Caprica TV-Serie

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Offline Grisel

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Caprica TV-Serie
« am: 24. September 2012, 18:43:44 »
Ich habe es jetzt endlich, endlich geschafft, mir mal die erste Folge anzuschauen. Eigentlich ist es wohl sogar nur die Hälfte des Pilotfilms, aber es ging sich gestern nur die eine aus. Ja, sieht interessant aus. Man springt recht schnell in die Handlung hinein und ahnt auch bereits zumindest bei den Greystones, wohin das laufen soll,
mit der künstlich erzeugten Pseudo-Zoe, die ihr "Vater" wohl irgendwie aus der VR holen wird.


Was für mich als BG-Fan einfach nett ist, ist dass das zwar auf den ersten Blick durchaus auch in NY in der Zukunft spielen könnte, wenn nicht die Rede wäre von Athena, Göttern, Tauron, Geminon, ... Ganz zu schweigen von den sinnlosen abgeschnittenen Ecken auf allen Schriftstücken. Sehr schön konsequent. Außerdem hat man schon eine gewisse Gänsehaut, wenn der erste Quasi-Zylone auftaucht. Ich habe keine Ahnung, wie das in die Prä-BG-Zeitlinie passt, müsste aber dann eigentlich doch vor dem ersten zylonischen Krieg spielen. Ich glaube, am Anfang hieß es, "Caprica 58 Jahre vor dem Fall". Das könnte passen. Also, im Sinne von "it will happen again", da wir ja bereits wissen, dass ... Wie auch immer, mein Kopf dreht sich jetzt schon leicht. Am Ende der Serie werde ich wissen, wie kompatibel sie mit BG tatsächlich ist.

Den legendären Joseph Adama als offenbar korrupten Anwalt zu sehen schockiert etwas, hatte man aus den Erzählungen von Bill Adama und Lee doch ein komplett anderes Bild von ihm.

Ich bin gespannt, was mich da noch erwartet, bislang bin ich positiv gestimmt.

Offline Hans

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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #1 am: 28. September 2012, 00:01:44 »
Hi Grisel,

na das klingt doch mal interessant. Dann wünsche ich viel Spass bei der Serie, und hoffentlich am Ende auch eine sinnvollere Begründung (als Einschaltquoten) dafür, warum es nur eine Staffel gibt.

Ich kann zur Zeit leider gar nichts in der "Flimmerkiste" sehen, da mein Videorecorder kaputt ist, der DVD-player kein Signal liefert, das der Fernseher versteht, und letzterer eh schon längst in den Elektronik-recyclingkreislauf zurück geführt gehört.  Ach ja, und einen neuen Fernseher hab ich noch nicht, und daran wird sich so schnell auch nix ändern.  :gr:

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Hans
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Offline Grisel

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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #2 am: 28. September 2012, 18:38:46 »
Hi Hans!

Danke, in der Zwischenzeit bin ich bis Folge 4 gekommen. Ich kann schon verstehen, warum es kein Erfolg war, weil sich die Serie offenbar Zeit nimmt. Es ist bislang noch nicht übermäßig viel passiert und es liegt der Fokus auf den Figuren und Beziehungen und weniger auf Action, bislang zumindest. Bei BG zumindest war ja auch stets ein Actionelement mit dabei, das hier würde ich vorerst als utopisches Gesellschafts- und Politdrama bezeichnen. Aber ich langweile mich bislang nicht, erfreulicherweise.

Ach ja, noch was, was einen alten BG-Fan hier erfreut, die Musik, die gern immer wieder diese Trommelklänge einsetzt. Schön.
Allerdings habe ich den Verdacht, dass mir die letzten Folgen fehlen. Irgendwie deckt sich das, was meine Box da aufgenommen hat, nicht ganz mit den Episodentiteln, die sich online finden. Aber gut, das werde ich dann noch herausfinden und notfalls muss ich mir halt doch Alternativen suchen.

Mir gefällt auch der Cast recht gut. Eric Stoltz (Greystone) mochte ich früher mal sehr gern, Esai Morales (Joseph Adama) macht seine Sache auch sehr gut und Sasha Roiz (Sam Adama) sieht recht interessant aus. Bei den Damen haben wir zwei junge Frauen, eine trauernde Mutter und die wunderbare Polly Walker (die ich aus "Rome" kenne), die hier offenbar eine etwas zwielichtige Rolle hat.

Das ist natürlich blöd, Deine technischen Probleme! Warum kommt so schnell kein neuer Fernseher? Es soll ja schlimmeres geben, zumindest, solange man ein paar gute Bücher auf Lager hat, was bei Dir hoffentlich der Fall ist.

Offline Hans

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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #3 am: 30. September 2012, 21:14:32 »
Hi Grisel,

ich schätze mal, inzwischen bist Du wieder ein paar Folgen weiter, und kannst Deine Vermutung über die Serie jetzt entweder bestätigen oder auch korrigieren. Utopische Gesellschafts- und Politdrama sind ja sicherlich auch was interessantes, und letztlich muss meiner Meinung nach ja auch sowas ähnliches der Fall sein, wenn die KI plötzlich austickt, und es auf sowas wie BSG hinaus laufen soll. Das viele Menschen heute mehr oder weniger süchtig nach Action sind, muss wohl an der Zeit liegen, in der wir leben. Aber wichtig ist ja, dass Du Dich nicht langweilst, auch wenn die Serie sich Zeit nimmt, um die Figuren zu entwickeln.

Das, was Du über die Musik schreibst, klingt interessant. Irgendwie war ja auch die Musik zu BSG ungewöhnlich, zumindest für westliche Ohren.
Was Deine Aufnahmen der Serie angeht: vielleicht sind da mal wieder irgendwo Titel umbenannt worden. - Wäre auch nicht das erste mal.

Die Namen der Schauspieler sagen mir in diesem Fall leider nicht sehr viel, aber wenn Du meinst, dass die Ihre Sache gut machen, dann sollte es wohl auch so sein. Du hast da ja einen besseren Blick für, als ich.  :zwinker: - Ach ja, und ohne Zwielichtige Figuren geht es ja nicht, sonst lässt sich ja überhaupt keine Spannung aufbauen, die sich in Action entläd. Und schliesslich braucht man als Zuschauer ja auch Figuren, mit denen man sich identifizieren kann, und solche, die man nicht mag. - Sonst haben die Helden ja auch nix zu tun...

Und ja, es gibt schlimmeres, als einen fehlenden Fernseher: das fehlende Geld dafür.  :doof:  Aber ich hab tatsächlich noch genug Bücher auf dem SUB liegen, so dass ich mir deshalb keine Sorgen machen muss.
Was mir wahrscheinlich eher Sogen machen sollte, ist die Tatsache, das ich mir hin und wieder immer noch Gedanken über BSG mache. Zur Zeit geht mir ständig so eine Szene durch den Kopf, die auf Deinen Vorschlag beruht, die Galactica irgendwie auf der Erde zu vergraben, so das sie eines Tages wieder gefunden werden kann, wenn die Menschheit sich technologisch so weit entwickelt hat, das sie den Fund auch richtig einschätzen kann. Nun hat sich da aber ein Misgeschick ereignet, und eine Truppe römischer Soldaten aus der Zeit um etwa 100 n.Chr. hat einen Stollen gegraben, der sie ins Landedeck der vergrabenen Galactica führt, wo sie dann die riesige Halle, als die sie es betrachten untersuchen. Da sie alleine nicht weiter kommen, haben sie sich ein paar griechische Gelehrte zu Hilfe geholt, die ihnen zwar auch nicht viel weiter helfen, aber das ist auch egal. Schliesslich geht irgendwann in der Halle das elektrische Licht an, und aus einem der Aufzüge, die in den Hangar herunter führen, taucht ein humanoider Zylone auf; wahlweise eine Acht oder eine Zwei. Begleitet wird dieser von weiteren humanoiden, sowie einer Gruppe Zenturien, die sich allerdings im Hintergrund halten. Dieser Zylone hält den Römern schliesslich eine Rede, die im wesentlichen zum Inhalt hat, das sie wieder verschwinden sollen, weil sie die Geheimnisse der Halle eh nicht entschlüsseln können. Das es sich um ein Landedeck handelt, verschweigt er bewusst, weil das schon zu den Dingen gehört, die die Römer eher schlecht verstehen würden. Aber die eigentliche Frage ist auch eher, wie so eine Truppe Römer in der geschilderten Situation reagieren würde?
Und schliesslich ist mir vom Verstand her auch völlig klar, dass das Schiff keine 148.000 Jahre gehalten hätte, und danach noch irgendwas so funktionieren würde, wie es sollte. - Wir sind ja schliesslich nicht bei Stargate, wo wir es mit Antikertechnologie zu tun haben.

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Hans
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Offline Grisel

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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #4 am: 01. Oktober 2012, 18:17:17 »
Hi Hans!

ich schätze mal, inzwischen bist Du wieder ein paar Folgen weiter, und kannst Deine Vermutung über die Serie jetzt entweder bestätigen oder auch korrigieren. Utopische Gesellschafts- und Politdrama sind ja sicherlich auch was interessantes, und letztlich muss meiner Meinung nach ja auch sowas ähnliches der Fall sein, wenn die KI plötzlich austickt, und es auf sowas wie BSG hinaus laufen soll. Das viele Menschen heute mehr oder weniger süchtig nach Action sind, muss wohl an der Zeit liegen, in der wir leben. Aber wichtig ist ja, dass Du Dich nicht langweilst, auch wenn die Serie sich Zeit nimmt, um die Figuren zu entwickeln.

