Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 9 bis 11

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Offline Steffi

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Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 9 bis 11
« am: 27. März 2017, 23:40:30 »
Hier bitte nur für den o.g. Abschnitt posten
Ich lese gerade:
Tom Mullen: Darktown

            als nächstes auf dem SUB
Gabriel Tallent: Mein Ein und Alles


Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 9 bis 11
« Antwort #1 am: 05. April 2017, 13:41:36 »
Hallo

Ich habe gerade Kapitel IX gelesen und poste mal direkt meine Eindrücke

MH ist anscheinend Bond Fan "tödliche Liebesgrüße aus Moskau"  :-)

Die Idee von Hyun dass die Karten sie in die Flucht schlagen wollen finde ich gar nicht so abwegig ... sie wollen sich selbst schützen

Hyun und Tadeus sind mir auf dem kurzen Flug übrigens sympathischer geworden. Ich mochte Tadeus "Zu-viel-Sydrom" und Hyuns Schnarchen und ihren "unanständige-Witze-Geschmack" , das macht sie zu so normalen Menschen

Und Hyun überlegt ob es ein Ritual gibt Bloch von seiner Karten Besessenheit zu lösen
Das wäre natürlich eine gute Idee, denn dass die karten nichs Gutes bedeuten ist uns wohl allen klar mittlerweile. Dann könnte Tadeus mit versuchen sie zu zerstören

Den -leider missglückten- Einbruch bei Gillot fand ich wieder sehr spannend geschrieben. Und wie blöd dass die wieder eine Partei genau dann einmarschiert wenn Hyun und Tadeus da sind. Ob die alte Frau aus dem Krankenbett noch wichtig wird  :kopfkratz:

Und Madame Darlan erfährt von dem wahrscheinlichen Tod ihres Fennec. Und natürlich möchte sie ihn retten, das gefällt mir gut , sehr gut

Ach Mennó, ist das blöd dass ich jetzt wieder arbeiten muss  :meckern:
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Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 9 bis 11
« Antwort #2 am: 06. April 2017, 07:34:34 »
So, weiter geht´s

Mich hat es gewundert dass ein "unbekannter Künstler" das Kartenspiel gefertigt haben soll, dann ist Bastian Kirchner also nicht bekannt  :kopfkratz:

Und dass Tadeus ziemlich schnell kurzen Prozess macht mit den beiden "Enkeln" von Madame Darlan fand ich irgendwie überraschend aber gut. Die mochte ich eh nicht, außer das der Eine gut Kuchen backen konnte
Aber Odette Darlan erzählt Tadeus und Hyun auch nicht Alles
Warum nicht?
Ist sie wirklich eine Gefangene?
Hat sie eigene Pläne mit den Karten?

Dieser Voodoo Priester, Sowande, der dreht ja total ab.
Wieso wohl die Todeskarte auf einmal sooo stark geworden ist  :kopfkratz:
Er hat doch da anscheinend schon länger mit gearbeitet
Und nun wird wohl Leila, die angeblich nur weiße Magie praktiziert in den Bann der Karte gezogen. Ich glaube nicht dass sie der Karte widerstehen kann.

Das Finden der Herz Dame in diesem französischen Unter der Erde Lager war wieder richtig spannend und auch richtig gruselig
Sowas sollte ich nicht abends lesen  :meditate1:

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Offline Vanessa

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 9 bis 11
« Antwort #3 am: 06. April 2017, 08:26:00 »

Dieser Voodoo Priester, Sowande, der dreht ja total ab.
Wieso wohl die Todeskarte auf einmal sooo stark geworden ist  :kopfkratz:
Er hat doch da anscheinend schon länger mit gearbeitet
Und nun wird wohl Leila, die angeblich nur weiße Magie praktiziert in den Bann der Karte gezogen. Ich glaube nicht dass sie der Karte widerstehen kann.

Eben drum wird die Karte so mächtig. Sie hat wohl einfach genug Energie bekommen, um jetzt mal so richtig zu zeigen, was sie kann. Ich fand die Szene übrigens echt klasse!

Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 9 bis 11
« Antwort #4 am: 06. April 2017, 08:57:02 »
Aber die Karten sind echt mächtig
Bin mal gespannt ob Heitz uns da ein "Happy End" beschert und die Karten am Ende zerstört werden können

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Offline Kathrin

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 9 bis 11
« Antwort #5 am: 07. April 2017, 14:28:29 »
Hallo zusammen,

so, ich habe diesen Abschnitt nun auch beendet.

