Nicolas Remin: Gondeln aus Glas

Begonnen von SilkeS., 14. März 2008, 10:16:24

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

SilkeS.

b]Nicolas Remin: Gondeln aus Glas[/b]


Inhalt:
Venedig im Juni 1864. Mitten in der Nacht wird Commissario Tron zu einem Kontor im Palazzo Moro gerufen: Der Kunsthändler Kostolany ist ermordet worden, und ein wertvoller Tizian scheint abhanden gekommen zu sein. Bald findet Tron die junge Frau, die das Gemälde kurz zuvor an Kostolany verkauft hat. Es ist Marie Sophie, die Königin von Neapel und Schwester der Kaiserin Elisabeth. Unglücklicherweise weiß ihr Gatte nichts vom Verkauf des Gemäldes, die ganze Angelegenheit scheint äußerst delikat und beschert Tron einige unruhige Nächte. Privat schlägt er sich mit den Capricen einer jungen polnischen Pianistin herum, die auf dem Ball zur Markteinführung des TronGlases spielen soll. Wofür wiederum die Principessa nicht das nötige Verständnis aufbringt, denn sie kann die hübsche Polin nicht ausstehen. Als die junge Frau erdrosselt aufgefunden wird, gerät Tron selbst unter Verdacht ...

[isbn]346340494X[/isbn]


Meine Meinung
Raffiniert, anspruchsvoll, spannend.
Das sind Stichwörter, die mir spontan zu dem Buch einfallen.
Der Autor schreibt mit viel Wortwitz, läßt seine Charakter realistisch und liebenswert erscheinen. Witzige Umstände und Verwicklungen machen es sehr amüsant.
Mit einem einzigen Täuschungs- und Verwirrspiel treibt der Autor durch das Buch und man rätselt mit bis einem der Kopf qualmt. Man sammelt Motive erforscht Alibis, verwirft Verdachte um neue aufzustellen und hofft, daß die Qualität am Ende nicht abruft abbricht.
Nein tut sie nicht.
Der Autor schafft eine überraschendes, stimmiges Ende  und bringt damit den Krimi zu einem Runden harmonischen Ende!

Note 1 [note1]

P.S. Ich glaube einen Fehler hat die Geschichte, ist aber nicht unbedingt ausschlaggebend für's Ende!
Mein Blog
Mein Blog - Kommtar erwünscht

AnjaB

Hallo Silke,
deien Rezi macht mir richtig Lust auf den Roman. Gleich auf den Wunschzettel schreiben.
LG
AnjaB

Verliebte sehen sich an, Liebende blicken in die gleiche Richtung
Antoine de Saint-Exupéry