Das kommt hin. Es sind tatsächlich ein paar der Folgen ein bisschen öder und zumindest ein Handlungsstrang - die Polizisten - verschwindet und taucht auf je nach Gusto. Aber nichts davon hat mich bislang gestört. Leider fehlen mir wirklich die letzten 6,5 Folgen. Mist. Die muss ich mir jetzt anderweitig suchen, da leider auch die DVDs schweineteuer sind.

So wie ich das verstehe, geht es hier u.a. um die Entstehung der Cylonen und auch der skin jobs. Ich habe ergoogelt, dass in Staffel 2, hätte es sie je gegeben, die Final Five hätten auftauchen sollen. So mussten sie es aber anderweitig abkürzen und beenden, aber angeblich ist es ein rundes Ende. Trotzdem schade, das hätte interessant sein können. Überhaupt, dass man mit solchen Serien leider nicht punkten kann zur Zeit. Sehr schade, denn es stecken hier viele interessante Ansätze. Von den anderen Planeten sieht man leider bislang zumindest nur Tauron und Geminon. Da wäre auch viel Potential gewesen, das zu erkunden, wie sich die unterscheiden. Caprica steht ja wohl mehr oder weniger für die USA, würde ich sagen.

Und es ist ein Sittenbild Capricas, führt bereits den "Einen Gott" ein und bezogen auf die Adamas schätze ich, dass Joseph Adama irgendwas zustoßen wird, was ihn zu dem guten Menschen macht, der er laut Bills und speziell Lees Erzählungen eigentlich war. Hier arbeiten die beiden Adama-Brüder für einen Mafiaboss. OK! Das wusste Lee wohl nicht, sondern hätte er sich den Opa sicher nicht zum Vorbild erwählt!  :->

Besetzt sind die zwei Adamas sehr gut, vor allem Morales passt äußerlich wunderbar zu Edward James Olmos und Sasha Roiz hat auch dieses dunkle. Sie sind Tauroner, wohl vergleichbar mit Arabern? da auch mal die Rede war von der Wüste. Dazu ein sehr strenger Ehrenkodex und starker Familiensinn.

Zitat
Das, was Du über die Musik schreibst, klingt interessant. Irgendwie war ja auch die Musik zu BSG ungewöhnlich, zumindest für westliche Ohren.

Es ist vor allem das Trommeln, das bei BG so gern bei Actionszenen kam, das haben wir hier sehr oft. Es ist auch der gleiche, von dem die Musik ist.

Ach ja, dieses leicht keltisch anmutende "Adama"-Thema kam auch schon mal, oder zumindest etwas sehr ähnlich klingendes.

Zitat
Die Namen der Schauspieler sagen mir in diesem Fall leider nicht sehr viel, aber wenn Du meinst, dass die Ihre Sache gut machen, dann sollte es wohl auch so sein. Du hast da ja einen besseren Blick für, als ich.  :zwinker: - Ach ja, und ohne Zwielichtige Figuren geht es ja nicht, sonst lässt sich ja überhaupt keine Spannung aufbauen, die sich in Action entläd. Und schliesslich braucht man als Zuschauer ja auch Figuren, mit denen man sich identifizieren kann, und solche, die man nicht mag. - Sonst haben die Helden ja auch nix zu tun...

Was interessant ist, ist das von den Hauptpersonen eigentlich nur Amanda Greystone ein netter Mensch ist und vielleicht noch Lacy, alle anderen haben mehr oder weniger massiven Dreck am Stecken. Ich mag sowas, keine Schwarzweißmalerei. Aber das ist in dem Universum ja nicht neu.

Was mir gefällt ist, dass hier ausgesprochen wird, was bei BG über Gaeta noch viel zu vage war, dass Homo- oder Bisexualität in dieser Gesellschaft etwas komplett normales ist. So ist ausgerechnet der extrem toughe und coole Sam Adama mit einem Mann verheiratet. Da ist uns Caprica weit voraus.

Zitat
Und ja, es gibt schlimmeres, als einen fehlenden Fernseher: das fehlende Geld dafür.  :doof:  Aber ich hab tatsächlich noch genug Bücher auf dem SUB liegen, so dass ich mir deshalb keine Sorgen machen muss.

Das ist gut.

Zitat
Was mir wahrscheinlich eher Sogen machen sollte, ist die Tatsache, das ich mir hin und wieder immer noch Gedanken über BSG mache. Zur Zeit geht mir ständig so eine Szene durch den Kopf, die auf Deinen Vorschlag beruht, die Galactica irgendwie auf der Erde zu vergraben, so das sie eines Tages wieder gefunden werden kann, wenn die Menschheit sich technologisch so weit entwickelt hat, das sie den Fund auch richtig einschätzen kann.

Interessante Idee. Du solltest das ausweiten und eine Geschichte schreiben!

Bye,

Grisel

Offline Hans

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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #5 am: 01. Oktober 2012, 22:27:54 »
Hi Grisel,

das ist natürlich blöd gelaufen, dass da wirklich Folgen fehlen. Nun ja, die DVDs werden sicher irgendwann auch mal günstiger werden, wenn Du die Folgen in der Zwischenzeit nicht noch woanders auftreiben kannst.

So wie ich das verstehe, geht es hier u.a. um die Entstehung der Cylonen
Das hab ich auch mal gelesen. War vor ein oder anderthalb Jahren mal in der SpaceView, wo sie da in der Mitte so Serien Infokarten drin haben. Da ist so ein Informatiker, dessen Tochter nach einer wilden Drogenparty oder sowas ähnlichem stirbt, oder unheilbar krank wird. Und danach geht er in und erschafft sich einen Ersatz, der dann der erste Zylon sein soll. So jedenfalls hab ich den Text von der Karte in Erinnerung.

Zitat von: Grisel
Ich habe ergoogelt, dass in Staffel 2, hätte es sie je gegeben, die Final Five hätten auftauchen sollen.
Ja das wäre doch was gewesen! - Da hätte man die in einer anderen Lage und anderen Situationen gesehen, was sicherlich auch aufschlussreich für die Handlung in BSG hätte sein können... ( - Sind das viele Konjunktive!)

Zitat von: Grisel
Überhaupt, dass man mit solchen Serien leider nicht punkten kann zur Zeit. Sehr schade, denn es stecken hier viele interessante Ansätze. Von den anderen Planeten sieht man leider bislang zumindest nur Tauron und Geminon. Da wäre auch viel Potential gewesen, das zu erkunden, wie sich die unterscheiden. Caprica steht ja wohl mehr oder weniger für die USA, würde ich sagen.
Das mit dem Punkten muss wohl an der Zeit liegen, in der wir leben. Wenn die nicht so stark auf Quoten gucken müssten, dann hätte so eine Serie wahrscheinlich auch die Zeit, um sich zu entwickeln, d.h. man hätte wahrscheinlich eher noch eine zweite Staffel gemacht, um zu sehen, wie es sich langfristig entwickelt. Romane, die so aufgebaut sind, verkaufen sich ja auch noch.
Das von den anderen Kolonien bislang nicht viel gesagt wurde, ist Schade. Aber da es ja 12 Stück sind und man sie alle irgendwie optisch und durch Figuren die von dort stammen, darstellen muss, wird man sich wahrscheinlich dazu entschieden haben, dies Schrittweise zu tun, denn sonst wäre es zuviel auf einmal, und dann blickt keiner mehr durch. (Wie beim Film "Der Wüstenplanet", den hab ich auch erst beim zweiten mal sehen richtig verstanden.)
Ob Caprica metaphorisch für die USA steht, kann ich nicht sagen, wäre aber möglich. Interessant finde ich auch, dass sie, wie ich mal gelesen habe, für weitere Verfremdungseffekte alte europäische Automedelle aus den 60er und 70er Jahren benutzt haben, die in den Staaten relativ unbekannt sein sollen.

Zitat von: Grisel
Und es ist ein Sittenbild Capricas, führt bereits den "Einen Gott" ein und bezogen auf die Adamas schätze ich, dass Joseph Adama irgendwas zustoßen wird, was ihn zu dem guten Menschen macht, der er laut Bills und speziell Lees Erzählungen eigentlich war. Hier arbeiten die beiden Adama-Brüder für einen Mafiaboss. OK! Das wusste Lee wohl nicht, sondern hätte er sich den Opa sicher nicht zum Vorbild erwählt!  :->
Interessant. - Aber auch nicht neu, das manchen erst irgendwas dramatisches passieren muss, um sein (ihr) Leben zu ändern.

