Kapitel 31 bis 41

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Offline Steffi

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Kapitel 31 bis 41
« am: 31. Januar 2017, 16:02:42 »
Hier bitte nur für den o.g. Abschnitt posten
Ich lese gerade:
Tom Mullen: Darktown

            als nächstes auf dem SUB
Gabriel Tallent: Mein Ein und Alles


Offline Marmotte

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Re: Kapitel 31 bis 41
« Antwort #1 am: 08. Februar 2017, 07:31:36 »
Hallo zusammen,

interessante Entwicklungen auch wieder in diesem Abschnitt.

Man erfährt wieder mehr über diese Welt und vor allem über ihre Geschichte. Dank des Interviews, was Firnsarnwen verlinkt hatte, weiß man ja jetzt, dass Meyer das ja tatsächlich so gedacht hatte, dass man das praktisch durch und während des Handlungfortlaufs erfährt, was für mich sehr gut funktioniert hat.

Am meisten lernt man durch die Unterhaltung zwischen Setembra und Hadrath und ich muss sagen, dass ich wirklich nicht erwartet hatte, dass Hadrath am Ende tatsächlich entscheidet, sein eigenes Ding zu machen, ohne Rücksicht auf Verluste. Seine Motivation muss schon sehr hoch sein. Ist das wirklich nur der Hass auf seinen Bruder, oder hängt das auch irgendwie mit seiner Religion zusammen?

Ein weiteres Puzzleteil bekommt man durch die Muse und ihre Kommunikation mit dem Kampfroboter. Die müssen ja wirklich sehr erschreckend gewesen sein und ich hoffe sehr, dass sie sie tatsächlich irgendwie unter Kontrolle hat.
Aber es stellt sich schon die Frage, wer sie eigentlich ist, oder? Denn es hieß ja, eine Muse sei als "Gefährtin" programmiert worden. Entweder war sie von Anfang an mehr, oder sie hat in all dieser Zeit sehr viel gelernt. Ich meine, sie übernimmt eben mal die Kontrolle über eine ganze Kampfroboter-Armee?

Und dann ist da noch Shara. Hier bin ich mir nicht sicher, dass ich diesen Verrat wirklich nachvollziehen kann. Glaubt sie tatsächlich, dass die Hexen sie mitsamt ihres Schiffes gehen lassen würden, wenn sie Iniza ausliefert. Das kommt mir nicht recht logisch vor.
Aber okay, vielleicht denkt man in so einer Situation tatsächlich nicht wirklich logisch.

LG, Marmotte

Offline Firnsarnwen

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Re: Kapitel 31 bis 41
« Antwort #2 am: 22. Februar 2017, 21:06:20 »
Und dann ist da noch Shara. Hier bin ich mir nicht sicher, dass ich diesen Verrat wirklich nachvollziehen kann. Glaubt sie tatsächlich, dass die Hexen sie mitsamt ihres Schiffes gehen lassen würden, wenn sie Iniza ausliefert. Das kommt mir nicht recht logisch vor.
Aber okay, vielleicht denkt man in so einer Situation tatsächlich nicht wirklich logisch.


Genau wie Du hätte ich das nun gar nicht erwartet.  :gruebel: Und es scheint mir im Moment nicht nachvollziehbar. Kann natürlich sein, dass Shara alles auf eine Karte gesetzt hat in der Annahme, dass sie über kurz oder lang eh entdeckt worden wären.
Mit Hadrath ist es etwas anders.  Septembra hat deutlich gemacht, dass sie die Klöster der Stille für sich beanspruchen. Er sieht seine einzig verbleibende Chance und handelt entschlossen, weil ihm keine andere Möglichkeit mehr bleibt.

