Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 7 bis 8

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Offline Steffi

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Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 7 bis 8
« am: 27. März 2017, 23:39:31 »
Hier bitte nur für den o.g. Abschnitt posten
Ich lese gerade:
Tom Mullen: Darktown

            als nächstes auf dem SUB
Gabriel Tallent: Mein Ein und Alles


Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 7 bis 8
« Antwort #1 am: 05. April 2017, 09:39:43 »
Hallo zusammen

Diesen Abschnitt habe ich gestern Abend noch beendet und ein paar Notizen habe ich mir auch dazu gemacht
Deshalb fange ich mal an mit dem Posten


Spannend finde ich Hyuns Gespür für die Karten ... praktisch als "Spürhund"
Und interessant wie unterschiedlich sie auf die Karten reagiert, sie hat ja eine richtige Abneigung während Tadeus sie total spannend und anziehend findet.

Hyun will die Karten also zerstören, das werden ihr die Karten bestimmt nicht verzeihen und werden versuchen sie zu töten, bzw töten zu lassen

Die Szene mit der Familie von Madame Darlan fand ich ziemlich heftig.
Das war tatsächlich hart an der Grenze. Soviel zu "ich habe keine Probleme mit brutalen Szenen" . Das hier war ja nicht direkt brutal sondern nur angedeutet aber schon krass.

Dieses Zauberer Pärchen fand ich spannend, ich mag diese Szenen bei denen man nicht weiß worauf Heitz nun heraus will. Aber zum Glück wurden den Beiden ja "nur" die Karte geklaut und sie wussten gar nicht was sie da für einen Schatz hüten. Die Anspielung auf die "Ehrlich Brothers" habe ich mit Vergnügen gelesen, so kleine versteckte Lacher mag ich sehr. Wobei ich die Ehrlich Brothers auch nur kenne weil meine Tante auf einer Show war und beim letzten Familien Geburtstag davon erzählt hat.

Und in Rom kommt raus dass Gillot und Roux anscheinend zusammen arbeiten. Bzw zusammen gearbeitet haben. Ob jetzt Beide tot sind? Gollt wahrscheinlich nicht, also hoffe ich. Der ist zu spannend zum sterben.
Und das Attentat auf Gillot war doch bestimmt von Lasarew beauftragt oder? Hyun denkt ja da auch drüber nach. Und sie und Tadeus haben also jetzt noch eine Karte.

Die historische Szene in Leipzig fand ich etwas verstörend. Susanna ist also eine Nachkommin von Dietrich, habe ich das richtig verstanden? Und dann besiegelt er die Vereinbarung im Bett. Und dann hat sie eine Fehlgeburt  :kopfkratz:
Entweder war ich zu müde oder ich habe es nicht richtig verstanden

Ich mag das Tempo des Buches und ich mag die Story und diese Wechsel der Schauplätze
Total spannend und thrillig
Gutes Buch

 :smilie_les_0081:

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Offline Vanessa

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 7 bis 8
« Antwort #2 am: 05. April 2017, 11:37:11 »
Spannend finde ich Hyuns Gespür für die Karten ... praktisch als "Spürhund"
Und interessant wie unterschiedlich sie auf die Karten reagiert, sie hat ja eine richtige Abneigung während Tadeus sie total spannend und anziehend findet.

Hyun will die Karten also zerstören, das werden ihr die Karten bestimmt nicht verzeihen und werden versuchen sie zu töten, bzw töten zu lassen

Ich glaube die Wirkung der Karten hängt davon ab, wie die Menschen "gepolt" sind. Hyun hat ja noch nie irgendwie deutlicheres Interesse an Karten oder dem Spiel an sich gehabt. Boch ist da anders, der findet Karten ja auch schon ohne "magische / teuflische Anspielung" toll.

Die Szene mit der Familie von Madame Darlan fand ich ziemlich heftig.
Das war tatsächlich hart an der Grenze. Soviel zu "ich habe keine Probleme mit brutalen Szenen" . Das hier war ja nicht direkt brutal sondern nur angedeutet aber schon krass.

Fand ich total super, dass Heitz das so durchgezogen hat. Dass das nix Gutes werden konnte, war ja schon beim aufmachen der Türe klar. Sicherlich, nett von der Familie gemeint, aber selbst schuld, wenn sie nicht hören, was die alte Dame sagt. Der Rauswurf war ja nun mehr als deutlich und wenn man dem nicht nachgehen möchte...
Um den Schwiegersohn ist es so oder so nicht traurig, der olle Gierschlund.

Die historische Szene in Leipzig fand ich etwas verstörend. Susanna ist also eine Nachkommin von Dietrich, habe ich das richtig verstanden? Und dann besiegelt er die Vereinbarung im Bett. Und dann hat sie eine Fehlgeburt  :kopfkratz:
Entweder war ich zu müde oder ich habe es nicht richtig verstanden

Hast du richtig verstanden, ja. Bis auf die Fehlgeburt. Das wäre ja doch sehr schnell gewesen, nachmittags flachgelegt, abends direkt Fehlgeburt? Würde ich jedenfalls nicht als Abort bezeichnen, das wäre mir einfach viel zu früh für den Begriff.

Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
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Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
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Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 7 bis 8
« Antwort #3 am: 05. April 2017, 13:35:32 »
Zitat
Hast du richtig verstanden, ja. Bis auf die Fehlgeburt. Das wäre ja doch sehr schnell gewesen, nachmittags flachgelegt, abends direkt Fehlgeburt? Würde ich jedenfalls nicht als Abort bezeichnen, das wäre mir einfach viel zu früh für den Begriff.

ich dachte eher dass sie von Bastian schwanger war und durch das Treffen mit Diettrich der Abort ausgelöst wurde  :kopfkratz:
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Offline Vanessa

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 7 bis 8
« Antwort #4 am: 05. April 2017, 16:16:38 »
Zitat
Hast du richtig verstanden, ja. Bis auf die Fehlgeburt. Das wäre ja doch sehr schnell gewesen, nachmittags flachgelegt, abends direkt Fehlgeburt? Würde ich jedenfalls nicht als Abort bezeichnen, das wäre mir einfach viel zu früh für den Begriff.

ich dachte eher dass sie von Bastian schwanger war und durch das Treffen mit Diettrich der Abort ausgelöst wurde  :kopfkratz:

Punkt für dich. Soweit hab ich nicht gedacht.
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Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 7 bis 8
« Antwort #5 am: 05. April 2017, 16:18:33 »
Zitat
Hast du richtig verstanden, ja. Bis auf die Fehlgeburt. Das wäre ja doch sehr schnell gewesen, nachmittags flachgelegt, abends direkt Fehlgeburt? Würde ich jedenfalls nicht als Abort bezeichnen, das wäre mir einfach viel zu früh für den Begriff.

ich dachte eher dass sie von Bastian schwanger war und durch das Treffen mit Diettrich der Abort ausgelöst wurde  :kopfkratz:

Punkt für dich. Soweit hab ich nicht gedacht.

vielleicht denke ich auch zu verquer  :kopfkratz:
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Offline Vanessa

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 7 bis 8
« Antwort #6 am: 05. April 2017, 20:43:37 »
Zitat
Hast du richtig verstanden, ja. Bis auf die Fehlgeburt. Das wäre ja doch sehr schnell gewesen, nachmittags flachgelegt, abends direkt Fehlgeburt? Würde ich jedenfalls nicht als Abort bezeichnen, das wäre mir einfach viel zu früh für den Begriff.

ich dachte eher dass sie von Bastian schwanger war und durch das Treffen mit Diettrich der Abort ausgelöst wurde  :kopfkratz:

Punkt für dich. Soweit hab ich nicht gedacht.


vielleicht denke ich auch zu verquer  :kopfkratz:


Glaub ich nicht unbedingt. Ich hab mich zwar gewundert wo dieses Blut jetzt eigentlich her kommt, bin dann aber einfach davon ausgegangen, dass es eine Reaktion auf die teuflische Bekanntschaft ist. Bzw das sich der Körper irgendwie gegen den Teufel gewehrt hat. Das sie evtl von Bastian hätte schwanger sein können, vielleicht auch noch ganz früh, hab ich einfach nie in Erwägung gezogen. Ich denke an sowas ja nicht, weil das für mich ein Thema ist, das mich einfach kalt lässt.
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Offline Kathrin

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 7 bis 8
« Antwort #7 am: 07. April 2017, 14:06:20 »
Hallo zusammen,

boah, das Buch wird immer und immer besser.

Die Szene mit der Familie von Madame Darlan fand ich ziemlich heftig.
Das war tatsächlich hart an der Grenze. Soviel zu "ich habe keine Probleme mit brutalen Szenen" . Das hier war ja nicht direkt brutal sondern nur angedeutet aber schon krass.
Die Szene fand ich auch echt krass. Ich kann es immer noch kaum glauben, dass sie auch vor ihrer Familie keinen Halt macht oder Einhalt gebietet. Ich weiß zwar auch, dass sie in ihrem Keller genug zu verbergen hat und dass sie auch mehr als deutlich ist in ihrer Haltung, dass sie keinen unangemeldeten Besuch wünscht, aber dass sie auch unschuldige Kinder, wie ihre Urenkelin ermorden lässt, hui...das fand ich heftig. Den Mann von der Enkelin, okay, dem hätte ich keine Träne nachgeweint, aber das Mädel ? Ui! Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die ganze Familie gestorben ist bzw. umgebracht wurde. Fragt sich nur, wie man sich das Verschwinden einer ganzen Familie erklären will, wenn irgndwann auffällt, dass die von ihrem Trip nach Südfrankreich nicht nach Paris zurückkehren. Das wird doch irgendwann mal jemandem auffallen.

