Start in Paris bis Seite 103

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Offline Annette B.

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Start in Paris bis Seite 103
« am: 06. November 2016, 20:28:30 »
So, diesen Abschnitt habe ich auch gelesen und komme immer besser mit den Namen und Figuren zurecht.
Können wir uns darauf einigen Alastair hier einfach nur "Mac" zu nennen?
Das finde ich echt einfach, weil er ja auch von Andrea so betitelt wird in der Handlung.

Also das Schicksal des Oberst erinnerte mich sofort wieder an dieses bekannte Lied vom Schönen Gigolo.

   

Ich finde dieses Lied macht deutlich, wie die Veteranen des ersten Weltkrieges im Stich gelassen wurden, nachdem der Krieg verloren war.   :schreien1:

Klar, der Oberst hat die Zeichen der Zeit immer noch nicht richtig verstanden und seine "Sofapuppe Trixi" lebt eh ohne Hirn in den Tag hinein.

Ist euch aufgefallen wie schön Andrea hier wieder die Kleider der damaligen Zeit beschreibt? Diese Dame die im Roten Hemdkleid mit schwarzer, langer Halskette sehr modisch gekleidet ist. 

Dieses Bankett zum Start der Rally war für Mac und Hans eine echte Herausforderung. Ich stelle es mir furchtbar vor, einen ganzen Abend am Tisch zu sitzen und ständig etwas zu essen und dabei immer die selben Reden zu hören. Puh.. das wäre für mich ein Alptraum.

Warum nur ist Mac vor seinen Vettern Beau und Chester in Deckung gegangen? Was liegt da wohl im Argen?

Emmalou trifft aber dort in Paris einige liebe Bekannte wieder und sogar Mac ist ihr nicht unbekannt. Eine Teenager-Schwärmerei.... Soso....
Ein Schelm der mehr vermutet hinter dieser längst vergangenen Schwärmerei.  :->

Der Weg durch die nächtlichen Gassen von Paris, den Hans und Mac da zurück legen war schon krass. Erst waren es nur drei Angreifer und dann wurden es noch mehr. Da kann man sich wirklich nur freuen, dass Mac langsam wieder zu Kräften kommt.

Dieser französische Rennfahrer Latour und seine kichernden Schwestern ChiChi und ChouChou oh je, da bin ich gespannt, wie weit die drei kommen.  :rollen:

Fritz hat sich gut eingelebt in der Werkstatt und auch schon zwei Freundinnen kennengelernt. Die eine ist das "Fräulein vom Amt" und die andere die heisere Schöne auf Samtpfoten.
Ein Buch ohne Katzen-Star gibt es bei Andrea auch nicht.  :-)
Wie schön, dass Fritz genug Geld verdient um dieser Samtpfote auch mal ein Ei und etwas Hühnerklein zu kaufen.

Emmalou ist nun mit Gerry in Paris und das finde ich ganz toll. Die Beiden werden sich sicher gut ergänzen.
Emmalous Idee, dem Veranstalter Tilmann einen Begleitflug für die erste Etappe anzubieten ist clever. So schlägt sie zwei Fliegen mit einer Klappe, sie bekommt ein exklusiv Interview und kann ihn auch näher kennenlernen.
Gute Verbindungen waren damals sicher Gold wert, besonders wenn man als Journalistin erfolgreich sein will.

Ich frage mich jetzt jedoch, wer dieser Fahrer ist der die Rally sabotieren will?  :kopfkratz: Vielleicht der Fahrer vom Oberst, der verzweifelt um Ruhm und Anerkennung buhlt?

Zumindest wird es jetzt langsam spannend und interessant.

Nett war wieder dieser frisch gebackene Dr. Waldgruber der bei Dr. Freud sooo viel gelernt hat.  :-)
« Letzte Änderung: 06. November 2016, 21:42:59 von Annette B. »
Liebe Grüße Annette

Offline Christiane

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Re: Start in Paris bis Seite 103
« Antwort #1 am: 09. November 2016, 00:17:55 »
Hallo Annette und ihr anderen!