Insgesamt finde ich es an dieser Stelle gerade sehr spannend. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, wie es jetzt weitergehen könnte.......ich lese dann mal weiter.  :smilie_les_0081: 
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Offline Marmotte

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Re: Kapitel 31 bis 41
« Antwort #3 am: 23. Februar 2017, 08:37:40 »
Zitat
Mit Hadrath ist es etwas anders.  Septembra hat deutlich gemacht, dass sie die Klöster der Stille für sich beanspruchen. Er sieht seine einzig verbleibende Chance und handelt entschlossen, weil ihm keine andere Möglichkeit mehr bleibt.

Okay, stimmt, das ist ein gutes Argument.

Offline Annette B.

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Re: Kapitel 31 bis 41
« Antwort #4 am: 02. März 2017, 21:32:29 »
Zitat von: Firni
Genau wie Du hätte ich das nun gar nicht erwartet.   Und es scheint mir im Moment nicht nachvollziehbar. Kann natürlich sein, dass Shara alles auf eine Karte gesetzt hat in der Annahme, dass sie über kurz oder lang eh entdeckt worden wären.

Ich habe an dieser Stelle Sharas Verhalten auch nicht nachvollziehen können.
Es hätte ihr doch klar sein müssen, dass sie nicht so einfach bei den Hexen Pluspunkte sammelt. Man kann in dieser grausamen Welt niemanden vertrauen. Schon gar nicht den Mächtigen in dieser kosmischen Welt.

Hadrath hat das ja auch erkannt und versucht seine Machtposition weiter auszubauen. Wenn er Iniza in die Gewalt bekommen hätte, dann hätte er sie nicht einfach an die Hexen ausgeliefert. Er hätte Inizia benutzt um die Hexen zu erpressen.

Allerdings glaube ich, das Shara von der Angst beherrscht wird, dass sie noch einmal auf diesem Minen-Planeten schuften muss und man ihr die Nachtwärts endgültig wegnimmt. Darum denkt sie vielleicht jetzt so egoistisch.

Unheimlich fand ich, dass Inizias ungeborene Tochter ihre Mutter warnt mit dem Wort "Verrat"...  :wah:

Es würde mich nicht wundern, wenn im nächsten Buch dieses Autors die ungeborene Tochter von den Hexen gejagt wird.

Was mir in diesem Abschnitt auch wieder aufgefallen ist, dass sind die Beschreibungen der Raumschiffe. Gerade was die Nachtwärts und die Kathedrale angeht... 
Ich glaube, ich kenne da jetzt jede Schraube mit Namen.  :rollen: Zumindest aber kenne ich die Druck-Ausgleich-Schleusen, die Leiter von der Kommandozentrale in der Nachtwärts zum Laderaum mit Rutschstange.... und auch die langen Gänge in der Kathedrale die über Abgründe führen..... Selbst wenn ich keine Fantasie hätte, spätestens jetzt wüsste ich genau bescheid.
Es ist ja alles schon am Anfang bei der Flucht beschrieben worden und auch jedes mal wenn ein Raumschiff betreten wurde.
An diesem Punkt im Buch hätte der Autor nicht mehr sooo viel beschreiben müssen.
Das wirkt für mich echt zäh im Moment und ich gebe zu, dass ich stellenweise über diese Beschreibungen hinweglese.
Auch das diese Klöster der Stille mit viel Schrott zusammengehalten werden und das dort viel altes Metall herum liegt....  :rollen:

Das nun in diesem Schrott auch alte Kampfroboter rumhängen, ist natürlich nicht so toll, aber hier zeigt sich, dass es einen Sinn hatte die Muse mit zu nehmen.
Sie scheint tatsächlich mit diesem Monster-Roboter kommunizieren zu können. Und nicht nur das, er gehorcht ihr sogar. Sollte es tatsächlich auch noch eine Hierarchie unter den Robotern geben? Na da bin ich mal gespannt, was als nächstes passiert.
Ob die Muse vielleicht diesen Monster-Roboter programmieren kann?  :kopfkratz:
Dann könnte dieser Roboter noch sehr nützlich sein für diese Truppe.


