von  :gr:

 :wieher: O.k. - ich hab schon verstanden... Du bist wohl gerade bei Band 5 oder 6  :zwinker:

Ansonsten, danke für die Wünsche - es wird... Leseproben und anderes findest Du in meinem Blog http://www.gabaldoni.twoday.net

:winken:
Dante

Offline illi

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Ich habe diese Umfrage ganz eigennützig gestellt, denn wenn ich weiß, was die Jamie-Saga ist, dann kann ich in etwas einordnen, was ich schreibe und kann es dann besser anbieten. Das verspreche ich mir zumindest aus dieser Erkenntnis.

:winken:
Dante

Liebe Dante!

...und ich glaube, dass du daraus keine Erkenntnisse gewinnen kannst, weil diese Saga sich einfach nicht einordnen läßt.

Meinst du nicht, dass es vielleicht noch besser ist, wenn man ein Buch nicht genau definieren kann? Wenn du es anbietest, musst du ein Genre angeben?

LG  illi

Offline Dante

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...und ich glaube, dass du daraus keine Erkenntnisse gewinnen kannst, weil diese Saga sich einfach nicht einordnen läßt.

Ach weißt Du, mir hat die Umfrage sehr geholfen. Alleine der Austausch mit anderen schenkt einem doch immer Erkenntnisse, oder nicht? Wozu sonst treffen sich Menschen in einem Forum? Um Gedanken auszutauschen, um Erkenntnisse zu sammeln, die natürlich ganz individuell ausfallen können.

Von daher war ich sehr dankbar, einmal ein paar Meinung zu hören, um die eigene Arbeit einschätzen zu können. Die Erkenntnis ist: Meine Erzählug ist nicht einzuordnen und das gibt mir Mut, denn dann spricht sie vielleicht ein breiteres Publikum an, als wenn es von vorneherein ein reiner LiRo ist, ein reiner Krimi, reiner SciFi...

:winken:
Dante


Offline illi

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[
Ach weißt Du, mir hat die Umfrage sehr geholfen. Alleine der Austausch mit anderen schenkt einem doch immer Erkenntnisse, oder nicht? Wozu sonst treffen sich Menschen in einem Forum? Um Gedanken auszutauschen, um Erkenntnisse zu sammeln, die natürlich ganz individuell ausfallen können.

Von daher war ich sehr dankbar, einmal ein paar Meinung zu hören, um die eigene Arbeit einschätzen zu können. Die Erkenntnis ist: Meine Erzählug ist nicht einzuordnen und das gibt mir Mut, denn dann spricht sie vielleicht ein breiteres Publikum an, als wenn es von vorneherein ein reiner LiRo ist, ein reiner Krimi, reiner SciFi...


Hallo Dante!

Ja !!! Genau das meine ich doch auch damit! Ich mag es halt einfach nicht *verzeih mir* alles in Sparten einzuordnen, besonders bestimmte Bücher .

Und wieder meine Ausgangsfrage: Warum muß man die Saga ---oder beispielsweise deine Bücher --- in eine bestimmte Schublade stecken? Ist es nicht viel schöner, den Leser entscheiden zu lassen.

Wenn ich es mir recht überlege, war Feuer und Stein beim ersten Lesen ein Liro, beim zweiten ein Historischer und beim dritten mal eine Zeitrteisegeschichte... ich denke beim Vierten mal wäre es wieder etwas anderes.

was ich damit nur sagen wollte, beim Lesen eines Buches kommt es auch vermehrt auf die allgemeine Stimmung, das Lesetempo, die Jahreszeit usw. an, also kann die Meinung schon auseinander gehen.

Ach ich kann mich heuer nicht gut ausdrücken, ich bin jedenfalls sehr gespannt auf deine Bücher...

Liebe Grüße

illi
 

Offline Dante

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Ja !!! Genau das meine ich doch auch damit! Ich mag es halt einfach nicht *verzeih mir* alles in Sparten einzuordnen, besonders bestimmte Bücher .
Ich mag das auch nicht, aber manche Verlage haben ein bestimmtes Programm und da möchte ich gerne - wenn es dann soweit ist - sagen können: "Ja, das ist das und das Genre." Die Antwort "Weiß nicht", käme da glaub ich nicht so gut...