Zitat von: Grisel
Besetzt sind die zwei Adamas sehr gut, vor allem Morales passt äußerlich wunderbar zu Edward James Olmos und Sasha Roiz hat auch dieses dunkle. Sie sind Tauroner, wohl vergleichbar mit Arabern? da auch mal die Rede war von der Wüste. Dazu ein sehr strenger Ehrenkodex und starker Familiensinn.
Ah ja. Also keine Schwarz/weis-malerei, so wie in BSG ja auch nicht. Was die Wüsten angeht, so sollte es die auf Caprica eigentlich auch geben, sofern da nicht jeder flecken Land irgendwie zugebaut ist, oder die Metropole Caprica City sich über einen ganzen Kontinent erstreckt. Was strengen Ehrenkodex und starken Familiensinn angeht, das gibt es doch auch einigen Kreisen der westlichen Gesellschaften noch oder wieder. Aber wahrscheinlich wird es da etwas überspitzt dargestellt, um die gesellschaftlichen Unterschiede deutlicher heraus zu stellen.

Zitat
Es ist vor allem das Trommeln, das bei BG so gern bei Actionszenen kam, das haben wir hier sehr oft. Es ist auch der gleiche, von dem die Musik ist.
Ja, dann passt das doch. Eine erfolgreiche Musik einer Serie, kann man dann ja auch in einem Outcast bzw. Prequel davon verwenden.

Zitat von: Grisel
Was interessant ist, ist das von den Hauptpersonen eigentlich nur Amanda Greystone ein netter Mensch ist und vielleicht noch Lacy, alle anderen haben mehr oder weniger massiven Dreck am Stecken. Ich mag sowas, keine Schwarzweißmalerei. Aber das ist in dem Universum ja nicht neu.
Ist ja auch näher an der Realität in unserer Welt, als so Typen, die Nur Gut oder Nur Schlecht sind. Damit wären wir eher bei den Superhelden und ihren Gegenspielern.

Zitat von: Grisel
Was mir gefällt ist, dass hier ausgesprochen wird, was bei BG über Gaeta noch viel zu vage war, dass Homo- oder Bisexualität in dieser Gesellschaft etwas komplett normales ist. So ist ausgerechnet der extrem toughe und coole Sam Adama mit einem Mann verheiratet. Da ist uns Caprica weit voraus.
Da dürfte Caprica vor allem den USA weit voraus sein, denn ich wüsste nicht, dass es sowas dort gibt. Hier in Europa ist es zumindest in England und bei uns in D auch seit einigen Jahren möglich. Ein bekanntes Beispiel ist ja Elton John. Und zumindest in D ist relativ bekannt, dass unser derzeitiger Aussenminister Schwul ist, ebenso wie der regierende Bürgermeister von Berlin (entspricht in anderen Bundesländern dem Ministerpräsidenten und bei Euch dem Landeshauptmann) . Und ich glaube, der Traumschiff-Frauenschwarm der 80er (und 90er?) Jahre Sascha Hehn ist auch vom anderen Ufer.

Zitat von: Grisel
Zitat
Was mir wahrscheinlich eher Sogen machen sollte, ist die Tatsache, das ich mir hin und wieder immer noch Gedanken über BSG mache. Zur Zeit geht mir ständig so eine Szene durch den Kopf, die auf Deinen Vorschlag beruht, die Galactica irgendwie auf der Erde zu vergraben, so das sie eines Tages wieder gefunden werden kann, wenn die Menschheit sich technologisch so weit entwickelt hat, das sie den Fund auch richtig einschätzen kann.

Interessante Idee. Du solltest das ausweiten und eine Geschichte schreiben!
Soso. - Nun ja, ich hab ja schon mal damit angefangen, es dann aber erst mal wieder liegen gelassen. Und derzeit gehen mir halt ständig irgendwelche Varianten durch den Kopf, was der Zylone den Römern so alles erzählen könnte, bzw. wie er oder sie ihnen klar macht, dass das Landedeck nichts für sie ist. - Wenn ich das hier im Forum publiziere, dann aber in der "BSG-Abteilung".

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Hans
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Offline Grisel

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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #6 am: 02. Oktober 2012, 20:53:28 »
Hi Hans!

das ist natürlich blöd gelaufen, dass da wirklich Folgen fehlen. Nun ja, die DVDs werden sicher irgendwann auch mal günstiger werden, wenn Du die Folgen in der Zwischenzeit nicht noch woanders auftreiben kannst.

Ich bin gerade "woanders" unterwegs.  :-> Aber es soll eine Komplettausgabe erscheinen, auf die hoffe ich mal, denn kaufen möchte ich es auf jeden Fall, gehört doch zur BG-Sammlung dazu.

Zitat
Das hab ich auch mal gelesen. War vor ein oder anderthalb Jahren mal in der SpaceView, wo sie da in der Mitte so Serien Infokarten drin haben. Da ist so ein Informatiker, dessen Tochter nach einer wilden Drogenparty oder sowas ähnlichem stirbt, oder unheilbar krank wird. Und danach geht er in und erschafft sich einen Ersatz, der dann der erste Zylon sein soll. So jedenfalls hab ich den Text von der Karte in Erinnerung.

Das ist ein bisschen anders. Zoe Graystone ist die rebellische Tochter des Unternehmers und Wissenschafters Daniel Graystone, der mit kybernetischer Intelligenz arbeitet und das sog. Holoband erschaffen hat, mit dem man in die V-World eindringen kann. (Wobei ich mal vermute, dass das der Ursprung für die Fantasiewelten ist, die die Zylonen hatten.) Zoe gehört zu den "Soldiers of the One", einer Terrorvereinigung im Namen des Einen Gottes und kommt (allerdings unschuldig) bei einem Anschlag ums Leben. Vor ihrem Tod hat sie es geschafft, eine Kopie ihres Avatars in der V-World zu erschaffen, der alle ihre Erinnerungen, Charaktereigenschaften, etc. hat. Den pflanzt Daniel im Versuch, seine Tochter (bzw. halt die Kopie) zurückzubekommen probeweise in einen Zylonen, einen Centurion. Ich schätze, am Ende der Staffel wird Zoe II einen humanoiden Körper haben. Also ist somit quasi Daniel der Schöpfer der körperlichen Zylonen, aber Zoe die des Bewusstseins. Und vielleicht die Urmutter?

Die Adamas kommen ins Spiel, weil die Frau und die Tochter von Joseph auch bei dem Anschlag ums Leben gekommen sind und Daniel eine Kopie der Tochter macht. Und aktuell sind Daniel und die Brüder Adama in ein gemeinschaftliches Unternehmen verwickelt, um Daniels Firma zurückzubekommen.

Ach ja, zwischendurch wurde Zoe II mal von ein paar Vipers verfolgt. Ah, nett! Ansonsten spielt das Militär hier gar keine Rolle.

Zitat
Ja das wäre doch was gewesen! - Da hätte man die in einer anderen Lage und anderen Situationen gesehen, was sicherlich auch aufschlussreich für die Handlung in BSG hätte sein können... ( - Sind das viele Konjunktive!)

Ich glaube schon, dass sie vorhatten, eine direkte Verbindung herzustellen, auch mit den Adamas, denn bislang gibt es eigentlich überhaupt keinen Grund, warum das "unsere" Adamas hätten sein müssen, jede andere Familie hätte es auch getan. Ich kann mich auch nicht erinnern, ob Bill je davon gesprochen hat, dass die Familie von Tauron stammt.

Zitat
Das mit dem Punkten muss wohl an der Zeit liegen, in der wir leben. Wenn die nicht so stark auf Quoten gucken müssten, dann hätte so eine Serie wahrscheinlich auch die Zeit, um sich zu entwickeln, d.h. man hätte wahrscheinlich eher noch eine zweite Staffel gemacht, um zu sehen, wie es sich langfristig entwickelt. Romane, die so aufgebaut sind, verkaufen sich ja auch noch.

Es verkaufen sich GSD auch gute, "langsame", anspruchsvolle Serien, zB "Mad Men", "Wire", etc. Nur hat "Caprica" wahrscheinlich darunter gelitten, dass es als SF-Drama irgendwie ein Zwitter war, dem keine Zeit gelassen wurde, sich eine Fanbase zu schaffen.

Zitat
Da dürfte Caprica vor allem den USA weit voraus sein, denn ich wüsste nicht, dass es sowas dort gibt. Hier in Europa ist es zumindest in England und bei uns in D auch seit einigen Jahren möglich. Ein bekanntes Beispiel ist ja Elton John. Und zumindest in D ist relativ bekannt, dass unser derzeitiger Aussenminister Schwul ist, ebenso wie der regierende Bürgermeister von Berlin (entspricht in anderen Bundesländern dem Ministerpräsidenten und bei Euch dem Landeshauptmann) . Und ich glaube, der Traumschiff-Frauenschwarm der 80er (und 90er?) Jahre Sascha Hehn ist auch vom anderen Ufer.

An der Ehefrage scheitert es aber noch. In Deutschland ist es ja auch nur sowas wie eine eingetragene Partnerschaft, oder? Sam Adama hier ist ganz legitim und normal mit seinem Partner verheiratet.

Zitat
Soso. - Nun ja, ich hab ja schon mal damit angefangen, es dann aber erst mal wieder liegen gelassen. Und derzeit gehen mir halt ständig irgendwelche Varianten durch den Kopf, was der Zylone den Römern so alles erzählen könnte, bzw. wie er oder sie ihnen klar macht, dass das Landedeck nichts für sie ist. - Wenn ich das hier im Forum publiziere, dann aber in der "BSG-Abteilung".