Zitat von: Marmotte
Am meisten lernt man durch die Unterhaltung zwischen Setembra und Hadrath und ich muss sagen, dass ich wirklich nicht erwartet hatte, dass Hadrath am Ende tatsächlich entscheidet, sein eigenes Ding zu machen, ohne Rücksicht auf Verluste. Seine Motivation muss schon sehr hoch sein. Ist das wirklich nur der Hass auf seinen Bruder, oder hängt das auch irgendwie mit seiner Religion zusammen?

Das stimmt, über diesen Glauben und deren Inhalt erfahren wir erst hier etwas mehr. Sei es nun der Glaube der Stille oder auch der Glaube der Hexen, die ja an diese unheimliche dunkle Macht glauben. Ich bin echt noch nicht dahinter gekommen, ob es diese dunkle Macht wirklich gibt oder ob die Hexen nur einfach viele technische und telepathische Tricks drauf haben.?  :gruebel:
Man kann ja auch Menschen manipulieren und vielleicht wird bei den Hexen jeder operiert und umfunktioniert.
Dennoch bleibt ein Rest menschlicher Gefühle erhalten, dass zeigt sich als die Kampfpiloten und die untergeordneten Hexen, Angst und Panik in sich spüren. Also ist dieser "Hexen-Glaube" auch noch fehlerhaft.  :->

Bei Hadrath habe ich das Gefühl, dass er wirklich vom Hass auf seinen Bruder getrieben wird. Das hat nix mit seinem Glauben zu tun. Aber ich lasse mich auch gerne überraschen, wenn der Autor noch einen anderen Grund aus dem Hut zaubert.

Zitat von: Firni
Insgesamt finde ich es an dieser Stelle gerade sehr spannend. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, wie es jetzt weitergehen könnte.......ich lese dann mal weiter. 

Das stimmt! Die Handlung ist wirklich grade spannend, wenn man die Beschreibungen etwas "querliest".  :-)
Liebe Grüße Annette

Offline Firnsarnwen

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Re: Kapitel 31 bis 41
« Antwort #5 am: 02. März 2017, 22:15:00 »

Allerdings glaube ich, das Shara von der Angst beherrscht wird, dass sie noch einmal auf diesem Minen-Planeten schuften muss und man ihr die Nachtwärts endgültig wegnimmt. Darum denkt sie vielleicht jetzt so egoistisch.


Sie denkt nicht nur jetzt egoistisch, sondern generell. Und das ja auch aus bekannten Gründen. Die Gemeinschaft der 4 Menschen und der Muse war von Anfang an eine zufällig entstandene Zweckgemeinschaft, die für den Augenblick aufeinander angewiesen war und sich zudem ständig gegenseitig kontrolliert hat. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sieht anders aus. Shara und auch Kranit haben die besten Erfahrungen damit gemacht, nur auf sich selbst zu vertrauen. 
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Offline Annette B.

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Re: Kapitel 31 bis 41
« Antwort #6 am: 05. März 2017, 21:05:18 »
Zitat von: Firni
Sie denkt nicht nur jetzt egoistisch, sondern generell. Und das ja auch aus bekannten Gründen. Die Gemeinschaft der 4 Menschen und der Muse war von Anfang an eine zufällig entstandene Zweckgemeinschaft, die für den Augenblick aufeinander angewiesen war und sich zudem ständig gegenseitig kontrolliert hat. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit sieht anders aus. Shara und auch Kranit haben die besten Erfahrungen damit gemacht, nur auf sich selbst zu vertrauen. 

Richtig, so hat das alles Angefangen.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass diese "Zweckgemeinschaft" so ganz langsam zusammen wachsen wird.
Wer weiß, vielleicht merken die "Einzelkämpfer" (Shara und Kranit) dann auch, dass Freunde sehr wertvoll sind.  :detektiv:

Warten wir mal ab, wo die Reise mit diesem Autor und seiner Handlung/ Fortsetzung hingeht.
Liebe Grüße Annette