Charlie Lovett - Das Buch der Fälscher

Begonnen von Inge78, 08. Juni 2026, 10:33:37

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Inge78

ZitatNach dem tragischen Tod seiner geliebten Frau zieht sich Peter Byerly, Buchhändler und Antiquar, in ein kleines Cottage in einem verschlafenen walisischen Dorf zurück. Als ihm durch Zufall ein Manuskript mit handschriftlichen Notizen von William Shakespeare in die Hände fällt, scheint ein Traum wahr zu werden: Etwas Aufregenderes kann es für einen begeisterten Bibliophilen kaum geben. Aber ist es wirklich echt? Oder doch nur eine geschickte Fälschung? Gemeinsam mit der lebenslustigen Liz will er die Wahrheit herausfinden. Schon bald aber wird den beiden klar, dass es hier nicht nur um eine literarische Sensation geht ... In seinem mitreißenden Roman erzählt Charlie Lovett die atemberaubende Geschichte eines Manuskripts, das ein jahrhundertealtes Geheimnis birgt, und zugleich eine bewegende Liebesgeschichte.

Als der passionierte Buchhändler Peter Byerly in einem Antiquariat ein Aquarell mit dem Bild seiner kürzlich verstorbenen Frau Amanda entdeckt, kann er es kaum glauben. Wie kommt Amanda auf ein 100 Jahre altes Bild? Peter beginnt zu recherchieren und deckt ein Geheimnis auf, was vor mehr als 4 Jahrhunderten zu Zeiten Shakespeares seinen Lauf nahm.

Das Buch wird auf mehreren Zeitebenen erzählt. Wir lernen Peter in der Gegenwart kennen, wie er mit seinem großen Verlust umgeht und sich dabei ablenken lässt von einer Recherche. wir erleben, wie Amanda und Peter sich kennenlernen. Und wir verbringen mehrere Kapitel in verschiedenen Vergangenheiten u.a. bei Kit Marlowe.
Das Buch hat mich neugierig gemacht wegen der Shakespeare Thematik und der vielen buchigen Anspielungen.
Und ich habe die Lektüre wirklich genossen. Der Schreibstil ist angenehm locker leicht, die Story flott und unterhaltsam. Es ist wirklich leichte Unterhaltung, ein bisschen mehr Tiefgang hätte das Ganze schon haben dürfen. Und die Liebesgeschichte habe ich so gar nicht gefühlt.
Das Ende ist sehr dramatisch, hat Agatha Christie Vibes und es gab einen Moment, wo ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte weil es wunderbar spannend wurde

Netter Buch-Krimi mit ein paar Erkenntnisse über die Shakespeare Forschung. Für bibliophile Menschen ein besonderer Genuss aber doch eher Unterhaltungslektüre

[note 2-]
Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

Im finst´ren Förenwald, da wohnt ein greiser Meister. Er ficht gar furchtlos kalt sogar noch feiste Geister.
(aus "ES" von Stephen King)

Fiktion ist wie ein Spinnennetz, das, auch wenn nur vielleicht ganz leicht, an allen vier Ecke des Lebens befestigt ist.
- Virginia Woolf