So, diesen Abschnitt habe ich auch gelesen und komme immer besser mit den Namen und Figuren zurecht.
Können wir uns darauf einigen Alastair hier einfach nur "Mac" zu nennen?
Ja, so langsam find ich mich auch besser zurecht. Mac ist o.k. - daran hab ich mich inzwischen gewöhnt. Aber Otto ist für mich Otto - und wenn Du vom Oberst schreibst muss ich immer erstmal nachdenken wen Du jetzt meinst.  :nixweiss1:

Also das Schicksal des Oberst erinnerte mich sofort wieder an dieses bekannte Lied vom Schönen Gigolo.
Ich finde dieses Lied macht deutlich, wie die Veteranen des ersten Weltkrieges im Stich gelassen wurden, nachdem der Krieg verloren war.   :schreien1:
Hach, noch so ein Zitat - noch so ein Lied, das ich seit Ewigkeiten kenn. Wobei ich gestehen muss, dass ich nie wirklich auf den Text geachtet hab. Und es daher nie in diesen Zusammenhang gestellt hätte.
Und ebenso muss ich sagen, dass ich mit Otto deutlich ungeduldiger bin als Du. Er ist mir schlicht unsympathisch und diese Art von Militärs sind mir echt ein rotes Tuch.

Klar, der Oberst hat die Zeichen der Zeit immer noch nicht richtig verstanden und seine "Sofapuppe Trixi" lebt eh ohne Hirn in den Tag hinein.
Ja, und er hat sie nur geheiratet weil sein Vater 'Nachzucht' erwartet - diese Familie steht irgendwie exemplarisch für die damalige Gesellschaft. Die Töchter wurden 'gut' verheiratet, die Söhne hatten für den nächsten Erben zu sorgen, Mann hatte Karriere zu machen und Frau tröstete sich mit shoppen gehen  :rollen:.  - Oh je, ich bin grad echt ziemlich ungeduldig mit solchen Dingen (ich fürchte, ich hab heute zu viel USA-Berichterstattung gehört - das macht mich derzeit ziemlich frustriert und genervt ... um es vorsichtig zu sagen).

Aber nochmal zu den genialen Zitaten an den Kapitelanfängen. Ein absoluter Lieblingssong leitet das Kapitel 9 ein: der Alabamasong von Brecht/Weil. Da hör ich im Geist sofort Lotte Lenya singen....

Ist euch aufgefallen wie schön Andrea hier wieder die Kleider der damaligen Zeit beschreibt? Diese Dame die im Roten Hemdkleid mit schwarzer, langer Halskette sehr modisch gekleidet ist. 
:-) - Nein, ich fürchte, die Kleider sind ziemlich an mir vorbeigegangen  :rotwerd:.

Dieses Bankett zum Start der Rally war für Mac und Hans eine echte Herausforderung. Ich stelle es mir furchtbar vor, einen ganzen Abend am Tisch zu sitzen und ständig etwas zu essen und dabei immer die selben Reden zu hören. Puh.. das wäre für mich ein Alptraum.
Jaaaa, aber das Essen könnte schon echt schick gewesen sein. Man muss sich nur darauf einlassen, dass bei so vielen Gängen jeder einzelne eher 'übersichtlich' ist auf dem Teller  :-).
Mac find ich immer sympathischer. Der Dialog mit Hans zum Thema Pomade im Haar - sooo witzig!! 'Schmierfett gehört ins Getriebe:-) - mensch, der Typ gefällt mir!!
Was Mac von dem langen Menue hält  erfahren wir ja ein Stückchen weiter in der Geschichte (S. 77 - auch so ein total witziges Zitat von Mac):
'Er hatte fast immer gegessen, weil er hungrig war. Essen als Zeremonie gefiel ihm nicht.'


Warum nur ist Mac vor seinen Vettern Beau und Chester in Deckung gegangen? Was liegt da wohl im Argen?
Ja, das ist  spannend - was da wohl vorgefallen ist? Die Fitzens mögen Mac ja anscheinend, warum also versteckt er sich??

Emmalou trifft aber dort in Paris einige liebe Bekannte wieder und sogar Mac ist ihr nicht unbekannt. Eine Teenager-Schwärmerei.... Soso....
Ein Schelm der mehr vermutet hinter dieser längst vergangenen Schwärmerei.  :->
Ja, man hat so das Gefühl, dass die Protagonisten sich so langsam an ihren Platz stellen und gleich geht das Spiel los ...  :->. Und von wegen 'Jugendliebe' - da trapst die Nachtigall aber ganz schön laut  :-). Was wetten wir, dass die beiden sich (wieder-)finden??

Der Weg durch die nächtlichen Gassen von Paris, den Hans und Mac da zurück legen war schon krass. Erst waren es nur drei Angreifer und dann wurden es noch mehr. Da kann man sich wirklich nur freuen, dass Mac langsam wieder zu Kräften kommt.
Da tut sich plötzlich noch eine ganz andere Welt auf. Und auch Mac und Hans zeigen eine ganz andere Facette von sich. Und die Prügelei scheint ihnen irgendwie auch fast Spaß zu machen  :gruebel:   :doof: .