Den -leider missglückten- Einbruch bei Gillot fand ich wieder sehr spannend geschrieben. Und wie blöd dass die wieder eine Partei genau dann einmarschiert wenn Hyun und Tadeus da sind. Ob die alte Frau aus dem Krankenbett noch wichtig wird  :kopfkratz:
Mir fällt schon die ganze Zeit immer wieder auf, dass Heitz doch böse mit Cliffhangern am Ende der Kapitel arbeitet. Es ist am Ende eines Kapitels eigentlich nicht wirklich klar bzw. es wird nie klipp und klar gesagt, ob jetzt ein Fennec oder die buckelige Verwandtschaft von Mme Darlan wirklich tot sind. Hier bei dem Kapitel mit dem Einbruck in Brügge, "hören" wir auch "nur", dass der Treppenlift nach untengefahren kam. Das ist schon echt mies gemacht und hält mich zusätzlich zu der ganzen Spannung und der Story schon auch noch einmal mehr an der Stange.

Und dass Tadeus ziemlich schnell kurzen Prozess macht mit den beiden "Enkeln" von Madame Darlan fand ich irgendwie überraschend aber gut. Die mochte ich eh nicht, außer das der Eine gut Kuchen backen konnte
Aber Odette Darlan erzählt Tadeus und Hyun auch nicht Alles
Warum nicht?
Ist sie wirklich eine Gefangene?
Hat sie eigene Pläne mit den Karten?
Ja, ich vermute hinter Mme Darlan auch deutlich mehr, als nur die "gefangene Restauratorin."
Sie ist auf jedenfall auch für Leute wie Gillot kreuzgefährlich, weil sie extrem viel weiß und recherchieren kann und sicherlich auch aufgrund ihres Alters unterschätzt wird. Aber die ist nicht ohne.

Ich bin mir übrigens nicht 100%ig sicher, dass Lasarew Sen. die Killer in Rom auf Gillot gehetzt hat. Klar, das war auch mein erster Gedanke zumal Hyun das ja auch denkt. Aber wir wissen, dass es mehr Menschen gibt, die hinter den Karten her sind. Die Kartendiebe aus Brügge. WArum dann nicht auch einen Russen? Ich bin mir z.B. auch nciht sicher, ob Lasarew junior überhaupt wusste, was es mit der "Treff Sieben", die er von Enrico "bekommen" hat, auf sich hatte. Ob er von ihrem Innenleben wusste oder ob auch er das gewisse Gespür für diese Karten hatte.

Ich bin übrigens auf zwei Dinge gestoßen, auf die ich mir grade keine Reim machen kann:

Zum einen heißt es einmal, dass die Herz Acht bei Mme. Darlan sei zusammen mit der Kreuz zwei und Kreuz sieben (S. 357) und dann heißt ist es auf Seite 372 auf einmal der Herz Ass. Ist das ein Fehler (bei Tippen kann man schon mal aus einer Acht ein Ass machen oder es übersehen). Wenn es die Herz Acht wäre, wäre ich verwirrt, denn die ist ja zusammen mit der Pik Neun in Brügge von den anderen Einbrechern gestohlen worden. Wenn es die Herz Acht wäre (die aus dem Bild in Rom) dann hätte Mme Darlan sicherlich genug zu restaurieren, dann würde es aber auch heißen, dass sie nicht nur für Gillot arbeitet. Deshalb bin ich da sehr gespannt, ob sich das auflöst.

Außerdem haben mich meine Notizen zu den besonderen Karten auf eine andere Sache gestoßen, wo bei mir ein Fragezeichen entstanden ist.
Ach der Fennec nach der Auktion das erste Mal auftaucht, schaut er sich Bilder in seinem Smartphone an. Da heißt es, dass die Herz Dame von der Wahrsagerin "La Voce" komme (S. 38)186). Jetzt allerdings taucht die Herz Dame in Arras auf, das finde ich auch irgendwie grad nicht so stimmig. Habe ich was überlesen? Hat jemand von Euch dafür eine Erklärung?

LG
Kathrin
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Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 9 bis 11
« Antwort #6 am: 07. April 2017, 14:42:37 »
Zitat
Mir fällt schon die ganze Zeit immer wieder auf, dass Heitz doch böse mit Cliffhangern am Ende der Kapitel arbeitet. Es ist am Ende eines Kapitels eigentlich nicht wirklich klar bzw. es wird nie klipp und klar gesagt, ob jetzt ein Fennec oder die buckelige Verwandtschaft von Mme Darlan wirklich tot sind. Hier bei dem Kapitel mit dem Einbruck in Brügge, "hören" wir auch "nur", dass der Treppenlift nach untengefahren kam. Das ist schon echt mies gemacht und hält mich zusätzlich zu der ganzen Spannung und der Story schon auch noch einmal mehr an der Stange.

