Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 17 bis Ende

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Offline Steffi

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Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 17 bis Ende
« Antwort #1 am: 10. April 2017, 08:51:35 »
Hallo ihr Lieben

Ich habe gestern das Buch beendet

Und vom Ende bin ich leider etwas enttäuscht
Irgendwie hatte ich noch mehr erwartet

Zum Einen fand ich das historische Ende etwas fad.
Susanne verliert die Karten weil die Kinder sie aus dem Fenster schmeißen , mmm
Das mit der Krähe und dem Pik As fand ich allerdings wieder ziemlich gut  :bang:
Aber was ist denn mit Dietrich, ist er einfach tot? Und was war mit dem Sohn der mal erwähnt wurde  :kopfkratz:

Und auch die "jetzt-Story" war am Ende etwas zu schnell
Der Showdown war nicht schlecht in Russland
Aber das Odette Darlan einfach an einem Herzinfarkt stirbt wurde ihr gar nicht gerecht
Auch Morgans Rolle war irgendwie nicht mehr wichtig, dass er die Karten sammeln wollte weil er das Böse erkannt hat.
Und Leila weiß eigentlich die Rettung, weiß wie die Karten zerstört werden können und wird dann schnöde erschossen.
Die Idee sie in kleinen Päckchen in Beton zu gießen und im Mariannengraben zu versenken hatte was. Und ja, ich mag auch dass das Ende irgendwie schon etwas offen ist denn das Kartenspiel ist ja nicht zerstört.
Ach, ich weiß auch nicht, irgendwas fehlte mir einfach.


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Offline Kathrin

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 17 bis Ende
« Antwort #2 am: 11. April 2017, 10:54:39 »
Hallo zusammen,

Und vom Ende bin ich leider etwas enttäuscht
Irgendwie hatte ich noch mehr erwartet
Das ist irgendwie lustig, ich war mit dem Ende auch nciht so gaaaaanz glücklich, aber ich fand eher den ShowDown in Russland nicht so toll, dafür aber das hist. Ende gut.

Zum Einen fand ich das historische Ende etwas fad.
Susanne verliert die Karten weil die Kinder sie aus dem Fenster schmeißen , mmm
Das mit der Krähe und dem Pik As fand ich allerdings wieder ziemlich gut  :bang:
Aber was ist denn mit Dietrich, ist er einfach tot? Und was war mit dem Sohn der mal erwähnt wurde  :kopfkratz:
Das fand ich alles grade gut. Die Kinder reagieren total normal und schmeißen das brennende/ qualmende Objekt inkl. der Karten aus dem Fenster, damit das Zuhause nicth abfackelt und so gelangen die Karten auf unterschiedlichste Weise in die weite Welt hinaus und gerade die Krähe mit dem Pik Ass fand ich gut (aber Du ja auch)
Dass Dietrich wirklich tot ist, ja das wundert mich schon auch ein wenig. Wenn Dietrich denn wirklich der Teufel höchstselbst war und nicht nur mit ihm im Bunde.

Und auch die "jetzt-Story" war am Ende etwas zu schnell
Der Showdown war nicht schlecht in Russland
Aber das Odette Darlan einfach an einem Herzinfarkt stirbt wurde ihr gar nicht gerecht
Wobei ich gerade das auch wieder gut finde, denn es zeigt, dass auch sie nur ein Mensch ist, der an einem schnöden Herzinfarkt sterben kann.
Mir persönlich hat aber der Showdown in Russland aus anderen Gründen nicht so gut gefallen. Mir wäre es lieber gewesen, wenn es doch irgendwie beim Superieur-Spiel zum Finale gekommen wäre. Ich finde die Idee des Spiels einfach klasse und das kam mir fast ein wenig zu kurz. Als ich das Buch das erste Mal in der Hand hielt und den schönen Einband mit den Spielregeln sah, dachte ich, dass das Spiel eine noch größere Rolle spielen würde. So lief es aber fast eher auf eine Queste hinaus, weil Tadeus und Hyun oder eben auch Gillot und seine Handlanger alle hinter den Karten her waren. Am Ende war es mir echt schon wieder zu viel Ballerei und zu viele Tote. Die hätten meiner Meinung nach nicht alle sterben müssen, Lasarew senior zum Beispiel...seinen Tod fand ich unnötig.

