Abschnitt 3 - Kapitel 12 bis Kapitel 18

Begonnen von sisquinanamook, 07. November 2024, 16:06:31

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sisquinanamook

Hier können wir uns über Abschnitt 3 - Kapitel 12 bis Kapitel 18 unterhalten
Viele Grüße
Daniela

Esmeralda

Habe gerade Kapitel 12 beendet:
Moni, Du Fuchs!  :->  Es sieht ganz so aus, als ob du mit deinem Verdacht bezüglich der Vergewaltigung im Prolog richtig liegst. Alles spricht dafür, dass es sich dabei um Samira und Bischof handelt.
Oder Saskia führt uns auch damit auf eine falsche Fährte ...  :kopfkratz:
Life is too short to read bad books. 

sisquinanamook

#2
Zitat von: Esmeralda in 10. November 2024, 08:30:25Oder Saskia führt uns auch damit auf eine falsche Fährte ...  :kopfkratz:

Ich bin  - noch - bei der falschen Fährte. Vielleicht will ich auch nicht, dass es so ist. Bisher fand ich Bischof nicht komplett unsympathisch.
Könnte auch immer noch Manuel gewesen sein, denn immerhin führt er sie raus.
Könnte aber genauso sein, dass in dem Glas von Bischof gar keine Elektrolyte waren sondern K.O. Tropfen. Jedenfalls sprechen ihre "Symptome" dafür.

Ich frag mich grade, ob Samiras Baby das Ergebnis dieser Vergewaltigung aus dem Prolog sein könnte?  :detektiv:
Viele Grüße
Daniela

sisquinanamook

Ich bin tatsächlich schon ein bisschen weiter, weil ich in der Woche nicht so viel Zeit zum lesen haben werde.
Also, wenn ihr noch nicht soweit seit:

Ich spoilere ab hier die Kapital 13-18!
Ich mache für jedes Kapitel einen eigenen Post, dann könnt ihr unter die Kapitel schreiben, die ihr schon gelesen habt.
Viele Grüße
Daniela

sisquinanamook

Kapitel 13:


Ich finde hier die Gefühlswelt von Sebastian unheimlich gut geschrieben. Ich konnte mich so gut in ihn hinein versetzen.
Kein Wunder, dass das Erlebte die Geschwister noch weiter zusammen schweißt.
Trotzdem - unbeschadet können sie da ja schon fast nicht mehr heraus kommen.
Viele Grüße
Daniela

sisquinanamook

Kapitel 14:

Samiras Spurensuche geht weiter und sie hängt sich rein. Gut für sie.
Bisher mag ich sie sehr.
Es muss aber sehr frustrierend für sie sein nicht mehr die gleichen Möglichkeiten zu haben, die ihr als Kripobeamtin zur Verfügung standen. Wieder ein Punkt, mit dem sie klarkommen muss.
Viele Grüße
Daniela

sisquinanamook

Kapitel 15:

Das Leben auf dem Hof geht weiter, aber der innere Widerstand in Sebastian wächst verständlicherweise.
Ich habe so das Gefühl, dass das noch auf ein nicht so schönes Ende hinsteuert.

Die Arbeiter sind nicht zurück gekommen. Da wir ja schon wissen, dass Jurek das Kreuz von Pascuale hat und mit der Wirtin im Dorf noch in Kontakt steht, würde ich ja fast wetten, dass er weiß, was mit Pascuale geschehen ist.
Viele Grüße
Daniela

sisquinanamook

Kapitel 16

Samira kommt auf dem Bauernhof an und erfährt, dass die Altbauern tot sind und die Bewohner des Hauses das Land verpachtet haben und wohl als ziemlich seltsam gelten.
Bisher gibt es für Samira ziemlich viele Fragezeichen (und für uns damit auch).