Dieser französische Rennfahrer Latour und seine kichernden Schwestern ChiChi und ChouChou oh je, da bin ich gespannt, wie weit die drei kommen.  :rollen:
Unter den Ralleyteilnehmern findet sich ein Haufen seltsamer Vögel, oder?! Das kann echt auch witzig werden....

Fritz hat sich gut eingelebt in der Werkstatt und auch schon zwei Freundinnen kennengelernt. Die eine ist das "Fräulein vom Amt" und die andere die heisere Schöne auf Samtpfoten.
Ein Buch ohne Katzen-Star gibt es bei Andrea auch nicht.  :-)
Wie schön, dass Fritz genug Geld verdient um dieser Samtpfote auch mal ein Ei und etwas Hühnerklein zu kaufen.
Hach, Fritz und seine Umgebung mag ich total! Ich hab mich schon amüsiert wie sie Otto beim Tanken abgefertigt haben. Und wie Fritz sich jetzt um Molle kümmert - einfach ein Netter! Der Berliner Dialekt, das ist auch so ein Stück Lokalkolorit das ich total mag. Und dann spricht er mit Nelly und kriegt rote Ohren

Emmalou ist nun mit Gerry in Paris und das finde ich ganz toll. Die Beiden werden sich sicher gut ergänzen.
Emmalous Idee, dem Veranstalter Tilmann einen Begleitflug für die erste Etappe anzubieten ist clever. So schlägt sie zwei Fliegen mit einer Klappe, sie bekommt ein exklusiv Interview und kann ihn auch näher kennenlernen.
Gute Verbindungen waren damals sicher Gold wert, besonders wenn man als Journalistin erfolgreich sein will.
Ich glaube, egal zu welcher Zeit ist Netzwerken, Leute ohne Hemmungen ansprechen, Kontakte knüpfen für Journalisten absolute Kernkompetenz. Und da hat Emmalou genau den richtigen Draht.

Ich frage mich jetzt jedoch, wer dieser Fahrer ist der die Rally sabotieren will?  :kopfkratz: Vielleicht der Fahrer vom Oberst, der verzweifelt um Ruhm und Anerkennung buhlt?
Na, das wird auf jeden Fall noch spannend.

Nett war wieder dieser frisch gebackene Dr. Waldgruber der bei Dr. Freud sooo viel gelernt hat.  :-)
Oh, den fand ich auch bemerkenswert. Ein Freudianer der ersten Stunde - da ist schon spannend, wie die Leute seiner Zeit das sehen und wie sie mit Freuds Ideen umgehen.

Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
 Ray Bradbury (1920 - 2012)

Offline Annette B.

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Re: Start in Paris bis Seite 103
« Antwort #2 am: 09. November 2016, 09:08:11 »
Huhu Christiane

Zitat von: Christiane
Ja, so langsam find ich mich auch besser zurecht. Mac ist o.k. - daran hab ich mich inzwischen gewöhnt. Aber Otto ist für mich Otto - und wenn Du vom Oberst schreibst muss ich immer erstmal nachdenken wen Du jetzt meinst.  :nixweiss1:

Super, dann machen wir es uns doch einfach und nennen den Oberst Braunlage nun Otto. Das erspart uns auch einige Zeit beim Tippen.  :->

Zitat von: Christiane
Aber nochmal zu den genialen Zitaten an den Kapitelanfängen. Ein absoluter Lieblingssong leitet das Kapitel 9 ein: der Alabamasong von Brecht/Weil. Da hör ich im Geist sofort Lotte Lenya singen....

Ja, der Song vom "Schönen Gigolo" war auch ein Lieblingslied von Brecht. Das kann man bei Wikipedia nachlesen.  :-)
Bei all diesen alten Liedern habe ich auch Marlene Dietrich auf dem "Schirm", denn sie hat viele dieser Lieder im zweiten Weltkrieg für die Soldaten gesungen.
Mein Vater hat diese Lieder oft auf dem Akkordeon gespielt als ich klein war. Auch das Lied der "Lili Marlene"
Aber er hat auch viele russische Lieder geliebt und gespielt. Da er in Russland war im Krieg und das Land und die Musik dort sehr schön fand. Für die Dummheit der Politiker, die ihn (und auch die russische Bevölkerung) in diesen furchtbaren Krieg gezwungen hat, konnten die normalen Menschen nix.

