Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4

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Offline Steffi

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Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« am: 27. März 2017, 23:36:56 »
Hier bitte nur für den o.g. Abschnitt posten
Ich lese gerade:
Tom Mullen: Darktown

            als nächstes auf dem SUB
Gabriel Tallent: Mein Ein und Alles


Offline Kathrin

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« Antwort #1 am: 04. April 2017, 08:38:22 »
So, dann will ich hier mal noch weitermachen, bevor es zum Reifenwechseln geht. Der Schornsteinfeger ist gerade gegangen und war mir allem sehr zufrieden. :funkey: Bin echt am Zweifeln, ob ich heute noch Rasen mähe. Vielleicht bleib ich doch auch einfach auf der Terrasse und lese, wenn die Sonne scheint.

Wie schon im ersten Abschnitt gesagt, liebe ich das Buch bislang. Die Toten mehren sich zwar, aber ich finde (ich glaube das habe ich wortwörtlich auch bei Wedora gesagt), Heitz hat schon schlimmer gemetzelt, also brutaler und brachialer. Wenn es dabei bleibt und auch das Buch weiterhin so spannend ist, dann könnte das mein Lieblings-Heitz-Buch werden.

So, Lasarew junior ist tot (ist nicht schade um ihn, den mochten wir ja von Anfang an nicht). Morgan auch, weil er trotz Pik Ass nicht sterben wollte. Und dann auch noch Mutter und Tochter Solowjewa. Da hab ich erstmal ganz schön dumm aus der Wäsche geschaut. Ich habe eigentlich gedacht, dass die beiden wichtig wären, weil sie doch die historischen Superieur-Abende veranstalten. Will doch noch bei dem ein oder anderen Spielchen dabei sein. Gut, dann muss das jetzt jemand anderes organisieren. Tadeus vielleicht? Auf der Suche nach weiteren Karten. Ist ja jetzt schon ziemlich seiner Karte verfallen. Bin gespannt, wann er mehr über das Spiel und die Spielregeln erfährt und wann und ob er seiner Spielsucht noch verfällt. Finde übrigens genau wie Ihr super, wie MH seine Spielsucht beschreibt. Wobei ich mich schon auch wundere, dass Tadeus immer mal wieder ein Bierchen trinkt. Hieß es nicht auch, dass er Alkoholprobleme hatte? Dann dürfte er ja eigentlich gar nicht mehr trinken...

Auch ein weiteres hist. Kapitel gab es und Bastian hat tatsächlich einen Pakt mit Dietrich ... ähm den Teufel geschlossen, weil der ihm verspricht, seinen Konkurrenten aus den Weg zu räumen, was er auch getan hat. Und das Gretchen ist auch aufgetaucht. Hach, doch ich hab an dem hist. Teil genauso viel Spaß wie an der Suche nach den Karten.

Und ein weiterer Charakter kommt mit Herrn Gillot ins Spiel. Der seine Pik Neun zurückhaben will. Ob er wohl hinter den ganzen Morden steckt? Zumindest mal hat er Blessington nach der Auktion getötet. Und wie viele Karten nennt er schon sein Eigen?

Freue mich auf's Weiterlesen!

LG
Kathrin

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Offline Vanessa

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« Antwort #2 am: 04. April 2017, 09:06:01 »
So, dann will ich hier mal noch weitermachen, bevor es zum Reifenwechseln geht. Der Schornsteinfeger ist gerade gegangen und war mir allem sehr zufrieden. :funkey: Bin echt am Zweifeln, ob ich heute noch Rasen mähe. Vielleicht bleib ich doch auch einfach auf der Terrasse und lese, wenn die Sonne scheint.

Ach! HEUTE ist Schornsteinfeger / Rasenmäher Tag.  :dong: Ich war irgendwie der Meinung das wäre gestern schon gewesen. Verzeih meine Verwirrung, es war wieder eine sehr kurze Nacht  :wuschig:

So, Lasarew junior ist tot (ist nicht schade um ihn, den mochten wir ja von Anfang an nicht).

