Habt ihr es schon gesehen: Vom Winde verweht kommt wieder.......

Begonnen von uschi, 10. Oktober 2007, 20:53:26

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uschi

Hallo zusammen,

ich bin mir zwar nicht sicher, ob dies überhaupt in diese Sparte gehört. Vielleicht eher zu den Klassikern?
Gestern habe ich beim stöbern das im November erscheinende Buch "Rhett von Donald McCaig" entdeckt. Vom Winde verweht, wird aus der Sicht von Rhett Butler neu erzählt. Würde euch das Buch reizen? Also, neugierig bin ich schon, allerdings werde ich erst einmal die ersten Rezis abwarten, es einfach so zu kaufen, dafür ist es mir zu teuer. Ich bin auf jeden Fall schon mal sehr gespannt auf eure Reaktionen.  :->




[isbn]3455401007[/isbn]

Kurzbeschreibung
Scarlett O'Hara und Rhett Butler sind für viele das Traumpaar der Literatur- und Filmgeschichte. Unvergesslich, die temperamentvolle, selbstbewusste Südstaatenschönheit und der abenteuerlustige Lebemann. Aber was weiß man eigentlich über Rhett Butler? Donald McCaig verrät, wie die Hauptfigur aus Margaret Mitchells legendären Epos denkt, fühlt und wie seine Vergangenheit aussah. Er erzählt von Rhetts prägender Kindheit und Jugend auf einer Reisplantage bei Charleston und davon, wie der rebellische Junge zu dem Mann wird, den jeder aus VOM WINDE VERWEHT kennt. In diesem einzigartigem Panorama der Südstaaten erfährt man nicht nur alles über Plantagenbesitzer, Sklaven, die besseren Kreise von Charleston und Atlanta und den vernichtenden Bürgerkrieg, der zwischen 1861 und 1865 tobte. McCaig erzählt vor allem von Rhett Butlers Welt: von Belle Watling, der Prostituierten, die zu seiner engen Vertrauten wird, Langston Butler, seinem unnachgiebigen, verbitterten Vater, Rosemary, der geliebten Schwester, und von seinem besten Freund, dem Farbigen Tunis Bonneau. Und dann ist da natürlich Scarlett, Katie Scarlett O'Hara, die eigensinnige und leidenschaftliche Frau, die für Rhett mehr empfindet, als sie wahrhaben will...

Über den Autor
Der Schriftsteller Donald McCaig wurde eigens von den Nachlassverwaltern Margaret Mitchells autorisiert, einen neuen Roman auf der Grundlage von VOM WINDE VERWEHT zu verfassen. Unter aufwendigen Recherchen an Originalschauplätzen und in historischen Archiven arbeitete der 1940 geborene Autor zwölf Jahre lang an Rhett. Für seine bisher erschienenen Romane über den amerikanischen Bürgerkrieg hat er mehrere Preise erhalten, darunter den John Esten Cooke Award für die beste Südstaatenliteratur.

Liebe Grüße
Uschi
Liebe Grüße
Uschi

Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zur nächsten und lässt den Himmel ahnen. (Lao-Tse)

Steffi

Hallo Uschi!

Ich bin sehr zwiegespalten, weil ich "Scarlett" überhaupt nicht mochte. Ich fand die Geschichte hanebüchen und auch nicht gut geschrieben. Allerdings scheinen die Erben von Margaret Mitchell sich diesmal mehr Mühe mit der Auswahl des Autors gegeben zu haben.

Was ich an dem Buch schwierig finde, ist, das es keine Fortsetzung ist, sondern nur noch mal "Vom Winde verweht" aus Rhetts Sicht (sieht man mal von der Vorgeschichte - Kindheit, etc. ab). Dies bedeutet, das McCaig zwangsläufig auch die Fortsetzung "Scarlett" in sein Buch mit einfließen lassen muss.

Ich kann mir schon vorstellen, es zu lesen. Mal sehen - vielleicht wünsche ich es mir zu Weihnachten, wenn die ersten Rezis mich überzeugen.

Liebe Grüße,
Steffi
Ich lese gerade:
Steve Cavanah: Zu wenig Zeit zum Sterben
Taylor Jenkins Reid: Daisy Jones and the Six
Heidi Furre: Macht
        als nächstes auf dem SUB
Lea Stein: Altes Leid
Faith Jones: Ungehorsam


Steffi

Noch was vergessen...ich bin mal gespannt, ob der Hoffmann und Campe Verlag sich mit dieser monströsen ersten Auflage nicht verschätzt.

Klar, "Scarlett", die Fortsetzung von "Vom Winde verweht" war damals der Buch-Hype schlechthin. Sozusagen der Südstaaten-Harry-Potter. Nur ob das Interesse immer noch sooo groß ist?

Liebe Grüße,
Steffi
Ich lese gerade:
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Taylor Jenkins Reid: Daisy Jones and the Six
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uschi

Hallo Steffi,

ich sehe schon, du vertrittst meine Richtung, erst einmal abwarten...... :->

Du hast natürlich recht, es ist keine Fortsetzung sondern wird nur aus einer anderen Perspektive neu erzählt. Hm, ja, da bin ich auch gespannt, wie das Buch einschlägt. Monströse Auflage, wieviel haben die denn drucken lassen?

Liebe Grüße
Uschi
Liebe Grüße
Uschi

Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zur nächsten und lässt den Himmel ahnen. (Lao-Tse)

Steffi

Hallo Uschi!

Ich habe irgendwo was von einer 200.000 Auflage gelesen. Das finde ich als Erstauflage schon ziemlich viel und irgendwie auch unverständlich. Bücher sind doch heute ratzfatz nachgedruckt.

Liebe Grüße,
Steffi
Ich lese gerade:
Steve Cavanah: Zu wenig Zeit zum Sterben
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ClaudiC

Also ich hätte schon Interesse das Buch zu lesen. Aber ich kenne Scarlett auch nicht. War das so schlecht?

Karthause

Scarlett war nicht der Erfolg, den man sich versprochen hatte. Ich habe es auch gelesen, gleich als es damals herauskam. Aber es hat mich nicht vom Hocker gehaun. Wenn ich ehrlich bin, könnte  ich den Inhalt auch nicht mehr so richtig wiedergeben. Auch das ist bei mir ein Zeichen dafür, dass es nicht so dolle war. Aber einen Versuch mit dem neuen Buch würde ich schon mal starten. Vielleicht als Bibliotheksbuch oder mal als Paperback.
Liebe Grüße
Karthause


"Abbitte" von  Ian McEwan

Karthauses bunte Bücherwelt

Steffi

Hallo!

Ich weiß, das ich "Scarlett" als Buch richtig schlimm fand. Alexandra Ripley hat auch einfach nicht die sprachliche Qualität, um mit "Vom Winde verweht" mithalten zu können. Das las sich alles wie ein zweitklassiger Liebesroman.

Ich mochte Scarletts Entwicklung auch einfach in dem Buch nicht. Und die Geschichte (besonders das Ende) war irgendwie doof.

Die Verfilmung (eine vierteilige Mini-Serie) fand ich dagegen toll. Sie hat sich genauso wie die "Vom Winde verweht-Verfilmung" nicht ganz an das Buch gehalten. Und Scarletts unbeugsamer Charakter kam im Film besser rüber. Ich fand die Serie sehr unterhaltsam und schaue sie mir immer noch ab und zu mal auf DVD an. Joanne Whalley-Kilmer fand ich zwar rein äußerlich ein bisschen fehl besetzt (wenn man sie mit Vivien Leigh vergleich), aber gut gespielt hat sie es.

Liebe Grüße,
Steffi
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uschi

Hallo Steffi,

da kann ich dir nur voll zustimmen, die Verfilmung fand ich auch nicht schlecht. Über das Buch werfen wir wohl am besten den Mantel des Schweigens.  :->
Daher wäre es schon interessant zu sehen, wie es dieser Autor anpackt.

Liebe Grüße
Uschi
Liebe Grüße
Uschi

Ein schönes Buch ist wie ein Schmetterling. Leicht liegt es in der Hand, entführt uns von einer Blüte zur nächsten und lässt den Himmel ahnen. (Lao-Tse)

Susanne

Hallo Zusammen,

Scarlett habe ich nie gelesen, weil ich mir "Vom Winde verweht" durch dieses Buch nicht kaputt machen wollte. Auch wenn ich es natürlich total traurig fand, daß Rhett und Scarlett am Schluß nicht zusammen kommen  :heul:.
Die Mini-Serie habe ich mir nie angesehen, weil die Darstellerin der Scarlett für mich so gar nicht ging.

Interessant fände ich es schon das Buch einmal aus Rhetts Sicht zu lesen, aber ich habe einfach die Befürchtung, daß es mir dann doch "Vom Winde verweht" als Buch vermiest.

Das der Verlag sich mit der Auflage übernommen hat, glaube ich eigentlich nicht. Da ich schon denke, daß viele die "Vom Winde verweht" gelesen habe vor diesem Buch nicht halt machen. Ich denke es kommt jetzt einfach auf ihr Promotaktik an.

Liebe Grüße
Susanne