Die Cliffhanger sind echt gemein. Da nerven mich die Szenenwechsel auch immer kurz, auch wenn ich natürlich trotzdem wissen will wie es an der "anderen Front" aussieht

Zitat
Ich bin mir übrigens nicht 100%ig sicher, dass Lasarew Sen. die Killer in Rom auf Gillot gehetzt hat. Klar, das war auch mein erster Gedanke zumal Hyun das ja auch denkt. Aber wir wissen, dass es mehr Menschen gibt, die hinter den Karten her sind. Die Kartendiebe aus Brügge. WArum dann nicht auch einen Russen? Ich bin mir z.B. auch nciht sicher, ob Lasarew junior überhaupt wusste, was es mit der "Treff Sieben", die er von Enrico "bekommen" hat, auf sich hatte. Ob er von ihrem Innenleben wusste oder ob auch er das gewisse Gespür für diese Karten hatte.

Ich glaube Lasarew Junior war ein ungebildetes Würstchen dem es einfach nur ums besitzen ging. Der hatte Geld, suchte den Thrill, mehr nicht. Die Karten brauchte er nur als Einstieg für die Spiele. Wobei ich mich ja frage wer die Spielrunden organisiert hat. Ging es da um DIE Karten?

Zitat
Ich bin übrigens auf zwei Dinge gestoßen, auf die ich mir grade keine Reim machen kann:

 :nixweiss1: :kopfkratz:
Keinen Plan, weiß ich nicht
Ich habe nicht verfolgt wo welche Karte und woher die kommt
Die Pik-Neun kenne ich weil Tadeus die so liebt
Und das Pik Ass wird mir in Gedächtnis bleiben, ansonsten, keine Ahnung
Aber ich finde es eine gute Idee dass Du Dir das aufgeschrieben hast, das hätte ich auch mal tun sollen  :gr:
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Offline Kathrin

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 9 bis 11
« Antwort #7 am: 10. April 2017, 14:33:33 »
Ich glaube Lasarew Junior war ein ungebildetes Würstchen dem es einfach nur ums besitzen ging. Der hatte Geld, suchte den Thrill, mehr nicht. Die Karten brauchte er nur als Einstieg für die Spiele. Wobei ich mich ja frage wer die Spielrunden organisiert hat. Ging es da um DIE Karten?
Hmmm, gute Frage. Ich hatte bislang das Gefühl, dass die beiden Damen Solowjewa die Spielrunden organisiert hatten. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass es da um DIE Karten ging, sondern um das Spiel an sich und den Thrill. Aber gut möglich, dass ich mich da irre.

Die Pik-Neun kenne ich weil Tadeus die so liebt
Und das Pik Ass wird mir in Gedächtnis bleiben, ansonsten, keine Ahnung
Aber ich finde es eine gute Idee dass Du Dir das aufgeschrieben hast, das hätte ich auch mal tun sollen  :gr:
Wenn schon kein Stammbaum, dann wenigstens das...irgendwas muss ich mir bei fast jedem Buch aufschreiben, was ich mir merken will
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Offline Vanessa

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 9 bis 11
« Antwort #8 am: 10. April 2017, 18:10:00 »
Da kann ich auch nicht weiter helfen  :nixweiss1:.

Ich hab die Kartenrunde als Mittel zum Zweck gesehen - irgendwie  müssen die ja in Umlauf kommen. Möglich auch, dass es die Runde in den Sammlerkreisen von Karten erstand um einfach an alte Karte zu kommen (nicht unbedingt das Gebetbuch, gibt ja auch andere historische Karten) und das Gebetbuch ist Karte für Karte dazu gekommen, weil immer wieder jemand eine Karte davon als Einstiegsticket dabei hatte ohne zu wissen, was genau er hatte.
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Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
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Offline Kathrin

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 9 bis 11
« Antwort #9 am: 11. April 2017, 08:16:57 »
Da kann ich auch nicht weiter helfen  :nixweiss1:.

Ich hab die Kartenrunde als Mittel zum Zweck gesehen - irgendwie  müssen die ja in Umlauf kommen. Möglich auch, dass es die Runde in den Sammlerkreisen von Karten erstand um einfach an alte Karte zu kommen (nicht unbedingt das Gebetbuch, gibt ja auch andere historische Karten) und das Gebetbuch ist Karte für Karte dazu gekommen, weil immer wieder jemand eine Karte davon als Einstiegsticket dabei hatte ohne zu wissen, was genau er hatte.
Ja, genau so hab ich mir das auch erklärt.
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