Right! Aber irgendwie war mir das jetzt zu einfach. Klar, Oligarchenbübchen hat nochmal ein bißchen Theater machen und nerven dürfen "Das ist nicht mahain Handy *jammer*" aber einfach so erschossen? Ich meine wirklich einfach so... bumm. Zu einfach. Das hätte ich mir irgendwie spekatkulärer gewünscht, vielleicht auch weil ich ihn so ätzend fand. Mich hätte wirklich interessiert ob er so abgebrüht reagiert hätte "Das Spiel gibt es - das Spiel nimmt es" hätte er die Pik Ass abbekommen. Da fühle ich mich ein bißchen von Heitz beschissen. Ganz ehrlich.

Morgan auch, weil er trotz Pik Ass nicht sterben wollte.

Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht eventuell doch ein ganz normaler Reaktionsweg ist. Wegen ner Spielkarte das zeitliche segnen... da hat sich bei mir in der ersten Partie schon alles gegen gesträubt. Und ich habe es ja nur gelesen...

Und dann auch noch Mutter und Tochter Solowjewa. Da hab ich erstmal ganz schön dumm aus der Wäsche geschaut. Ich habe eigentlich gedacht, dass die beiden wichtig wären, weil sie doch die historischen Superieur-Abende veranstalten. Will doch noch bei dem ein oder anderen Spielchen dabei sein. Gut, dann muss das jetzt jemand anderes organisieren. Tadeus vielleicht? Auf der Suche nach weiteren Karten. Ist ja jetzt schon ziemlich seiner Karte verfallen. Bin gespannt, wann er mehr über das Spiel und die Spielregeln erfährt und wann und ob er seiner Spielsucht noch verfällt. Finde übrigens genau wie Ihr super, wie MH seine Spielsucht beschreibt. Wobei ich mich schon auch wundere, dass Tadeus immer mal wieder ein Bierchen trinkt. Hieß es nicht auch, dass er Alkoholprobleme hatte? Dann dürfte er ja eigentlich gar nicht mehr trinken...

An eine Erwähnung von nem Alkoholproblem kann ich mich nicht erinnern. Drogen - ja. Im ganz großen Stil. Aber das habe ich direkt mit Heroin und Co in Verbindung gebracht. An Alkohol als Droge habe ich da überhaupt nicht gedacht. In meiner Vorstellung haut das Zeug einfach nicht genug rein wenn man wirklich harte Drogen gewohnt ist. Und wenn man sich so abschießt, dass man nicht mal mehr weiß, dass man zig Sprachen erlernt hat, dann will das schon was heißen, denke ich.

Apropos: das hat mich mehrfach echt stutzig gemacht. Ich meine, wenn man nicht unbedingt nen eindetisches Gedächtnis hat (und das wurde meines Wissens nach bei Tadeus nie erwähnt) dauert es doch ne Weile, bis  man einer Sprache mächtig ist. Okay, es wird immer nur erwähnt, dass er die Sprachen versteht / sprechen kann. Das ist ja noch ne andere Nummer als sie auch auf Papier zu bringen. Aber wenn man fast ohne Akzent koreanisch sprechen kann und man weiß nix vom Erwerb der Sprache... Mich hat das ein paar mal stolpern lassen. Denn gerade koreanisch und russisch sind ja jetzt nicht soooo ganz einfach zu erlernen.


Auch ein weiteres hist. Kapitel gab es und Bastian hat tatsächlich einen Pakt mit Dietrich ... ähm den Teufel geschlossen, weil der ihm verspricht, seinen Konkurrenten aus den Weg zu räumen, was er auch getan hat. Und das Gretchen ist auch aufgetaucht. Hach, doch ich hab an dem hist. Teil genauso viel Spaß wie an der Suche nach den Karten.

Ja, diesen Teil mochte ich auch ganz gerne. Da war wenigstens mal was los, das nicht alleine mit ner Runde Karten mit stupiden Studenten an nem klebrigen Wirtshaustisch zu schaffen hatte. Und ja - ich finde Dietrich wirklich grandios geschildert. Dieses abgebrühte, das war klasse.

Und ein weiterer Charakter kommt mit Herrn Gillot ins Spiel. Der seine Pik Neun zurückhaben will. Ob er wohl hinter den ganzen Morden steckt? Zumindest mal hat er Blessington nach der Auktion getötet. Und wie viele Karten nennt er schon sein Eigen?

Wieder so einer, den ich von der ersten Sekunde nicht leiden konnte. An Dali finde ich einzig und allein seine verlaufenden Uhren toll... sein seltsames Bärtchen regt mich dazu an, mich angewidert zu schütteln  :gr:

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Offline Kathrin

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« Antwort #3 am: 04. April 2017, 14:48:35 »
Right! Aber irgendwie war mir das jetzt zu einfach. Klar, Oligarchenbübchen hat nochmal ein bißchen Theater machen und nerven dürfen "Das ist nicht mahain Handy *jammer*" aber einfach so erschossen? Ich meine wirklich einfach so... bumm. Zu einfach. Das hätte ich mir irgendwie spekatkulärer gewünscht, vielleicht auch weil ich ihn so ätzend fand. Mich hätte wirklich interessiert ob er so abgebrüht reagiert hätte "Das Spiel gibt es - das Spiel nimmt es" hätte er die Pik Ass abbekommen. Da fühle ich mich ein bißchen von Heitz beschissen. Ganz ehrlich.
Hmmm stimmt, jetzt wo Du es sagst, das hätte mich auch interessiert, wie er auf das Pik Ass reagiert hätte. Ansonsten war mir sein Tod aber echt irgendwie egal. Da sag ich später im Buch nochmal was zu...zu den Toten...wäre hier vielleicht etwas verfrüht, weil ich das hier noch nicht gedacht habe.

Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht eventuell doch ein ganz normaler Reaktionsweg ist. Wegen ner Spielkarte das zeitliche segnen... da hat sich bei mir in der ersten Partie schon alles gegen gesträubt. Und ich habe es ja nur gelesen...
Stimmt, da hast Du sicherlich recht. Enrico wollte ja auch nicht sterben. Nur die ältere Dame in Monte Carlo hat das Pik Ass halbwegs "gelassen" hingenommen.

An eine Erwähnung von nem Alkoholproblem kann ich mich nicht erinnern. Drogen - ja. Im ganz großen Stil. Aber das habe ich direkt mit Heroin und Co in Verbindung gebracht. An Alkohol als Droge habe ich da überhaupt nicht gedacht. In meiner Vorstellung haut das Zeug einfach nicht genug rein wenn man wirklich harte Drogen gewohnt ist. Und wenn man sich so abschießt, dass man nicht mal mehr weiß, dass man zig Sprachen erlernt hat, dann will das schon was heißen, denke ich.
Hm, gut möglich, dass ich Thadeus das Alkohol-Problem von mir aus dazugedichtet hab, weil er halt in solchen Dingen an sich instabil ist, Drogensucht, Spielsucht...warum dann nicht auch Alkohol-Probleme.

Apropos: das hat mich mehrfach echt stutzig gemacht. Ich meine, wenn man nicht unbedingt nen eindetisches Gedächtnis hat (und das wurde meines Wissens nach bei Tadeus nie erwähnt) dauert es doch ne Weile, bis  man einer Sprache mächtig ist. Okay, es wird immer nur erwähnt, dass er die Sprachen versteht / sprechen kann. Das ist ja noch ne andere Nummer als sie auch auf Papier zu bringen. Aber wenn man fast ohne Akzent koreanisch sprechen kann und man weiß nix vom Erwerb der Sprache... Mich hat das ein paar mal stolpern lassen. Denn gerade koreanisch und russisch sind ja jetzt nicht soooo ganz einfach zu erlernen.
Darüber habe ich irgendwie gar nicht großartig nachgedacht. Das hab ich so hingenommen. Auch wieder interessant, was uns allen so auffällt und den einen treibt ein Aspekt um, den nächsten dann wieder nicht.