Die Idee sie in kleinen Päckchen in Beton zu gießen und im Mariannengraben zu versenken hatte was. Und ja, ich mag auch dass das Ende irgendwie schon etwas offen ist denn das Kartenspiel ist ja nicht zerstört.
Hab ich jetzt nicht ganz so empfunden. Klar, das KArtenspiel ist nicht wirklich zerstört, aber die Wahrscheinlichkeit, dass jemand die verschiedenen Betonklötze alle findet ist doch eher unwahrscheinlich.

Also, alles in allem, war dies ein Buch, das mich wirklich sehr sehr lange fesseln und auch unterhalten konnte. Aber ich finde es hat gegen Ende etwas nachgelassen. Diese "What?"- Momente, wie die erste Partie historisches Superieur mit den ersten Pik-Ass-Toten, gab es später leider weniger, dafür wieder mehr Geballere und zu viel davon mag ich halt einfach nicht.

LG
Kathrin
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Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 17 bis Ende
« Antwort #3 am: 11. April 2017, 11:22:43 »
Zitat
Dass Dietrich wirklich tot ist, ja das wundert mich schon auch ein wenig. Wenn Dietrich denn wirklich der Teufel höchstselbst war und nicht nur mit ihm im Bunde.

Offensichtlich war er "nur" mit ihm im Bunde
Oder der Teufel wollte sich aus diesem Spiel so herausziehen und die Menschen mal machen lassen.

Zitat
Mir wäre es lieber gewesen, wenn es doch irgendwie beim Superieur-Spiel zum Finale gekommen wäre.

Das hätte ich auch viel besser gefunden.
Und dann unter gleichberechtigten Gegner und nicht so wie in Darlans Haus.

Zitat
Also, alles in allem, war dies ein Buch, das mich wirklich sehr sehr lange fesseln und auch unterhalten konnte. Aber ich finde es hat gegen Ende etwas nachgelassen. Diese "What?"- Momente, wie die erste Partie historisches Superieur mit den ersten Pik-Ass-Toten, gab es später leider weniger, dafür wieder mehr Geballere und zu viel davon mag ich halt einfach nicht

Ich fand das Buch zum Ende hin auch schwächer. Einfach auch weil mir der mysteriöse Teil etwas zu kurz gekommen ist. So war es eben mehr Thriller. Aber sogar mir war es zuviel Geballere auch wenn der Show Down auf jeden Fall spannend war.
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Offline Vanessa

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 17 bis Ende
« Antwort #4 am: 15. April 2017, 14:27:39 »
Zum Einen fand ich das historische Ende etwas fad.
Susanne verliert die Karten weil die Kinder sie aus dem Fenster schmeißen , mmm
Das mit der Krähe und dem Pik As fand ich allerdings wieder ziemlich gut  :bang:
Aber was ist denn mit Dietrich, ist er einfach tot? Und was war mit dem Sohn der mal erwähnt wurde  :kopfkratz:

Und diese kaltschnäuzigkeit von ihr. Da weiß ich bis jetzt noch nicht wie ich das eigentlich finde. Klar - sie muss an die Zukunft denken, an die Kinder. Mütter sind so. Aber den heißgeliebten Ehemann mal kurz im Weiher versenken... is klar.
Nee, ganz ehrlich, das ist nicht glaubhaft. Schön für sie das alles - einschl. des Brandes - ein gutes Ende nimmt. Aber eigentlich finde ich es nur interessant, weil die Karten endlich frei sind und sie sie nicht hat vernichten können. Also bin ich in diesem Moment ganz klar auf der Seite des bösen  :teufel:

Und auch die "jetzt-Story" war am Ende etwas zu schnell
Der Showdown war nicht schlecht in Russland
Aber das Odette Darlan einfach an einem Herzinfarkt stirbt wurde ihr gar nicht gerecht
Auch Morgans Rolle war irgendwie nicht mehr wichtig, dass er die Karten sammeln wollte weil er das Böse erkannt hat.
Und Leila weiß eigentlich die Rettung, weiß wie die Karten zerstört werden können und wird dann schnöde erschossen.
Die Idee sie in kleinen Päckchen in Beton zu gießen und im Mariannengraben zu versenken hatte was. Und ja, ich mag auch dass das Ende irgendwie schon etwas offen ist denn das Kartenspiel ist ja nicht zerstört.
Ach, ich weiß auch nicht, irgendwas fehlte mir einfach.

