02: Die zweite Legion – Kap. 8 bis Kap. 13

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Offline Kathrin

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02: Die zweite Legion – Kap. 8 bis Kap. 13
« am: 16. Februar 2017, 14:11:44 »
Hier bitte nur für den o.g. Abschnitt posten
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Offline Kathrin

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Re: 02: Die zweite Legion – Kap. 8 bis Kap. 13
« Antwort #1 am: 22. Februar 2017, 13:33:48 »
Hallo zusammen,

so, diesen Abschnitt hab ich auch schon beendet. Die letzten 8 Seiten übrigens heute morgen im Büro....pssst, nicht verraten.
Ich habe zwar nicht viele Notizen gemacht, aber ich hab doch so einige Szenen im Kopf, zu denen ich was sagen kann.

Da ist zum Beispiel die Szene mit der Bärenhöhle und dem Kampf gegen die Bären. Das ist wieder so eine Szene für mich, mit der ich ein wenig zu kämpfen hatte. Ähnlich wie beim Drachenmännchen. Gut, letztlich musste Havald den Bärenmann wohl töten, sonst hätte das die Gruppe wohl nicht überlebt. Aber die Mama ist ja auch verletzt worden (von Zokora), nur die Bärenkinder nicht. Und jetzt? Wird die Mama wieder gesund? Wenn nicht, wie sollen dann bitte die Kleinen überleben. Das spukt mir schon die ganze Zeit im Kopf rum. Gut (wenn man das so sagen kann) finde ich, dass auch unsere Helden nicht ungeschoren aus dem Kampf rausgehen. Havald und Zokora sind beide schwer verletzt, auch wenn sie es überleben. Aber Havald ist zudem noch blind. Aber gut, dass es noch Hoffnung für ihn gibt, denn Zokora sagt ja, dass sie die Blindheit heilen kann, wenn sie er wieder Trauben vom Elfenweinstock hat.

So und jetzt zum letzten Kapitel des Buches. Ich hatte echt Angst, als ich die Überschrift gelesen habe "Jäger und Spinnenangst". Was das mit den Nachtspinnen die Szene Vanessa, vor der Du uns im ersten Teil schon gewarnt hast, oder wird es noch schlimmer. Denn so schlimm fand ich die gar nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich wusste, dass es eine Spinnenszene geben wird oder aber ich härte zumindest beim Lesen langsam ab, denn die Fensterspinnen in Un Lon Dun haben mich ja auch nicht so aufgeregt. Da fand ich die Arachniden bei Marzi bislang oder Harry Potter Teil 2 mit Aragog immer noch schlimmer.

Spannend finde ich ja Poppet bzw. Natalyia. Bin sehr gespannt wie sich das mit ihr noch entwickeln wird udn ob man ihr trauen kann. Ich hab da schon eine gewisse Tendenz, denn ich fürchte, dass mich da das Personenregister und die Beschreibung von Natalyia gespoilert hat. Aber ich verfolge sie dennoch weiter vor allem mit Spannung, denn gerade ihr Gespür für Steine finde ich extrem faszinierend und vor allem hilfreich. Wer weiß, wie oft sie da noch helfen muss.

Alles in allem bin ich inzwischen echt sehr tief in die Geschichte eingetaucht. Scheint doch das richtige Buch so direkt nach Un Lon Dun zu sein. Da hatte ich ehct Bedenken, dass ich mich da mit schwer tun würde, aber ist nicht so.

LG
Kathrin
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Offline Inge78

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Re: 02: Die zweite Legion – Kap. 8 bis Kap. 13
« Antwort #2 am: 22. Februar 2017, 14:40:48 »
Hallo zusammen

Ich habe den Abschnitt gerade in der Pause beendet

Ich bin auch total im Buch drin , Richard Schwartz schafft so eine tolle Atmosphäre , man wird regelrecht hineingesaugt

 
Zitat
Aber die Mama ist ja auch verletzt worden (von Zokora), nur die Bärenkinder nicht. Und jetzt? Wird die Mama wieder gesund? Wenn nicht, wie sollen dann bitte die Kleinen überleben. Das spukt mir schon die ganze Zeit im Kopf rum.

Ach was bin ich froh dass es mir nicht alleine so geht  :knuddel:
Ich mache mir da auch schon die ganze Zeit Gedanken  :doof:
Wobei ja nachher Leandras Zauber wirkt und die Bären noch mal kurz erwähnt werden

Zitat
Gut (wenn man das so sagen kann) finde ich, dass auch unsere Helden nicht ungeschoren aus dem Kampf rausgehen. Havald und Zokora sind beide schwer verletzt, auch wenn sie es überleben. Aber Havald ist zudem noch blind. Aber gut, dass es noch Hoffnung für ihn gibt, denn Zokora sagt ja, dass sie die Blindheit heilen kann, wenn sie er wieder Trauben vom Elfenweinstock hat.

Aber erst in einem Jahr  :wah:  :umfall:
Zokoras Heilung fand ich wieder sehr genial, als Halvard diesen Wein aus seinem Rucksack holt  :-)

Und Halvard hat ja  anscheinend durch seine Blindheit auch Vorteile
Sonst hätte er ja Holgar nicht töten können
Der blöde Holgar, wer hätte das gedacht (außer Vanessa  :wuschig:) dass er ein Spion und Jäger ist
Es war aber auch eine interessante Magie, dass unsere Heldengruppe sich gegenseitig bekämpft hat. So hatte Halvards Blindheit etwas Gutes

Zitat
Ich hatte echt Angst, als ich die Überschrift gelesen habe "Jäger und Spinnenangst". Was das mit den Nachtspinnen die Szene Vanessa, vor der Du uns im ersten Teil schon gewarnt hast, oder wird es noch schlimmer. Denn so schlimm fand ich die gar nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich wusste, dass es eine Spinnenszene geben wird oder aber ich härte zumindest beim Lesen langsam ab, denn die Fensterspinnen in Un Lon Dun haben mich ja auch nicht so aufgeregt. Da fand ich die Arachniden bei Marzi bislang oder Harry Potter Teil 2 mit Aragog immer noch schlimmer.

