Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 12 bis 13

  • 9 Antworten
  • 1894 Aufrufe

Offline Steffi

  • Administrator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 3431
    • Buchrebellin
Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 12 bis 13
« am: 27. März 2017, 23:42:43 »
Hier bitte nur für den o.g. Abschnitt posten
Ich lese gerade:
Tom Mullen: Darktown

            als nächstes auf dem SUB
Gabriel Tallent: Mein Ein und Alles


Offline Inge78

  • Kaminkehrer
  • Hero Member
  • *
  • Beiträge: 4921
  • Ryle hira - life is what it is
Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 12 bis 13
« Antwort #1 am: 06. April 2017, 07:41:51 »
Hallo zusammen

Das Buch gefällt mir weiterhin richtig gut
Es liest sich total rutschig weg, ist spannend und undurchsichtig und immer wieder neu

Das Roux, der Fennec , wirklich tot ist tut mir total leid
Ach Menno
Die Raubkatzen die die Karte beschützen fand ich total spannend
Und süß wie Mulder (ja , den Namen kann ich mir merken   :-> ) den Puma beruhigen will "Schhhh Kätzchen"  :-)
Wobei es ja eigentlich keinen Sinn macht die Karten vor Mulder zu schützen, er will sie doch retten und wieder in die Welt bringen. Ich meine, was hat die Karte davon im Dschungel zu versauern  :kopfkratz:

Über Samira, Gillots Schwester war ich überrascht. Sie scheint ja doch fitter zu sein als gedacht. Bin gespannt was sie noch für eine Rolle spielt.

Und Gillot ist ja anscheinend wirklich "nur" Sammler
Madame Darlan hingegen forscht zu den Hintergründen der Karten und weiß auch um ihre Wirkung. Aber anscheinend spürt sie nicht diese Anziehung, sonst könnte sie die ja nicht immer einfach so weg geben
Und sie macht mir schon ein bisschen Angst, da im Keller  :wah:
Vor Allem dass ihre Enkelin und die Kinder noch leben, damit habe ich nicht gerechnet

Diese Episode mit diesem Sebastian Ulrich der in das Haus von Madame Darlan will konnte ich nicht richtig zuordnen. Er wurde von Gillot geschickt um Odette zu schützen oder? Aber wer ist denn dann schon im Haus ?? Und Ullrich landet mit seinen Männern im Keller, Futter für die Karten  :wah:

Die historische Szene war auch total überraschend
Bastian und Dietrich sind tot?
Ob Dietrich wirklich tot ist  :kopfkratz:
Und welche Rolle spielt Goethe?
Ist er wirklich nur Schreiberling?
Susanna hat überraschend viele Kräfte
Und sie hat versucht die "Magie" der Karten zum Guten zu wenden, nun, das hat ja anscheinend nicht funktioniert.
Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

Offline Kathrin

  • Globaler Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4224
Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 12 bis 13
« Antwort #2 am: 10. April 2017, 14:42:34 »
Hallo zusammen,

Danke, Inge, dass Du hier schon gepostet hast, ich hätte hier nix mehr schreiben können, hier haben dann meine Notizen auf einmal aufgehört...musste lesen, lesen und nochmal lesen.

Es liest sich total rutschig weg, ist spannend und undurchsichtig und immer wieder neu
Vor allem das "undurchsichtig und immer wieder neu" gefällt mir gut und dass vermeintlich wichtige Figuren sterben und auf einmal andere Figuren mehr ins Licht rücken und Geheimnisse enthüllen, mit denen man erstmal nicht gerechnet hat. Gefällt mir extrem gut.

Das Roux, der Fennec , wirklich tot ist tut mir total leid
Ach Menno
Die Raubkatzen die die Karte beschützen fand ich total spannend
Und süß wie Mulder (ja , den Namen kann ich mir merken   :-> ) den Puma beruhigen will "Schhhh Kätzchen"  :-)
Das funktioniert ja noch nicht mal mit normalen Hauskatzen...obwohl, meine sind ja auch nicht normal...

Wobei es ja eigentlich keinen Sinn macht die Karten vor Mulder zu schützen, er will sie doch retten und wieder in die Welt bringen. Ich meine, was hat die Karte davon im Dschungel zu versauern  :kopfkratz:
Naja, Tadeus will seine Pik Neun ja auch wieder haben. Und die Miezen wollen ihre Karte halt nicht hergeben...

Diese Episode mit diesem Sebastian Ulrich der in das Haus von Madame Darlan will konnte ich nicht richtig zuordnen. Er wurde von Gillot geschickt um Odette zu schützen oder? Aber wer ist denn dann schon im Haus ?? Und Ullrich landet mit seinen Männern im Keller, Futter für die Karten  :wah:
Das habe ich mir so erklärt, dass andere Kartensammler (quasi Gillots Gegenspieler) hier ihre Hände im Spiel haben und Mme Darlan für sich und ihre Zwecke einbinden wollten.

Die historische Szene war auch total überraschend
Bastian und Dietrich sind tot?
Ob Dietrich wirklich tot ist  :kopfkratz:
Und welche Rolle spielt Goethe?
Ist er wirklich nur Schreiberling?
Goethe ist für mich der Held in der Szene. Seine Neugier hat ihm den Weg gezeigt und so hat er Susanna helfen können. Verstehe überhaupt nicht, warum Vanessa ihn so doof findet. Zum einen spielt er im gesamten Roman keine riesengroße Rolle und zum anderen ... was tut er denn groß böses oder unsympathisches?

LG
Kathrin
Rock the Night!

Offline Vanessa

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 436
Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 12 bis 13
« Antwort #3 am: 10. April 2017, 18:20:01 »
Das Roux, der Fennec , wirklich tot ist tut mir total leid
Ach Menno
Die Raubkatzen die die Karte beschützen fand ich total spannend
Und süß wie Mulder (ja , den Namen kann ich mir merken   :-> ) den Puma beruhigen will "Schhhh Kätzchen"  :-)
Das funktioniert ja noch nicht mal mit normalen Hauskatzen...obwohl, meine sind ja auch nicht normal...

Dem schließe ich mich an. Dieser Zischlaut macht meine Katzen auch nicht ruhiger  :-).

Wobei es ja eigentlich keinen Sinn macht die Karten vor Mulder zu schützen, er will sie doch retten und wieder in die Welt bringen. Ich meine, was hat die Karte davon im Dschungel zu versauern  :kopfkratz:
Naja, Tadeus will seine Pik Neun ja auch wieder haben. Und die Miezen wollen ihre Karte halt nicht hergeben...

Oder die Karte ist durch das viele Blut einfach zu mächtig geworden? Erst die "Opferung" die Fennec vorgenommen hat, dann sein Blut als er erschossen wurde - ich könnte mir denken die Kräfte der Karte sprechen die Instikte der Wesen um sie herum an. Und Katzen sind ja nun sehr instinktive Wesen. Könnte sein, dass die einfach super leicht von der Karte zu lenken waren.

Diese Episode mit diesem Sebastian Ulrich der in das Haus von Madame Darlan will konnte ich nicht richtig zuordnen. Er wurde von Gillot geschickt um Odette zu schützen oder? Aber wer ist denn dann schon im Haus ?? Und Ullrich landet mit seinen Männern im Keller, Futter für die Karten  :wah:
Das habe ich mir so erklärt, dass andere Kartensammler (quasi Gillots Gegenspieler) hier ihre Hände im Spiel haben und Mme Darlan für sich und ihre Zwecke einbinden wollten.

Ich hab immer gedacht, das sind Lasarews Leute. Der hat ja Geld genug um Spuren zu finden die gut versteckt sind. Und Gillot hat er ja auch schon erfolgreich ableben lassen.

Die historische Szene war auch total überraschend
Bastian und Dietrich sind tot?
Ob Dietrich wirklich tot ist  :kopfkratz:
Und welche Rolle spielt Goethe?
Ist er wirklich nur Schreiberling?
Goethe ist für mich der Held in der Szene. Seine Neugier hat ihm den Weg gezeigt und so hat er Susanna helfen können. Verstehe überhaupt nicht, warum Vanessa ihn so doof findet. Zum einen spielt er im gesamten Roman keine riesengroße Rolle und zum anderen ... was tut er denn groß böses oder unsympathisches?

Mmmh... ich mag ihn einfach nicht. Er hat anfangs so nen Nerv getroffen, gleich in der ersten histo. Szene. Da ist er mir einfach unangenehm aufgefallen und hat es nicht geschafft diesen Eindruck wieder wett zu machen. Es geht gar nicht darum das er was böses tut oder so. Es ist seine Art die ihn mir unsympathisch macht.
Auch dieses hinterher Bastian her schleichen hat mir überhaupt nicht gefallen. Sicherlich wichtig für die Geschichte, will ich gar nicht abstreiten, aber ich mag diese Eigenart von ihm nicht.
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

Offline Inge78

  • Kaminkehrer
  • Hero Member
  • *
  • Beiträge: 4921
  • Ryle hira - life is what it is
Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 12 bis 13
« Antwort #4 am: 11. April 2017, 08:27:11 »
Zitat
Goethe ist für mich der Held in der Szene. Seine Neugier hat ihm den Weg gezeigt und so hat er Susanna helfen können. Verstehe überhaupt nicht, warum Vanessa ihn so doof findet. Zum einen spielt er im gesamten Roman keine riesengroße Rolle und zum anderen ... was tut er denn groß böses oder unsympathisches?

Zitat
Mmmh... ich mag ihn einfach nicht. Er hat anfangs so nen Nerv getroffen, gleich in der ersten histo. Szene. Da ist er mir einfach unangenehm aufgefallen und hat es nicht geschafft diesen Eindruck wieder wett zu machen. Es geht gar nicht darum das er was böses tut oder so. Es ist seine Art die ihn mir unsympathisch macht.
Auch dieses hinterher Bastian her schleichen hat mir überhaupt nicht gefallen. Sicherlich wichtig für die Geschichte, will ich gar nicht abstreiten, aber ich mag diese Eigenart von ihm nicht.