Zitat
Und wieder meine Ausgangsfrage: Warum muß man die Saga ---oder beispielsweise deine Bücher --- in eine bestimmte Schublade stecken? Ist es nicht viel schöner, den Leser entscheiden zu lassen.
Da bin ich schon gespannt, was da raus käme...  :flirt:

Zitat
Wenn ich es mir recht überlege, war Feuer und Stein beim ersten Lesen ein Liro, beim zweiten ein Historischer und beim dritten mal eine Zeitrteisegeschichte... ich denke beim Vierten mal wäre es wieder etwas anderes.
Es ist immer anders, das mag ich an den ersten drei Büchern. Je älter man wird, umso differenzierter sieht man die Szenen, man gewichtet anders, empfindet anders und ich kann Dir in Deiner Erfahrung nur zustimmen. Mir geht es genauso, wobei FuSt nicht ein LiRo für mich war. Liegt aber an meiner Definition und da sind Karen Moning und Johanna Lindsey die Autoren, die ich unter LiRo verstehe. Eben Bücher, in denen der Akt an sich eine größere und detailliertere Rolle spielt.

Zitat
Ach ich kann mich heuer nicht gut ausdrücken,
Wieso - ich hab doch nachgefragt und wir verstehen uns...

Zitat
ich bin jedenfalls sehr gespannt auf deine Bücher...
:rotwerd: Danke - ich auch...

 :festknuddel:
Dante



Offline Annette B.

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Hallo Illi und Dante,

es ist schon spannend zu lesen wie ihr Beide versucht eine präzise Definition für ein bestimmtes Genre zu finden. Ich habe Euch beide förmlich im Sessel auf der Wiese vor Kathrins Hütte vor Augen und sehe wie ihr Euch zulächelt und versucht euren Standpunkt dem anderen zu vermitteln.   :-)  :zwinker:

Ich verstehe aber Dantes Neugier in bezug auf die Zuordnung der einzelnen Bücher bzw. Romane. Für einen Verlag ist es ein knallhartes Geschäft ein Buch in den Handel zu bringen und da wird grundsätzlich eine strategisch günstige Schublade (Genre) gewählt, um den Verdienst zu gewährleisten. Sprich; zur Zeit sind histor. Romane der Knüller und daher ist alles Willkommen was auch nur einen Hauch histor. sein könnte. Der Verlag schreibt "Historischen Roman" vorn drauf und schon verkauft sich das Buch garantiert besser, als wenn sie z. B. "China Epos" vorne drauf schreiben.

Für Dante ist es wichtig dass sie hinter der Aussage die der Verlag vorn auf ihren Roman schreibt auch stehen muß und da ist es wichtig, dass sie sich vorher schon darüber im Klaren ist, in welchem Genre sie ihr Werk sehen möchte!

Mara Volkers ( Elmar Lorentz) hat in der LR zu dem Buch "Die Braut des Magiers" schon sehr deutlich gesagt, dass sie mit der Aussage des Verlages vorn auf dem Roman...nämlich "hist. Roman" gar nicht einverstanden ist. Es ist ein reiner "Fantasie" Roman der nur eben einen hist. Hintergrund hat. Ihr erster "Fantasie Roman" ist von den begeisterten Lesern von hist. Romanen in Grund und Boden kritisiert worden, weil die Leser eben einen hist. Roman erwartet haben und ihrer Enttäuschung in den niederschmetternden Kritiken Luft gemacht haben. Nach der Erfahrung mit ihrem ersten Roman hat sie dann gehofft der Verlag würde auf den zweiten Roman" Fantasischer Roman" schreiben,.... mit Bauchschmerzen hat sie dann gesehen, dass der Verlag auch auf dem zweiten Roman "Historischer Roman" geschrieben hat!!!!

Mit anderen Worten, dass kann ganz üble Folgen haben, wenn ein Buch nicht eine klare Zuordnung / Genre bekommt.