Morgan war für mich auch nur ein weiteres Mittel zum Zweck. Irgendwie muss ja auch Spannung rein kommen. Und irgendwas muss ja auch Thadeus so ködern, dass er anbeißt und das Abenteuer beginnt, das er dann startet. Ich bin mir nicht sicher ob es ohne eine aktive Verwicklung seiner Person auch zu dieserm Punkt gekommen wäre. Morgan musste eben als Auslöser herhalten, das find ich schon OK so.

Mme Darlan - da war ich auch ein bißchen verärgert. So eine knallharte alte Lady und dann rafft sie ein schnöder Herzinfarkt dahin. Fand ich auch eigentlich zu einfach. Aber irgendwann musste das Buch ja mal enden. Also auch wieder OK - das Leben ist ja auch nicht immer fair.

Leila war mir eigentlich egal. Sie hat mich eher gestört als das sie mir irgendwie hilfreich erschienen wäre. Musste halt zu dem vielen schwarzen ein bißchen was weißes (ironischer Weise in der verdrehten Hautfarbenverteilung) geben.


Ich bin mit dem Buch wirklich recht zufrieden. Es war eine nette Unterhaltung und MH werde ich mir einfach mal merken. Thrillertechnisch hat er es ganz gut drauf, finde ich.
Also, alles in allem, war dies ein Buch, das mich wirklich sehr sehr lange fesseln und auch unterhalten konnte. Aber ich finde es hat gegen Ende etwas nachgelassen. Diese "What?"- Momente, wie die erste Partie historisches Superieur mit den ersten Pik-Ass-Toten, gab es später leider weniger, dafür wieder mehr Geballere und zu viel davon mag ich halt einfach nicht.


Das meiste kann ich so unterschreiben. Die Suche nach den Karten fand ich total spannend, die Verwicklungen der einzelnen Suchenden haben mich doch hin und wieder ein bißchen überraschen können. Und gerade Mme Darlan war total verfallen. So eine liebe alte Dame nach vorne heraus und hinten rum des Teufels Großmutter - Ich mag sowas!

Lasarew ... ach Gott, ob der lebt oder stirbt...  :nixweiss1:. Aber dieses Gerangel auf dem roten Teppich und dann auch noch Thadeus "Kartentrick" beim abwehren der Kugel, die ihm um die Ohren flogen, DAS war schon ein bißchen sehr viel "Matrix". Das hätte auch anders gehen können.

Die Karten im Marianengraben zu versenken fand ich ne gute Idee. Die ausflippenden Seeleute hätte ich jetzt auch nicht zwingend gebraucht und eigentlich fand ich diese Szene auch schon wieder sehr zum gähnen. Aber danach war ja Schluss.

Was mir eigentlich wirklich gefehlt hat im Buch war so eine Figur die einen von der ersten Sekunde gefangen hält. Mme Darlan und ihren Fennec fand ich echt toll, aber leider hatte ich von dem einen ungefähr ein Kaptiel lang was und von der anderen auch eher viel zu wenig. Aber den Spannungsbogen im Jetzt - Teil fand ich super, damit hat MH ne Menge für mich gerissen.
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Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
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Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 17 bis Ende
« Antwort #5 am: 18. April 2017, 11:38:50 »
Zitat
Aber eigentlich finde ich es nur interessant, weil die Karten endlich frei sind und sie sie nicht hat vernichten können. Also bin ich in diesem Moment ganz klar auf der Seite des bösen  :teufel:

Nein, so gar nicht
Also hier ist mir das Böse eindeutig zu Böse, auf dessen Seite will ich nicht sein
Auch wenn ich Madame Darlan mochte ... aber sie wurde auch immer erschreckender

Zitat
Mme Darlan - da war ich auch ein bißchen verärgert. So eine knallharte alte Lady und dann rafft sie ein schnöder Herzinfarkt dahin. Fand ich auch eigentlich zu einfach. Aber irgendwann musste das Buch ja mal enden. Also auch wieder OK - das Leben ist ja auch nicht immer fair.