Ich finde, dass die Umgebung, das Dorf und die Menschen darin wahnsinnig gut beschrieben sind. Man ist direkt mittendrin, wenn man Samira begleitet. Das gefällt mir sehr.
Bisher ist das Buch für mich ein ziemlicher Pageturner und ich mag die kurzen Kapitel und die Zeitsprünge.
Viele Grüße
Daniela

sisquinanamook

Kapitel 17

Dieses Kapitel ist soooo furchtbar.
Georg scheint überhaupt kein Mitgefühl, keine Empathie oder irgendwas in die Richtung zu haben.

Was er seiner Familie antut ist so unsäglich.
Alle vereint das Leid, dass er verursacht und doch sind sie irgendwie alleine damit.
Doro hat wenigstens noch Sebastian an ihrer Seite, aber Friederike ist in ihrem Elend, ihrer Trauer, ihrem Schmerz komplett alleine.
Wie schrecklich.

Und die kleinen Gräber - es zerreißt einem das Herz.
In einem anderen Kapitel wurde ja beschrieben, dass Friederike oft stundenlang in dem kleinen Garten sitzt. Nun weiß man auch warum.
Die Routine, mit der sie den kleinen Körper "beseitigt". Wieviel Leid kann ein Mensch aushalten?

Also Saskia, Du mutest Deinen Figuren hier wirklich ganz schön was zu.
Esme hat schon Recht - zart besaitet darf man für das Buch wirklich nicht sein.



Viele Grüße
Daniela

sisquinanamook

Kapitel 18

Samira ist weiter im Dorf unterwegs und findet auf dem Friedhof heraus, dass die Altbauern am selben Tag verstorben sind und gemunkelt wird, dass Sebastian (wer könnte es ihm verdenken) etwas damit zu tun hat.

Die Tochter der Wirtin scheint ein bisschen zugänglicher zu sein als ihre Mutter, aber irgendwie traue ich dem Braten nicht so richtig, denn wie auch Samira feststellt, hält sich die Neugier, warum sie auf einmal nach dem Verschwinden des Wanderarbeiters forscht sehr in Grenzen.
Müsste sie sich nicht, wie ihre Mutter, fragen, warum nach der ganzen Zeit noch einmal jemand die "alte Geschichte" aufwärmt?
Man wird das Gefühl nicht los, dass in diesem Dorf etwas ganz und gar nicht stimmt.

Außerdem erfahren wir, dass die Menschen im Bauernhaus (ich nehme mal an Sebastian und Doro) komplett zurückgezogen leben.

Viele Grüße
Daniela

Esmeralda

Ihr Lieben,

ich habe den Eindruck dieser Abschnitt hat mich echt an meine Grenzen gebracht und ich überlege abzubrechen - auch wenn ich dieses Buch gerade wegen Saskia so gerne lesen möchte.

Aber ich weiß nicht, ob ich derzeit in der psychischen Verfassung bin, das Buch weiter oder zu Ende zu lesen, wenn es noch mehr solcher Szenen wie in diesem Abschnitt gibt.
Die Vergewaltigungen und dann noch das Töten des Neugeborenen sind mir einfach zu heftig.
Für mich als Mutter ist diese Vorstellung echt unerträglich.

Saskia, kommt denn noch mehr in dieser Richtung oder haben wir das Schlimmste überstanden?
Life is too short to read bad books. 

mowala

Zitat von: sisquinanamook in 10. November 2024, 17:12:51
Zitat von: Esmeralda in 10. November 2024, 08:30:25Oder Saskia führt uns auch damit auf eine falsche Fährte ...  :kopfkratz:

Ich bin  - noch - bei der falschen Fährte. Vielleicht will ich auch nicht, dass es so ist. Bisher fand ich Bischof nicht komplett unsympathisch.
Könnte auch immer noch Manuel gewesen sein, denn immerhin führt er sie raus.
Könnte aber genauso sein, dass in dem Glas von Bischof gar keine Elektrolyte waren sondern K.O. Tropfen. Jedenfalls sprechen ihre "Symptome" dafür.