Ich glaube, das nennt man FanFiction.  :->

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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #7 am: 04. Oktober 2012, 18:39:27 »
Fertig. Ja, hat mir gut gefallen. Klar, manche Handlungsstränge und Figuren waren weniger spannend (Lacy  :schnarch:) und durch die vorzeitige Absetzung verlaufen manche Stränge jetzt leider ins Nichts. Ich habe zB herausgefunden, dass wir in Staffel 2 einen "zornigen", jugendlichen Bill Adama getroffen hätten. Das wäre doch was gewesen! An direkten Verbindungen, wenn wir mal die Zylonen etc. beiseite lassen, hat Joseph Adama tatsächlich mal sein Feuerzeug ausgepackt  :ausrast: (ich habe nie geleugnet, BG sehr zu lieben) und
Bills Mutter spricht von einem Bruder und Füchsen. Irgendwann in BG erzählt Bill Adama Tigh, glaube ich, irgendwas von einem Onkel und schwimmenden Füchsen.


Am besten gefallen haben mir am Ende dann tatsächlich Eric Stoltz' Daniel Graystone und Sasha Roiz' Sam Adama. Vor allem Roiz werde ich mir merken, der hat eine tolle Ausstrahlung, der Mann. Paula Malcolmson als Amanda Graystone war auch recht gut, sie hatte eine zwar anfangs etwas nervige Rolle, aber ihre Figur ist schön über sich hinausgewachsen. Und Polly Walker als Clarice hat mehr oder weniger ihre Rolle als wunderbar intrigante Atia in "Rome" wiederholt und es hat Spaß gemacht, ihr dabei zuzusehen.

Ewig schade um die Serie. Aber sie haben tatsächlich ein mehr oder weniger rundes Ende und eine Überleitung zu BG geschafft. Beachtlich!

So, jetzt wird es spanned, ob und wann sich jemals wieder jemand an eine SF-Serie wagt. Immerhin, auf BG habe ich damals auch Jahre gewartet. Also, nicht speziell BG natürlich, aber die Art der Serie. Also heißt es, Geduld haben.

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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #8 am: 05. Oktober 2012, 22:41:34 »
Hi Grisel,

Soso, dann bist du mit der Serie jetzt also auch durch.  :->

Das ist ein bisschen anders. Zoe Graystone ist die rebellische Tochter des Unternehmers und Wissenschafters Daniel Graystone, der mit kybernetischer Intelligenz arbeitet und das sog. Holoband erschaffen hat, mit dem man in die V-World eindringen kann. (Wobei ich mal vermute, dass das der Ursprung für die Fantasiewelten ist, die die Zylonen hatten.) Zoe gehört zu den "Soldiers of the One", einer Terrorvereinigung im Namen des Einen Gottes und kommt (allerdings unschuldig) bei einem Anschlag ums Leben. Vor ihrem Tod hat sie es geschafft, eine Kopie ihres Avatars in der V-World zu erschaffen, der alle ihre Erinnerungen, Charaktereigenschaften, etc. hat. Den pflanzt Daniel im Versuch, seine Tochter (bzw. halt die Kopie) zurückzubekommen probeweise in einen Zylonen, einen Centurion.
Ach so war das. Ist ja interessant. Danke für die Aufklärung.

Zitat von: Grisel
Die Adamas kommen ins Spiel, weil die Frau und die Tochter von Joseph auch bei dem Anschlag ums Leben gekommen sind und Daniel eine Kopie der Tochter macht. Und aktuell sind Daniel und die Brüder Adama in ein gemeinschaftliches Unternehmen verwickelt, um Daniels Firma zurückzubekommen.
Ah ja, auch nicht schlecht.

Zitat von: Grisel
Es verkaufen sich GSD auch gute, "langsame", anspruchsvolle Serien, zB "Mad Men", "Wire", etc. Nur hat "Caprica" wahrscheinlich darunter gelitten, dass es als SF-Drama irgendwie ein Zwitter war, dem keine Zeit gelassen wurde, sich eine Fanbase zu schaffen.
Nun ja, ich hab gelesen, das viele der ursprünglichen BSG-Fans sich nicht überzeugen lassen wollten.

Zitat von: Grisel
Zitat
Da dürfte Caprica vor allem den USA weit voraus sein, denn ich wüsste nicht, dass es sowas dort gibt. Hier in Europa ist es zumindest in England und bei uns in D auch seit einigen Jahren möglich.

An der Ehefrage scheitert es aber noch. In Deutschland ist es ja auch nur sowas wie eine eingetragene Partnerschaft, oder?
Oh... - kann sein, dass du da recht hast, was die Verhältnisse hier angeht. So genau kümmert mich das nämlich auch nicht.

Zitat von: Grisel
Zitat
Soso. - Nun ja, ich hab ja schon mal damit angefangen, es dann aber erst mal wieder liegen gelassen. Und derzeit gehen mir halt ständig irgendwelche Varianten durch den Kopf, was der Zylone den Römern so alles erzählen könnte, bzw. wie er oder sie ihnen klar macht, dass das Landedeck nichts für sie ist. - Wenn ich das hier im Forum publiziere, dann aber in der "BSG-Abteilung".

Ich glaube, das nennt man FanFiction.  :->
Formal betrachtet hast du wahrscheinlich recht.  :->

Fertig. Ja, hat mir gut gefallen. Klar, manche Handlungsstränge und Figuren waren weniger spannend (Lacy  :schnarch:) und durch die vorzeitige Absetzung verlaufen manche Stränge jetzt leider ins Nichts.
Das bleibt ja nicht aus, das einige Stränge in der Luft hängen bleiben.

Zitat von: Grisel
Ich habe zB herausgefunden, dass wir in Staffel 2 einen "zornigen", jugendlichen Bill Adama getroffen hätten. Das wäre doch was gewesen! An direkten Verbindungen, wenn wir mal die Zylonen etc. beiseite lassen, hat Joseph Adama tatsächlich mal sein Feuerzeug ausgepackt 
Oh, an die Szene dieser Erzählung kann ich mich jetzt nicht erinnern... - Aber ein zorniger junger Bill Adama klingt interessant. Das hätte wahrscheinlich eine Character Entwicklungsstudie ganz nach Deinem Geschmack werden können...
Kam denn eigentlich auch mal vor, wieso die späteren Zylonen als Toaster bezeichnet wurden? - Also ein Modell, das einem Toaster ähnlich sah?

Zitat von: Grisel
Am besten gefallen haben mir am Ende dann tatsächlich Eric Stoltz' Daniel Graystone und Sasha Roiz' Sam Adama. Vor allem Roiz werde ich mir merken, der hat eine tolle Ausstrahlung, der Mann. Paula Malcolmson als Amanda Graystone war auch recht gut, sie hatte eine zwar anfangs etwas nervige Rolle, aber ihre Figur ist schön über sich hinausgewachsen. Und Polly Walker als Clarice hat mehr oder weniger ihre Rolle als wunderbar intrigante Atia in "Rome" wiederholt und es hat Spaß gemacht, ihr dabei zuzusehen.
Dann bleibt zu hoffen, die Leute in anderen guten Rollen wieder zu sehen. Ich kann da ja nicht viele aufzählen, die ich später auch mal in anderen Rollen wieder gesehen habe. Da wären:
  • Micheal Weatherly mit einem Gastauftritt in einer Folge von Charmed, später als Logan Cale in James Camerons Dark Angel und danach als Weiberheld Tony Di Nosso in NCIS.
  • Dann wäre da Julian McMahon als Dämon Baltasar in Charmed, davor war er ein CIA-Agent in Profiler, und danach ein Schönheitschirug in Nip/Tuck. - Letzteres hab ich aber nie gfesehen.
  • Miguel Ferrer als Pathologe in Crossing Jordan und danach als FirmenbBoss in der erfolglosen Neuauflage von Bionic Woman, wo auch Katie "Starbuck" Sackhoff auftaucht.
  • Steve Valentine als kurzzeitiger Bösewicht in Charmed, und später als Forensik Experte in Crossing Jordan.
Soweit mal das. Gibt sicher noch mehr, aber da komm ich gerade nicht drauf.

Zitat von: Grisel
Ewig schade um die Serie. Aber sie haben tatsächlich ein mehr oder weniger rundes Ende und eine Überleitung zu BG geschafft. Beachtlich!
Nun, das ist doch was, wenn sie die Serie wenigsten einigermassen vernünftig beenden konnten. Das klappt auch nicht immer. Und das die Überleitung zu BSG geklappt hat, ist auch gut.
Aber in Ami-land resp. Kanada sollte das eigentlich einfacher sein, als wenn die Serie bei uns, d.h. in Europa gedreht worden wäre. Schliesslich zeigen die da ja immer erst mal nur eine Hälfte, dann machen sie 3 Monate Pause, bis die zweite Hälfte einer Staffel gezeigt wird. Und, wie ich mal im Blog von Joe Mallozzi gelesen habe, entscheiden die Sender dann normalerweise in der Mitte der Staffel anhand der Quoten der ersten Hälfte, ob es eine Fortsetzung gibt, oder nicht. Wenn eine Serie also zum Ende einer Staffel noch besser wird, d.h. die Quoten steigen, ist es trotzdem fraglich, ob sie fortgesetzt wird. Aber immerhin haben die Autoren dann genug Zeit, die Serie zu einem einigermassen vernünftigen Schluss zu bringen.

