Sophie Elmhirst: Maurice und Maralyn

Begonnen von Kathrin, 07. August 2026, 15:36:06

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Kathrin

ZitatMaurice und Maralyn Bailey führen ein gewöhnliches Vorstadtleben im England der 1960er-Jahre, als sie beschließen sich von gesellschaftlichen Erwartungen zu befreien, all ihr Hab und Gut zu verkaufen und mit einem Segelboot um die Welt zu reisen – von Südengland bis nach Neuseeland. Als sie im Frühsommer 1972 in See stechen, finden sie schnell Gefallen an ihrem Aussteigerleben, schließen neue Freundschaften, verbringen Weihnachten in der Karibik. Dann die Katastrophe: Am 4. März 1973 – mitten im Pazifik, auf dem Weg zu den Galapagos-Inseln – wird ihr Boot von einem Wal gerammt und schlägt irreparabel leck. Mit einem Vorrat an Verpflegung, der ihren Berechnungen zufolge für 20 Tage auf See reichen wird, flüchten sie sich auf ihr Rettungsschlauchboot. Am Ende werden 118 Tage bis zu ihrer Rettung vergehen; vier Monate, in denen sie Hunger, Durst, Hitze, Kälte, Krankheit und Sturm trotzen – und dabei doch Momente vollkommenen Glücks im Einklang mit der Natur erleben.

Meine Meinung
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich davon ausging, dass ,,Maurice und Maralyn" von Sophie Elmhirst sei. Vermutlich weil ich an das Buch ,,Herz auf Eis" von Isabel Autissier denken musste, über das ich schon so viel gehört hatte. Und es hat auch knapp 50 Seiten gebraucht, bis ich realisiert habe, dass sich der Schiffbruch  von Maurice und Maralyn Bailey  im Jahr 1973 tatsächlich so abgespielt hat. Auf einmal machte der sehr hölzern wirkende Erzählstil, die seltene wörtliche Rede und auch wie diese in das Geschriebene eingeflossen ist, Sinn.

Ich war zu Beginn nicht sicher, ob das ein Buch für mich sein könnte, denn die ersten 50 Seiten waren wirklich zäh. Es wurde aber besser, als die Baileys endlich lossegelten und spätestens ab dem Zusammenstoß mit dem Wal und dem Untergang ihrer Yacht, hatte ich Schwierigkeiten, das Buch aus der Hand zu legen. Doch leider kam die Rettung viel zu früh, auch wenn 118 Tage für Maurice und Maralyn sicherlich deutlich zu lang waren. Doch mit ihrer Rettung wurde das Buch leider wieder so zäh wie der Beginn.  Vielleicht wäre diese Geschichte, als Roman deutlich besser, fesselnder für mich gewesen. Der Erzählstil von Sophie Elmhirst war jedenfalls nicht meins. So einen Tatsachenbericht habe ich schon deutlich besser erzählt bekommen.

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