Das fand ich auch total schade
Es ging am Ende Einiges zu schnell und zu einfach  :kopfkratz:

Zitat
dann auch noch Thadeus "Kartentrick" beim abwehren der Kugel, die ihm um die Ohren flogen, DAS war schon ein bißchen sehr viel "Matrix". Das hätte auch anders gehen können.

Wobei ICH wiederum den Matrix Moment ja sehr mochte  :->

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Offline nala11

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 17 bis Ende
« Antwort #6 am: 22. April 2017, 19:37:00 »
Hallo ihr Lieben!  :winken:

Ich bin jetzt auch durch.
Sorry, dass ich zwischendurch nicht wirklich gepostet habe ... ich habe gemerkt, dass ich abends lieber lesen als posten wollte.  :smilie_les_0081:

Ich habe es sehr gemocht! MH hat es gut drauf Thriller und Mystik spannend miteinander zu verknüpfen. In dieser Konstellation ist es meins. 

Tadeus .. .er ist schon ein widersprüchlicher Charakter. Ich habe ihn nur bedingt gemocht und das nicht nur in den Phasen, wo er von den Karten besessen war. Manchmal war er mir zu ... hm ... kann ich nicht wirklich benennen. Diese Sprachensache ist mir nicht so sympatisch gewesen .. und auch so war er nicht unbedingt ein Wahnsinns-Sympathieträger. Am Schluss hat er noch ein bisschen den Dreh gekriegt. Andersherum gefiel mir das gut, dass er nicht der auschließlich heldenhafte, smarte Sonnyboy war. Sondern ein Typ mit Fehlern ...
Ich war MH auch sehr dankbar, dass nicht einmal im Ansatz zu einer Liebesgeschichte kam. Obwohl ich am Ende einmal ganz kurz dieses "och nöö, bitte nicht doch noch" hatte, als Hyun Tadeus einmal kurz (auf die Wange? :gruebel:) gküsst hat.
Hyun ... auch nicht die strahlende Heldin ..  :egal1:. Aber mutig und ihre Beweggründe nachvollziehbar.
Mme Darlan ... :umfall: ui ... von der netten, vermeintlich hilflosen, aber doch starken Oma zur Teufels Gehilfin ... tolle Wendung!
Susanna gefiel mir gut. Sie war für ihre Zeit sehr fortschrittlich und das wurde ja auch anerkannt. Dass sie immer dabei blieb, das Kartenspiel und Dietrich zu vernichten, egal um welchen Preis gefiel mir gut.
Goethe war meiner Meinung durch seine Neugier Mittel zum Zweck.

Zum Ende ...

Ich hatte mit einem richtigen Showdown gerechnet. Und das heißt nicht unbedingt dieses Geballer (das war, wie in einem Action-Film, bei dem hätte ich das Gesicht verzogen  :gr: )
Ich sehe das so wie ihr .. eine Partie Superieur mit ebenbürtigen Gegnern hätte ich sehr gut gefunden!
Da Leila so " einfach so" auftaucht und starb, hatte ich schon fast damit gerechnet, dass das Kartendeck nicht zerstört wird.
Und damit kommen wir zur Lösung der Beseitigung der Karten. Die finde ich gut. Hatt aber gegofft, dass das Ende offener wird, indem in einem quasi PPS die eine oder andere Karte im wahresten Sinne des Wortes noch mal auftaucht ...
(ich mag übrigens Psychohorror-Filme in denen sowas passiert ... :wah: )