Zitat von: Dante
Es ist immer anders, das mag ich an den ersten drei Büchern. Je älter man wird, umso differenzierter sieht man die Szenen, man gewichtet anders, empfindet anders und ich kann Dir in Deiner Erfahrung nur zustimmen. Mir geht es genauso, wobei FuSt nicht ein LiRo für mich war. Liegt aber an meiner Definition und da sind Karen Moning und Johanna Lindsey die Autoren, die ich unter LiRo verstehe. Eben Bücher, in denen der Akt an sich eine größere und detailliertere Rolle spielt.

Du diese Erfahrung, dass ich ein Buch, welches ich vor ca. 20 Jahren gelesen habe, heute ganz anders Empfinde habe ich kürzlich auch gemacht, als ich das Buch "Der Arzt von Stalingrad" von H.-G. Konsalik in meiner Bücherkiste wiedergefunden habe und spontan an einem Wochenende noch einmal gelesen habe ! Die ganze Not und Grausamkeit die in diesem Buch über den Krieg beschrieben wurden von Konsalik, dass ging mir jetzt viel mehr unter die Haut als damals.
Vielleicht muß man erst "reif" sein für bestimmte Bücher, um auch das lesen zu können, was zwischen den Zeilen steht.

Weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße :festknuddel:
Annette
Liebe Grüße Annette

Offline Dante

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Liebe Annette, ich lager die Diskussion über China-Epos und Genrewahl im allgemeinen mal aus, weil sie mit der eigentlichen Umfrage nichts mehr zu tun hat, ich aber gespannt auf Deine und Illis Antwort bin. Von daher geht es hier: http://www.steffis-buecherkiste.de/bkf/index.php?topic=880.0 weiter.

LG
Dante

Offline Weratundrina

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Ich habe es noch auf dem SUB liegen (den ersten Band) würde es aber schon als Fantasy bezeichnen - allein durch die Zeitreise fällt bei mir da der "historische Aspekt" komplett aus.
Viele Grüße,
Weratundrina

Offline Kathrin

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Huhu Weratundria,

hmmm, gut die Zeitreise, ja, das ist schon Fantasy, aber für mich ist die Zeitreise auch nur eine Nebensache, im Gegensatz zum historischen Teil, denn die Zeit, die DG behandelt ist schon sehr gut und detailliert rübergebracht. Dass der historische Aspekt rausfällt, kann man echt nicht sagen, aber da würde mich ja dann doch Deine Meinung zu interessieren, wenn Du das Buch gelesen hast. Man lernt doch einiges über die Situation in Schottland zu der Zeit, Schotten gegen Engländer, Bonnie Prince Charlie, Culloden...für mich ist das Buch allerdings auch nicht leicht einzuordnen, weil es für mich eine gelungene Mischung ist, denn das ist eine der wenigen Liebesgeschichten,  die ich freiwillig mehrfach gelesen hab...zumindest Teil 1-3.

lg
kathrin
Rock the Night!

Offline Weratundrina

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Klar, dazu kann ich erst nach der Lektüre was sagen, aber der Fantasy-Zeitreisen-Aspekt bleibt ja trotzdem.  :zwinker:
Viele Grüße,
Weratundrina

Offline Dante

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    • Susanne Pilastro
Man lernt doch einiges über die Situation in Schottland zu der Zeit, Schotten gegen Engländer, Bonnie Prince Charlie, Culloden...

Im Großen und Ganzen gebe ich Dir Recht, was die Tenedenz zu "historisch" angeht.
Allerdings verzerrt Diana schon ein wenig den Grund des Konfliktes: Es geht nicht um Schotten gegen Engländer. Ich dachte das auch immer, bis ich das Culloden Center besucht habe, in dem ich aufgeklärt wurde, dass es um Protestanten gegen Katholiken ging. Da standen sich an diesem schrecklichen Tag (und generell in diesem Krieg) auch Schotten gegenüber; und was mich am meisten geschockt hat: Brüder standen sich gegenüber, von ihren Eltern auf jeweils eine Seite geschickt, damit der Besitz auf jeden Fall in der Familie bleibt - egal wer gewinnt bzw. verliert. Fürchterlich... Das kam bei Diana soooo nicht rüber. Aber soweit ich weiß, hat Diana ja auch nie wirklich absolut historisch korrekt sein wollen, oder?

LG
Dante