Kapitel 8 bis 16

  • 15 Antworten
  • 3587 Aufrufe

Offline Inge78

  • Kaminkehrer
  • Hero Member
  • *
  • Beiträge: 4803
  • Ryle hira - life is what it is
Re: Kapitel 8 bis 16
« Antwort #15 am: 19. Dezember 2016, 10:32:28 »
Hallo zusammen

Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen wie man mit so Erlebtem umgehen soll

Ich hoffe es wirklich sehr für die Menschen dass sie eine Art fatalistische Lebenseinstellung haben bzw bekommen

Zitat
Ich habe mir große Mühe gegeben, es so zu schreiben, dass immer Möglichkeiten zum emotionalen "Aussteigen" vorhanden sind, habe aber durchaus gemerkt, dass das vor allem bei Jugendlichen funktioniert und bei Erwachsenen, die sich wirklich darauf einlassen, nicht so gut.
Das tut mir einerseits leid, andererseits auch nicht, denn genau das wollte ich ja erreichen. Und ich freue ich wirklich total, dass du dich so darauf einlässt. Dass andere Ehrenamtler oder Leser, die es lesen, weil sie selbst längst Freunde unter den Geflüchteten gefunden haben, es tun, ist ja keine besonders große Kunst.
Aber mein besonderer Wunsch für das Buch war ja,  dass es für jene, die noch gar keine näheren Berührungspunkte haben, eine Möglichkeit bietet, mal hinter den Zaun zu schauen.

Der Blick über den Zaun hat bei mir wunderbar funktioniert
Es fällt mir nur immer noch schwer Argumente von Flüchtlingsgegner zu entkräften
Und man redet sich da ja den Mund "fusselig"
Und damit meine ich noch nicht mal militante Rechte sondern die normalen "besorgten" Bürger die einfach nur Vorurteile haben und im schlimmsten Fall keine Ahnung, sondern nur Halbwissen dass sie munter weiter verbreiten

Da hilft das Buch und auch diese Diskussion sehr, einfach um mal Daten und Fakten an der Hand zu haben


Zitat
Ich habe mich im Buch dafür entschieden, in Saskias NUK tatsächlich überwiegend Syrer und Iraker unterzubringen - einfach aus dem Grund, weil die Situation der Menschen ohne Bleiberecht noch mal eine ganz andere ist und das einfach das Buch völlig gesprengt hätte.

Und man kann die Menschen ja sogar verstehen
Immer wird das Wort "Wirtschaftsflüchtlinge" verwendet 
Und mal ehrlich, wer würde denn nicht diese Chance nutzen die Deutschland ihm bieten kann
Wenn man sieht wie die Menschen leben, die unzureichende medizinische Versorgung ... da würde wir doch auch weg wollen
Deutschland ist wahrlich kein Schlaraffenland aber bietet einen Luxus den sich viele Menschen wohl gar nicht vorstellen können
Ja, wir haben auch arme Leute hier, aber vielen der (ich pauschalisiere jetzt auch mal) "Hartz 4-ler"  geht es so gut , im Vergleich zu den Flüchtlingen, und die haben meist die größte Sorge dass ihnen was weg genommen wird


Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore