03: Das Auge der Wüste – Kap 12 bis Kap 15

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Offline Vanessa

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03: Das Auge der Wüste – Kap 12 bis Kap 15
« am: 14. März 2017, 16:46:52 »
Hier bitte nur für den o.g. Abschnitt posten
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
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Offline Kathrin

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Re: 03: Das Auge der Wüste – Kap 12 bis Kap 15
« Antwort #1 am: 22. März 2017, 13:18:33 »
Hallo zusammen,

so, hier kann ich auch noch schreiben, danach muss ich wohl wieder was schaffen  :gr:

Allerdings hab ich mir für diesen Abschnitt weniger zum Inhalt aufgeschrieben, sondern hier sind mir meine Kritikpunkte verstärkt aufgefallen, zumindest hab ich sie mir für diesen Abschnitt notiert.

Zum einen ist mir in Richard Schwartz's Geschichte teilweise zu viel Tempo drin. Die Bannschwerter zum Beispiel. Eine tolle Idee, aber fast schon zu sehr unbesiegbar. Ich frag mich echt, ob unsere Freunde überhaupt irgendjemanden/ irgendetwas fürchten müssen, solange die Bannschwerter in der Nähe sind. Auch die Kämpfe sind mir zu schnell. Das sieht bei mir im Kopfkino alles zu sehr nach Rollen-/ Computer-Spielen aus. Das ist einfach grundsätzlich nicht so mein Ding, so Sachen wie WOW oder Lara Croft oder so. Das ist mir alles zu animiert und wenn dann der Kopfkino-Film zu einem Buch auch so daherkommt, dann ist das halt auch nicht so meins. Natürlich werden unsere Helden auch immer wieder verletzt, aber letztlich geht mir das auch alles zu glatt.

Eine andere Szene, die mir zu schnell ging, war die Sache mit Zokoras Steinen, die sie verkaufen will. die Steine selbst finde ich zwar auch interessant, aber die Steine werden einmal in Armins Gegenwart in einem Nebensatz erwähnt und er wittert sofort, dass das ganz tolle Steine sein müssen, und das schon bevor er sie gesehen hat. Das kam mir zu sehr mit der Holzhammermethode.

Und was mir inzwischen so richtig auf den Senkel geht sind die vielen Liebespaare. Havald und Lea, Zokora und Varosch, Sieglinde und Janos, später im Buch kommt dann noch ein neues Liebespaar dazu. Fehlt eigentlich nur noch, dass Natalyia ihren Gefährten findet. Wie wäre es mit Khemal, hmmm? Das ist mir zu viel. Ich brauch das in Büchern generell schon nicht so unbedingt und mag es nur, wenn es sich im Rahmen hält, aber hier nimmt dieses ganze Liebesgedöns echt langsam Überhand.

So, jetzt aber genug geschimpft. Ich mag das Buch und die GEschcihte nämlich trotzdem, aber manchmal würde ich mir wünschen, der Autor würde sich mehr Zeit für alles nehmen. Ich finde letztlich auch 400 Seiten pro Band auch irgendwie ganz schön kurz. Auch bei Endlos-Serien kann man es etwas ruhiger angehen lassen. George R.R. Martin z.B. macht das in meinen Augen phänomenal...nur sein Tempo was das Weiterschreiben angehtm, ist eindeutlich zu langsam. Aber die Entwicklung der GEschichte hat ein tolles Tempo ohne langatmig zu werden bei ihm und hier ist mir halt vieles zu schnell.

LG
Kathrin

PS fragt mich jetzt bitte nicht ,was in dem Abschnitt passiert ist, dass ich mich grade hier so in die Punkte reinsteigere. Inhaltlich hab ich mir hierzu echt überhaupt nix aufgeschrieben.
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Offline Vanessa

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Re: 03: Das Auge der Wüste – Kap 12 bis Kap 15
« Antwort #2 am: 22. März 2017, 14:32:50 »
Hallo zusammen,

so, hier kann ich auch noch schreiben, danach muss ich wohl wieder was schaffen  :gr:

Muss ja leider auch mal sein. Ich hab den Vormittag damit verbracht auf dem Dachboden Licht zu installieren in Form von: Glühbirne wechseln. Welcher meiner pfiffigen Vorfahren auf die Idee gekommen ist, die Lampen am obersten Dachbalken anzubringen, unter dem parallel ein weiterer Balken verläuft und es somit quasi unmöglich ist, eine lange Leiter ohne Unfallgefahr aufzustellen, möchte ich schon gerne wissen. Alleine das Leiter schleppen und Spinnweben entfernen um an die Lampen zu kommen hat mich fast ne Stunde Zeit gekostet  :wah:. Und jetzt, wo ich Licht habe, sehe ich erstmal wie dramatisch vollgerümpelt der Dachboden ist. Das, was ich eigentlich nur schnell holen wollte, muss ich erstmal suchen. Ich vermute, ich werde in der nächsten Zeit sehr viel Zeit auf dem Dachboden verbringen. Was nicht schlimm wäre, wenn ich Zokora hätte mit ihrem Lichtzauber...

Zum einen ist mir in Richard Schwartz's Geschichte teilweise zu viel Tempo drin. Die Bannschwerter zum Beispiel. Eine tolle Idee, aber fast schon zu sehr unbesiegbar. Ich frag mich echt, ob unsere Freunde überhaupt irgendjemanden/ irgendetwas fürchten müssen, solange die Bannschwerter in der Nähe sind. Auch die Kämpfe sind mir zu schnell. Das sieht bei mir im Kopfkino alles zu sehr nach Rollen-/ Computer-Spielen aus. Das ist einfach grundsätzlich nicht so mein Ding, so Sachen wie WOW oder Lara Croft oder so. Das ist mir alles zu animiert und wenn dann der Kopfkino-Film zu einem Buch auch so daherkommt, dann ist das halt auch nicht so meins. Natürlich werden unsere Helden auch immer wieder verletzt, aber letztlich geht mir das auch alles zu glatt.

Hab ich so noch nie drüber nachgedacht.

Die Bannschwerter als solches sind definitiv ein riesen Plus auf der Seite der Helden. Allerdings ist es ja allen voran Seelenreißer, der immer wieder Erwähnung in seinem Blutdurst findet. Er ist es, der Havald ständig wieder heilt und somit quasi unbesiegbar macht, aber eben auch er hat seine Grenzen. Irgendwo wurde schon erwähnt, dass er Havald zwar Leben zurück gibt, ihn heilt und auch auf diese Weise quasi unverwundbar macht, aber es wurde auch schon gesagt, dass er es nicht fertig bringen würde, Havald zum Beispiel einen neuen Kopf wachsen zu lassen. Bei einer Enthauptung wäre Havald hin, egal ob Seelenreißer da ist oder nicht.
Seelenreißer hat auch andere Grenzen, wie wir bei der Kopfverletzung von Havald ja auch gesehen haben. Knochen kann er heilen, aber bei der Havalds temporärer Blindheit konnte er nicht helfen.
Dazu kommt, dass Seelenreißer auch launisch ist. Er heilt nicht automatisch alles, was Havald so an Blessuren hat. Hat er einen schlechten Tag, tut er nur das nötigste. Und Seelenreißer und Havald haben oft schlechte Tage, die liegen nämlich nach wie vor ziemlich im Streit miteinander. Es wird zwar besser, aber so richtig grün sind sie sich noch nicht.

Das ist auch eine andere Eigenart von den anderen Bannschwertern - sie sind alle launisch. Und sie haben alle mehr oder weniger ätzende Nebenwirkungen.

Was das Tempo in den Kämpfen angeht ist es für mich nie eine Frage gewesen. Seelenreißer will Blut sehen und ist eher wie ein frustrierter Kämpfer denn wie ein galanger Ritter. Wenn er mal darf, dann will er auch. Die lange Zeit in Havalds Packen hat er übel genommen. Da hat er Nachholbedarf. Darum geht durch die Reihen der anderen wie das heiße Messer durch ein Stück Butter.

Eine andere Szene, die mir zu schnell ging, war die Sache mit Zokoras Steinen, die sie verkaufen will. die Steine selbst finde ich zwar auch interessant, aber die Steine werden einmal in Armins Gegenwart in einem Nebensatz erwähnt und er wittert sofort, dass das ganz tolle Steine sein müssen, und das schon bevor er sie gesehen hat. Das kam mir zu sehr mit der Holzhammermethode.

Die habe ich einfach so hingenommen. Für Zokora sind die Steine nichts wert, wohl aber bei den Menschen. Wenn man "Schrott" gegen etwas nützliches eintauschen kann, würde ich das auch machen. Das Armin den Wert der Steine erkennt... hab ich auch einfach so hingenommen.... Das hab ich wirklich nie hinterfragt oder mich gar dran gestoßen... Interessant, wie unterschiedlich die Leute die einzelnen Szenen wahrnehmen. Aber ich kenne das ja auch, mir fallen manchmal Dinge auf, die eigentlich gar nicht sonderlich wichtig sind und wo andere einfach drüber lesen.

Und was mir inzwischen so richtig auf den Senkel geht sind die vielen Liebespaare. Havald und Lea, Zokora und Varosch, Sieglinde und Janos, später im Buch kommt dann noch ein neues Liebespaar dazu. Fehlt eigentlich nur noch, dass Natalyia ihren Gefährten findet. Wie wäre es mit Khemal, hmmm? Das ist mir zu viel. Ich brauch das in Büchern generell schon nicht so unbedingt und mag es nur, wenn es sich im Rahmen hält, aber hier nimmt dieses ganze Liebesgedöns echt langsam Überhand.

Stimmt, das ist mir auch aufgefallen. Aber Havald und Leandra nehme ich gar nicht als Liebespaar wahr, muss ich gestehen. Die nerven mich mit ihrem Getue einfach nur maßlos. Gerade Havald, der es einfach nicht müde wird von "meiner Liebsten" zu schwafeln.  :umfall:. Das ist eine der wenigen Ausnahmen wo ich wirklich mit RS streiten könnte, ob er meint seine Leser wären einfach alle doof. Nach zwei Bänden muss doch nun wirklich jedem Doofie klar sein, dass die beiden großes Gefallen an "Sie küssten und sie schlugen sich" finden.
Für meine Begriffe endet die Beziehung der beiden auch langsam aber sicher in diesem Band. Es gehört einfach mehr zu einer Beziehung als sich regelmäßig gemeinsam flachzulegen und / oder mit gestelzten Ausdrücken pathetische Liebe zu verbreiten.

Janos und Sieglinde finde ich ehrlich gesagt gar nicht schlimm. Die beiden sind ein Pärchen und gut. Die benehmen sich auch wie eines und müssen es nicht jedem unter die Nase binden, der sich gerade finden lässt.

Bei Zokora und Varosch empfinde ich es auch wieder anders. Zokora brauchte nur einfach jemanden für ihren Bettsport und zum dolmetschen. Das sie blöderweise Gefühle entwickelt, weil sie sich bei den Menschen "ansteckt" war ja nicht geplant.

Klar sind das dennoch 3 Pärchen, aber eben nicht nur aus romantischen Gründen. Ich behaupte einfach mal es gibt nur ein Paar, das wirklich aus Liebe zusammen ist.

So, jetzt aber genug geschimpft. Ich mag das Buch und die GEschcihte nämlich trotzdem, aber manchmal würde ich mir wünschen, der Autor würde sich mehr Zeit für alles nehmen. Ich finde letztlich auch 400 Seiten pro Band auch irgendwie ganz schön kurz. Auch bei Endlos-Serien kann man es etwas ruhiger angehen lassen. George R.R. Martin z.B. macht das in meinen Augen phänomenal...nur sein Tempo was das Weiterschreiben angehtm, ist eindeutlich zu langsam. Aber die Entwicklung der GEschichte hat ein tolles Tempo ohne langatmig zu werden bei ihm und hier ist mir halt vieles zu schnell.

Es ist auch das dünnste Buch in der Reihe, in der Tat. Band drei finde ich wirklich nicht schlecht, weil es im Prinzip auf das eigentliche Abenteuer vorbereitet. Das einrichten des Hauses Basis für weitere Schritte, das ausheben der Legion, das zusammentreffen mit dem Emir und seiner Familie... es sind alles Vorbereitungen für die weiterführenden Handlungen in den folgenden Bänden.

In Sinn von Action ist dieser Band eher ruhig gehalten, wenn man vergleicht was in 1 und 2 bis jetzt so geschah. Aber das wird ab jetzt wieder mehr. Aber diese ganzen Beziehungen, die hier aufgebaut und gepflegt werden, werden in den nächsten Bänden wichtig.

Ich habe es ja schon mal mit GoT versucht, aber so richtig rein gekommen bin ich da noch nicht, muss ich zu meinem Leidwesen gestehen. Wobei ich sicherlich auch den Fehler gemacht habe, die Serie zu schauen. Die finde ich ja nicht mal schlecht gemacht, aber im Prinzip ist das doch ein durchgehender Softporno  :schnarch: nur kurzfristig unterbrochen um mal hier und da ein bißchen wilde Wildsau zu spielen und den einen oder anderen Deserteur / Fein / unfreundlich gesinnten Nachbarn / ... zu meucheln.

Obwohl ich den kleinen Lord ja schon putzig finde. Nur sein Name ist mir entfallen. Aber ich bin mir sicher, ihr wisst wen ich meine  :rotwerd:

Ich bin der Geist, der stets verneint!
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Re: 03: Das Auge der Wüste – Kap 12 bis Kap 15
« Antwort #3 am: 24. März 2017, 15:21:20 »
Hallo zusammen,

Hab ich so noch nie drüber nachgedacht.

Die Bannschwerter als solches sind definitiv ein riesen Plus auf der Seite der Helden. Allerdings ist es ja allen voran Seelenreißer, der immer wieder Erwähnung in seinem Blutdurst findet. Er ist es, der Havald ständig wieder heilt und somit quasi unbesiegbar macht, aber eben auch er hat seine Grenzen. Irgendwo wurde schon erwähnt, dass er Havald zwar Leben zurück gibt, ihn heilt und auch auf diese Weise quasi unverwundbar macht, aber es wurde auch schon gesagt, dass er es nicht fertig bringen würde, Havald zum Beispiel einen neuen Kopf wachsen zu lassen. Bei einer Enthauptung wäre Havald hin, egal ob Seelenreißer da ist oder nicht.
Seelenreißer hat auch andere Grenzen, wie wir bei der Kopfverletzung von Havald ja auch gesehen haben. Knochen kann er heilen, aber bei der Havalds temporärer Blindheit konnte er nicht helfen.
Dazu kommt, dass Seelenreißer auch launisch ist. Er heilt nicht automatisch alles, was Havald so an Blessuren hat. Hat er einen schlechten Tag, tut er nur das nötigste. Und Seelenreißer und Havald haben oft schlechte Tage, die liegen nämlich nach wie vor ziemlich im Streit miteinander. Es wird zwar besser, aber so richtig grün sind sie sich noch nicht.
Was ich vor allem zum Ausdruck bringen wollte, ist, dass mir die Kämpfe irgendwie zu schnell und zu einfach von Statten gehen. Eben zu sehr wie Rollenspielen. Die Fähigkeiten und Besonderheiten der Bannschwerter finde ich auch faszinierend und natürlich auch für die Truppe um Havald extrem hilfreich.
Was Havalds temporäre Blindheit anging...war es nicht so, dass er aber zumindest durch Seelenreißer zumindest auch besser wahrnehmen und zumindest Schemen erkennen konnte, oder hab ich das geträumt?
Und dann eine generelle Frage: Diese Besonderheiten und Charakterisierung der Bannschwerter, vor allem vom Seelenreißer, dass er z.B. launisch ist...ist das eine "Tatsache" oder ist das Deine Interpretation, Vanessa. Ich frage mich das deshalb, weil ich das mit meinem aktuellen Wissen über die Welt und Geschehnisse von Askir, hier einfach nur ein Schwert sehen würde, dass seinem Träger die Kraft/ Lebensjahre seiner Opfer weitergibt. Ich hätte mit meinem jetzigen Wissen nie gesagt, dass Seelenreißer einen eigenen Willen hat, so klingt es aber bei Dir.

Was das Tempo in den Kämpfen angeht ist es für mich nie eine Frage gewesen. Seelenreißer will Blut sehen und ist eher wie ein frustrierter Kämpfer denn wie ein galanger Ritter. Wenn er mal darf, dann will er auch. Die lange Zeit in Havalds Packen hat er übel genommen. Da hat er Nachholbedarf. Darum geht durch die Reihen der anderen wie das heiße Messer durch ein Stück Butter.
Das was Du hier geschrieben hast, passt zum Beispiel ziemlich gut, zu der Frage, die ich gerade gestellt habe.

Die habe ich einfach so hingenommen. Für Zokora sind die Steine nichts wert, wohl aber bei den Menschen. Wenn man "Schrott" gegen etwas nützliches eintauschen kann, würde ich das auch machen. Das Armin den Wert der Steine erkennt... hab ich auch einfach so hingenommen....
Mich stört hier auch eher, dass er das Besondere der Steine wittert,  ohne sie gesehen zu haben. Ich glaube, Zokora sagt einfach nur, dass sie die Steine verkaufen will. Niicht mal dass es Edelsteine sind oder irgendwas, und Armin springt gleich drauf an, als ob das der größte Schatz der Welt wäre (ist ja letztlich auch wertvoll). Aber wenn du mir jetzt erzählen würdest, dass Du Dich auf dem Weg machst, um Steine zu verkaufen, würde ich nicht sofort alles stehen und liegen lassen, um Deinen Beutel mit den STeinen zu durchsuchen.

Das hab ich wirklich nie hinterfragt oder mich gar dran gestoßen... Interessant, wie unterschiedlich die Leute die einzelnen Szenen wahrnehmen. Aber ich kenne das ja auch, mir fallen manchmal Dinge auf, die eigentlich gar nicht sonderlich wichtig sind und wo andere einfach drüber lesen.
Das stimmt allerdings. Und das mag ich bei LR auch so.

Stimmt, das ist mir auch aufgefallen. Aber Havald und Leandra nehme ich gar nicht als Liebespaar wahr, muss ich gestehen. Die nerven mich mit ihrem Getue einfach nur maßlos. Gerade Havald, der es einfach nicht müde wird von "meiner Liebsten" zu schwafeln.  :umfall:. Das ist eine der wenigen Ausnahmen wo ich wirklich mit RS streiten könnte, ob er meint seine Leser wären einfach alle doof. Nach zwei Bänden muss doch nun wirklich jedem Doofie klar sein, dass die beiden großes Gefallen an "Sie küssten und sie schlugen sich" finden.
Auch hier geht es mir weniger um das Gesäusel zwischen den Liebespaaren (im Gegenteil, ich finde sogar, dass RS das gut macht, weil wir eben NICHT überall hautnah dabei sind), sondern um die Tatsache, dass jeder hier so schnell einen Partner für sich findet. Du hast eine Gruppe von 7 Personen, die sich  am Anfang der Geschichte nicht kennen. Gut sie haben im Hammerkopf genügend Zeit sich kennenzulernen, aber muss es bei 7 Personen unbedingt gleich 3 Paare geben?

Für meine Begriffe endet die Beziehung der beiden auch langsam aber sicher in diesem Band. Es gehört einfach mehr zu einer Beziehung als sich regelmäßig gemeinsam flachzulegen und / oder mit gestelzten Ausdrücken pathetische Liebe zu verbreiten.
Verrätst Du uns hier schon zu viel? Wenn ich das so lesen, würde ich sagen, da sie endet irgendwann und hier nimmt es seinen Anfang. Mit allem anderen bin ich bei Dir.

In Sinn von Action ist dieser Band eher ruhig gehalten, wenn man vergleicht was in 1 und 2 bis jetzt so geschah. Aber das wird ab jetzt wieder mehr. Aber diese ganzen Beziehungen, die hier aufgebaut und gepflegt werden, werden in den nächsten Bänden wichtig.
Ja, das habe ich mir schon gedacht. Wie irgendwo schon mal gesagt, ich harre gespannt der Dinge, wann die Greifenreiter auftauchen, die Havald gesehen hat bzw. die beiden Nackerten, die zusammen mit Zokora und Natalyia gefangen waren.

Ich habe es ja schon mal mit GoT versucht, aber so richtig rein gekommen bin ich da noch nicht, muss ich zu meinem Leidwesen gestehen. Wobei ich sicherlich auch den Fehler gemacht habe, die Serie zu schauen. Die finde ich ja nicht mal schlecht gemacht, aber im Prinzip ist das doch ein durchgehender Softporno  :schnarch: nur kurzfristig unterbrochen um mal hier und da ein bißchen wilde Wildsau zu spielen und den einen oder anderen Deserteur / Fein / unfreundlich gesinnten Nachbarn / ... zu meucheln.

Obwohl ich den kleinen Lord ja schon putzig finde. Nur sein Name ist mir entfallen. Aber ich bin mir sicher, ihr wisst wen ich meine  :rotwerd:
Der Softporno ist aber vor allem in der TV-Serie das Thema. In den Büchern ist da gar nicht so der Fall. Das ist irgendwie bei all diesen Serien so, egal ob "Die Tudors" "Rom" "Outlander" (okay, da ist es auch in den Büchern etwas mehr Bettsport zwischen Jamie und Claire) oder wie sie alle heißen. Die Bücher sind sensationell, in meinen Augen. Ich werde Inge auf ewig dankbar sein, dass sie sie so empfohlen hat. Das ist echt ganz genau mein Ding. Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich - wenn ich erst die Serie gesehen hätte und dann gelesen hätte - vielleicht auch meine Probleme gehabt hätte.

Und falls Du mit dem kleinen Lord Tyrion (und nicht etwas Geoffrey) meinst, ja der ist im Buch toll und der Schauspieler ist eine absolute Wucht!!! Und inzwischen hab ich mich auch an die blonde Cersei gewöhnt.

LG
Kathrin
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Re: 03: Das Auge der Wüste – Kap 12 bis Kap 15
« Antwort #4 am: 25. März 2017, 13:48:47 »
Einen schönen Samstag euch allen!

Ich kämpfe mit ner Männergrippe und hab mich auch schon mit nasser, kalter Erde eingerieben nur um mich schon mal dran zu gewöhnen. Aber besser fühlt sich mein Hals wirklich noch nicht an. Also versuche ich es mal Ablenkung  :elch:

Hab ich so noch nie drüber nachgedacht.

Die Bannschwerter als solches sind definitiv ein riesen Plus auf der Seite der Helden. Allerdings ist es ja allen voran Seelenreißer, der immer wieder Erwähnung in seinem Blutdurst findet. Er ist es, der Havald ständig wieder heilt und somit quasi unbesiegbar macht, aber eben auch er hat seine Grenzen. Irgendwo wurde schon erwähnt, dass er Havald zwar Leben zurück gibt, ihn heilt und auch auf diese Weise quasi unverwundbar macht, aber es wurde auch schon gesagt, dass er es nicht fertig bringen würde, Havald zum Beispiel einen neuen Kopf wachsen zu lassen. Bei einer Enthauptung wäre Havald hin, egal ob Seelenreißer da ist oder nicht.
Seelenreißer hat auch andere Grenzen, wie wir bei der Kopfverletzung von Havald ja auch gesehen haben. Knochen kann er heilen, aber bei der Havalds temporärer Blindheit konnte er nicht helfen.
Dazu kommt, dass Seelenreißer auch launisch ist. Er heilt nicht automatisch alles, was Havald so an Blessuren hat. Hat er einen schlechten Tag, tut er nur das nötigste. Und Seelenreißer und Havald haben oft schlechte Tage, die liegen nämlich nach wie vor ziemlich im Streit miteinander. Es wird zwar besser, aber so richtig grün sind sie sich noch nicht.
Was ich vor allem zum Ausdruck bringen wollte, ist, dass mir die Kämpfe irgendwie zu schnell und zu einfach von Statten gehen. Eben zu sehr wie Rollenspielen. Die Fähigkeiten und Besonderheiten der Bannschwerter finde ich auch faszinierend und natürlich auch für die Truppe um Havald extrem hilfreich.
Was Havalds temporäre Blindheit anging...war es nicht so, dass er aber zumindest durch Seelenreißer zumindest auch besser wahrnehmen und zumindest Schemen erkennen konnte, oder hab ich das geträumt?
Und dann eine generelle Frage: Diese Besonderheiten und Charakterisierung der Bannschwerter, vor allem vom Seelenreißer, dass er z.B. launisch ist...ist das eine "Tatsache" oder ist das Deine Interpretation, Vanessa. Ich frage mich das deshalb, weil ich das mit meinem aktuellen Wissen über die Welt und Geschehnisse von Askir, hier einfach nur ein Schwert sehen würde, dass seinem Träger die Kraft/ Lebensjahre seiner Opfer weitergibt. Ich hätte mit meinem jetzigen Wissen nie gesagt, dass Seelenreißer einen eigenen Willen hat, so klingt es aber bei Dir.