Mein Fazit:
Ich bin froh, dass ich mich an diesen Heitz herangewagt habe, trotz Inges Aussage:"Du weißt, dass der Fantasy schreibt? Der hat aber auch ein paar Thriller geschrieben" 
Es war nicht der Letzte für mich. Ich habe gelesen, dass Vanessa schon an einem dran ist, der mir auch zusagt ...
Das Ende war ein bisschen schwächer als es anfing, aber das macht das Buch nicht weniger spannend für mich.
Das liegt aber auch daran, dass mich diese erste Superieur-Runde genauso geflasht hat, wie euch ..
« Letzte Änderung: 22. April 2017, 19:42:00 von nala11 »
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Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 17 bis Ende
« Antwort #7 am: 24. April 2017, 07:23:09 »
Zitat
Ich habe es sehr gemocht! MH hat es gut drauf Thriller und Mystik spannend miteinander zu verknüpfen. In dieser Konstellation ist es meins. 

Freut mich dass es Dir gefallen hat
Irgendwann kommst Du auch noch an die Fantasy  :->

Zitat
Das Ende war ein bisschen schwächer als es anfing, aber das macht das Buch nicht weniger spannend für mich.
Das liegt aber auch daran, dass mich diese erste Superieur-Runde genauso geflasht hat, wie euch ..

Ich finde es immer noch schade wie banal es zu Ende geht
Schießerei in Russland, bisschen Blut und Tod auf dem Boot, Karten versenkt, fertig.
So wie Du schreibst, ein bisschen offen wäre schon nett gewesen ... das hätte dem Buch vielleicht noch den letzten Kick gegeben
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Offline nala11

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 17 bis Ende
« Antwort #8 am: 24. April 2017, 12:21:52 »
Zitat
Irgendwann kommst Du auch noch an die Fantasy  :->/quote]
.... jaaa .... mal langsam ...  :zwinker:
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Offline Vanessa

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 17 bis Ende
« Antwort #9 am: 24. April 2017, 13:19:59 »

Ich bin froh, dass ich mich an diesen Heitz herangewagt habe, trotz Inges Aussage:"Du weißt, dass der Fantasy schreibt? Der hat aber auch ein paar Thriller geschrieben" 
Es war nicht der Letzte für mich. Ich habe gelesen, dass Vanessa schon an einem dran ist, der mir auch zusagt ...
Das Ende war ein bisschen schwächer als es anfing, aber das macht das Buch nicht weniger spannend für mich.
Das liegt aber auch daran, dass mich diese erste Superieur-Runde genauso geflasht hat, wie euch ..

Ja, ich bin auch froh das ich mich noch zu diesem hier entschieden habe. Ist vielleicht für einen MH - Neuling auch tatsächlich ein guter Einstieg, weil er zeigt, dass er im Prinzip beides kann. Dafür war es definitiv das richtige Buch.

Ich bin ja auch kein Fantasy - Alles - Leser, ich gucke mir das schon immer recht genau an, was ich mir da vor die Augen hole. Richtig schlimm finde ich die Bücher, wo ich mir nicht mal die Namen der Leute merken, weil ich nicht weiß wie man sie ausspricht oder aber weil sie klingen wie fiktive Welten. Da hörte es dann schon auf bevor es anfängt.

Oneiros kann ich dir jedenfalls empfehlen, Carmen! Das Buch macht wirklich Spaß und auch wenn es vielleicht ein paar Sci-Fi Elemente hat (Fantasy will ich das nicht nennen und ich bin auch gar nicht sicher, ob das überhaupt ausschlaggebend ist, denn das fällt in der Handlung eigentlich mal gar nicht auf) - es flasht total. Ich finde Oneiros wirklich gut und wenn jetzt auf den letzten paar Seiten keine fiesen Schnitzer kommen, wird das nicht nur mein Monatshighlight sondern bekommt auch noch 1+ mit *.
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Offline Inge78

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 17 bis Ende
« Antwort #10 am: 26. April 2017, 07:06:12 »
Vanessa, das ist mal ne Empfehlung ... verdammich, muss ich das doch noch lesen
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Offline nala11

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Re: Markus Heitz: Des Teufels Gebetbuch - Kapitel 17 bis Ende
« Antwort #11 am: 26. April 2017, 14:13:49 »
Mich macht es auch sehr neugierig!
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