Wieder so einer, den ich von der ersten Sekunde nicht leiden konnte. An Dali finde ich einzig und allein seine verlaufenden Uhren toll... sein seltsames Bärtchen regt mich dazu an, mich angewidert zu schütteln  :gr:
Och, mögen tu ich den auch ganz eindeutig nicht. Aber ob nun Dali-Bärtchen oder nicht, bei mir war es einfach nur der Umstand, dass er wohl zu den "Bösen" gehört, die für die Karten Leute knallhart umbringen. Aber mehr Gedanken hab ich mir über ihn erstemal nicht gemacht.

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« Antwort #4 am: 04. April 2017, 16:00:26 »
Ich bin mir nicht sicher, ob das nicht eventuell doch ein ganz normaler Reaktionsweg ist. Wegen ner Spielkarte das zeitliche segnen... da hat sich bei mir in der ersten Partie schon alles gegen gesträubt. Und ich habe es ja nur gelesen...
Stimmt, da hast Du sicherlich recht. Enrico wollte ja auch nicht sterben. Nur die ältere Dame in Monte Carlo hat das Pik Ass halbwegs "gelassen" hingenommen.

Erst hab ich gedacht, sie wäre so cool, weil sie eben von vorn herein wusste, auf was sie sich einließ. "Blümchen" wurde vor dem Eintreten in die Runde ja auch gezielt gefragt, ob er alle Regeln kennen würde. Die er wohl nicht kannte. Aber spätestens nach dem Tod der Dame wussten es ja alle am Spieltisch und da war Lasarew ja auch noch so ... aufgekratzt. Vielleicht hatte er auch einfach nur genug Zeugs in sich, um sich darüber keine all zu großen Sorgen zu machen, auch wenn ich mich nicht erinnern kann, dass ihm Drogenprobleme nachgesagt werden. Aber würde ja doch irgendwie zu ihm passen. Neureich, Spielsüchtig, da könnte ich mir schon denken das er auch die eine oder andere Linie zieht.

Apropos: das hat mich mehrfach echt stutzig gemacht. Ich meine, wenn man nicht unbedingt nen eindetisches Gedächtnis hat (und das wurde meines Wissens nach bei Tadeus nie erwähnt) dauert es doch ne Weile, bis  man einer Sprache mächtig ist. Okay, es wird immer nur erwähnt, dass er die Sprachen versteht / sprechen kann. Das ist ja noch ne andere Nummer als sie auch auf Papier zu bringen. Aber wenn man fast ohne Akzent koreanisch sprechen kann und man weiß nix vom Erwerb der Sprache... Mich hat das ein paar mal stolpern lassen. Denn gerade koreanisch und russisch sind ja jetzt nicht soooo ganz einfach zu erlernen.
Darüber habe ich irgendwie gar nicht großartig nachgedacht. Das hab ich so hingenommen. Auch wieder interessant, was uns allen so auffällt und den einen treibt ein Aspekt um, den nächsten dann wieder nicht.

Stimmt, die Wahrnehmungen schwanken immer mal wieder. Liegt aber vielleicht auch immer an den Vorlieben des einzelnen Lesers, was ihn gerade anspricht und was nicht.

Wieder so einer, den ich von der ersten Sekunde nicht leiden konnte. An Dali finde ich einzig und allein seine verlaufenden Uhren toll... sein seltsames Bärtchen regt mich dazu an, mich angewidert zu schütteln  :gr:
Och, mögen tu ich den auch ganz eindeutig nicht. Aber ob nun Dali-Bärtchen oder nicht, bei mir war es einfach nur der Umstand, dass er wohl zu den "Bösen" gehört, die für die Karten Leute knallhart umbringen. Aber mehr Gedanken hab ich mir über ihn erstemal nicht gemacht.

Ich sortiere die Buchcharaktere irgendwie immer nur nach sympathisch / unsympathisch für mich, nicht nach gut / böse. Aber er gehört auf jeden Fall in den Bereich der Gegenspieler von wem auch immer. (Das finde ich hier übrigens sehr interessant. Meistens ist es ja ganz deutlich, wer zu wem gehört, aber ich habe das Gefühl, dieses Mal gibt es keine festen Fraktionen. Ich nehme hier einfach mal Tadeus und Hyun als "unsere Seite" und der Rest ist für mich Gegenspieler.)

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Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« Antwort #5 am: 04. April 2017, 17:24:13 »
Hallo zusammen

Ich habe in der Mittagspause den Abschnitt beendet

Ich mag das Tempo von Heitz und ja, ich mag auch diese Abgebrühtheit
Man denkt Personen sind wichtig und dann werden sie "einfach so nebenher" erschossen
Ich finde das genial

Zitat
Auch ein weiteres hist. Kapitel gab es und Bastian hat tatsächlich einen Pakt mit Dietrich ... ähm den Teufel geschlossen, weil der ihm verspricht, seinen Konkurrenten aus den Weg zu räumen, was er auch getan hat. Und das Gretchen ist auch aufgetaucht. Hach, doch ich hab an dem hist. Teil genauso viel Spaß wie an der Suche nach den Karten.

Ich mochte den historischen Teil auch sehr
Auch wenn er echt erschreckend war
Dietrich ist richtig teuflisch
Zitat
Ich sehe mich als einen Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft
Cooler Satz, aber ob er wirklich "Gutes" schafft
Auf jeden Fall schafft Bastian Kirchner für ihn nun DAS Kartenspiel

Diese Anziehungskraft von den Karten finde ich übrigens enorm

Zitat
An eine Erwähnung von nem Alkoholproblem kann ich mich nicht erinnern. Drogen - ja. Im ganz großen Stil. Aber das habe ich direkt mit Heroin und Co in Verbindung gebracht. An Alkohol als Droge habe ich da überhaupt nicht gedacht. In meiner Vorstellung haut das Zeug einfach nicht genug rein wenn man wirklich harte Drogen gewohnt ist. Und wenn man sich so abschießt, dass man nicht mal mehr weiß, dass man zig Sprachen erlernt hat, dann will das schon was heißen, denke ich

An ein Alkoholproblem kann ich mich auch nicht erinnern
Und das mit den Sprachen ist mir auch aufgefallen
Aber vielleicht ist Boch ja besonders empfänglich und nimmt Dinge auf
Vielleicht hat er wirklich ein besonderes Gedächtnis, vielleicht nimmt er auch deshalb die Karte so wahr, bzw vielleicht sucht die Karte deshalb ihn aus als neuen Besitzer
Oder vielleicht lese ich auch einfach zu viel Fantasy  :-)

Diese Tee Laden in London, das TeaTeaTwister  :-) , der Name ist so genial, super

Und diese Karte von diesem Blessington, als die versteckte Karte quasi durchbricht, ob dass das Pik Ass ist? Es wird ja eine Art Herz und ein Totenkopf beschrieben, das könnte doch das Coverbild sein oder?
Aber warum will man dann diese Karte besitzen wenn sie den Tod bringt

Zitat
Und ein weiterer Charakter kommt mit Herrn Gillot ins Spiel. Der seine Pik Neun zurückhaben will. Ob er wohl hinter den ganzen Morden steckt? Zumindest mal hat er Blessington nach der Auktion getötet. Und wie viele Karten nennt er schon sein Eigen?

Da bin ich auch sehr gespannt drauf
Wobei ja bei den anderen Morden der Mörder immer maskiert war und hier ist Gillot offen aufgetreten
Ob es doch zwei verschiedene Jäger sind?

Zitat
Ich sortiere die Buchcharaktere irgendwie immer nur nach sympathisch / unsympathisch für mich, nicht nach gut / böse. Aber er gehört auf jeden Fall in den Bereich der Gegenspieler von wem auch immer. (Das finde ich hier übrigens sehr interessant. Meistens ist es ja ganz deutlich, wer zu wem gehört, aber ich habe das Gefühl, dieses Mal gibt es keine festen Fraktionen. Ich nehme hier einfach mal Tadeus und Hyun als "unsere Seite" und der Rest ist für mich Gegenspieler.)