Ich frag mich grade, ob Samiras Baby das Ergebnis dieser Vergewaltigung aus dem Prolog sein könnte?  :detektiv:
Zitat von: sisquinanamook in 10. November 2024, 17:12:51
Zitat von: Esmeralda in 10. November 2024, 08:30:25Oder Saskia führt uns auch damit auf eine falsche Fährte ...  :kopfkratz:

Ich bin  - noch - bei der falschen Fährte. Vielleicht will ich auch nicht, dass es so ist. Bisher fand ich Bischof nicht komplett unsympathisch.
Könnte auch immer noch Manuel gewesen sein, denn immerhin führt er sie raus.
Könnte aber genauso sein, dass in dem Glas von Bischof gar keine Elektrolyte waren sondern K.O. Tropfen. Jedenfalls sprechen ihre "Symptome" dafür.

Ich frag mich grade, ob Samiras Baby das Ergebnis dieser Vergewaltigung aus dem Prolog sein könnte?  :detektiv:

Ich habe auch gleich freudig Manuel als Täter angenommen :elch:
Das mit den k.o Tropfen statt Elektrolyten ist natürlich ein Argument,bin ich nicht drauf gekommen. Oder wollte es auch gar nicht :->
Das Leben ist zu kurz für später

mowala

Zitat von: sisquinanamook in 10. November 2024, 17:17:38Kapitel 14:

Samiras Spurensuche geht weiter und sie hängt sich rein. Gut für sie.
Bisher mag ich sie sehr.
Es muss aber sehr frustrierend für sie sein nicht mehr die gleichen Möglichkeiten zu haben, die ihr als Kripobeamtin zur Verfügung standen. Wieder ein Punkt, mit dem sie klarkommen muss.

Die Suche ist wirklich frustrierend. Nicht mal die allzeit kommentarwilligen sozialen Medien ( manchmal wohl eher unerwünscht) bieten Informationen. Dieses allgemeine Schweigen ist schon merkwürdig.
Das Leben ist zu kurz für später

mowala

Zitat von: sisquinanamook in 10. November 2024, 17:19:30Kapitel 15:

Das Leben auf dem Hof geht weiter, aber der innere Widerstand in Sebastian wächst verständlicherweise.
Ich habe so das Gefühl, dass das noch auf ein nicht so schönes Ende hinsteuert.

Die Arbeiter sind nicht zurück gekommen. Da wir ja schon wissen, dass Jurek das Kreuz von Pascuale hat und mit der Wirtin im Dorf noch in Kontakt steht, würde ich ja fast wetten, dass er weiß, was mit Pascuale geschehen ist.

Vielleicht hat er ja das Kreuz im Schweinstall gefunden.  Schweine sind zwar super Leichenentsorger aber Silber mögen sie sicher nicht. Den Rest konnte Jurek sich sicher denken
Das Leben ist zu kurz für später

sisquinanamook

Zitat von: mowala in 11. November 2024, 13:03:37
Zitat von: sisquinanamook in 10. November 2024, 17:19:30Kapitel 15:

Das Leben auf dem Hof geht weiter, aber der innere Widerstand in Sebastian wächst verständlicherweise.
Ich habe so das Gefühl, dass das noch auf ein nicht so schönes Ende hinsteuert.

Die Arbeiter sind nicht zurück gekommen. Da wir ja schon wissen, dass Jurek das Kreuz von Pascuale hat und mit der Wirtin im Dorf noch in Kontakt steht, würde ich ja fast wetten, dass er weiß, was mit Pascuale geschehen ist.

Vielleicht hat er ja das Kreuz im Schweinstall gefunden.  Schweine sind zwar super Leichenentsorger aber Silber mögen sie sicher nicht. Den Rest konnte Jurek sich sicher denken

Das könnte ich mir so auch gut vorstellen.
Aber warum erzählt er das der Wirtin und geht nicht zur Polizei? Es gab ja eine Untersuchung. Warum hat er nichts gesagt? War er illegal angestellt?
Viele Grüße
Daniela