Zitat von: Grisel
So, jetzt wird es spanned, ob und wann sich jemals wieder jemand an eine SF-Serie wagt. Immerhin, auf BG habe ich damals auch Jahre gewartet. Also, nicht speziell BG natürlich, aber die Art der Serie. Also heißt es, Geduld haben.
Wie ist es denn mit Torchwood? - Hab erst letzten Monat gesehen, das es davon eine weitere Staffel gibt. - Die Serie hat dich doch auch begeistert, wenn ich mich recht erinnere. Oder zählst du die nicht unter SF?


:winken:
Hans
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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #9 am: 06. Oktober 2012, 12:47:19 »
Hi Hans!

Nun ja, ich hab gelesen, das viele der ursprünglichen BSG-Fans sich nicht überzeugen lassen wollten. 

Das kann ich mir schon vorstellen. Es hängt halt immer davon ab, was jemanden an einer Serie anspricht und bei BG war praktisch für jeden was dabei, auch für die Actionfans. Die Action war bei Caprica eben nicht im Vordergrund, das hat sicher viele abgeschreckt. Und die, die vielleicht Interesse haben an Gesellschafts-, Politdramen sind wohl beim Wort SF schreiend davongerannt. Also saß die Serie im Prinzip schon von Anfang an zwischen allen Stühlen.

Zitat
Das bleibt ja nicht aus, das einige Stränge in der Luft hängen bleiben.

Es waren auch nicht alle SchauspielerInnen gleichermaßen gut. Gerade von den drei jungen Frauen hatte eigentlich nur Tamara Adama für mich sowas wie Persönlichkeit. Bei Zoe Greystone, die dermaßen im Vordergrund stand, hat mir da ein bisschen was gefehlt und deren beste Freundin Lacy mochte ich anfangs zwar, aber irgendwann hat es mich genervt, dass sie im Prinzip immer gleich dreingeschaut hat. Dafür fand ich die älteren beiden Frauen, Amanda Greystone und Clarice sehr gut.

Aber das hat man ja auch bei BG gesehen, dass sowas auch Zeit braucht. Helo zB hätte ich nach Staffel 1 kaum vermisst, später aber hat er sich schön entwickelt.

Zitat
Oh, an die Szene dieser Erzählung kann ich mich jetzt nicht erinnern... - Aber ein zorniger junger Bill Adama klingt interessant. Das hätte wahrscheinlich eine Character Entwicklungsstudie ganz nach Deinem Geschmack werden können...

Nimm doch den Finger aus meiner blutenden Wunde!  :->
Vor allem wissen wir ja aus BG, dass sein Verhältnis zum Vater kein gutes war, von daher wäre das auch interessant gewesen. Es ist ein bisschen schwierig, das ohne Spoiler zu vertiefen.
William Adama, unserer, ist nicht der Willie, den man in Caprica anfangs trifft. Der stirbt in der vorletzten Folge und Joseph gibt dem nächsten Sohn den gleichen Namen, das ist dann unser Bill. Und es heißt eben, dass es in Staffel 2 u.a. darum gegangen wäre, dass Bill ein massives Problem damit hat, nach einem toten Bruder benannt zu werden.

Man hätte da auch eine schöne Überleitung machen können, warum wir in BG (soweit ich mich erinnern kann zumindest) nie erfahren haben, dass die Adamas eigentlich Tauroner waren, die nach Caprica geflüchtet waren. Das heißt, Bill hätte sich vermutlich irgendwann bewusst von der Familie und ihrem Erbe losgesagt und wäre vielleicht auch deswegen zur Flotte gegangen? Wir werden es nie erfahren.

Zitat
Kam denn eigentlich auch mal vor, wieso die späteren Zylonen als Toaster bezeichnet wurden? - Also ein Modell, das einem Toaster ähnlich sah?

Das Wort Toaster ist mal gefallen, aber ich weiß nicht mehr, in welchem Zusammenhang. Interessanterweise sind die Zylonen-Centurions hier eigentlich ein positiver Faktor. Was anfangs recht ungewöhnlich ist, wenn man sie aus BG nur als gefährliche Gegner kennt. Die gespaltenen Sympathien hatte man ja eher bei den humanoiden Zylonen.

Zitat
Dann bleibt zu hoffen, die Leute in anderen guten Rollen wieder zu sehen. Ich kann da ja nicht viele aufzählen, die ich später auch mal in anderen Rollen wieder gesehen habe. Da wären:

Das klappt auch umgekehrt, eine Nebenrolle hier hatte James Marsters, aus "Buffy" und "Angel".
Ich habe nur Sasha Roiz, Sam Adama, weiterverfolgt, weil mir der hier am besten gefallen hat. Der ist in einer anderen Serie untergekommen, "Grimm", die ich mal im Hinterkopf behalte.
Sonst sind mir auch die BG-Darsteller nicht mehr so wirklich über den Weg gelaufen, außer Boomer-Athena, die ja in "Hawaii 5-0" gelandet ist. Man übersieht leicht, dass wohl gefühlte 99 % der SchauspielerInnen genau die sind, die sich von Nebenrolle (gern Patientien in Arztserien oder Mordopfer/Verdächtige in Krimiserien) zu Nebenrolle arbeiten, bis sie dann mal Glück haben und wieder eine dauerhaftere Rolle abkriegen oder eine in einem Film. Und wenn das aus ist, geht es wieder von vorne los. Das ist ein zusätzlicher Faktor, warum Serienenden traurig sind.

Zitat
Nun, das ist doch was, wenn sie die Serie wenigsten einigermassen vernünftig beenden konnten. Das klappt auch nicht immer. Und das die Überleitung zu BSG geklappt hat, ist auch gut.

Das hat mich sehr angenehm überrascht, das ist wirklich gut gelungen.

Zitat
Aber in Ami-land resp. Kanada sollte das eigentlich einfacher sein, als wenn die Serie bei uns, d.h. in Europa gedreht worden wäre. Schliesslich zeigen die da ja immer erst mal nur eine Hälfte, dann machen sie 3 Monate Pause, bis die zweite Hälfte einer Staffel gezeigt wird. Und, wie ich mal im Blog von Joe Mallozzi gelesen habe, entscheiden die Sender dann normalerweise in der Mitte der Staffel anhand der Quoten der ersten Hälfte, ob es eine Fortsetzung gibt, oder nicht. Wenn eine Serie also zum Ende einer Staffel noch besser wird, d.h. die Quoten steigen, ist es trotzdem fraglich, ob sie fortgesetzt wird. Aber immerhin haben die Autoren dann genug Zeit, die Serie zu einem einigermassen vernünftigen Schluss zu bringen.

So dürfte das hier auch gelaufen sein. Ich kann mich auch noch erinnern, dass es eine Zeitlang sehr spannend war, ob Caprica abgesetzt wird oder nicht. Tja. Ich habe langsam eine immer länger werdende Liste an vorzeitig abgesetzten SF-Serien, die ich betrauere: Enterprise, Firefly, Stargate Universe, Outcasts (OK, das war wirklich schwach, aber endet mit einem sehr bösen Cliffhanger - für immer!) und jetzt eben Caprica. Wobei  man nicht vergessen darf, dass auch BG stets gegen Absetzung gekämpft hat und auch länger als 4 Staffeln hätte laufen können.

Zitat
Wie ist es denn mit Torchwood? - Hab erst letzten Monat gesehen, das es davon eine weitere Staffel gibt. - Die Serie hat dich doch auch begeistert, wenn ich mich recht erinnere. Oder zählst du die nicht unter SF?

Doch, natürlich, obwohl es da auch sehr fraglich ist, ob es je weitergeht. Das hat hier aber persönliche Gründe, weil der Showrunner, an dem alles hängt, vor einem Jahr alle Arbeit auf Eis gelegt hat, um für seinen schwer kranken Partner zu sorgen. Und abgesehen davon, dass sowas ohnehin wichtiger ist, als alles andere, je länger die Serie weg vom Fenster ist, umso unwahrscheinlicher ist es, dass sie je wiederaufgenommen wird, wenn der Partner hoffentlich eines Tages wieder gesund ist. Aber es gibt natürlich auch noch "Doctor Who", das ich sehr mag, bei dem ein Ende glücklicherweise in weiter Ferne liegt, weil es in UK sowas wie ein Nationalheiligtum ist. Aber das ist eine Unterart der SF, die für mich mehr in Fantasy reinspielt. Ich denke bei SF doch mehr an Space Opera, Raumschiffe, fremde Welten, fremde Gesellschaften, sowas. Ich bin da zweifellos sehr geprägt von Star Trek, mit dem ich groß geworden bin und ich dem ich eine lebenslange Liebe für "Raumschiffgeschichten" verdanke.

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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #10 am: 08. Oktober 2012, 22:21:05 »
Hi Grisel,

Das kann ich mir schon vorstellen. Es hängt halt immer davon ab, was jemanden an einer Serie anspricht ... saß die Serie im Prinzip schon von Anfang an zwischen allen Stühlen.
Das könnte passen. Vielleicht hätte da ein bischen mehr Action was geholfen...

Zitat von: Grisel
Es waren auch nicht alle SchauspielerInnen gleichermaßen gut.
Das wäre auch wiederum ein Wunder, wenn das der Fall wäre.

Zitat von: Grisel
Aber das hat man ja auch bei BG gesehen, dass sowas auch Zeit braucht. Helo zB hätte ich nach Staffel 1 kaum vermisst, später aber hat er sich schön entwickelt.
Helo war in Staffel eins ja immer auch nur kurz zu sehen, wie er mit "Caprica-Sharon" auf der Flucht war. Da konnte man ja nicht viel entwickeln.

Zitat von: Grisel
Nimm doch den Finger aus meiner blutenden Wunde!  :->
Tschuldigung. - Konnte ja nicht ahnen, das es so schlimm ist.  :zwinker:

Zitat von: Grisel
Vor allem wissen wir ja aus BG, dass sein Verhältnis zum Vater kein gutes war, von daher wäre das auch interessant gewesen. Es ist ein bisschen schwierig, das ohne Spoiler zu vertiefen.
William Adama, unserer, ist nicht der Willie, den man in Caprica anfangs trifft. Der stirbt in der vorletzten Folge und Joseph gibt dem nächsten Sohn den gleichen Namen, das ist dann unser Bill. Und es heißt eben, dass es in Staffel 2 u.a. darum gegangen wäre, dass Bill ein massives Problem damit hat, nach einem toten Bruder benannt zu werden.
Ich glaube, damit hätte ich auch ein Problem.

Zitat von: Grisel
Man hätte da auch eine schöne Überleitung machen können, warum wir in BG (soweit ich mich erinnern kann zumindest) nie erfahren haben, dass die Adamas eigentlich Tauroner waren, die nach Caprica geflüchtet waren.
Von Tauron nach Caprica geflüchtet?! - Welchen Grund könnte es denn dafür prinzipiell geben?

Eine halbe Stunde später:
Habe den Grund gefunden.  :guckstduhier:(klick)

Zitat von: Grisel
Das heißt, Bill hätte sich vermutlich irgendwann bewusst von der Familie und ihrem Erbe losgesagt und wäre vielleicht auch deswegen zur Flotte gegangen? Wir werden es nie erfahren.
Ist aber nach dem oben verlinkten Artikel eher unwahrscheinlich.


Zitat von: Grisel
Interessanterweise sind die Zylonen-Centurions hier eigentlich ein positiver Faktor. Was anfangs recht ungewöhnlich ist, wenn man sie aus BG nur als gefährliche Gegner kennt. Die gespaltenen Sympathien hatte man ja eher bei den humanoiden Zylonen.
Nun ja, es klingt ja auch in BG etwas durch, dass sie anfangs wohl auch als positive Entwicklung angesehen wurden. Solange eben, bis die KI sich selbstständig machte.

Zitat von: Grisel
Das klappt auch umgekehrt, eine Nebenrolle hier hatte James Marsters, aus "Buffy" und "Angel".
Ach ja, Spike, wie die Figur dort heisst. Nun ja, wenn man sich öfter damit beschäftigt, dann findet man wohl viele Leute in diversen Rollen wieder. David "Angel" Boreanaz zum Beispiel in Bones...

Zitat von: Grisel
Ich habe nur Sasha Roiz, Sam Adama, weiterverfolgt, weil mir der hier am besten gefallen hat. Der ist in einer anderen Serie untergekommen, "Grimm", die ich mal im Hinterkopf behalte.
Grimm? - Ist das nicht die Serie, wo Robert Carlyle nach Stargate Universe als Rumpelstilzchen mitspielt?

Zitat von: Grisel
Sonst sind mir auch die BG-Darsteller nicht mehr so wirklich über den Weg gelaufen, außer Boomer-Athena, die ja in "Hawaii 5-0" gelandet ist.
Mir auch nicht, aber ich guck auch nicht mehr so viel Fernsehen, und derzeit gar nicht.

Zitat von: Grisel
Man übersieht leicht, dass wohl gefühlte 99 % der SchauspielerInnen genau die sind, die sich von Nebenrolle (gern Patientien in Arztserien oder Mordopfer/Verdächtige in Krimiserien) zu Nebenrolle arbeiten, bis sie dann mal Glück haben und wieder eine dauerhaftere Rolle abkriegen oder eine in einem Film. Und wenn das aus ist, geht es wieder von vorne los. Das ist ein zusätzlicher Faktor, warum Serienenden traurig sind.
Nun ja, das ist aber wohl prinzipiell ein Problem der meissten Schauspieler in Hollywood. Es sei denn, sie ziehen irgendwann das Grosse Los und landen bei den ganz grossen, die sich ihre Rollen aussuchen können. - Aber das haben ja auch nicht alle. Viele suchen und finden ihr Glück ja auch am Theater, weshalb sie dann natürlich nicht mehr in Film und Fernsehen auftauchen.

Zitat von: Grisel
Zitat
Wenn eine Serie also zum Ende einer Staffel noch besser wird, d.h. die Quoten steigen, ist es trotzdem fraglich, ob sie fortgesetzt wird. Aber immerhin haben die Autoren dann genug Zeit, die Serie zu einem einigermassen vernünftigen Schluss zu bringen.

So dürfte das hier auch gelaufen sein. Ich kann mich auch noch erinnern, dass es eine Zeitlang sehr spannend war, ob Caprica abgesetzt wird oder nicht. Tja. Ich habe langsam eine immer länger werdende Liste an vorzeitig abgesetzten SF-Serien, die ich betrauere: Enterprise, Firefly, Stargate Universe, Outcasts (OK, das war wirklich schwach, aber endet mit einem sehr bösen Cliffhanger - für immer!) und jetzt eben Caprica. Wobei  man nicht vergessen darf, dass auch BG stets gegen Absetzung gekämpft hat und auch länger als 4 Staffeln hätte laufen können.
Ja schon, aber BG hatte auch eine feste Fangemeinde, die gross genug war um für stabile Quoten zu sorgen. Und klar hätte man die Serie noch weiter dichten können. Aber so hat sie einen akzeptablen Schluss, womit man leben kann. Mir gefällt er zwar nicht, aber aus der Sicht der Protagonisten ist er wahrscheinlich die sinnvollste Möglichkeit um einen Neuanfang zu wagen.


Torchwood
Zitat von: Grisel
Doch, natürlich, obwohl es da auch sehr fraglich ist, ob es je weitergeht. Das hat hier aber persönliche Gründe, weil der Showrunner, an dem alles hängt, vor einem Jahr alle Arbeit auf Eis gelegt hat, um für seinen schwer kranken Partner zu sorgen. Und abgesehen davon, dass sowas ohnehin wichtiger ist, als alles andere, je länger die Serie weg vom Fenster ist, umso unwahrscheinlicher ist es, dass sie je wiederaufgenommen wird, wenn der Partner hoffentlich eines Tages wieder gesund ist.
Okay, da stimme ich zu.


Zitat von: Grisel
Aber es gibt natürlich auch noch "Doctor Who", das ich sehr mag, bei dem ein Ende glücklicherweise in weiter Ferne liegt, weil es in UK sowas wie ein Nationalheiligtum ist.
Ach ja, die läuft ja auch schon so lange, wie die Romanserie Perry Rhodan in Deutschland.

Zitat von: Grisel
Aber das ist eine Unterart der SF, die für mich mehr in Fantasy reinspielt. Ich denke bei SF doch mehr an Space Opera, Raumschiffe, fremde Welten, fremde Gesellschaften, sowas. 
Oh, fremde Gesellschaften finden sich doch auch in der Fantasy, ebenso wie fremde Welten. Aber Space Opera, viele Raumschiffe und für die Action auch ein paar Weltraumschlachten sind natürlich alles SF-Zutaten.
Apropos Weltraumschlachten: Da gibt es doch in BG in der letzten Staffel eine Szene, wo sie in ein ehemaliges Schlachtfeld oder besser in einen ehemaligen Schlachtraum rein fliegen. Dazu hab ich vor einiger Zeit festgestellt, das solche Szenen, wo Trümmer mehr oder weniger reglos im Raum herum "stehen" auch eher zur Fiktion gehören. Aber ich bin noch nicht dazu gekommen, mir eine exakte Vorstellung davon zu machen, wie es tatsächlich aussehen, bzw. zugehen würde. Ich hatte nämlich noch keine Lust, mich intensiver mit der Physik dahinter zu beschäftigen. Das ist aber leider notwendig, wenn man wissen will, wie Trümmer sich bewegen oder was mit Projektilen passiert, die daneben gingen. Die Sache ist nämlich die: Wenn die Schlacht innerhalb des Schwerkraftfeldes eines Planeten stattfand, dann gerät alles auf irgendwelche Umlaufbahnen um den Planeten. Projektile die ihr Ziel nicht getroffen haben, können nach einer Umkreisung wieder kommen, fallen dann aber erst mal jenen in den Rücken, die sie abgeschossen haben. Es sei denn sie sind zwischendurch in die Atmosphäre des Planeten eingetreten und dort verglüht. Bei einem in Stücke geschossenen Raumschiff sieht es ähnlich aus. Da werden bei der Explosion Teile in alle Richtungen beschleunigt. Einige davon werden sicherlich zu "Sternschnuppen" werden, wenn sie in die Atmosphäre eindringen, andere fliegen erst mal vom Planeten weg, und wieder andere landen auf Umlaufbahnen, die die Trümmer früher oder später wieder zum Schlachtraum zurück bringen werden... - Ist also nix mit still stehenden "Schrotthalden" durch die man problemlos hindurch fliegen kann, um zu sehen, was da los war, oder ob man noch was brauchbares findet. Soweit mal dazu.  :flirt:

:winken:
Hans



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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #11 am: 09. Oktober 2012, 19:37:23 »
Hi Hans!

Das könnte passen. Vielleicht hätte da ein bischen mehr Action was geholfen...

Es gab schon die eine oder andere Szene, aber es war halt nicht der Fokus. Aber einmal sah man sogar mal Vipers. Ah, nett!  :->

Zitat
Von Tauron nach Caprica geflüchtet?! - Welchen Grund könnte es denn dafür prinzipiell geben?

Eine halbe Stunde später:
Habe den Grund gefunden.  :guckstduhier:(klick)

Hier ist es eben so, dass die Eltern von Joseph und Sam im Bürgerkrieg ums Leben kommen und die beiden als Kinder in einem Flüchtlingslager auf Caprica landen, wo sie dann der tauronische "Pate" unter seine Fittiche nimmt und Joseph zum Anwalt und und Sam zum Killer und Mann für's Grobe wird. So wie es am Ende von Staffel 1 steht, kann man davon ausgehen, dass sie sich von dieser kriminellen Vergangenheit lösen, zumindest Joseph. Und vielleicht wird der dann der soziale Vorezeigeanwalt, um Wiedergutmachung zu leisten.

Cain war auch Tauronerin? Das hätte ich nicht mehr gewusst.
Siehste, das finde ich hübsch, beim nächsten Mal BG, irgendwann, werde ich auf Tauroner achten.

Zitat
Nun ja, es klingt ja auch in BG etwas durch, dass sie anfangs wohl auch als positive Entwicklung angesehen wurden. Solange eben, bis die KI sich selbstständig machte.

Wobei wir in "Caprica" eben erfahren, dass sie von Anfang an keine bewusstseinsfreien Maschinen sind und dass es Menschen gibt, die sie aufhetzen.

Zitat
Grimm? - Ist das nicht die Serie, wo Robert Carlyle nach Stargate Universe als Rumpelstilzchen mitspielt?

Das ist "Once upon a time". Stimmt, Carlyle ist ja auch ein alter Bekannter, der ein neues Zuhause gefunden hat.
Märchen scheinen momentan im Trend zu liegen. Hoffentlich, denn ich freunde mich langsam an mit "Grimm".

Zitat
Ja schon, aber BG hatte auch eine feste Fangemeinde, die gross genug war um für stabile Quoten zu sorgen. Und klar hätte man die Serie noch weiter dichten können. Aber so hat sie einen akzeptablen Schluss, womit man leben kann. Mir gefällt er zwar nicht, aber aus der Sicht der Protagonisten ist er wahrscheinlich die sinnvollste Möglichkeit um einen Neuanfang zu wagen.

Rückblickend war es schon OK so, mit den 4 Staffeln. Aber mehr will man halt immer, wenn man etwas mag. Ich zumindest.  :->

Zitat
Ach ja, die läuft ja auch schon so lange, wie die Romanserie Perry Rhodan in Deutschland.

Ja, mit Unterbrechungen seit den 60ern. Und noch lange, wie ich schwer hoffe.

Zitat
Oh, fremde Gesellschaften finden sich doch auch in der Fantasy, ebenso wie fremde Welten. Aber Space Opera, viele Raumschiffe und für die Action auch ein paar Weltraumschlachten sind natürlich alles SF-Zutaten.

Das habe ich halt so geliebt an BG, dass es wirklich alles hatte, was ich mir gewünscht hatte, inkl. der Raumschiffe.

Zitat
Apropos Weltraumschlachten: Da gibt es doch in BG in der letzten Staffel eine Szene, wo sie in ein ehemaliges Schlachtfeld oder besser in einen ehemaligen Schlachtraum rein fliegen. Dazu hab ich vor einiger Zeit festgestellt, das solche Szenen, wo Trümmer mehr oder weniger reglos im Raum herum "stehen" auch eher zur Fiktion gehören.

Interessante Gedanken, denn sowas trifft man tatsächlich öfter an in der SF. Deine Darlegungen klingen logisch. Allerdings war die Schlacht in der speziellen Szene ja noch nicht so lange vorbei, vielleicht ändert das irgendwas?

Bye,

Grisel

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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #12 am: 09. Oktober 2012, 22:27:03 »
Hi Grisel,

Es gab schon die eine oder andere Szene, aber es war halt nicht der Fokus. Aber einmal sah man sogar mal Vipers. Ah, nett!  :->
Ja, finde ich auch. Das waren dann wahrscheinlich welche vom Typ "Mark 1"...

Zitat von: Grisel
Zitat
Von Tauron nach Caprica geflüchtet?! - Welchen Grund könnte es denn dafür prinzipiell geben?

Eine halbe Stunde später:
Habe den Grund gefunden.  :guckstduhier:(klick)

Hier ist es eben so, dass die Eltern von Joseph und Sam im Bürgerkrieg ums Leben kommen und die beiden als Kinder in einem Flüchtlingslager auf Caprica landen, wo sie dann der tauronische "Pate" unter seine Fittiche nimmt und Joseph zum Anwalt und und Sam zum Killer und Mann für's Grobe wird. So wie es am Ende von Staffel 1 steht, kann man davon ausgehen, dass sie sich von dieser kriminellen Vergangenheit lösen, zumindest Joseph. Und vielleicht wird der dann der soziale Vorezeigeanwalt, um Wiedergutmachung zu leisten.
Dolles Ding. Aber so schräg können Lebensläufe ja wirklich sein.

Zitat von: Grisel
Cain war auch Tauronerin? Das hätte ich nicht mehr gewusst.
Siehste, das finde ich hübsch, beim nächsten Mal BG, irgendwann, werde ich auf Tauroner achten.
Ach ja, es gibt da sicher noch ein paar mehr, die jetzt nicht speziell genannt werden, oder es kommt nur in einem Nebensatz mal vor.

Zitat von: Grisel
Wobei wir in "Caprica" eben erfahren, dass sie von Anfang an keine bewusstseinsfreien Maschinen sind und dass es Menschen gibt, die sie aufhetzen.
Ja nun, wenn Zoe es schafft, ihr "Bewusstsein zu digitalisieren", dann schaffen andere das auch, und dem entsprechend kann man die Maschinen natürlich so bauen, dass sie auch eines haben. Und dass dann irgendwelche Idioten auftauchen, die sie aufhetzten, klingt auch wieder irgendwie natürlich. - Wobei diese Trottel wahrscheinlich die Ersten sind, die später dran glauben müssen, oder?

Zitat von: Grisel
Zitat
Grimm? - Ist das nicht die Serie, wo Robert Carlyle nach Stargate Universe als Rumpelstilzchen mitspielt?

Das ist "Once upon a time". Stimmt, Carlyle ist ja auch ein alter Bekannter, der ein neues Zuhause gefunden hat.
Ach so war das.

Zitat von: Grisel
Märchen scheinen momentan im Trend zu liegen. Hoffentlich, denn ich freunde mich langsam an mit "Grimm".
Na dann muss ich mich jetzt mal über Grimm schlau machen...  :flirt:

10 min. später:
Hm, interessant. - nur frage ich mich gerade, wo Du das jetzt schon wieder her hast? - Aber eigentlich will ich es lieber nicht so genau wissen...  :funkey:

Zitat von: Grisel
Rückblickend war es schon OK so, mit den 4 Staffeln. Aber mehr will man halt immer, wenn man etwas mag. Ich zumindest.  :->
Ja, das ist irgendwie normal, denke ich. Ich hätte ja auch gern gewusst, wie die Menschen dann die Umstellung von HighTech auf NoTech gemeistert haben, bzw. wer welche Werkzeuge oder sonst was, dass es auf den Raumschiffen gab, noch mitgenommen hat, und was es ihnen gebracht hat. Da könnte man wahrscheinlich eine eigene Serie von machen, die dann zeigt, wie technologisches Wissen verloren geht, weil man nichts mehr damit anfangen kann, weil die Möglichkeiten (Infrastruktur) fehlen, um es nutzen zu können. Man denke da mal an die Metallgewinnung, wobei es noch nicht einmal Eisen sein muss. Kupfer oder Zinn / Zink kennt man AFAIK historisch betrachtet ja länger als Eisen.
Und dann die Überaschungen, die die vielfältige Flora und Fauna mit sich bringen. Adama sagt ja an einer Stelle mal, das es auf der neuen Erde auf einem Kontinent mehr Arten gibt, als in allen 12 Kolonien zusammen, obwohl er an der Stelle wahrscheinlich nur die Tiere meint.

Zitat von: Grisel
Ja, mit Unterbrechungen seit den 60ern. Und noch lange, wie ich schwer hoffe.
Ich denke, das wird so sein.

Zitat von: Grisel
Das habe ich halt so geliebt an BG, dass es wirklich alles hatte, was ich mir gewünscht hatte, inkl. der Raumschiffe.
Raumschiffe finde ich ja auch beeindruckend, vor allem, wenn sie so gross sind. Ich frage mich ja immer, wann die Menschheit es schafft, Raumschiffe zu bauen, die es der Allgemeinheit ermöglichen, eine Weile im Weltraum zu verbringen, ohne das sie gleich an die Apollo- oder Sojouskapseln erinnern. Aber das werden wir wahrscheinlich nicht mehr erleben. Da Kapseln aus sicherheitstechnischen Gründen (speziell beim Wiedereintritt) bisher die beste Lösung sind, werden sie uns noch eine Weile erhalten bleiben. Evtl. werden sie Grösser werden, so das die berüchtigten "fliegenden Untertassen" erst mal was völlig normales werden; -- ganz ohne UFO-Bezug.

Zitat von: Grisel
Zitat
Apropos Weltraumschlachten: Da gibt es doch in BG in der letzten Staffel eine Szene, wo sie in ein ehemaliges Schlachtfeld oder besser in einen ehemaligen Schlachtraum rein fliegen. Dazu hab ich vor einiger Zeit festgestellt, das solche Szenen, wo Trümmer mehr oder weniger reglos im Raum herum "stehen" auch eher zur Fiktion gehören.

Interessante Gedanken, denn sowas trifft man tatsächlich öfter an in der SF. Deine Darlegungen klingen logisch. Allerdings war die Schlacht in der speziellen Szene ja noch nicht so lange vorbei, vielleicht ändert das irgendwas?
Das ist eine gute Frage, aber darauf hab ich jetzt auch keine Antwort. Möglich wäre es, aber sicher bin ich mir nicht.
Was diese spezielle Schlacht jetzt angeht, so ist mir jetzt aufgefallen, das ich wahrscheinlich zwei zusammen gemixt habe, die eigentlich verschieden sind. Da ist zum einen die, wo die Truppe von Kara die zylonischen Rebellen findet, und noch eine andere, wo man im Trümmerfeld von oben eine abgeschossene Viper mit dem toten Piloten darin sieht, den Tigh glaube ich auch identifizieren kann.

So far until now,
:winken:
Hans

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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #13 am: 10. Oktober 2012, 19:43:12 »
Hi Hans!

Ach ja, es gibt da sicher noch ein paar mehr, die jetzt nicht speziell genannt werden, oder es kommt nur in einem Nebensatz mal vor.

Die anderen Kolonien waren zu BG-Zeiten wohl noch nicht so ausformuliert. Ich kann mich nur erinnern, dass Geminon immer eine gewisse Rolle gespielt hat, weil dort die religiösen Fanatiker beheimatet waren. Und Sagittaron, da war auch was, Zarek und Dee.

Zitat
Ja nun, wenn Zoe es schafft, ihr "Bewusstsein zu digitalisieren", dann schaffen andere das auch, und dem entsprechend kann man die Maschinen natürlich so bauen, dass sie auch eines haben. Und dass dann irgendwelche Idioten auftauchen, die sie aufhetzten, klingt auch wieder irgendwie natürlich. - Wobei diese Trottel wahrscheinlich die Ersten sind, die später dran glauben müssen, oder?

Wir werden es nie erfahren.

Zitat
Hm, interessant. - nur frage ich mich gerade, wo Du das jetzt schon wieder her hast? - Aber eigentlich will ich es lieber nicht so genau wissen...  :funkey:

Ganz harmlos. Am Ende von Caprica hat mir vor allem Sasha Roiz, Sam Adama, besonders gut gefallen, in jeder Hinsicht und ich habe den in "Grimm" in einer zwar nicht ganz so großen, aber durchaus interessanten Rolle wiederentdeckt. Und obwohl mich die Serie bislang nicht vom Hocker reißt, ist sie doch ganz nett und soll besser werden.

Zitat
Ja, das ist irgendwie normal, denke ich. Ich hätte ja auch gern gewusst, wie die Menschen dann die Umstellung von HighTech auf NoTech gemeistert haben, bzw. wer welche Werkzeuge oder sonst was, dass es auf den Raumschiffen gab, noch mitgenommen hat, und was es ihnen gebracht hat. Da könnte man wahrscheinlich eine eigene Serie von machen, die dann zeigt, wie technologisches Wissen verloren geht, weil man nichts mehr damit anfangen kann, weil die Möglichkeiten (Infrastruktur) fehlen, um es nutzen zu können.

Ich mag solche Geschichten halt auch wahnsinnig gern, solche Kolonisationsgeschichten. Sowas ähnliches wäre die englische Serie "Outcasts" gewesen, die allerdings tatsächlich sehr schwach war und leider nicht zu Unrecht eingestellt wurde.

Zitat
Das ist eine gute Frage, aber darauf hab ich jetzt auch keine Antwort. Möglich wäre es, aber sicher bin ich mir nicht.
Was diese spezielle Schlacht jetzt angeht, so ist mir jetzt aufgefallen, das ich wahrscheinlich zwei zusammen gemixt habe, die eigentlich verschieden sind. Da ist zum einen die, wo die Truppe von Kara die zylonischen Rebellen findet, und noch eine andere, wo man im Trümmerfeld von oben eine abgeschossene Viper mit dem toten Piloten darin sieht, den Tigh glaube ich auch identifizieren kann.

Zumindest bei ersterer glaube ich, mich an die Szene zu erinnern. Erschütternd, wie schnell man wieder vergisst.

Bye,

Grisel

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Re:Caprica TV-Serie
« Antwort #14 am: 12. Oktober 2012, 22:59:07 »
Hi Grisel,

Die anderen Kolonien waren zu BG-Zeiten wohl noch nicht so ausformuliert. Ich kann mich nur erinnern, dass Geminon immer eine gewisse Rolle gespielt hat, weil dort die religiösen Fanatiker beheimatet waren. Und Sagittaron, da war auch was, Zarek und Dee.
Hm... ich denke, so Stichpunktartig hat es da wohl was gegeben, aber das war wohl nur Material für die Drehbuchschreiber. Vielleicht haben sie da auch mehr aus der alten Serie übernommen. Davon gab es ja auch einiges in Romanform. Ich weis nur nicht, ob das so nach dem Motto: "Das Buch zum Film" Bücher waren, die die einzelnen Folgen noch mal erzählen, oder ob deren Handlung zeitlich dazwischen oder sonstwo ansetzt. Interessant finde ich aber, das die religiösen Fanatiker eine eigene Kolonie für sich haben. Obwohl es so ähnliche Sachen auch in der alten Serie gab. - Hab ich wahrscheinlich schon mal irgendwo geschrieben: Da waren AFAIK Starbuck und Apollo auf einem Schiff der Flotte, wo eine Frau eine andere als Hure bezeichnet hat. Diese angebliche Hure klärte die beiden dann auf, das diese Frau Anhängerin eines seltsamen Kultes ist, wo Sex nur alle paar Jahre im Rahmen von bestimmten Ritualen erlaubt ist. - Sachen gibt's!  :umfall:
Was Zarek und Dee angeht, so kommen die von Sagittaron.
 
Zitat von: Grisel

Zitat
Ja nun, wenn Zoe es schafft, ihr "Bewusstsein zu digitalisieren", dann schaffen andere das auch, und dem entsprechend kann man die Maschinen natürlich so bauen, dass sie auch eines haben. Und dass dann irgendwelche Idioten auftauchen, die sie aufhetzten, klingt auch wieder irgendwie natürlich. - Wobei diese Trottel wahrscheinlich die Ersten sind, die später dran glauben müssen, oder?

Wir werden es nie erfahren.
Stimmt.

Zitat von: Grisel

Zitat
Ja, das ist irgendwie normal, denke ich. Ich hätte ja auch gern gewusst, wie die Menschen dann die Umstellung von HighTech auf NoTech gemeistert haben, bzw. wer welche Werkzeuge oder sonst was, dass es auf den Raumschiffen gab, noch mitgenommen hat, und was es ihnen gebracht hat. Da könnte man wahrscheinlich eine eigene Serie von machen, die dann zeigt, wie technologisches Wissen verloren geht, weil man nichts mehr damit anfangen kann, weil die Möglichkeiten (Infrastruktur) fehlen, um es nutzen zu können.

Ich mag solche Geschichten halt auch wahnsinnig gern, solche Kolonisationsgeschichten. Sowas ähnliches wäre die englische Serie "Outcasts" gewesen, die allerdings tatsächlich sehr schwach war und leider nicht zu Unrecht eingestellt wurde.
Ja, ich glaube, das hab ich schon mal irgendwo gelesen. Darkover ist ja auch sowas, zumindest der erste Band.

Zitat von: Grisel
Erschütternd, wie schnell man wieder vergisst.
Ach, der Menge zu schliessen, die Du so liesst oder anders konsumierst, bleibt es gar nicht aus, auch von den heiss geliebten Serien Dinge zu vergessen. Das geht mir genau so. Bei einem Re-read fallen mir dann evtl. einige Details wieder ein, an anderer Stelle wunder ich mich dann auch wieder, wieviel ich von der Handlung vergessen habe.


Andere Frage: Hast du eigentlich auch mal einen näheren Blick auf die alte BSG-Serie geworfen?

:winken:
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