Das mit dem "gut" und "böse" versuche ich mir ja schon seit Marzi abzuschaffen
Da ist ja oft so eine Grauzone
Und ob ich Hyun mag, da bin ich mir noch gar nicht sicher




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Offline Vanessa

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« Antwort #6 am: 04. April 2017, 18:48:46 »
Ich mochte den historischen Teil auch sehr
Auch wenn er echt erschreckend war
Dietrich ist richtig teuflisch

Wenigstens hat das Gretchen nix mitbekommen bzw abbekommen. Aber dennoch sehr gut gemacht vom Dietrich. Ich weiß, er ist böse, er ist hinterhältig... gar nicht nett... aber ich finde ihn so sagenhaft. Ich mag das. Und in diesem speziellen Fall ist es ja auch erstmal zumindest für Kirchner "gut" ausgegangen. Die Gerüchte jedenfalls sollte er los sein. Ziemlich effektiv sogar.

Zitat
Ich sehe mich als einen Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft
Cooler Satz, aber ob er wirklich "Gutes" schafft
Auf jeden Fall schafft Bastian Kirchner für ihn nun DAS Kartenspiel

Diese Anziehungskraft von den Karten finde ich übrigens enorm

Wie oben gesagt - für Kirchner ist es in diesem Moment erstmal "gut", keine Gerüchte mehr. Und für Dietrich ist es auch "gut", er bekommt die Karten. Wobei die anziehenden Karten ja in dieser Szene noch nicht mal angefertigt sind...

Zitat
An eine Erwähnung von nem Alkoholproblem kann ich mich nicht erinnern. Drogen - ja. Im ganz großen Stil. Aber das habe ich direkt mit Heroin und Co in Verbindung gebracht. An Alkohol als Droge habe ich da überhaupt nicht gedacht. In meiner Vorstellung haut das Zeug einfach nicht genug rein wenn man wirklich harte Drogen gewohnt ist. Und wenn man sich so abschießt, dass man nicht mal mehr weiß, dass man zig Sprachen erlernt hat, dann will das schon was heißen, denke ich

An ein Alkoholproblem kann ich mich auch nicht erinnern
Und das mit den Sprachen ist mir auch aufgefallen
Aber vielleicht ist Boch ja besonders empfänglich und nimmt Dinge auf
Vielleicht hat er wirklich ein besonderes Gedächtnis, vielleicht nimmt er auch deshalb die Karte so wahr, bzw vielleicht sucht die Karte deshalb ihn aus als neuen Besitzer
Oder vielleicht lese ich auch einfach zu viel Fantasy  :-)

Oder vielleicht ist es für Heitz auch einfach praktisch, wenn seine Figur so sprachbegabt ist  :-)

Zitat
Und ein weiterer Charakter kommt mit Herrn Gillot ins Spiel. Der seine Pik Neun zurückhaben will. Ob er wohl hinter den ganzen Morden steckt? Zumindest mal hat er Blessington nach der Auktion getötet. Und wie viele Karten nennt er schon sein Eigen?

Da bin ich auch sehr gespannt drauf
Wobei ja bei den anderen Morden der Mörder immer maskiert war und hier ist Gillot offen aufgetreten
Ob es doch zwei verschiedene Jäger sind?

Eigentlich wage ich es ja zu bezweifeln, dass sich ein Herr Gillot dazu aufrafft sich die Finger selbst schmutzig zu machen. Wer soviel Geld hat, solch eine Hetzjagd auf die Karten (oder einen Teil des Decks zumindest) zu machen, der hat bestimmt auch Geld für Leute, die ihm die Drecksarbeit abnehmen...