Also im Gegenteil zu Dir fand ich die Spinnen dieses Mal echt fies und ekelig
Wie sich die ganze Decke bewegt  :wah: :umfall:
Ich konnte das Wuseln quasispüren  :-)
Da habe ich echt zuviel Fantasy gehabt  :meditate1:


Zitat
Spannend finde ich ja Poppet bzw. Natalyia. Bin sehr gespannt wie sich das mit ihr noch entwickeln wird udn ob man ihr trauen kann. Ich hab da schon eine gewisse Tendenz, denn ich fürchte, dass mich da das Personenregister und die Beschreibung von Natalyia gespoilert hat. Aber ich verfolge sie dennoch weiter vor allem mit Spannung, denn gerade ihr Gespür für Steine finde ich extrem faszinierend und vor allem hilfreich. Wer weiß, wie oft sie da noch helfen muss.

Ich habe ja dieses Personenverzeichnis nicht, von daher gehe ich ganz unvoreingenommen an Natalyia ran
Und ich kann sie noch so gar nicht einschätzen, wobei ich schon das Gefühl habe dass sie keine Feindin der Helden mehr ist. Sie erzählt ja selbst dass sie quasi in einer Abhängigkeit zu Thalak gelebt hat. Und sie wird freiwillig wieder zu  Poppet. Das macht mir Angst, aber auch Hoffnung, für sie. Das ist schon echt krass. Aber sie ist ja wirklich hilfsbereit und praktisch.

Den Greifen fand ich übrigens auch extrem gut, und auch die Andeutung dass es ja dann doch auch Trolle und Basilisken geben könnte  :ausrast:

Lustig auch diese Überraschung der Helden über die Fernrohre oder dass die Welt eine Kugel sein soll. Das ist so ... mittelalterlich
Ich meine, sie arbeiten mit Magie und dann kennen sie keine Fernrohre?
Ich musste an die Szene aus Robin Hood-König der Diebe kennen. Der mit Kevin Costner, als Robin von Azeem das Fernrohr bekommt, das fand ich damals auch so gut  :-)

Und ob Zokora wirklich verliebt ist in Varosch? Lieben Dunkelelfen überhaupt ? Anscheinend ja nicht

Und nun bin ich sehr gespannt wo unsere Helden gelandet sind, ob sie wirklich in Bessarein sind (übrigens Bessa-rein ... das würde als ort auch gut nach UnLondon passen  :-)  )





Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

Im finst´ren Förenwald, da wohnt ein greiser Meister. Er ficht gar furchtlos kalt sogar noch feiste Geister.

Offline Vanessa

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Re: 02: Die zweite Legion – Kap. 8 bis Kap. 13
« Antwort #3 am: 22. Februar 2017, 15:49:52 »
Hallo zusammen,

so, diesen Abschnitt hab ich auch schon beendet. Die letzten 8 Seiten übrigens heute morgen im Büro....pssst, nicht verraten.

Du Rebell!  :schmusen:


Da ist zum Beispiel die Szene mit der Bärenhöhle und dem Kampf gegen die Bären. Das ist wieder so eine Szene für mich, mit der ich ein wenig zu kämpfen hatte. Ähnlich wie beim Drachenmännchen. Gut, letztlich musste Havald den Bärenmann wohl töten, sonst hätte das die Gruppe wohl nicht überlebt. Aber die Mama ist ja auch verletzt worden (von Zokora), nur die Bärenkinder nicht. Und jetzt? Wird die Mama wieder gesund? Wenn nicht, wie sollen dann bitte die Kleinen überleben. Das spukt mir schon die ganze Zeit im Kopf rum. Gut (wenn man das so sagen kann) finde ich, dass auch unsere Helden nicht ungeschoren aus dem Kampf rausgehen. Havald und Zokora sind beide schwer verletzt, auch wenn sie es überleben. Aber Havald ist zudem noch blind. Aber gut, dass es noch Hoffnung für ihn gibt, denn Zokora sagt ja, dass sie die Blindheit heilen kann, wenn sie er wieder Trauben vom Elfenweinstock hat.

Da bin ich bei dir, ich bin auch immer wieder sehr böse auf Herrn Schwartz, dass er sowas zulässt.  :meckern:

Aber letzten Endes finde ich die Szene wichtig für das Verständnis von Seelenreißer. Seelenreißer ist ja nun wirklich kein sehr einfacher Zeitgenosse. Auch wenn es vielleicht nur so richtig schlimm ist, weil Havald immer mal wieder mit ihm streiten muss statt ihn einfach so anzunehmen, wie er ist. Jetzt muss er sich halt doch mehr auf ihn verlassen und kann ihn nicht einfach wieder in nem Lederbündel verstecken. Das macht den Bärenmann nicht wieder lebendig und die Bärenmutter nicht wieder heil, aber es ergibt zumindest einen Sinn, den ich hinter dem ganzen erkennen kann.

So und jetzt zum letzten Kapitel des Buches. Ich hatte echt Angst, als ich die Überschrift gelesen habe "Jäger und Spinnenangst". Was das mit den Nachtspinnen die Szene Vanessa, vor der Du uns im ersten Teil schon gewarnt hast, oder wird es noch schlimmer. Denn so schlimm fand ich die gar nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich wusste, dass es eine Spinnenszene geben wird oder aber ich härte zumindest beim Lesen langsam ab, denn die Fensterspinnen in Un Lon Dun haben mich ja auch nicht so aufgeregt. Da fand ich die Arachniden bei Marzi bislang oder Harry Potter Teil 2 mit Aragog immer noch schlimmer.

Na ja "schlimmer" würde ich es nicht nennen. Mir ist bei diesem Teil mal wieder der Atem weggeblieben. Ich ekele mich da wirklich ganz arg. Aber es wird in weiter Ferne nochmal ne Szene geben, da weiß ich echt nicht, ob ich mich da irgendwie hätte überwinden können, an Havalds Stelle. Aber das ist wirklich noch ferne Zukunftsmusik. Die Spinennszenen sind jetzt erstmal vorbei. Als ich euch "gewarnt" hab dachte ich an die noch kommende Szene, erst beim Punkt setzen fiel mir ein, dass es diese hier noch geben wird.

Spannend finde ich ja Poppet bzw. Natalyia. Bin sehr gespannt wie sich das mit ihr noch entwickeln wird udn ob man ihr trauen kann. Ich hab da schon eine gewisse Tendenz, denn ich fürchte, dass mich da das Personenregister und die Beschreibung von Natalyia gespoilert hat. Aber ich verfolge sie dennoch weiter vor allem mit Spannung, denn gerade ihr Gespür für Steine finde ich extrem faszinierend und vor allem hilfreich. Wer weiß, wie oft sie da noch helfen muss.

Alles in allem bin ich inzwischen echt sehr tief in die Geschichte eingetaucht. Scheint doch das richtige Buch so direkt nach Un Lon Dun zu sein. Da hatte ich ehct Bedenken, dass ich mich da mit schwer tun würde, aber ist nicht so.

LG
Kathrin

Hach, das freut mich total! Ich hatte ja ein bißchen Angst, dass ihr euch nach Un Lon Dun nicht wieder auf Askir einlassen könntet. Ich kenne ja auch solche Bücher, die einen derart fesseln, dass erstmal ne Weile lang kaum was anderes geht. Ich hatte zwar gehofft, dass Havald, Zokora und die anderen euch schnell wieder einnehmen können, aber ein bißchen Angst hatte ich doch.

Natalya ist  :held:wirklich eine sehr fesselnde Persönlichkeit. Ich mag sie - ÜBERRASCHUNG! - echt gerne, auch wenn sie ein bißchen irritierend ist. Jedenfalls finde ich sie zu Anfang sehr schwer einzuschätzen. Ich weiß jetzt zwar nicht was dir das Register so erzählt hat, Kathrin, aber ich hoffe es nimmt dir nicht den Spaß an ihr.  :schmusen:

Ich bin auch total im Buch drin , Richard Schwartz schafft so eine tolle Atmosphäre , man wird regelrecht hineingesaugt

Ja, das kann er, der Herr Schwartz  :wuschig:

Sonst hätte er ja Holgar nicht töten können
Der blöde Holgar, wer hätte das gedacht (außer Vanessa  :wuschig:) dass er ein Spion und Jäger ist
Es war aber auch eine interessante Magie, dass unsere Heldengruppe sich gegenseitig bekämpft hat. So hatte Halvards Blindheit etwas Gutes

Das habe ich beim ersten Mal lesen auch nicht kommen sehen. Da war ich genauso überrascht. Holger ist ein fieser Moep, so richtig mistig. Aber wie fies genau er war, habe ich immer wieder verdrängt. Das kommt immer erst dann zurück wenn ich die Szene erreiche.

Zitat
Ich hatte echt Angst, als ich die Überschrift gelesen habe "Jäger und Spinnenangst". Was das mit den Nachtspinnen die Szene Vanessa, vor der Du uns im ersten Teil schon gewarnt hast, oder wird es noch schlimmer. Denn so schlimm fand ich die gar nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich wusste, dass es eine Spinnenszene geben wird oder aber ich härte zumindest beim Lesen langsam ab, denn die Fensterspinnen in Un Lon Dun haben mich ja auch nicht so aufgeregt. Da fand ich die Arachniden bei Marzi bislang oder Harry Potter Teil 2 mit Aragog immer noch schlimmer.

Also im Gegenteil zu Dir fand ich die Spinnen dieses Mal echt fies und ekelig
Wie sich die ganze Decke bewegt  :wah: :umfall:
Ich konnte das Wuseln quasispüren  :-)
Da habe ich echt zuviel Fantasy gehabt  :meditate1:

Geht mir jedes Mal wieder aufs Neue so. Das ist so ekelig. Und wenn dann beschrieben wird, wie die Biester über einen drüber krabbeln... nicht nur so eine oder zwei... sondern man ja regelrecht überrannt wird  :wah: :umfall:

Zitat
Spannend finde ich ja Poppet bzw. Natalyia. Bin sehr gespannt wie sich das mit ihr noch entwickeln wird udn ob man ihr trauen kann. Ich hab da schon eine gewisse Tendenz, denn ich fürchte, dass mich da das Personenregister und die Beschreibung von Natalyia gespoilert hat. Aber ich verfolge sie dennoch weiter vor allem mit Spannung, denn gerade ihr Gespür für Steine finde ich extrem faszinierend und vor allem hilfreich. Wer weiß, wie oft sie da noch helfen muss.

Ich habe ja dieses Personenverzeichnis nicht, von daher gehe ich ganz unvoreingenommen an Natalyia ran
Und ich kann sie noch so gar nicht einschätzen, wobei ich schon das Gefühl habe dass sie keine Feindin der Helden mehr ist. Sie erzählt ja selbst dass sie quasi in einer Abhängigkeit zu Thalak gelebt hat. Und sie wird freiwillig wieder zu  Poppet. Das macht mir Angst, aber auch Hoffnung, für sie. Das ist schon echt krass. Aber sie ist ja wirklich hilfsbereit und praktisch.

Das sehe ich auch so. Sie konnte eigentlich nicht wirklich was dafür, und ihre persönliche Geschichte ist ja wirklich grausam. Ich weiß nicht ob das nicht vielleicht sogar schlimmer war als ihr Dasein als Poppet. Poppet finde ich auch sehr beängstigend. Also das sein als Poppet... Aber Zokora hat sich ja seit der ersten Verwandlung von Natalya in Poppet auch sehr verändert. Gnade war ja noch nie eine starke Seite der Dunkelelfen, aber dadurch das Zokora nun menschlicher wird, versteht sie auch besser, was es bedeutet für Poppet zu sorgen. Ich finde schon, dass man einen Unterschied im Verhalten von Zokora bemerkt. Und ich glaube auch das es für Natalya dieses Mal anders ist Poppet zu werden.

Den Greifen fand ich übrigens auch extrem gut, und auch die Andeutung dass es ja dann doch auch Trolle und Basilisken geben könnte  :ausrast:

Da bin ich ein bißchen irritiert, das Kathrin nix zum Greifen gesagt hat.  :-)

Lustig auch diese Überraschung der Helden über die Fernrohre oder dass die Welt eine Kugel sein soll. Das ist so ... mittelalterlich
Ich meine, sie arbeiten mit Magie und dann kennen sie keine Fernrohre?
Ich musste an die Szene aus Robin Hood-König der Diebe kennen. Der mit Kevin Costner, als Robin von Azeem das Fernrohr bekommt, das fand ich damals auch so gut  :-)

Ja  :-) Das ist ähnlich wie mit der Gabel im ersten Band. Das sind so Kleinigkeiten von denen ich immer ausgehe das die auf jeden Fall bekannt sein müssen, wenn man mit soviel Magie um sich wirft. Aber irgendwie finde ich das total passend, wenn dann mal wieder so "Neuigkeiten" für unsere Helden auftauchen. Da gibt es noch ein paar mehr davon :->

Und ob Zokora wirklich verliebt ist in Varosch? Lieben Dunkelelfen überhaupt ? Anscheinend ja nicht

Dunkelelfen haben ein ganz anderes Verständnis von Zwischenelfischen Beziehungen. Die ganze Kultur der Dunkelelfen ist anders als die der Menschen. Ich glaube schon das Zokora liebt. Aber auf eine viel hintergründigere Art als Menschen es tun. Weil es für sie auch nicht selbstverständlich ist. Ich denke das es bei ihr da zum einen der Umgang mit den Menschen abfärbt und zum anderen sind es bestimmt auch die Hormone. Man vergisst ja irgendwie immer gerne das sie schwanger ist. Oder besser: Ich vergesse das gerne. Sie erwähnt es dann irgendwann mal wieder beiläufig und ich denk dann immer so: "Ach ja - da war ja was." Und dann ist der Gedanke auch schon wieder weg...

Und nun bin ich sehr gespannt wo unsere Helden gelandet sind, ob sie wirklich in Bessarein sind (übrigens Bessa-rein ... das würde als ort auch gut nach UnLondon passen  :-)  )

Ich finde es soooo spannend! Und vor allem spielt Herr Schwartz hier wieder einen seiner kleinen Streiche.  :elch:
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
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Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
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Offline Inge78

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Re: 02: Die zweite Legion – Kap. 8 bis Kap. 13
« Antwort #4 am: 22. Februar 2017, 16:25:07 »
Zitat
Aber letzten Endes finde ich die Szene wichtig für das Verständnis von Seelenreißer. Seelenreißer ist ja nun wirklich kein sehr einfacher Zeitgenosse. Auch wenn es vielleicht nur so richtig schlimm ist, weil Havald immer mal wieder mit ihm streiten muss statt ihn einfach so anzunehmen, wie er ist. Jetzt muss er sich halt doch mehr auf ihn verlassen und kann ihn nicht einfach wieder in nem Lederbündel verstecken. Das macht den Bärenmann nicht wieder lebendig und die Bärenmutter nicht wieder heil, aber es ergibt zumindest einen Sinn, den ich hinter dem ganzen erkennen kann.

Viel beeindruckender in Bezug auf Seelenbeißer fand ich die Szene als Zokora den Stein geworfen hat. Als Halvard ihr zeigen wollte warum er nicht von hinten überrascht werden will

Zitat
Hach, das freut mich total! Ich hatte ja ein bißchen Angst, dass ihr euch nach Un Lon Dun nicht wieder auf Askir einlassen könntet. Ich kenne ja auch solche Bücher, die einen derart fesseln, dass erstmal ne Weile lang kaum was anderes geht. Ich hatte zwar gehofft, dass Havald, Zokora und die anderen euch schnell wieder einnehmen können, aber ein bißchen Angst hatte ich doch.

Un Lon Dun war so anders dass ich jetzt gut auch wieder in Askir eintauchen kann
Ich hätte jetzt nichts lesen können was Un Lon Dun ähnelt , aber Askir ist so einmalig, das klappt super bei mir

Zitat
Ich finde schon, dass man einen Unterschied im Verhalten von Zokora bemerkt. Und ich glaube auch das es für Natalya dieses Mal anders ist Poppet zu werden.

Ja, das denke ich auch
Zu Glück auch, denn das ist schon echt unheimlich


Zitat
Ich finde es soooo spannend! Und vor allem spielt Herr Schwartz hier wieder einen seiner kleinen Streiche.  :elch:


 :umfall:

Ahhh, gemein, ich will weiterlesen
Ich bin aber heute Abend bei meinen Eltern  :heul:

Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

Im finst´ren Förenwald, da wohnt ein greiser Meister. Er ficht gar furchtlos kalt sogar noch feiste Geister.

Offline Kathrin

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Re: 02: Die zweite Legion – Kap. 8 bis Kap. 13
« Antwort #5 am: 23. Februar 2017, 08:23:39 »
Hallo zusammen,

Und Halvard hat ja  anscheinend durch seine Blindheit auch Vorteile
Sonst hätte er ja Holgar nicht töten können
Der blöde Holgar, wer hätte das gedacht (außer Vanessa  :wuschig:) dass er ein Spion und Jäger ist
Es war aber auch eine interessante Magie, dass unsere Heldengruppe sich gegenseitig bekämpft hat. So hatte Halvards Blindheit etwas Gutes
Die Magie war tatsächlich interessant, aber an Holgar konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Was hat der im ersten Band gemacht? Hat er überhaupt was gemacht? Aber jetzt ist es ja auch egal, jetzt ist er tot ... hoffentlich  :gr:

Also im Gegenteil zu Dir fand ich die Spinnen dieses Mal echt fies und ekelig
Wie sich die ganze Decke bewegt  :wah: :umfall:
Ich konnte das Wuseln quasispüren  :-)
Da habe ich echt zuviel Fantasy gehabt  :meditate1:
Nö, lies mich ziemlich kalt. Ich hab vielleicht auch wunder weiß was erwartet, nach Vanessas Vorwarnung...auch wenn sie eher eine andere, spätere Szene gemeint hat. Dafür hab ich gestern abend gekrischen. Da hab ich für ca. 1 Sekunde eine Spinne im Fernseh gesehen, DAS hat mir gereicht. Oder auch böse  Spinnenbilder in der Zeitung...das geht auch nicht.

Ich habe ja dieses Personenverzeichnis nicht, von daher gehe ich ganz unvoreingenommen an Natalyia ran
Und ich kann sie noch so gar nicht einschätzen, wobei ich schon das Gefühl habe dass sie keine Feindin der Helden mehr ist. Sie erzählt ja selbst dass sie quasi in einer Abhängigkeit zu Thalak gelebt hat. Und sie wird freiwillig wieder zu  Poppet. Das macht mir Angst, aber auch Hoffnung, für sie. Das ist schon echt krass. Aber sie ist ja wirklich hilfsbereit und praktisch.
Ich finde es so toll, dass Hoffnung in diesem Band so eine große Rolle zu spielen scheint. Wenn es keine Hoffnung (so ganz allgemein gesprochen) gäbe, kann ein Leben ganz schön trostlos und deprimierend werden. Auch wenn man sich an einen letzten schwachen Strohhalm klammert, hilft das irgendwie, nicht total zu verzweifeln.

Den Greifen fand ich übrigens auch extrem gut, und auch die Andeutung dass es ja dann doch auch Trolle und Basilisken geben könnte  :ausrast:
Naja, der war ja eingefroren. So sehr hat der mich nicht tangiert. Ich hab mich dann eher gefragt, wieso der nie auftaut bzw. die ganze Ecke um ihn rum.

Du Rebell!  :schmusen:
:zwinker: Lieber als der Zwinkersmilie wäre mir jetzt der wissende Zwinkerblick meiner Luna. Der würde da jetzt perfekt zu passen.

Aber letzten Endes finde ich die Szene wichtig für das Verständnis von Seelenreißer. Seelenreißer ist ja nun wirklich kein sehr einfacher Zeitgenosse. Auch wenn es vielleicht nur so richtig schlimm ist, weil Havald immer mal wieder mit ihm streiten muss statt ihn einfach so anzunehmen, wie er ist. Jetzt muss er sich halt doch mehr auf ihn verlassen und kann ihn nicht einfach wieder in nem Lederbündel verstecken. Das macht den Bärenmann nicht wieder lebendig und die Bärenmutter nicht wieder heil, aber es ergibt zumindest einen Sinn, den ich hinter dem ganzen erkennen kann.
Ja, aber Seelenreißer ist auch echt faszinierend. Je mehr man über ihn erfährt, desto faszinierender wird er, finde ich. Und ich sag mal so die Macht/ Kraft eines Bären zu bekommen, könnte sich noch als sinnvoll erweisen.

Hach, das freut mich total! Ich hatte ja ein bißchen Angst, dass ihr euch nach Un Lon Dun nicht wieder auf Askir einlassen könntet. Ich kenne ja auch solche Bücher, die einen derart fesseln, dass erstmal ne Weile lang kaum was anderes geht. Ich hatte zwar gehofft, dass Havald, Zokora und die anderen euch schnell wieder einnehmen können, aber ein bißchen Angst hatte ich doch.
Das Geheimnis nach so richtig tollen Bücher ist ein Buch zu finden, von dem man im Vorhinein weiß, dass man es mag, dass aber ganz anders ist. Und ich wusste ja, dass ich mich auf weitere Askir-Abenteuer freuen konnte. Was ich danach lese, weiß ich noch nicht. Eigentlich liegt ja der Gablé-Re-Read parat, aber ich bin am überlegen, ob ich nicht vielleicht doch erst Inge Löhnig lese. Muss ich mal überlegen, bis morgen und dann ggf. kurzfristig bestellen.

Natalya ist  :held:wirklich eine sehr fesselnde Persönlichkeit. Ich mag sie - ÜBERRASCHUNG! - echt gerne, auch wenn sie ein bißchen irritierend ist. Jedenfalls finde ich sie zu Anfang sehr schwer einzuschätzen. Ich weiß jetzt zwar nicht was dir das Register so erzählt hat, Kathrin, aber ich hoffe es nimmt dir nicht den Spaß an ihr.  :schmusen:
Nöö, ich weiß halt nur, woran ich bei ihr bin.

Das sehe ich auch so. Sie konnte eigentlich nicht wirklich was dafür, und ihre persönliche Geschichte ist ja wirklich grausam. Ich weiß nicht ob das nicht vielleicht sogar schlimmer war als ihr Dasein als Poppet. Poppet finde ich auch sehr beängstigend. Also das sein als Poppet... Aber Zokora hat sich ja seit der ersten Verwandlung von Natalya in Poppet auch sehr verändert. Gnade war ja noch nie eine starke Seite der Dunkelelfen, aber dadurch das Zokora nun menschlicher wird, versteht sie auch besser, was es bedeutet für Poppet zu sorgen. Ich finde schon, dass man einen Unterschied im Verhalten von Zokora bemerkt. Und ich glaube auch das es für Natalya dieses Mal anders ist Poppet zu werden.
Ja, ich vermute Poppet zu sein ist in der Tat die angenehmere Art des Sklavendaseins, zumal wie du ja auch schreibst, Zokora immer menschlicher wird.

Da bin ich ein bißchen irritiert, das Kathrin nix zum Greifen gesagt hat.  :-)
Naja, wie gesagt, der ist ja zu Eis erstarrt und tut nix mehr, insofern tangiert er mich nicht so sehr.

Dunkelelfen haben ein ganz anderes Verständnis von Zwischenelfischen Beziehungen. Die ganze Kultur der Dunkelelfen ist anders als die der Menschen. Ich glaube schon das Zokora liebt. Aber auf eine viel hintergründigere Art als Menschen es tun. Weil es für sie auch nicht selbstverständlich ist. Ich denke das es bei ihr da zum einen der Umgang mit den Menschen abfärbt und zum anderen sind es bestimmt auch die Hormone. Man vergisst ja irgendwie immer gerne das sie schwanger ist. Oder besser: Ich vergesse das gerne. Sie erwähnt es dann irgendwann mal wieder beiläufig und ich denk dann immer so: "Ach ja - da war ja was." Und dann ist der Gedanke auch schon wieder weg...
Ich vergesse das zu keiner Sekunde. Das ist bei mir immer parat.

LG
Kathrin
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Offline Vanessa

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Re: 02: Die zweite Legion – Kap. 8 bis Kap. 13
« Antwort #6 am: 23. Februar 2017, 11:01:25 »
Und Halvard hat ja  anscheinend durch seine Blindheit auch Vorteile
Sonst hätte er ja Holgar nicht töten können
Der blöde Holgar, wer hätte das gedacht (außer Vanessa  :wuschig:) dass er ein Spion und Jäger ist
Es war aber auch eine interessante Magie, dass unsere Heldengruppe sich gegenseitig bekämpft hat. So hatte Halvards Blindheit etwas Gutes
Die Magie war tatsächlich interessant, aber an Holgar konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Was hat der im ersten Band gemacht? Hat er überhaupt was gemacht? Aber jetzt ist es ja auch egal, jetzt ist er tot ... hoffentlich  :gr:

Holger war einer Händler die im Hammerkopf Zuflucht vor dem Sturm gesucht haben. Ich meine Jan und ... ähm ... Joachim (?) waren seine Wachleute, die im ersten Band mit gegangen sind um den Wolfstempel zu suchen. Der eine ist doch so fies an diese eine Tür mit der Falle genagelt worden und der andere ist glaub ich von so ner Walze überrollt worden? Das sind so kleine Details an die ich mich gerade nicht wirklich erinnern kann...

Zu Anfang im zweiten Band sitzt Holger aber auch (noch) im Hammerkopf, alleine an seinem Tisch, jammert darüber das er Dank dem Sturm nun pleite ist und hetzt ganz allgemein gegen Kennard.

Also im Gegenteil zu Dir fand ich die Spinnen dieses Mal echt fies und ekelig
Wie sich die ganze Decke bewegt  :wah: :umfall:
Ich konnte das Wuseln quasispüren  :-)
Da habe ich echt zuviel Fantasy gehabt  :meditate1:
Nö, lies mich ziemlich kalt. Ich hab vielleicht auch wunder weiß was erwartet, nach Vanessas Vorwarnung...auch wenn sie eher eine andere, spätere Szene gemeint hat. Dafür hab ich gestern abend gekrischen. Da hab ich für ca. 1 Sekunde eine Spinne im Fernseh gesehen, DAS hat mir gereicht. Oder auch böse  Spinnenbilder in der Zeitung...das geht auch nicht.

 :wah: :umfall:

Ich habe ja dieses Personenverzeichnis nicht, von daher gehe ich ganz unvoreingenommen an Natalyia ran
Und ich kann sie noch so gar nicht einschätzen, wobei ich schon das Gefühl habe dass sie keine Feindin der Helden mehr ist. Sie erzählt ja selbst dass sie quasi in einer Abhängigkeit zu Thalak gelebt hat. Und sie wird freiwillig wieder zu  Poppet. Das macht mir Angst, aber auch Hoffnung, für sie. Das ist schon echt krass. Aber sie ist ja wirklich hilfsbereit und praktisch.
Ich finde es so toll, dass Hoffnung in diesem Band so eine große Rolle zu spielen scheint. Wenn es keine Hoffnung (so ganz allgemein gesprochen) gäbe, kann ein Leben ganz schön trostlos und deprimierend werden. Auch wenn man sich an einen letzten schwachen Strohhalm klammert, hilft das irgendwie, nicht total zu verzweifeln.

