Matt Haig - Die Unmöglichkeit des Lebens

Begonnen von Esmeralda, 23. September 2024, 14:37:48

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Esmeralda

ZitatAls Grace, eine pensionierte Mathematiklehrerin, von einer fast vergessenen Freundin ein heruntergekommenes Häuschen auf einer Mittelmeerinsel erbt, siegt ihre Neugier. Ohne Rückflugticket, Reiseführer oder einen Plan fliegt sie nach Ibiza. Zwischen den rauen Hügellandschaften und goldenen Stränden der Insel macht Grace sich auf die Suche nach Antworten über das Leben ihrer Freundin – und das Rätsel ihres Todes. Was sie dabei entdeckt, ist merkwürdiger, als sie es sich je hätte träumen lassen. Eine Wahrheit, die unmöglicher kaum sein könnte. Doch um sich auf sie einlassen zu können, muss Grace sich erst ihrer eigenen Vergangenheit stellen.

Mein Leseeindruck:
Mit "Die Unmöglichkeit des Lebens" hat Matt Haig einen berührenden Roman über Verlust, Neuanfänge und die Magie des Lebens geschrieben. Ähnlich tiefsinnig wie in "Die  Mitternachtsbibliothek" und voller Mut auf das Leben, wie in "Wie man die Zeit anhält".

Es geht um spannende Themen wie z.B. Klima, Ökosysteme, Kapitalismus und Spiritualität - und genau hier liegt der 'Knackpunkt', weshalb der Roman vermutlich die Leserschaft spalten wird.
Man muss schon bereit sein einiges zu hinterfragen, offen für Neues sein und sich auf dieses Buch einlassen, denn es geschehen paranormale Dinge, die jeder realistische Mensch nicht glaubt.

Für alle, die jedoch bereit sind, sich auf diese inspirierende Reise einzulassen, ist dieses Buch eine klare Empfehlung.

[note 2-]
Life is too short to read bad books. 

Inge78

Du liest gerade echt viel und (fast) alle deine Bücher möchte ich auch noch lesen
Danke auf jeden Fall immer für deine Leseeindrücke  :knuddel:
Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

Im finst´ren Förenwald, da wohnt ein greiser Meister. Er ficht gar furchtlos kalt sogar noch feiste Geister.
(aus "ES" von Stephen King)

Fiktion ist wie ein Spinnennetz, das, auch wenn nur vielleicht ganz leicht, an allen vier Ecke des Lebens befestigt ist.
- Virginia Woolf