Kapitel 31 bis Outro

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Offline Inge78

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Kapitel 31 bis Outro
« am: 13. Dezember 2016, 08:01:43 »
Hier bitte nur den Inhalt der angegebenen Kapitel beposten  :brav:
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Offline Christiane

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #1 am: 17. Dezember 2016, 22:42:27 »
Diese Kochaktion ist ja großes Kino!! (apropos Kino - die Szene könnt ich mir auchsupergut verfilmt vorstellen)

Dieser Streit ums Bezahlen, da war ich ja spontan bei Tooney. Als dann Shirvans Einwand kam, dass er seinen letzten Stolz verteidigen muss - wieder so ein Anstoß zum Nachdenken.
Und als die zwei dann in der Küche wirbeln, das fand ich so klasse. Toni ist erst so optimistisch und dann werden die Rezepte immer schräger (in ihren Augen, mit ihren bisherigen Kocherfahrungen). So lustig!

Richtig niedlich die Beschreibung ihrer Gefühle, als Shirvan sie spontan auf die Wange küsst: 'mein Herz zappelte unkontrolliert in meiner Brust herum'. - Das trifft das Gefühl und ist doch nicht kitschig, trifft den Ton der Jugend und wirkt nicht aufgesetzt. Bücher, die so viel Fakten vermitteln wollen, sind oft so steif, hölzern und dabei geht die Geschichte den Bach runter. Die Gefahr besteht bei diesem Buch nie.
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
 Ray Bradbury (1920 - 2012)

Offline Jennifer B.

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #2 am: 19. Dezember 2016, 11:58:50 »
Das war ganz lustig - ich hab zu Anfang der Geschichte entschieden: Ha, das kommt im Selbstverlag raus, da muss ich keine Quotenromanze reinschreiben - prima, will ich eh nicht, das wird ne ganz platonische, tiefe Freundschaft zwischen denen.
(Ich dachte dabei so ein bisschen an meinen besten Freund Osama und mich - Osama hat mich quasi als Schwester adoptiert, weil wir uns so ähnlich sind, und damit sich niemand etwas dabei denken muss. So machen die Araber das gern: da wird man eben mal einfamiliert  :kuss2:)
Dann aber wollte das nicht so richtig klappen, die waren zu flirty miteinander   :rotwerd: und letztlich gefiel es mir dann auch so viel besser. Leben, Lieben ... ist ja nicht so weit voneinander entfernt. Erst recht nicht in dem Alter.


Offline Inge78

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #3 am: 19. Dezember 2016, 14:58:23 »
Ich mochte den Flirtfaktor ... ich bin da ja schon ein wenig romantisch  :rotwerd:
Und ich mag vor Allem, dass es sich am Ende Alles wunderbar auflöst aber eben auch nicht unrealistisch perfekt ist 

Nur die Geschichte mit Alex war eher ein Weihnachtswunder ... aber vielleicht sollten wir Alle weiterhin an Wunder glauben  und hoffen dass Vorureile so schnell und einfach überwunden werden

Zitat
da war ich ja spontan bei Tooney

Toony  :->
Ich mag "Toony" auch viel lieber als Toni

Zitat
Und als die zwei dann in der Küche wirbeln, das fand ich so klasse. Toni ist erst so optimistisch und dann werden die Rezepte immer schräger (in ihren Augen, mit ihren bisherigen Kocherfahrungen). So lustig!

Das war auch für mich eine der absoluten Lieblingsszenen des Buches, das fand ich wunderbar

Jenny, dabei fällt mir ein: danke für die Rezepte
Die will ich unbedingt mal ausprobieren




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Offline Inge78

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #4 am: 19. Dezember 2016, 15:00:04 »
Noch eine Sache

Ich weiß leider gerade nicht in welchem Abschnitt das war deshalb poste ich es ganz am Ende:
Die Szene, also herauskam dass die Zwillingsmädels die Steine geworfen haben, da hatte ich einen Kloß im Hals. Gut gemeint und komplett falsch angekommen.
Puh, das hätte so etwas von schief gehen können.
Da hatte ich richtig Schiss dass die Situation eskaliert

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Offline Christiane

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #5 am: 19. Dezember 2016, 15:33:40 »
Zitat
Und als die zwei dann in der Küche wirbeln, das fand ich so klasse. Toni ist erst so optimistisch und dann werden die Rezepte immer schräger (in ihren Augen, mit ihren bisherigen Kocherfahrungen). So lustig!

Das war auch für mich eine der absoluten Lieblingsszenen des Buches, das fand ich wunderbar

Jenny, dabei fällt mir ein: danke für die Rezepte
Die will ich unbedingt mal ausprobieren

Ja, die Szene ist großartig! Ich freu mich jetzt schon drauf wenn meine Schwiegermama das liest - das wird ihr auch gefallen!

Rezepte? Welche Rezepte?  :->
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Offline Inge78

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #6 am: 19. Dezember 2016, 15:35:02 »
Zitat
Ja, die Szene ist großartig! Ich freu mich jetzt schon drauf wenn meine Schwiegermama das liest - das wird ihr auch gefallen!

Rezepte? Welche Rezepte?  :->

Am Ende des Buches sind Rezepte!
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Offline Jennifer B.

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #7 am: 19. Dezember 2016, 19:27:04 »
Nur im eBook!
Leider  :rollen: Genau wie dem Printbuch auch einige der Zitate vor den Kapiteln fehlen. Wir mussten da einfach aus Kostengründen ein paar Seiten sparen, da sind leider auch die Rezepte zu Opfer gefallen. Ich kann euch die aber natürlich gerne geben.
Ich kopiere die gleich alle rüber, jetzt muss ich erst mal Habibi-Bobby ins Bett bringen  :schnarch:

Offline Christiane

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #8 am: 20. Dezember 2016, 00:55:30 »
Oh, das ist fürs Buch natürlich schade! Aber total lieb, dass Du die Sachen hierher kopieren magst.
Darf ich trotzdem noch unverschämt fragen, ob ich in die Bücher, die ich jetzt zum Verschenken gekauft hab, Ausdrucke der Rezepte beilegen darf?
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Offline Jennifer B.

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #9 am: 20. Dezember 2016, 10:33:20 »
Hier kommen schon mal die Rezepte:
Dass die Qshta-Cream mir nicht gelingt, liegt laut meiner syrischen Freundin angeblich daran, dass die Milch von deutschen Kühen sich irgendwie von der der syrischen Kühe unterscheiden muss  :kopfkratz: Wäre möglich! Man bekommt sie aber in arabischen Geschäften, manchmal auch im türkischen Laden. Beim letzten internationalen Kochen haben wir es übrigens mal in der DDR-Variante versucht - mit in der Dose eingekochter gezuckerten Konzensmilch (die wird zu einer karamelligen Creme, die jedes DDR-Kind kannte). Superleckere kleiner Schweinerei!

Rezepte

Wer nun die Gerichte nachkochen möchte, mit denen Shirvan Antonias Eltern um den Finger wickelt, kann mit diesen Köstlichkeiten beginnen.

Muschalfata
Eine scharfe Paprikasauce, die zu Brot, hellem Fleisch, weißem Fisch oder Gemüse passt.
Viele Syrer reichen sie mit frisch gebackenem Fladenbrot als Vorspeise. Sie ist sehr gut vorzubereiten und hält sich in einem verschlossenen Glas und mit etwas Olivenöl bedeckt gut zwei Wochen im Kühlschrank.

500g rote Paprika
300g grüne Paprika
1 bis 2 rote Zwiebeln
3 bis 4 Knoblauchzehen
1 EL geräuchertes Paprikapulver
1 EL Rosenpaprikapulver
etwas Chilipulver oder Cayennepfeffer
200ml natives Olivenöl
Salz & Pfeffer
etwas frische Petersilie

Paprika entkernen, Zwiebeln schälen, beides in grobe Stücke schneiden, salzen, pfeffern. Die Knoblauchzehen im Ganzen hinzugeben und alles mit ein wenig Olivenöl mischen. Dann im Ofen bei 200° Umluft etwa 20 Minuten backen, bis das Gemüse weich ist.
Anschließend abkühlen lassen und in einem hohen Gefäß mit dem Olivenöl und den Gewürzen pürieren, dabei abschmecken. Mit frischer Petersilie servieren.


Arabisches Fladenbrot
Eine ganz einfache, schnelle Methode, das leckere arabische Brot selbst zu backen. Es kann fantasievoll abgewandelt oder beliebig gefüllt werden. Reicht für etwa 15 Fladenbrote.

500g helles Mehl
10g frische Hefe
je 1 TL Salz und Zucker
2 EL Olivenöl
ca. 250ml lauwarmes Wasser

Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Vertiefung hineindrücken, alle anderen Zutaten hineingeben und nach und nach das Wasser dazugießen und verrühren, dann mit einem Mixer oder von Hand kneten. Nach 30 Minuten Ruhezeit zwei Pfannen auf den Herd stellen und erhitzen. Den Teig noch einmal durchkneten und Kugeln von der Größe von Golfbällen formen und zu Fladen plattdrücken. Diese werden nun einzeln in die erste Pfanne gelegt – die zweite stellt man oben drauf, sodass das Brot eingepresst zwischen den beiden Pfannen gebacken wird. So kann man fettfrei backen, es ist aber auch möglich, etwas Olivenöl in die Pfanne zu geben, um einen anderen Geschmack zu erreichen.
Das Brot ist in weniger als einer Minute gebacken. Es ist fertig, wenn es die unregelmäßigen dunklen Stellen bekommt, die seinen Charakter ausmachen.


Fatteh Dajaj
Ein köstliches Hauptgericht mit Hähnchen und Brot für vier Personen. Serviert man es ohne Vorspeise, sollte man Reis oder Bulgur dazu reichen, in dem Fall die Saucenmenge ruhig etwas erhöhen.

500g Hähnchenfleisch (Brust oder Keule, in möglichst großen Stücken)
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
300g Naturjoghurt
150g Tahina (Sesampaste)
2 dünne arabische Fladenbrote (gekauft oder selbstgebacken)
1 Zitrone
4 Knoblauchzehen
50g Pinienkerne
Salz & Pfeffer
3 Kapseln Kardamom
3 Lorbeerblätter
50g Granatapfelkerne
Kräuter, z. B. Minze oder Petersilie

Zunächst wird das Geflügelfleisch in der Brühe mit ein paar Lorbeerblättern darin aufgesetzt und zum Kochen gebracht. Es muss gerade so lange köcheln, bis das Fleisch gar ist. (Einfach macht man es sich, wenn man das Fleisch in mundgerechte Würfel schneidet, so verliert es aber mehr an Geschmack.) Das gegarte Fleisch klein zupfen.
Das Fladenbrot ebenfalls in Stücke schneiden und mit zwei fein zerdrückten Knoblauchzehen in einer Pfanne mit etwas Olivenöl unter Rühren knusprig anbraten.
Das Brot herausnehmen und die Pinienkerne in der Pfanne anrösten, aber keine Farbe annehmen lassen.
Den restlichen Knoblauch mit Joghurt, Tahina, dem Zitronensaft und dem zerstoßenen Kardamom pürieren, mit Salz und Pfeffer würzen.
Fleisch, Brotwürfel und Joghurtsauce mischen, mit Kräutern, Pinien- und Granatapfelkernen bestreuen.


Halawet bill jibn
Meine Lieblingsspeise! Grießröllchen mit Mozzarella, bekannt im gesamten arabischen Raum. Ein ungewöhnliches Dessert für vier bis sechs Personen, das die Mühe wert ist. In Deutschland kann ich mir dieses Gericht auch als süße Zwischenmahlzeit gut vorstellen. In Syrien bringt man es oft als Gastgeschenk mit, wenn man eine Einladung erhält. Es lässt sich wunderbar vorbereiten, ohne Kühlung einen Tag aufbewahren und vielleicht zu einem Picknick mitnehmen.
Die Creme, Ashta oder Quschta genannt, kann man selbst zubereiten, mir ist aber noch kein Rezept gelungen, daher greife ich auf eine Alternative zurück.

150g Weizengrieß
150g Wasser
200g Mozzarella
1 EL Rosenwasser
100g Pistazien (geschält)
2 kleine Dosen Ashta-Cream, alternativ türkisches Kaymak
oder 300g leicht gesüßter Frischkäse oder Mascarpone

Für den Attir (Sirup)
100g Zucker
50ml Wasser
1 EL Rosenwasser
1 EL Zitronensäure

Zunächst werden Wasser und Zucker für den Attir-Sirup aufgekocht und dann so lange köcheln gelassen, bis die Flüssigkeit dicklich wird und sich zart golden verfärbt. Das dauert sicher 10-15 Minuten. Rosenwasser und Zitronensäure einrühren und abkühlen lassen.
Zwischenzeitlich das übrige Wasser mit dem Grieß verrühren und ebenfalls köcheln lassen. Den kleingeschnittenen Mozzarella dazugeben und mit einem Holzlöffel rühren, rühren, rühren, bis sich alles zu einer Masse verbunden hat. Das dauert mindestens 10 Minuten und ist anstrengend, denn der Teig wird sehr zäh und neigt zum Anbrennen, wenn man nicht rührt. Nicht aufgeben, es lohnt sich!
Sirup und Grieß-Käse-Masse müssen nun ein wenig abkühlen.
Wenn beides handwarm ist, träufelt man einen Löffel Sirup auf eine glatte Arbeitsplatte und verteilt ihn dort. Darauf kommt ein faustgroßes Stück Grießmasse. Dieser wird nun mit den Händen zu einem dünnen, glatten Rechteck gedrückt und geformt, etwa 10cm hoch und beliebig breit. Das klingt schwieriger, als es ist, der Teig erinnert an Knetmasse und lässt sich gut bearbeiten.
Mit der Creme bestreichen, dabei am Rand etwas Platz lassen, und dann von der breiten Seite aus einrollen. Man hat nun eine Art »Wurst« vor sich, die man in beliebig breite Scheiben schneidet (ich mag mundgerechte, kleine Häppchen am liebsten, die meisten Syrer sind eher für größere Portionen, die man wie Kuchen mit der Gabel isst). Am Schluss mit einem Hauch Sirup beträufeln und mit gehackten Pistazien garnieren.
Auf diese Weise den ganzen Teig verarbeiten. Und keine Angst: Die Arbeitsfläche lässt sich später mit sehr heißem Wasser hervorragend reinigen.
Guten Appetit!

Offline Jennifer B.

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #10 am: 20. Dezember 2016, 10:44:53 »
Und was ich unbedingt noch erwähnen wollte:
Alex' Weihnachtswunder beweist, dass es solche gibt!  Immer wieder, denn auch diese Begebenheit ist zum Glück nicht frei ausgedacht! Immer wieder haben wir es erlebt, dass Menschen, die völlig stur und verbohrt schienen und offen hetzten, ihre Meinung rapide änderten, wenn sich Kontakt ergab. Besonders natürlich, wenn kleine Kinder im Spiel sind.
Einige Male hatte ich sogar das Gefühl, dass es sich wie mit ehemaligen Rauchern verhält, denen man ja nachsagt, die militantesten Nichtraucher zu werden.

Offline Inge78

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #11 am: 20. Dezember 2016, 13:11:42 »
Zitat
Man bekommt sie aber in arabischen Geschäften, manchmal auch im türkischen Laden. Beim letzten internationalen Kochen haben wir es übrigens mal in der DDR-Variante versucht - mit in der Dose eingekochter gezuckerten Konzensmilch (die wird zu einer karamelligen Creme, die jedes DDR-Kind kannte). Superleckere kleiner Schweinerei!

Das bekommt man mittlerweile auch fertig im Supermarkt
Milchmädchen heißt das

Zitat
Und was ich unbedingt noch erwähnen wollte:
Alex' Weihnachtswunder beweist, dass es solche gibt!  Immer wieder, denn auch diese Begebenheit ist zum Glück nicht frei ausgedacht! Immer wieder haben wir es erlebt, dass Menschen, die völlig stur und verbohrt schienen und offen hetzten, ihre Meinung rapide änderten, wenn sich Kontakt ergab. Besonders natürlich, wenn kleine Kinder im Spiel sind.
Einige Male hatte ich sogar das Gefühl, dass es sich wie mit ehemaligen Rauchern verhält, denen man ja nachsagt, die militantesten Nichtraucher zu werden.

Oh, das ist schön dass es real ist, solche Weihnachtswunder wünsche ich mir auch mehr

Dazu fällt mir nur ein dass es wahrscheinlich so viele Menschen gibt die nur Vorurteile nachplappern aber dann feststellen müssen dass "die Anderen" auch nur Menschen sind, Menschen die man gerne haben kann oder vor denen man Respekt haben kann

Schade dass die Meisten zu solchen Begegnungen nicht bereit sind
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Offline Christiane

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #12 am: 20. Dezember 2016, 13:22:15 »
Oh, super, Jennifer - ganz vielen Dank für die Rezepte!!
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
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Offline SilkeS.

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #13 am: 21. Dezember 2016, 07:58:33 »
Hallo zusammen!

So, ich bin nun auch durch.
Es war ja nochmal richtig spannend und immer dann, mußte ich das Buch wegglegen, und aussteigen, oder meine Pause beenden.....  :meckern:

Ich fand Shirvan hat ein tolles Bild seiner Kultur gezeichnet, eben auch was die Kocherei angeht. Kochen hat dort einen anderen Stellenwert als bei uns.

Die Rezepte hören sich lecker an, die Soßen und das Brot werde ich auf jeden Fall mal nachbacken, den Rest würde ich vielleicht mal für Gäste kochen, ich selbst esse sowas ja nicht, weil ich ja vegan lebe.
Die Diskussion beim Essen fand ich toll. Bei mir wäre sowas nicht gegangen, mein Vater hätte sich nicht mit "sojemanden" an den Tisch gesetzt oder gardiskutiert.
Als ich ein Kind war, hat meine Mutter von der Kirchengemeinde Asylanten betreut.
Aber keiner wurde zu uns nach Hause eingeladen....
Und toll war die Antwort von Shirvan, auf Tonis Vater, warum er denn nicht in seinem Land bleibt um zu kämpfen.
Da kam nochmal diese ganze Politische Dilemma, wer ist gut, wer ist böse, auf welcher Seite stehe ich eigentlich, zum Tragen.
Sehr kluge Antwort  :respekt3:

Der Streit im der Unterkunft zeigt eben auch, wie schnell so eine Situation dann echt eskaliert und die Polizei dann nicht zwischen Freund und Feind unterscheidet, sondern erstma durchgreift.

Am Besten hat mir die Aktion von Toni gegen den Aufmarsch der Rechtsradikalen gefallen.
Ein paar Klick, ein Aufruf und schon ist das Solidarität und mit Kerzen und kann man so viel erreichen. Das war für mich ein Gänsehautmoment


Gruß Silke
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Offline Jennifer B.

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Re: Kapitel 31 bis Outro
« Antwort #14 am: 21. Dezember 2016, 11:54:09 »
Silke, ich schreibe dir gern gleich noch ein weiteres veganes Rezept auf - die syrische Küche hat viele solcher Gerichte für den Alltag. Leider bekommt man die in den arabischen Restaurants so gut wie nie, da werden halt nur die "Festtagsgerichte" serviert.

Ihr würdest mir übrigens einen riesigen Gefallen tun, wenn ihr mir auf Amazon eine Rezesion oder einen kleinen Lesereindruck hinterlasst. Mit einem "Indie"-Titel hat man leider nicht so viele Möglichkeiten, von potentiellen Lesern wahrgenommen zu werden - aber Amazon ist da eine Chance, denn ab 50 Rezensionen insg. schalten sie das Buch sichtbarer. Soo weit weg ist das ja nicht mehr, ich hoffe darauf!