Was das Tempo in den Kämpfen angeht ist es für mich nie eine Frage gewesen. Seelenreißer will Blut sehen und ist eher wie ein frustrierter Kämpfer denn wie ein galanger Ritter. Wenn er mal darf, dann will er auch. Die lange Zeit in Havalds Packen hat er übel genommen. Da hat er Nachholbedarf. Darum geht durch die Reihen der anderen wie das heiße Messer durch ein Stück Butter.
Das was Du hier geschrieben hast, passt zum Beispiel ziemlich gut, zu der Frage, die ich gerade gestellt habe.

Nee, das ist nicht nur meine Auffassung, aber möglicherweise ist es noch nicht ganz in den ersten paar Teilen durchgedrungen. Wobei so richtig launisch eigentlich eher Steinherz ist. Es ist also wirklich so, dass die Bannschwertgebundenen sich immer mal wieder darüber äußern, dass ihre Schwerter launisch sind.

Bei Havald und Seelenreißer äußert es sich so, dass Havald ja oft beschreibt, dass er Probleme mit Seelenreißer hat. Einmal natürlich auf die Art, dass er mit seinen Nebenwirkungen nicht ganz glücklich ist, dann aber auch in der Form das das Schwert unterschiedlich "beißt", wenn er es gezogen hat und wieder in seine Scheide zurück verfrachten möchte. Davor gibt er ihm ja immer Blut - wenn nicht das von einem Feind, dann zieht er sich die Klinge durch die Hand. Dieses haben alle Schwerter - Sieglinde muss Eiswehr genauso füttern wie Leandra Steinherz oder Havald Seelenreißer.
Nur bekommt man es bei Seelenreißer näher mit, weil Havald diese Schnitte beschreibt. Wenn Seelenreißer sich vorgeführt fühlt (wie damals auf dem Weg zur Donnerfeste, wo Havald Janos bittet, er solle ihm von hinten mal einen Stein an den Kopf werfen um Zokora zu demonstrieren, wieso sie sich nicht immer anschleichen soll und die Schneide den Stein einfach so zerteilt nachdem sie aus der Scheide gesprungen ist) ist er ungehalten und dann brennen seine Schnitte lange.

Ich empfinde das beim lesen eher so als wenn die Schwerter so eine Art empathische Verbindung mit ihren Trägern eingehen und sie die Träger daher auch irgendwie beeinflussen können, außerhalb dessen, was sie eben so in Kämpfen zeigen.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann "singt" Seelenreißer auch in Havalds Händen, als er von dem Schiff springt und mal kurz die Verfolger meuchelt. Übrigens wieder im Zusammenspiel mit den Sternen in Havalds Augen.

Havald versucht ja eigentlich Seelenreißer so wenig wie möglich zu verwenden und selbst wenn er ihn nutzt tut er es in aller Regel eher widerwillig. Bei diesem Kampf aber ist es was anderes. Da ist Havald selbst auf Blut aus und will den Kampf. Hier sind sich Schwert und Träger zumindest mal vom Grund her einig. Und Havald beschreibt Seelenreißer selbst als "zufrieden" als er wieder in seine Scheide gleitet.


Die habe ich einfach so hingenommen. Für Zokora sind die Steine nichts wert, wohl aber bei den Menschen. Wenn man "Schrott" gegen etwas nützliches eintauschen kann, würde ich das auch machen. Das Armin den Wert der Steine erkennt... hab ich auch einfach so hingenommen....
Mich stört hier auch eher, dass er das Besondere der Steine wittert,  ohne sie gesehen zu haben. Ich glaube, Zokora sagt einfach nur, dass sie die Steine verkaufen will. Niicht mal dass es Edelsteine sind oder irgendwas, und Armin springt gleich drauf an, als ob das der größte Schatz der Welt wäre (ist ja letztlich auch wertvoll). Aber wenn du mir jetzt erzählen würdest, dass Du Dich auf dem Weg machst, um Steine zu verkaufen, würde ich nicht sofort alles stehen und liegen lassen, um Deinen Beutel mit den STeinen zu durchsuchen.

Ich weiß was du meinst. Es ist komisch, dass Armin so genau weiß was es für Steine sind. Aber er war dabei als Havald im Keller der Wegestation Seelenreißer wieder gefunden hat - und den anderen Krempel, die die Freunde mit sich getragen haben. Darunter war auch Zokoras Blasrohr und die vergifteten Pfeile. Es wird nicht explizit gesagt, aber ich vermute Armin hat bei dieser Gelegenheit mal schnell und unauffällig geschaut, was Havald noch so sein eigen nennt. Und dann ist er auch noch Mitglied in der Diebesgilde - er sagt zu seinem eigenen Schutz, weil er als Gaukler nicht von seinesgleichen bestohlen werden möchte. Aber das schließt für mich nicht aus, dass der findige Kerl sich nicht eventuell auch näher mit Wertsachen befasst.

Stimmt, das ist mir auch aufgefallen. Aber Havald und Leandra nehme ich gar nicht als Liebespaar wahr, muss ich gestehen. Die nerven mich mit ihrem Getue einfach nur maßlos. Gerade Havald, der es einfach nicht müde wird von "meiner Liebsten" zu schwafeln.  :umfall:. Das ist eine der wenigen Ausnahmen wo ich wirklich mit RS streiten könnte, ob er meint seine Leser wären einfach alle doof. Nach zwei Bänden muss doch nun wirklich jedem Doofie klar sein, dass die beiden großes Gefallen an "Sie küssten und sie schlugen sich" finden.
Auch hier geht es mir weniger um das Gesäusel zwischen den Liebespaaren (im Gegenteil, ich finde sogar, dass RS das gut macht, weil wir eben NICHT überall hautnah dabei sind), sondern um die Tatsache, dass jeder hier so schnell einen Partner für sich findet. Du hast eine Gruppe von 7 Personen, die sich  am Anfang der Geschichte nicht kennen. Gut sie haben im Hammerkopf genügend Zeit sich kennenzulernen, aber muss es bei 7 Personen unbedingt gleich 3 Paare geben?

Im Prinzip muss es das wohl nicht, nein. Ich empfinde nur - zb Havald und Leandra - nicht als Liebespaar. Habe ich auch nie. Schon beim ersten lesen von Band eins hätte ich die zwei nie als Liebespaar bezeichnet. Für mich ist das ne Zweckgemeinschaft von Beginn an gewesen.
Die einzigen, die ich wirklich als Paar ansehe, sind Janos und Sieglinde. Bei Zokora und Varosch ist es vielleicht sowas wie Freundschaft Plus. Aber auch das empfinde ich nicht als Liebespaar.

Die Paarungen haben sich ja auch schon im Hammerkopf gefunden - die drei Pärchen sind alle seit Band 1 zusammen. Liegt also nicht an der Reise, dass die sich näher gekommen sind ...

Für meine Begriffe endet die Beziehung der beiden auch langsam aber sicher in diesem Band. Es gehört einfach mehr zu einer Beziehung als sich regelmäßig gemeinsam flachzulegen und / oder mit gestelzten Ausdrücken pathetische Liebe zu verbreiten.
Verrätst Du uns hier schon zu viel? Wenn ich das so lesen, würde ich sagen, da sie endet irgendwann und hier nimmt es seinen Anfang. Mit allem anderen bin ich bei Dir.

Nee, da hab ich mich vielleicht ungeschickt ausgedrückt. Ich hab ja oben schon erwähnt, dass ich Havald und Leandra nicht als Liebespaar empfinde. Und das habe ich ja auch schon bei Band 1 gesagt.
Inge hat ja darauf hingewiesen, dass Leandra hier anfängt ihre Prioritäten zu zeigen, ganz offensichtlich.
Das Havald ihr nicht mehr alles erzählt, liegt einzig und alleine daran (nach meinem Verständnis) das er ganz allmählich begreift, dass diese schöne Halbelfe sich nicht im Hammerkopf an ihn herangemacht hat, weil sie irgendwas für ihn empfindet / empfunden hat, sondern weil sie ihn schlicht und einfach manipuliert hat. Er wollte ihr ja eigentlich nie helfen, ihm war es eigentlich egal was mit Ilian ist und was mit der Kronburg ist. Zu Anfang hat ihn sein eigenes Ende mehr interessiert und vor allem hat er Leandra immer auflaufen lassen - bis sie das erste Mal gemeinsam Bettsport betrieben haben. Erst danach hat er sich mehr oder weniger freiwillig auf das Abenteuer eingelassen. Und Leandra stellt auch irgendwann mal fest, dass sie ihn jünger lieber mag als alt... Klar, kann  man ihr nicht verübeln, ich finde in den meisten Fällen jünger auch attraktiver als steinalt - trotzdem ist es immer noch so, dass Leandra ihn einfach bei der Stange hält. Und das kommt jetzt eben bei Havald durch.
So hab ich das gemeint, als ich vom Ende der Beziehung sprach. Es wird langsam klar, dass es keine Liebesbeziehung ist.

Ich habe es ja schon mal mit GoT versucht, aber so richtig rein gekommen bin ich da noch nicht, muss ich zu meinem Leidwesen gestehen. Wobei ich sicherlich auch den Fehler gemacht habe, die Serie zu schauen. Die finde ich ja nicht mal schlecht gemacht, aber im Prinzip ist das doch ein durchgehender Softporno  :schnarch: nur kurzfristig unterbrochen um mal hier und da ein bißchen wilde Wildsau zu spielen und den einen oder anderen Deserteur / Fein / unfreundlich gesinnten Nachbarn / ... zu meucheln.