Zitat von: Christiane
Ja, und er hat sie nur geheiratet weil sein Vater 'Nachzucht' erwartet - diese Familie steht irgendwie exemplarisch für die damalige Gesellschaft. Die Töchter wurden 'gut' verheiratet, die Söhne hatten für den nächsten Erben zu sorgen, Mann hatte Karriere zu machen und Frau tröstete sich mit shoppen gehen  :rollen:.  - Oh je, ich bin grad echt ziemlich ungeduldig mit solchen Dingen (ich fürchte, ich hab heute zu viel USA-Berichterstattung gehört - das macht mich derzeit ziemlich frustriert und genervt ... um es vorsichtig zu sagen).

Der Vergleich mit Trump und Otto passt sogar grade perfekt. Ich habe gestern das Radio abgeschaltet, weil sich mir nur der Magen umdreht bei dem Gedanken, dass so ein unmöglicher Mensch eine Weltmacht an sich reisst.  :kotz:

Zitat von: Christiane
Jaaaa, aber das Essen könnte schon echt schick gewesen sein. Man muss sich nur darauf einlassen, dass bei so vielen Gängen jeder einzelne eher 'übersichtlich' ist auf dem Teller  :-).
Mac find ich immer sympathischer. Der Dialog mit Hans zum Thema Pomade im Haar - sooo witzig!! 'Schmierfett gehört ins Getriebe'  :-) - mensch, der Typ gefällt mir!!
Was Mac von dem langen Menue hält  erfahren wir ja ein Stückchen weiter in der Geschichte (S. 77 - auch so ein total witziges Zitat von Mac):
'Er hatte fast immer gegessen, weil er hungrig war. Essen als Zeremonie gefiel ihm nicht.'

Auch wenn die Portionen sehr Übersichtlich sind auf dem Teller, ich bin da ganz bei Mac, ich esse auch nur um meinen Hunger zu stillen.
Ja, der Satz mit der Pomade war echt Klasse. Solche Formulierungen kann auch nur Andrea immer wieder "raushauen".  :-)

Zitat von: Christiane
Da tut sich plötzlich noch eine ganz andere Welt auf. Und auch Mac und Hans zeigen eine ganz andere Facette von sich. Und die Prügelei scheint ihnen irgendwie auch fast Spaß zu machen  :gruebel:   :doof: .

Ich denke die Beiden sind noch sehr frustriert und desorientiert mit ihren Gefühlen. Deshalb war die Prügelei vielleicht auch ein "Ventil" um mit diesem inneren Druck
klar zu kommen.
Männer sind manches mal so, besonders wohl wenn sie Traumatisiert sind. 

Zitat von: Christiane
Unter den Ralleyteilnehmern findet sich ein Haufen seltsamer Vögel, oder?! Das kann echt auch witzig werden....

Diese "bunte Mischung" der Charakteren, mag ich bei Andreas Büchern besonders gerne. Bei dem Buch "Kreuzblume" hat sie z.B. alle Register gezogen und ich habe das Buch zweimal lesen müssen, um diese spannenden Figuren wirklich zu durchschauen.
Ich denke auch, dass wir noch so manche witzige Szene erleben werden. :-)

Zitat von: Christiane
Hach, Fritz und seine Umgebung mag ich total! Ich hab mich schon amüsiert wie sie Otto beim Tanken abgefertigt haben. Und wie Fritz sich jetzt um Molle kümmert - einfach ein Netter! Der Berliner Dialekt, das ist auch so ein Stück Lokalkolorit das ich total mag. Und dann spricht er mit Nelly und kriegt rote Ohren

Oh ja, Fritz erinnert mich sehr an den "Pitter" einen Päckelchenträger im alten Köln aus der Almut-Serie von Andrea. Diese klugen "Gassen-Jungs" in ihren Büchern haben Herz und Schnauze. Und offenbar ist Fritz genauso klug und clever wie Pitter.  :zwinker:

Zitat von: Christiane
Oh, den fand ich auch bemerkenswert. Ein Freudianer der ersten Stunde - da ist schon spannend, wie die Leute seiner Zeit das sehen und wie sie mit Freuds Ideen umgehen.

Ich glaube über Dr. Freud hat Andrea viel gelesen, denn der taucht auch in anderen Werken von ihr immer wieder auf. Dieser Mann war sicher eine spannende Figur damals.