Also ich bin da auch eher bei Kathrin
Goethe tut doch nix , er ist nicht falsch oder hinterlistig sondern nur neugierig
Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

Offline Kathrin

  • Globaler Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4224
Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 12 bis 13
« Antwort #5 am: 11. April 2017, 10:20:59 »
Mmmh... ich mag ihn einfach nicht. Er hat anfangs so nen Nerv getroffen, gleich in der ersten histo. Szene. Da ist er mir einfach unangenehm aufgefallen und hat es nicht geschafft diesen Eindruck wieder wett zu machen. Es geht gar nicht darum das er was böses tut oder so. Es ist seine Art die ihn mir unsympathisch macht.
Okay, wäre ja auch langweilig, wenn wir alle die gleichen Figuren mögen würden.
Als ich fragte, was er großartig böses oder unsympathisches tut, lag die Betonung für mich auch weniger auf "böses oder unsympathisches", sondern ich hatte eher im Hinterkopf, was tut er überhaupt? Ich emfinde seine Rolle wirklich nur als gering und irgendwie ist er ein netter Gimmik. MH bringt ihn rein, weil es so schön passt, lässt ihn Ideen zu seinem Faust haben und er darf auch mal kurz den Helden spielen. Aber er genau wie der ganze historische Teil sind für mich echt nur schmückendes (wenn auch grandioses) Beiwerk. Der Hauptaugenmerk liegt für mich auf der Geschichte um Hyun und Tadeus.

LG
Kathrin
Rock the Night!

Offline Inge78

  • Kaminkehrer
  • Hero Member
  • *
  • Beiträge: 4921
  • Ryle hira - life is what it is
Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 12 bis 13
« Antwort #6 am: 11. April 2017, 10:44:51 »
Den historischen Teil empfinde ich schon eher als Vorgeschichte denn als schmückendes Beiwerk .
Und Goethe ist auch für mich eher ein Gimmick ... um die Geschichte auch zeitlich anzusiedeln. Für mich ist das eine Hommage an Goethes Faust. 
Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

Offline Kathrin

  • Globaler Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4224
Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 12 bis 13
« Antwort #7 am: 11. April 2017, 10:57:02 »
Den historischen Teil empfinde ich schon eher als Vorgeschichte denn als schmückendes Beiwerk .
Und Goethe ist auch für mich eher ein Gimmick ... um die Geschichte auch zeitlich anzusiedeln. Für mich ist das eine Hommage an Goethes Faust.
Ja, zur Hommage an Goethes Faust und von mir aus schmückendes Vorgeschichten-Beiwerk. Klar, wichtig für die Geschichte, weil man ja auch erfahren will, wie die Karten entstanden sind und wie sie so böse werden konnten, aber nicht viel mehr für mich. Trotzdem mochte ich den hist. Teil total gern.
Rock the Night!

Offline Vanessa

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 436
Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 12 bis 13
« Antwort #8 am: 15. April 2017, 14:05:56 »
Ich hab ja gesagt, das ist mein subjektives empfinden. Ich mag Goethe nicht (in dieser Geschichte). Ich kann es nicht erklären, es ist so. Es gibt Menschen die man sieht und die man nicht mag. Manchmal bringt es die Zeit, dass man sich besser kennen lernt und die anfängliche Meinung ändert. Hier passte es nicht (zwischen Goethe und mir). Ich finde es ja auch gut, dass ihr ihn mögt. Das wusste ich von Beginn an, das ich mit meiner Abneigung eher alleine stehen werde. Was mich auch nicht weiter stört.

Klar ist er Gimmick - aber für mich überflüssig. Ich hätte ihn nicht in der Geschichte gebraucht weil sie für mich auch ohne ihn funktioniert hätte. Sicherlich hat MH das anders geplant eigentlich ist es ja auch eine schöne Idee, eine Geschichte in der Geschichte zu erzählen aus der dann irgendwie irgendwann mal Faust resultieren wird / resultierte ... ich weiß die Zeitform nicht für etwas das es gibt und das fiktiverweise seine Entstehung erzählt. :wah:

Bei den historischen Szenen ist mein Leserempfinden auch ambivalent. Ich finde sie als Vorgeschichte zur Entstehung der Karten sinnvoll und interessant solange Dietrich mitwirkt. Diese ganze kupferstecherei hingegen und das drum herum finde ich für die Atmosphäre ganz nett, ist aber auch das was ich zugegebenerweise nur quer gelesen habe.


Für meinen Teil finde ich den Thrillerteil des Buches deutlich spannender und interessanter und auf den hätte ich wirklich nicht verzichten wollen.
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

Offline Inge78

  • Kaminkehrer
  • Hero Member
  • *
  • Beiträge: 4921
  • Ryle hira - life is what it is
Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 12 bis 13
« Antwort #9 am: 18. April 2017, 10:45:24 »
Zitat
Für meinen Teil finde ich den Thrillerteil des Buches deutlich spannender und interessanter und auf den hätte ich wirklich nicht verzichten wollen.

DAS ist definitiv so. Wobei ich hier den Spannungsaufbau sehr mag der ja durch die historischen Szenen immer wieder auch unterbrochen wird.
Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore