Koch (buch) - Challenge

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Offline SilkeS.

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #120 am: 01. Februar 2017, 08:09:27 »
Zitat
Hast du den Obstsalat mit dieser Soße schon ausprobiert?
Ist ja auch ganz prima für die Frühstückspause in der Firma, besonders wenn es mal wieder wärmer wird.  :-)

Nein, habe ich noch nicht probiert, werde ich aber mit Sicherheit noch machen

Wir hatten gestern Abend Zucchini Risotto ... total lecker
Dazu Räucherlachs, selbst gefangen und geräuchert von dem Nachbarn meiner Eltern
Die fischen immer in Norwegen und räuchern auch selbst, total lecker
Wobei sogar Daniel meinte den Lachs hätte es nicht unbedingt dazu gebraucht aber er war halt da

Wo hast Du denn zur Zeit Zucchini her? Die haben doch garkeine Saison und sind total teuer im Laden   :klugscheiss:

Gruß Silke
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Offline Inge78

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #121 am: 01. Februar 2017, 09:03:50 »
Also unser Bio Bauernhof hat die noch
3,50 € / Kilo
Bei 2 Zucchini war das bezahlbar
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Offline Tara

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #122 am: 01. Februar 2017, 10:46:04 »
Aber ich muss schon sagen, dass seit den 80ern doch viel mehr Verantwortungsbewusstsein für unsere Ernährung gekommen ist!
Ich bin noch mit Salamisemmel und gelbem Limo als kindgerechtes Essen aufgewachsen.
Das würde heutzutage keiner mehr seinen Kindern täglich geben!

Im finstren Föhrenwald da wohnt ein wahrer Meister, der ficht ganz furchtlos kalt sogar noch gegen Geister

Offline SilkeS.

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #123 am: 01. Februar 2017, 11:05:58 »
Hallo Tara!

Das ist unterschiedlich. Ich bin recht gesund und mit Ernährungsbewußtsein erzogen worden.
Bei mir in der Grundschule gab es noch die Pausenmilch...   :->

und bei mir in der Familie gab es immer frischgekochtes Essen. Jetzt im Hohen Alter kocht eine Mutter plötzlich Kartoffelpürre aus Pulver anrührt (Klar sie ist Renntnerin) und hat keine Zeit zum Kochen  :dong:
Es gab jeden Tag Salat und frisches Gemüse oder TK Gemüse.
 Selten was von der Pizzabude. Gyros war damals noch nicht so verbreitet.
McD war verpönnt. Wenn wir zwischendurch Hunger hatte, gab es Obst...

Sowas was wie abgepackte Pausendrinks gab es nicht, es gab Sprudel, Saft (für Schorle) oder Tee.
Cola war verpönnt und gab es ebenfalls nicht im Haushalt.

Gruß Silke

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Offline Tara

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #124 am: 01. Februar 2017, 11:26:11 »
Die Pausenmilch bzw. -kaba gab es bei uns auch.
Aber Spezi war wie Limo Standardgetränk.
MacDonalds war nicht verpönt, das war eher ein ein-zweimaliges Highlight im Jahr nach dem Tiergartenbesuch in der nächsten grösseren Stadt.
Ansonsten hat meine Mutter auch immer frisch gekocht. Kartoffelpü-Pulver kenne ich auch nicht. Aber meine Ma benutzt Maggi-Fix-Für-Alles :dong: in so gut wie jedem Essen - das ist auch etwas, das ich deswegen meide wie Pest.
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Offline Inge78

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #125 am: 01. Februar 2017, 11:28:01 »
Ich bin da auch eher bei Silke

Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen
Bei uns wurde jeden Tag frisch gekocht, es gab hauptsächlich regionale und vor Allem saisonale Produkte
Meine Oma hat immer Obst und Gemüse "eingemacht" , da gab es nur Sonntags mal ´nen Pudding , ansonsten immer "nur" Obst als Nachtisch
Klar, es wurde viel "fettiger" gekocht
Aber eben auch frischer

Die "Pausenmilch" gab es bei mir auch
Cola gab es nie, Limo nur im Restaurant oder auf Feiern
Wir hatten "Tritop" , so ein Konzentrat für ins Wasser, aber auch das nicht immer
Meist gab es Wasser oder eben Milch/Kakao
Keine homogenisierte pasteurisierte Milch, sondern frisch aus der Kuh, bzw aus der Kühlung im Kuhstall

Mit Sicherheit weiß man heute mehr über fettfreies Essen , Vitamine, Spurenelementen, Antioxidantionen etc ... aber ich befürchte dass auch die Fertiggerichte viel zu sehr auf dem Vormarsch sind

Immer wieder hört man von Aktionen an Schulen über gesundes Essen , für mich ein Zeichen dass das gesunde Essen eben nicht zu Hause bei den Kindern ankommt

Noch ein Beispiel
Früher war es selbstverständlich dass man ein Pausenbrot zur Schule mitbekam, inkl eines Apfels oder einer Banane, oder dann auch mal ein Joghurt
Wenn ich heutzutage morgens zum Bäcker gehe sehe ich jede Menge Schulkinder die sich Brötchen kaufen, und zwar dann süße unbelegte Brötchen oder gar Teilchen

Ich denke da war das Salamibrot nicht das Schlechteste früher
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Offline SilkeS.

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #126 am: 01. Februar 2017, 11:44:17 »
Mit Sicherheit weiß man heute mehr über fettfreies Essen , Vitamine, Spurenelementen, Antioxidantionen etc ... aber ich befürchte dass auch die Fertiggerichte viel zu sehr auf dem Vormarsch sind
Ja da stimme ich Dir zu
ich habe grad neulich eine Reportage zu einer Umfrage gesehen.
Da hieß es dass die Schwerpunkte darin lägen: Hauptsache es schmeckt und es geht schnell.
Und "GESCHMACK" ist ja relativ. Mir schmeckt auch Schoki, aber gesund ist sie trotzdem nicht.


Immer wieder hört man von Aktionen an Schulen über gesundes Essen , für mich ein Zeichen dass das gesunde Essen eben nicht zu Hause bei den Kindern ankommt
Ja, die "heutigen" Mütter sind beschäftigt.
Ich weiß nicht, aber so kommt es bei mir an: Früher waren Mütter zu Hause  und haben dann auch gekocht.
Heute beobachte ich, das die Mütter in meiner Nachbarschaft, nebenbei noch Flüchtlinge unterstützen, ins ´Fittnessstudio gehen, auf Konzerte etc.
Oder sie gehen eben selbst arbeiten und haben einfach wenig Zeit.
Bei einer Nachbarin, als ich kurz bei ihr vorbeiging weil ich was klären wollte, habe ich dabeigestanden, wie sie liebevoll im Wasserbad eine Fertigsoße aufwärmte...
Die Frau ist echt von "Beruf" Mutter und Hausfrau!
Klar nicht jeder kocht gerne, aber dann mache ich zumindest einen Salat dazu oder irgendwas...


Noch ein Beispiel
Früher war es selbstverständlich dass man ein Pausenbrot zur Schule mitbekam, inkl eines Apfels oder einer Banane, oder dann auch mal ein Joghurt
Wenn ich heutzutage morgens zum Bäcker gehe sehe ich jede Menge Schulkinder die sich Brötchen kaufen, und zwar dann süße unbelegte Brötchen oder gar Teilchen
Ja, da hat sich aber auch extrem der Mackt verändert.
Bei uns gab es damals in der Weiterführenden Schule einen Pausenbäcker, da gab es auch Pizzaschnitten und Süßkram
Das war ein Highlight. Wenn ich aber was davon haben wollte, mußte ich es mir vom TAschengeld kaufen, meine Mutter hat mir dafür kein Geld gegeben, sondern darauf geachtet, dass ich Obst, Joghurt oder Pausenbrot mit zur Schule nahm.
Aber wie gesagt, ICH haben den EINDRUCK, dass Mütter da heute keinen Kopf mehr für haben, keine Zeit...


Gruß Silke


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Offline Inge78

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #127 am: 01. Februar 2017, 13:11:55 »
Wobei heutzutage die Mütter auch arbeiten müssen, die Lebenshaltungskosten sind teurer geworden
Welcher Familienvater kann von seinem Gehalt heutzutage seine Familie ernähren

Und früher war es auch einfacher mit der Familie, finde ich
Ich bin bei meinen Großeltern groß geworden, quasi
Meine Mutter ist recht früh wieder arbeiten gegangen , damit Gehalt rein kam, mein Vater hat auf dem Hof geholfen
Und Oma und Opa waren ja da

Das ist ja heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich

Was jetzt einfach bzw besser war, darüber will ich gar kein Urteil fällen
Ich könnte mir nicht vorstellen nur Hausfrau und Mutter zu sein
Ich habe allerdings auch keine Kinder, das sind man mit Kindern sicherlich anders
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Offline Christiane

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #128 am: 01. Februar 2017, 13:55:04 »
Also, ich hab gleich mal losgeschrieben nachdem ich Dein Post, Tara, gelesen hatte ... und hab erst hinterher gelesen was Inge und Silke schon geantwortet hatten. Egal, ich lass es jetzt einfach mal so stehen...  :meditate1:

Aber ich muss schon sagen, dass seit den 80ern doch viel mehr Verantwortungsbewusstsein für unsere Ernährung gekommen ist!
Ich bin noch mit Salamisemmel und gelbem Limo als kindgerechtes Essen aufgewachsen.

Also ich bin auch mit gelber Limo aufgewachsen und das Essen war sicher auch nicht immer sooo gesund. Süßigkeiten, morgens ein Nutellabrot,... Vor allem gab es aber Unmengen Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten, das war Bio auch wenn es noch nicht so hieß. Und meine Mutter hat immer selbst gekocht. Bestellpizza hab ich in meinem ganzen Leben bisher 3mal gegessen - daheim gab es sowas nie. Mac Doof auch nicht - höchstens mal 'ne Currywurst von der Pommesbude ;-). Insgesamt hat es mir nicht geschadet, behaupte ich jetzt mal  :->. Waren allerdings auch nicht die 80er sondern die 60er  :teufel:  :-> .

Zitat
Das würde heutzutage keiner mehr seinen Kindern täglich geben!
Wenn Du denkst, dass alle Kinder heute gesünder ernährt werden als wir früher - dann irrst Du glaub ich gewaltig. Es gibt eine Gruppe Menschen, die sich zur Ernährung viel, zum Teil auch schon fast zu viel Gedanken machen. Es gibt nach wie vor die Sorte 'bodenständige, mehr oder weniger gesunde Mischkost' und dann gibt es eine Gruppe Leute, deren Kinder mit so einem Haufen Mist groß werden, dass es einen gruselt. TK-Pizza, TK-Pommes, Discounterbilligfleisch in Mengen, McDoof , Fastfood und co., dazu Energydrinks und diese ganzen bunten, merkwürdigen Getränke, die es heute gibt, ... Diese Kinder wissen kaum noch was man in einer Küche mit Herd oder Backofen soll.
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
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Offline Christiane

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #129 am: 01. Februar 2017, 14:05:33 »
Ich weiß nicht, aber so kommt es bei mir an: Früher waren Mütter zu Hause  und haben dann auch gekocht.
Wobei ich im Freundeskreis auch Mütter kenne, die halbtags arbeiten und trotzdem (fast) immer frisch kochen. Hier kann man - wie meist - nicht alle in einen Topf versenken ;-).

Wenn ich heutzutage morgens zum Bäcker gehe sehe ich jede Menge Schulkinder die sich Brötchen kaufen, und zwar dann süße unbelegte Brötchen oder gar Teilchen
Ja, das erleb ich auch oft, dass die Kinder täglich ihr Pausenfrühstück vom Bäcker holen - und dann bevorzugt was Süßes.  :wah:

Bei uns gab es damals in der Weiterführenden Schule einen Pausenbäcker, da gab es auch Pizzaschnitten und Süßkram
Das war ein Highlight. Wenn ich aber was davon haben wollte, mußte ich es mir vom TAschengeld kaufen, meine Mutter hat mir dafür kein Geld gegeben, sondern darauf geachtet, dass ich Obst, Joghurt oder Pausenbrot mit zur Schule nahm.
In der Schule meiner Kids gibt es auch eine Cafeteria. Ab und zu holen die beiden sich dort was  - vom Taschengeld  :->. Aber die meisten Sachen dort gefallen den beiden nicht: die Pizza schlecht belegt, Teig schmeckt labberig, der Salat auf dem Sandwich welk,... Dann kommt der Kommentar 'das schmeckt zuhaus besser'.
Und ansonsten gibt es Pausenbrote mit Wurst, Käse, Ernußbutter, Salat,...  und dazu Obst oder Rohkost. Und dazu Schorle oder Wasser.

LG, Christiane
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Offline Christiane

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #130 am: 01. Februar 2017, 14:24:33 »
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Offline Inge78

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #131 am: 01. Februar 2017, 14:50:13 »
Wenn´s nicht traurige Realität wäre, wäre es schon wirklich lustig
Es ist wirklich kaum zu glauben dass solche grundlegenden Dinge nicht bekannt sind

Aber das Thema "Maßeinheiten" ist auch wirklich schwierig
Wir standen letztens bei Edeka an der Frischetheke
Vor uns eine Omi , hinter der Theke eine wirklich sehr junge Verkäuferin die sicherlich auch noch in der Ausbildung war
Die Omi bestellt "ein dreiviertel Pfund Hackepeter"
Zum Einen wusste die junge Dame leider nicht was Hackepeter ist, das sagt man bei uns in der Region nicht unbedingt
Und bei einem dreiviertel Pfund war sie leider auch völlig aufgeschmissen
Ich habe sie dann erlöst und ihr gesagt dass sie 375 g abwiegen muss
Das weiß ich aber auch nur weil meine Oma auch immer noch alles in Pfund rechnet
Da hatte ich schon Mitleid und war nicht entsetzt wie wenig das Mädel wusste

« Letzte Änderung: 01. Februar 2017, 14:55:44 von Inge78 »
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Offline Tara

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #132 am: 01. Februar 2017, 15:05:40 »
Ja, mit dem Pfund kämpfe ich auch immer :)
Meine Mutter hat mich früher auch immer zum Metzger geschickt um ein Viertel Pfund Aufschnitt zu kaufen.
Ich bestell mittlerweile auch eher 100 g von xxx - aber vielleicht sollte ich das mit viertel Pfund mal wieder austesten  :teufel:

Meistens wenn ich beim Bäcker ein Pfund Brot bestelle, ernte ich naiv-debile Blicke "Ein halbes oder ein ganzes Brot?", worauf ich antworte: "Ein Pfund Brot, bitte." Eine andere Verkäuferin hilft dann meistens aus....
Aber bei einem anderen Bäcker versteht mich sogar die chinesische Verkäuferin, wenn ich ein Pfund sage....

Ich hab diese Thematik dann mal in der Arbeit angesprochen, dass die Bäckereiverkäuferinnen das nicht kennen - und war dann entsetzt, dass bei mir in der ARbeit auch keiner auf Anhieb sagen hat können, was wieviel ein Pfund ist!

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Offline Inge78

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #133 am: 01. Februar 2017, 15:09:56 »
Für mich ist  Pfund auch normaler Sprachgebrauch
Aber es ist wirklich nicht mehr geläufig, warum auch immer
Vielleicht sollte ich das aber auch mal wieder öfter in Geschäften anwenden, wir wollen die Verkäuferinnen ja auch ein bisschen fordern
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Offline Christiane

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #134 am: 01. Februar 2017, 16:05:37 »
Das mit dem Pfund bekommen hier noch alle hin, auch die jüngeren Verkäuferinnen. Dagegen stehen ganz viele mit dem Begriff 'Dutzend' auf Kriegsfuß. Der ist offensichtlich auch total aus der Mode gekommen. Die Verkäuferinnen in meinem Alter und ich amüsieren uns dann immer und philosophieren darüber, dass wir wohl auch so ein bisschen 'aus der Mode' sind  :zwinker: :-).

Regionale Begriffe - das ist für mich 'Zwangs-Pfälzer' auch immer so eine Sache  :rollen:. Auch nach so langer Zeit hier passiert es mir noch manchmal, dass ich in Gedanken Mettendchen oder durchwachsenen Speck bestelle - das kennt hier keiner. Hier heißt das Rohesser und Dörrfleisch  :nixweiss1:.
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