Auf jeden Fall gefällt mir dieses Buch unheimlich gut und ich würde am liebsten den ganzen Tag lesen.
Aber mein "real Life" verhindert diesen ungestörten Buch-Genuss...  :gr:
Liebe Grüße Annette

Offline Christiane

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Re: Start in Paris bis Seite 103
« Antwort #3 am: 09. November 2016, 10:04:05 »
Moin Annette!

Super, dann machen wir es uns doch einfach und nennen den Oberst Braunlage nun Otto. Das erspart uns auch einige Zeit beim Tippen.  :->


Bei all diesen alten Liedern habe ich auch Marlene Dietrich auf dem "Schirm", denn sie hat viele dieser Lieder im zweiten Weltkrieg für die Soldaten gesungen.
Mein Vater hat diese Lieder oft auf dem Akkordeon gespielt als ich klein war. Auch das Lied der "Lili Marlene"
Aber er hat auch viele russische Lieder geliebt und gespielt. Da er in Russland war im Krieg und das Land und die Musik dort sehr schön fand. Für die Dummheit der Politiker, die ihn (und auch die russische Bevölkerung) in diesen furchtbaren Krieg gezwungen hat, konnten die normalen Menschen nix.
Ich kenn all diese alten Lieder von den Schallplatten meiner Eltern - ein paar davon stehen heute bei mir im Schrank. Zum Beispiel auch eine von Claire Waldoff. Und 'Lili Marleen' lief bei uns immer gesungen von lale Andersen.
Ja, die normalen Menschen mussten wohl einfach sehen, wie sie möglichst heil durch diesen Krieg hindurchkamen - mit Glück ohne sich und ihre Ideale völlig zu verraten.

Der Vergleich mit Trump und Otto passt sogar grade perfekt. Ich habe gestern das Radio abgeschaltet, weil sich mir nur der Magen umdreht bei dem Gedanken, dass so ein unmöglicher Mensch eine Weltmacht an sich reisst.  :kotz:
Leider so gar keine guten Nachrichten heute morgen von dem Land jenseits des großen Teiches  :nixweiss1: .

Auch wenn die Portionen sehr Übersichtlich sind auf dem Teller, ich bin da ganz bei Mac, ich esse auch nur um meinen Hunger zu stillen.
So ganz ab und zu find ich so ein Mehrgängemenue auch mal nett. Und daheim oder mit Freunden auch einfach mal was besonders Feines kochen, das mal schön anrichten, .... und das Essen nebenbei als soziales Ereignis mit viel Klön,.... nehmen - das mag ich sehr. Da ess ich nicht nur um satt zu werden ;-).

Ich denke die Beiden sind noch sehr frustriert und desorientiert mit ihren Gefühlen. Deshalb war die Prügelei vielleicht auch ein "Ventil" um mit diesem inneren Druck
klar zu kommen.
Männer sind manches mal so, besonders wohl wenn sie Traumatisiert sind. 
Ja, irgendwo muss die Emotion  und das Durcheinander im eigenen Kopf und Herz dann wohl mal Dampf ablassen. - Nun, hier im Buch trifft es ja anscheinend nicht die Falschen  :-).

Diese klugen "Gassen-Jungs" in ihren Büchern haben Herz und Schnauze. Und offenbar ist Fritz genauso klug und clever wie Pitter.  :zwinker:
Mach nur so weiter mit Deinen Hinweisen auf die anderen Bücher der Autorin ... dann muss ich die ja auch noch alle lesen  :meckern:.   .....    :-)

Auf jeden Fall gefällt mir dieses Buch unheimlich gut und ich würde am liebsten den ganzen Tag lesen.
Aber mein "real Life" verhindert diesen ungestörten Buch-Genuss...  :gr:
Das geht mir genauso. Auch jetzt muss ich fix wieder los ...
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
 Ray Bradbury (1920 - 2012)

Offline Annette B.

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Re: Start in Paris bis Seite 103
« Antwort #4 am: 10. November 2016, 21:07:26 »
Zitat von: Christiane
Mach nur so weiter mit Deinen Hinweisen auf die anderen Bücher der Autorin ... dann muss ich die ja auch noch alle lesen  :meckern:.   .....    :-)

 :teufel: Warte mal ab, bis Kathrin dann noch bei uns ist. Sie kennt auch so einige Bücher dieser Autorin, die sie dir sicher wärmstens empfehlen wird.  :->
Andrea Schacht hat mittlerweile knapp 100 Bücher geschrieben, einige sind Serien, einige sind Jugendbücher, dann gibt es spannende Katzen-Krimis und Katzen-Fantasie-Bücher .... Alle ganz toll, habe ich auch alle gerne gelesen.