Ich finde es vor allem immer wieder interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Kulturen sind. Zokora hat ja doch schon einiges in ihren 700 Jahren erlebt und 30 Jahre unter diesem Poppet - Fluch... Okay, 30 auf 700 Jahre ist vielleicht gar nicht soviel Zeit. Aber dieses "Wer herrschen will muss dienen lernen!" ist ja auch in unserer Kultur verbreitet. Das Zokora diese 30 Jahre auf sich nehmen musste ist das eine - aber sie wußte ja, dass diese Zeit auch für sie vorüber geht. Und das ist auch Hoffnung. Nur wird sie so nicht genannt. Ich glaube das ist der Umstand, der die Dunkelelfen von Menschen so unterschiedlich macht. Die Bedrüfnisse und Grundgegebenheiten sind überall vorhanden, aber Zokoras Leute legen mehr Wert auf das "Jetzt" und sind ansonsten auch eher praktisch veranlagt und dadurch auch extrem pragmatisch. Was sie in meinen Augen eigentlich tatsächlich überlegen macht. Sie sparen sich einfach unheimlich viel Energie, wenn sie nicht ständig über dieses oder jenes grübeln - und sei es nur was ihr Gegenüber von ihnen halten mag.

Aber letzten Endes finde ich die Szene wichtig für das Verständnis von Seelenreißer. Seelenreißer ist ja nun wirklich kein sehr einfacher Zeitgenosse. Auch wenn es vielleicht nur so richtig schlimm ist, weil Havald immer mal wieder mit ihm streiten muss statt ihn einfach so anzunehmen, wie er ist. Jetzt muss er sich halt doch mehr auf ihn verlassen und kann ihn nicht einfach wieder in nem Lederbündel verstecken. Das macht den Bärenmann nicht wieder lebendig und die Bärenmutter nicht wieder heil, aber es ergibt zumindest einen Sinn, den ich hinter dem ganzen erkennen kann.
Ja, aber Seelenreißer ist auch echt faszinierend. Je mehr man über ihn erfährt, desto faszinierender wird er, finde ich. Und ich sag mal so die Macht/ Kraft eines Bären zu bekommen, könnte sich noch als sinnvoll erweisen.

Das ist er! Er ist wirklich meine Lieblingsklinge unter den Bannschwertern, auch wenn die anderen auf ihre Art auch sehr faszinierend sind. Sie haben halt alle ihre Konsequenzen - aber wenn die Konsequenz aus ihnen ist schnell wieder heilen zu können und quasi instand wieder körperliche Stärke zu gewinnen, dann nehme ich doch das. Der Bärenmann hat Havald in meinem Verständnis absolut das Leben gerettet. Diese massive Kopfverletzung hätte er nicht ohne ihn überlebt, davon gehe ich einfach mal aus.

Das Geheimnis nach so richtig tollen Bücher ist ein Buch zu finden, von dem man im Vorhinein weiß, dass man es mag, dass aber ganz anders ist. Und ich wusste ja, dass ich mich auf weitere Askir-Abenteuer freuen konnte. Was ich danach lese, weiß ich noch nicht. Eigentlich liegt ja der Gablé-Re-Read parat, aber ich bin am überlegen, ob ich nicht vielleicht doch erst Inge Löhnig lese. Muss ich mal überlegen, bis morgen und dann ggf. kurzfristig bestellen.

Von der wollte ich auch schon lange mal was lesen, bin da nur noch nie zu gekommen... Von meinen letzten Thrillerausflügen bin ich ja leider wenig begeistert zurück gekehrt. Dabei haben die alle soviele Vorschusslorbeeren bekommen. Der beste war echt noch der "Nicht-Thriller" den du nicht mochtest  :-)

Da bin ich ein bißchen irritiert, das Kathrin nix zum Greifen gesagt hat.  :-)
Naja, wie gesagt, der ist ja zu Eis erstarrt und tut nix mehr, insofern tangiert er mich nicht so sehr.

Ich hab damals direkt die Hoffnung gehegt, dass es noch irgendwo welche gibt und die auftauchen. So einen Greifen für Havald... das hätte doch Stil!


Dunkelelfen haben ein ganz anderes Verständnis von Zwischenelfischen Beziehungen. Die ganze Kultur der Dunkelelfen ist anders als die der Menschen. Ich glaube schon das Zokora liebt. Aber auf eine viel hintergründigere Art als Menschen es tun. Weil es für sie auch nicht selbstverständlich ist. Ich denke das es bei ihr da zum einen der Umgang mit den Menschen abfärbt und zum anderen sind es bestimmt auch die Hormone. Man vergisst ja irgendwie immer gerne das sie schwanger ist. Oder besser: Ich vergesse das gerne. Sie erwähnt es dann irgendwann mal wieder beiläufig und ich denk dann immer so: "Ach ja - da war ja was." Und dann ist der Gedanke auch schon wieder weg...
Ich vergesse das zu keiner Sekunde. Das ist bei mir immer parat.

 :wuschig: liegt vermutlich daran, dass es für mich nicht wichtig ist. Also persönlich. Da kommt wieder meine sehr spezielle Weltanschauung durch
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

Offline Inge78

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Re: 02: Die zweite Legion – Kap. 8 bis Kap. 13
« Antwort #7 am: 24. Februar 2017, 09:16:08 »
Zitat
Naja, der war ja eingefroren. So sehr hat der mich nicht tangiert. Ich hab mich dann eher gefragt, wieso der nie auftaut bzw. die ganze Ecke um ihn rum.

Ich hatte direkt Greifenreiter vor mir  :bang:

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Im finst´ren Förenwald, da wohnt ein greiser Meister. Er ficht gar furchtlos kalt sogar noch feiste Geister.