Und in Rom kommt raus dass Gillot und Roux anscheinend zusammen arbeiten. Bzw zusammen gearbeitet haben. Ob jetzt Beide tot sind? Gollt wahrscheinlich nicht, also hoffe ich. Der ist zu spannend zum sterben.
Und das Attentat auf Gillot war doch bestimmt von Lasarew beauftragt oder? Hyun denkt ja da auch drüber nach. Und sie und Tadeus haben also jetzt noch eine Karte.
Wahnsinn, oder, wie MH seine Figuren (vielleicht?) über die Wupper gehen lässt. Ich glaub aber auch nicht ,dass Gillot jetzt wirklich tot ist, wie Du schon sagst, der ist eigentlich zu wichtig. Aber wer weiß, ob Mme Darlan wirklich "nur" die Restauratorin der Karten ist. Vielleicht wird sie ja nun zur Strippenzieherin.

Die historische Szene in Leipzig fand ich etwas verstörend. Susanna ist also eine Nachkommin von Dietrich, habe ich das richtig verstanden? Und dann besiegelt er die Vereinbarung im Bett. Und dann hat sie eine Fehlgeburt  :kopfkratz:
Entweder war ich zu müde oder ich habe es nicht richtig verstanden
Da geht es mir wie Vanessa. Ich habe aus ihrer Blutung auch nicht unbedingt eine Fehlgeburt gesehen. Weder sind mir irgendwelche Anzeichen/ Andeutungen aufgefallen, dass sie von Bastian schwanger sein könnte, noch hab ich da überhaupt dran gedacht. Ich hab da eher an eine nicht ganz so zärtliche "Besiegelung" der Vereinbarung gedacht.

Fand ich total super, dass Heitz das so durchgezogen hat. Dass das nix Gutes werden konnte, war ja schon beim aufmachen der Türe klar. Sicherlich, nett von der Familie gemeint, aber selbst schuld, wenn sie nicht hören, was die alte Dame sagt. Der Rauswurf war ja nun mehr als deutlich und wenn man dem nicht nachgehen möchte...
Um den Schwiegersohn ist es so oder so nicht traurig, der olle Gierschlund.
Bei dem ollen Gierschlund hatte ich zudem noch den Verdacht, dass er mehr weiß, als der Rest seiner FAMilie oder sagen wir mal als seine Frau. Der war so penetrant und fies.

LG
Kathrin
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Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 7 bis 8
« Antwort #8 am: 07. April 2017, 14:35:02 »
Zitat
boah, das Buch wird immer und immer besser.

Auf jeden Fall
Es nimmt auch so richtig Fahrt auf

Zitat
Die Szene fand ich auch echt krass. Ich kann es immer noch kaum glauben, dass sie auch vor ihrer Familie keinen Halt macht oder Einhalt gebietet. Ich weiß zwar auch, dass sie in ihrem Keller genug zu verbergen hat und dass sie auch mehr als deutlich ist in ihrer Haltung, dass sie keinen unangemeldeten Besuch wünscht, aber dass sie auch unschuldige Kinder, wie ihre Urenkelin ermorden lässt, hui...das fand ich heftig. Den Mann von der Enkelin, okay, dem hätte ich keine Träne nachgeweint, aber das Mädel ? Ui

Vor Allem da man ja vorher denkt dass sie das nächste Opfer sein wird
Und dann das. Ok, sie ist selbst eine Gefangene aber sie ist echt nicht zimperlich.
Ob das der Einfluß der Karten ist  :kopfkratz:

Zitat
Da geht es mir wie Vanessa. Ich habe aus ihrer Blutung auch nicht unbedingt eine Fehlgeburt gesehen. Weder sind mir irgendwelche Anzeichen/ Andeutungen aufgefallen, dass sie von Bastian schwanger sein könnte, noch hab ich da überhaupt dran gedacht. Ich hab da eher an eine nicht ganz so zärtliche "Besiegelung" der Vereinbarung gedacht

Vielleicht hatte ich auch Unrecht damit

Zitat
Bei dem ollen Gierschlund hatte ich zudem noch den Verdacht, dass er mehr weiß, als der Rest seiner FAMilie oder sagen wir mal als seine Frau. Der war so penetrant und fies.

Wer weiß , vielleicht weiß er auch was die da restauriert und welche Preise man damit erzielen kann.

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