Aber die Perlen ihres Schaffens sind meiner Meinung nach die Hardcover Einzel-Romane:

Kreuzblume  -  Goldbrokat -  Die Ungehorsame  -  Göttertrank  - Das Spiel des Sängers - Die Gefährtin des Vaganten  - und nun - Triumph des Himmels

Ob die Reihenfolge jetzt so korrekt ist, kann ich nicht genau sagen,  :kopfkratz: da müsste ich noch mal auf die HP von Andrea schauen.
Liebe Grüße Annette

Offline Christiane

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Re: Start in Paris bis Seite 103
« Antwort #5 am: 11. November 2016, 00:02:16 »
Himmel   :ausrast:  ... Du machst mich fertig   :umfall:
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
 Ray Bradbury (1920 - 2012)

Offline Kathrin

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Re: Start in Paris bis Seite 103
« Antwort #6 am: 17. November 2016, 11:25:19 »
Ist euch aufgefallen wie schön Andrea hier wieder die Kleider der damaligen Zeit beschreibt? Diese Dame die im Roten Hemdkleid mit schwarzer, langer Halskette sehr modisch gekleidet ist. 
Ja, ist mir auch aufgefallen, Annette. Ich mag das total. Irgendwie hab ich das GEfühl, dass ich mehr aus dieser Zeit lesen sollte. Das Buch von Andrea hat mir echt Spaß gemacht.

Dieser französische Rennfahrer Latour und seine kichernden Schwestern ChiChi und ChouChou oh je, da bin ich gespannt, wie weit die drei kommen.  :rollen:
Die drei sind von Anfang an meine ganz besonderen Lieblinge in dem Buch gewesen. Die sind sensationell.

Fritz hat sich gut eingelebt in der Werkstatt und auch schon zwei Freundinnen kennengelernt. Die eine ist das "Fräulein vom Amt" und die andere die heisere Schöne auf Samtpfoten.
Ein Buch ohne Katzen-Star gibt es bei Andrea auch nicht.  :-)
Wie schön, dass Fritz genug Geld verdient um dieser Samtpfote auch mal ein Ei und etwas Hühnerklein zu kaufen.
Stimmt, ohne Katze geht es nicht. Ich hätte es Andrea echt übel genommen, wenn keine Katze mitgespielt hätte. Und Fritz hat sich spätestens hier ganz fest in mein Herz geschlichen. Toll wie er sich um Molle kümmert :schmacht:

Was Mac und Emma und die beiden Fitzens angeht...da sag ich jetzt mal gar nix zu. Da reden wir dann am Ende nochmal

LG
Kathrin

Rock the Night!

Offline Annette B.

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Re: Start in Paris bis Seite 103
« Antwort #7 am: 18. November 2016, 21:46:14 »
Zitat von: Kathrin
Ja, ist mir auch aufgefallen, Annette. Ich mag das total. Irgendwie hab ich das GEfühl, dass ich mehr aus dieser Zeit lesen sollte. Das Buch von Andrea hat mir echt Spaß gemacht.

Du, bei Andrea machen mir diese Bücher aus dieser Zeit immer viel Spaß, aber ich habe auch schon andere Bücher aus der Zeit gelesen....
Da war dann nicht alles so schön beschrieben und der "zeitkritische Unterton" gab es in diesen Büchern auch oft nicht.
Das empfinde ich dann als ein "Schmalhans" Buch, es ist mir zu mager, da kommt keine Atmosphäre rüber.

Zitat von: Kathrin
Die drei sind von Anfang an meine ganz besonderen Lieblinge in dem Buch gewesen. Die sind sensationell.

Ich habe mit diesem Trio am Anfang gar nichts anfangen können. Sie kamen mir wie Witzfiguren vor, aber mittlerweile bin ich auch begeistert. Da verbirgt sich mehr unter der Pomade und dem Nagellack als erwartet.  :-)

Zitat von: Kathrin
Was Mac und Emma und die beiden Fitzens angeht...da sag ich jetzt mal gar nix zu. Da reden wir dann am Ende nochmal

Da kommt bestimmt noch ein dickes Geheimnis an den Tag. Ich bin da echt gespannt drauf, aber vor lauter Vorbereitung für den Basar morgen ist meine Lesezeit grade etwas knapp.  :rollen:
Liebe Grüße Annette