Offline Kathrin

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Re: 02: Die zweite Legion – Kap. 8 bis Kap. 13
« Antwort #8 am: 28. Februar 2017, 13:06:49 »
Holger war einer Händler die im Hammerkopf Zuflucht vor dem Sturm gesucht haben. Ich meine Jan und ... ähm ... Joachim (?) waren seine Wachleute, die im ersten Band mit gegangen sind um den Wolfstempel zu suchen. Der eine ist doch so fies an diese eine Tür mit der Falle genagelt worden und der andere ist glaub ich von so ner Walze überrollt worden? Das sind so kleine Details an die ich mich gerade nicht wirklich erinnern kann...

Zu Anfang im zweiten Band sitzt Holger aber auch (noch) im Hammerkopf, alleine an seinem Tisch, jammert darüber das er Dank dem Sturm nun pleite ist und hetzt ganz allgemein gegen Kennard.
Ah ja, so langsam kommt es wieder. Aber da sieht man mal, wie vergesslich man mit Ü40 wird. Oder aber die Rollen waren doch nciht wichtig genug, als dass ich mich dringend an sie erinnern müsste. An die Fallen in Band 1 erinnere ich mich.

Ich finde es vor allem immer wieder interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Kulturen sind. Zokora hat ja doch schon einiges in ihren 700 Jahren erlebt und 30 Jahre unter diesem Poppet - Fluch... Okay, 30 auf 700 Jahre ist vielleicht gar nicht soviel Zeit. Aber dieses "Wer herrschen will muss dienen lernen!" ist ja auch in unserer Kultur verbreitet. Das Zokora diese 30 Jahre auf sich nehmen musste ist das eine - aber sie wußte ja, dass diese Zeit auch für sie vorüber geht. Und das ist auch Hoffnung. Nur wird sie so nicht genannt. Ich glaube das ist der Umstand, der die Dunkelelfen von Menschen so unterschiedlich macht. Die Bedrüfnisse und Grundgegebenheiten sind überall vorhanden, aber Zokoras Leute legen mehr Wert auf das "Jetzt" und sind ansonsten auch eher praktisch veranlagt und dadurch auch extrem pragmatisch. Was sie in meinen Augen eigentlich tatsächlich überlegen macht. Sie sparen sich einfach unheimlich viel Energie, wenn sie nicht ständig über dieses oder jenes grübeln - und sei es nur was ihr Gegenüber von ihnen halten mag.
Ja, das ist ein wahres Wort gelassen ausgesprochen. Man merkt ja selbst, wieviel Energie einem flöten geht, wenn man sich über Dinge aufregt, die man entweder nicth ändern kann oder die noch gar nicht entschieden sind. Das beste Beispiel ist für mich die Bahnfahrerei. Klar reg ich mich im Stillen auch über die Unpünktlichkeit der Bahn auf, aber ich kann's halt einfach nicht ändern. Das Gelaber und GEschimpfe der anderen Mitreisenden regt mich da meist noch mehr auf, als die Verspätung an sich.Also Kopfhörer auf, Buch raus und abschalten und hoffentlich jede Seite des aktuellen Buches genießen. Und ich komm damit entspannt an mein Ziel und werde mit dem Buch auch noch gut unterhalten. Und die Alternative mit dem Auto zur Arbeit zu fahren stellt sich für mich nicht.

Das ist er! Er ist wirklich meine Lieblingsklinge unter den Bannschwertern, auch wenn die anderen auf ihre Art auch sehr faszinierend sind. Sie haben halt alle ihre Konsequenzen - aber wenn die Konsequenz aus ihnen ist schnell wieder heilen zu können und quasi instand wieder körperliche Stärke zu gewinnen, dann nehme ich doch das. Der Bärenmann hat Havald in meinem Verständnis absolut das Leben gerettet. Diese massive Kopfverletzung hätte er nicht ohne ihn überlebt, davon gehe ich einfach mal aus.
Hm, möglich. Was die anderen Bannschwerter angeht, da weiß ich noch nicht genug drüber. Aber ja, Seelenreißer ist faszinierend aber auch angsteinflößend.

Von der wollte ich auch schon lange mal was lesen, bin da nur noch nie zu gekommen... Von meinen letzten Thrillerausflügen bin ich ja leider wenig begeistert zurück gekehrt. Dabei haben die alle soviele Vorschusslorbeeren bekommen. Der beste war echt noch der "Nicht-Thriller" den du nicht mochtest  :-)
Inge Löhnig sind für mich aber definitiv keine Thriller, sondern "nur" Krimis. Aber ich mag sie, weil ich Tino Dühnfort extrem mag.
Es ist übrigens jetzt doch der Gablé-Re-Read geworden und inzwischen bin ich auch gut wieder reingekommen.

Ich hatte direkt Greifenreiter vor mir  :bang:
Ich glaub ich hab noch nie von Greifenreitern gelesen... :kopfkratz: Hätte aber sicherlich nix dagegen, wenn noch ein paar Greifen eine Rolle spielen sollten. An und für sich schon tolle Wesen, nur halt dieser eine spezielle hat mich nciht getoucht.

LG
Kathrin
Rock the Night!

Offline Inge78

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Re: 02: Die zweite Legion – Kap. 8 bis Kap. 13
« Antwort #9 am: 28. Februar 2017, 15:01:07 »
Zitat
Also Kopfhörer auf, Buch raus und abschalten und hoffentlich jede Seite des aktuellen Buches genießen. Und ich komm damit entspannt an mein Ziel und werde mit dem Buch auch noch gut unterhalten.

Richtige Einstellung
Ich fahre zwar nicht oft mit der Bahn aber ich mache das auch immer wenn ich weiß dass ich warten muss
Wenn ich zum Arzt muss weiß ich dass ich warten muss, dann habe ich ein Buch dabei und lese. Aufregen nützt da auch nix
 :meditate1: :smilie_les_0081:


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