Zitat
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Das mit dem "gut" und "böse" versuche ich mir ja schon seit Marzi abzuschaffen
Da ist ja oft so eine Grauzone
Und ob ich Hyun mag, da bin ich mir noch gar nicht sicher

Ich nehme da eh da schon aus dem Grund Abstand von, weil man ja in vielen Fällen gar nicht weiß, wieso jemand tut was er tut. Oft sieht man zwar die Handlung, weiß aber nicht was den anderen dazu getrieben hat. Manchmal haben Leute für "schlechte" Taten ja durchaus "gute" Gründe. Kommt halt auch immer auf den Standpunkt an, finde ich.

Wobei selbst ich Probleme bekomme, die Habgier der Sammler, die weder Tod noch Teufel meiden, irgendwie verständlich auf die Seite des "Guten" zu sortieren. Allerdings unterscheiden die sich für mich auch nicht groß voneinander - also dürfen die sich gerne gegenseitig ausschalten. Dann haben wir alle was davon - die überlebenden Sammler einen Widersacher weniger und wir Unterhaltung. Also vielleicht doch was Gutes...  :wieher:
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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« Antwort #7 am: 04. April 2017, 18:59:35 »
Erst hab ich gedacht, sie wäre so cool, weil sie eben von vorn herein wusste, auf was sie sich einließ. "Blümchen" wurde vor dem Eintreten in die Runde ja auch gezielt gefragt, ob er alle Regeln kennen würde. Die er wohl nicht kannte. Aber spätestens nach dem Tod der Dame wussten es ja alle am Spieltisch und da war Lasarew ja auch noch so ... aufgekratzt. Vielleicht hatte er auch einfach nur genug Zeugs in sich, um sich darüber keine all zu großen Sorgen zu machen, auch wenn ich mich nicht erinnern kann, dass ihm Drogenprobleme nachgesagt werden. Aber würde ja doch irgendwie zu ihm passen. Neureich, Spielsüchtig, da könnte ich mir schon denken das er auch die eine oder andere Linie zieht.
Wobei es sicherlich auch nochmal was anderes ist, diesen Thrill zu spüren, bloß nicht das Pik Ass zu ziehen und es dann wirklich gezogen zu haben. Aber ja, Drogen traue ich ihm auch durchaus zu. Oder aber genügend Wodka.

Stimmt, die Wahrnehmungen schwanken immer mal wieder. Liegt aber vielleicht auch immer an den Vorlieben des einzelnen Lesers, was ihn gerade anspricht und was nicht.
Oder was einem egal ist und was nicht.

Ich sortiere die Buchcharaktere irgendwie immer nur nach sympathisch / unsympathisch für mich, nicht nach gut / böse. Aber er gehört auf jeden Fall in den Bereich der Gegenspieler von wem auch immer. (Das finde ich hier übrigens sehr interessant. Meistens ist es ja ganz deutlich, wer zu wem gehört, aber ich habe das Gefühl, dieses Mal gibt es keine festen Fraktionen. Ich nehme hier einfach mal Tadeus und Hyun als "unsere Seite" und der Rest ist für mich Gegenspieler.)
Ja, da kann ich erstmal so mitgehen.

Und diese Karte von diesem Blessington, als die versteckte Karte quasi durchbricht, ob dass das Pik Ass ist? Es wird ja eine Art Herz und ein Totenkopf beschrieben, das könnte doch das Coverbild sein oder?
Aber warum will man dann diese Karte besitzen wenn sie den Tod bringt
Oh, ich weiß es jetzt auch nciht genau. Aufgeschrieben hab mir bei Blessingten die Pik Dame. Aber das will nicht viel heißen. Vielleicht habe ich da auch was überlesen oder übersehen.

Da bin ich auch sehr gespannt drauf
Wobei ja bei den anderen Morden der Mörder immer maskiert war und hier ist Gillot offen aufgetreten
Ob es doch zwei verschiedene Jäger sind?
Hmmm, da hab ich noch keine Antwort drauf, auch wenn ich ein wenig weiter bin als du, aber trotzdem könnte ich dazu noch nicht viel mehr sagen.

Eigentlich wage ich es ja zu bezweifeln, dass sich ein Herr Gillot dazu aufrafft sich die Finger selbst schmutzig zu machen. Wer soviel Geld hat, solch eine Hetzjagd auf die Karten (oder einen Teil des Decks zumindest) zu machen, der hat bestimmt auch Geld für Leute, die ihm die Drecksarbeit abnehmen...
Hmmm, ich habe mir das Kapitel gerade noch mal durchgelesen bzw. die wichtigen Stellen überflogen. Also Gillot hat auf jeden Fall mit Blessington geredet und wollte von ihm die Karte haben. Als dann der Wagen des Täters den vom Blessington rammt, wird nicht der Name Gillot genannt. Der Täter sagt zwar noch zu Blessington, dass er seine Drohung nun wahrmache, aber der Name wird nicht genannt. Und wo ich mir das so durchlese, scheint die Pik Dame tatsächlich nur die Tarnkarte gewesen zu sein. Ein wages Herz kam zu Vorschein, steht da. Ich glaube ich ändere diesbezüglich meine Meinung. Kann hier aber noch nicht sagen, welche teuflische Karte ich da im Auge habe. Das würde spoilern.

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« Antwort #8 am: 05. April 2017, 09:11:48 »
Zitat
Wenigstens hat das Gretchen nix mitbekommen bzw abbekommen. Aber dennoch sehr gut gemacht vom Dietrich. Ich weiß, er ist böse, er ist hinterhältig... gar nicht nett... aber ich finde ihn so sagenhaft. Ich mag das. Und in diesem speziellen Fall ist es ja auch erstmal zumindest für Kirchner "gut" ausgegangen. Die Gerüchte jedenfalls sollte er los sein. Ziemlich effektiv sogar.

ich finde Dietrich auch total spannend ... dieser teuflische Charme  :teufel:
Außerdem hat er einen Hund und das ist immer ein Pluspunkt  :dong:


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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« Antwort #9 am: 05. April 2017, 10:26:07 »
ich finde Dietrich auch total spannend ... dieser teuflische Charme  :teufel:
Außerdem hat er einen Hund und das ist immer ein Pluspunkt  :dong:
Und Pudel sind echt tolle Tiere, wenn man sie anständig schert. Ich liebe Christianes Kaba, auch wenn ich sie nur von Bildern her kenne.
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Offline Vanessa

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« Antwort #10 am: 05. April 2017, 10:35:28 »
ich finde Dietrich auch total spannend ... dieser teuflische Charme  :teufel:
Außerdem hat er einen Hund und das ist immer ein Pluspunkt  :dong:
Und Pudel sind echt tolle Tiere, wenn man sie anständig schert. Ich liebe Christianes Kaba, auch wenn ich sie nur von Bildern her kenne.

Ganz früher hatten wir auch mal ne Pudeldame, Heidi. Das ist aber schon so lange her, das ist schon fast gar nicht mehr wahr. Allerdings war Heidi ein kleiner Vertreter der Rasse.
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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« Antwort #11 am: 05. April 2017, 10:41:33 »
Ich habe immer dieses Bild vom gestylten Pudel im Kopf, mit Schleifchen und so
Das geht gar nicht  :wah:
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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 3 bis 4
« Antwort #12 am: 05. April 2017, 11:27:41 »
 :wah: Oh nee! Das war bei unserer Heidi defintiv nicht so. Die wurde geschoren wenn es an der Zeit war (und zwar einfach runter mit dem Fell, keine Krönchen oder Puschel an den Füßen) und dann war gut. Immerhin sind das Hunde und keine Barbiepuppen. Auch wenn das irgendwie viele Hundehalter anders sehen. Genauso bei den Yorkshire Terriern. Furchtbar, wenn man da statt zur Schere zur Schleife greift.

Heute gibt es doch nun wirklich billige Schergeräte. Da würde ich mir als Hundehalter eins von kaufen und gut wäre. Diesen ganzen Schnickschnack mit Frisör würde ich mir sparen.
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