Mary Janice Davidson - Traummann an der Angel Bd.1 Meerjungfrau

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Offline El ratón de biblioteca

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[ISBN]3802582500[/ISBN]

Autor: Davidson, Mary Janice
Titel: Traummann an der Angel
Originaltitel: Sleeping with the Fishes
Verlag: LYX
Originalverlag: Jove Books N.Y.
Erschienen: 2009 / 09
Original: 2006
Seiten: 223 ohne Bonusstory 304 mit Bonusstory
ISBN-10: 3802582500
ISBN-13: 978-3802582509
Preis: 8,95 €
Serie:  Meerjungfrau Frederika
Sammlung: keine

Inhaltsangabe:

Zitat
Dr. Frederika Bimm, kurz Fred genannt, ist eine Meerjungfrau. Doch weder ist sie blond, noch wohlproportioniert und schon gar nicht keck. Im Wasser ist sie allerdings ganz in ihrem Element. Umso schlimmer, dass offenbar jemand den Hafen ihrer Heimatstadt mit Abwässern vergiftet. Fred muss den Schuldigen finden! Unterstützung erhält sie dabei von dem attraktiven Meeresbiologen Thomas und dem ungezähmten Prinz des Unterwasservolkes, der Fred zu seiner Frau machen will. Schnell schlagen die Wogen der Gefühle hoch ...
Quelle: Amazon de

Meine Meinung

Das vorliegende Buch ist der erste Teil einer neuen Serie von Mary Janice Davidson. Nach der Vampirin-Betsy-Tailor- und der Werwolf - Reihe ist dies also die dritte Reihe aus der Feder der Autorin.
Anhand des Klappentextes habe ich mir eine romantisch, spannende Geschichte vorgestellt.
Das war leider nicht so.
Die Meerjungfrau Fred erwischt ihre Eltern in einer sehr delikaten Situation und reagiert sehr gereizt. Ihre Sprache ist sehr gewöhnlich und flapsig, was sich durch die ganze Geschichte zieht.
Fred ist laut Buch 29 Jahre alt, hat aber das Verhalten eines pubertierenden Teenies. Die Geschichte selbst ist alles in allem sehr oberflächlich gehalten, das Thema Umweltverschmutzung kommt gar nicht wirklich zum Zuge.
Dafür wird aber sehr ausführlich erzählt, wie sich der Freund von Fred mit Freds Chefin sexuell vergnügt.
Auch Fred wird durch die ganze Geschichte hinweg angebaggert, entweder von Thomas, dem menschlichen Meeresbiologen, oder von Arthur, dem Prinzen des Unterwasservolkes.
Fred findet in der ganzen Geschichte kaum ein positives Wort, was mir beim Lesen schnell zu viel wurde.
Einige Passagen sollten wohl humorvoll sein, leider konnte ich diese Art von Humor nicht teilen.
Selbst die Szene, die Spannung versprach, eine Schießerei in einem Hotel, wird durch diese gereizte, gewöhnliche Sprache zunichte gemacht.
Am Ende des Buches sind Zweifel bei Fred, wie kann es anderes sein, und dann ist auf einmal Schluss, wie abgeschnitten.

Die Bonusstory in diesem Buch hat nichts mehr mit Meerjungfrauen zu tun, auf einmal sah ich eine Werwölfin vor mir. Sprachlich war diese Geschichte um einiges besser als die Titelstory.

Mit diesem Buch konnte mich die Autorin gar nicht überzeugen. Oder die Übersetzerin hat hier sehr daneben gelegen.

Dieses Werk bekommt von mir
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