Obwohl ich den kleinen Lord ja schon putzig finde. Nur sein Name ist mir entfallen. Aber ich bin mir sicher, ihr wisst wen ich meine  :rotwerd:
Der Softporno ist aber vor allem in der TV-Serie das Thema. In den Büchern ist da gar nicht so der Fall. Das ist irgendwie bei all diesen Serien so, egal ob "Die Tudors" "Rom" "Outlander" (okay, da ist es auch in den Büchern etwas mehr Bettsport zwischen Jamie und Claire) oder wie sie alle heißen. Die Bücher sind sensationell, in meinen Augen. Ich werde Inge auf ewig dankbar sein, dass sie sie so empfohlen hat. Das ist echt ganz genau mein Ding. Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass ich - wenn ich erst die Serie gesehen hätte und dann gelesen hätte - vielleicht auch meine Probleme gehabt hätte.

Und falls Du mit dem kleinen Lord Tyrion (und nicht etwas Geoffrey) meinst, ja der ist im Buch toll und der Schauspieler ist eine absolute Wucht!!! Und inzwischen hab ich mich auch an die blonde Cersei gewöhnt.

Tyrion, den meine ich  :->

Ich hab soviel Gutes von der Serie gehört, da hab ich mal reingeschaut. Und bin halt einigermaßen enttäuscht von dieser Bettsport Olymipade. Als wenn es nichts wichtigeres im Leben und auch in Büchern gäbe.

Ich hab auch Band 1 schon gelesen und fand den im Großen und Ganzen auch wirklich lesenswert. Aber da ich kurz vorher halt die TV Serie gesehen habe hab ich mich davon total irritieren lassen. Ich lass jetzt einfach mal ein bißchen Gras drüber wachsen und lese dann die Bücher irgendwann mal weiter, wenn die Eindrücke vom TV verblasst sind. Ich glaub damit tu ich mir nen größeren Gefallen, als wenn ich jetzt die Serie weiter schaue.
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz, das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.

Offline Inge78

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Re: 03: Das Auge der Wüste – Kap 12 bis Kap 15
« Antwort #5 am: 27. März 2017, 13:16:11 »
Hallo zusammen

Mittlerweile bin ich auch durch mit dem Buch so dass wir uns hier gegenseitig eigentlich nicht mehr spoilern können

Also zur Kritik

Mich stören die Liebespaare überhaupt nicht.
Ich bin da ja auch eher romantisch und mag Liebesgeschichten in solchen Büchern.
Und ich empfinde es hier ganz und gar nicht übertrieben wie die 6 miteinander umgehen. Es ist ja nicht so als würden wir ständig Bettgeschichten zu lesen bekommen. Ich finde die Balance hat Schwartz ganz gut hinbekommen für mich.

Zu schnell geht mir einiges auch, aber ich empfinde es eher so dass wir immer zusammen mit unseren Helden überrumpelt werden. Die werden ja auch in die Geschichte geworfen und handeln eher nach dem was passiert als dass sie wirklich planen können. Von daher empfinde ich das Tempo als angemessen. Und einige Dinge nehme ich wirklich auch einfach hin und hinterfrage nicht. Zumal Vanessa uns ja auch gesagt hat dass sich so ziemlich alles zum Ende hin auflöst. Vanessa, ich vertraue Dir da mal einfach.

Das Lied von Eis und Feuer ist für mich was ganz Anderes. Und auch schwer vergleichbar. Da wird eine ganze Welt beschrieben und so viele verschiedene Schauplätze, das ist so komplex, da muss es meiner Meinung nach auch langsamer voran gehen. Ich liebe diese Bücher und da kommt auch so schnell nichts Anderes dran. Aber man liest dann natürlich auch langsamer und ist nicht so schnell in der Geschichte drin. Und das liebe ich Askir. Schwartz schmeißt uns quasi in die Geschichte rein. Dadurch liest es sich so wunderbar rutschig, das ist großartig. Und ich hoffe dadurch bleibt es auch so entspannt und locker. Bei G.R.R. Martin hatte ich bei jedem neuen Band wieder Probleme mich an alle Einzelheiten zu erinnern. Ich lese die Bücher ja wirklich schon lange und habe schon immer lange Wartezeiten erdulden müssen.
Bei Schwartz habe ich das Gefühl viel eher wieder in der Geschichte anzukommen weil auch der Kreis der Helden viel kleiner ist.


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Offline Kathrin

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Re: 03: Das Auge der Wüste – Kap 12 bis Kap 15
« Antwort #6 am: 27. März 2017, 13:27:27 »
Ich kämpfe mit ner Männergrippe und hab mich auch schon mit nasser, kalter Erde eingerieben nur um mich schon mal dran zu gewöhnen. Aber besser fühlt sich mein Hals wirklich noch nicht an. Also versuche ich es mal Ablenkung  :elch:
Und? Besser?

Nee, das ist nicht nur meine Auffassung, aber möglicherweise ist es noch nicht ganz in den ersten paar Teilen durchgedrungen. Wobei so richtig launisch eigentlich eher Steinherz ist. Es ist also wirklich so, dass die Bannschwertgebundenen sich immer mal wieder darüber äußern, dass ihre Schwerter launisch sind.
Ich bin gespannt, ob ich das auch so empfinden werde, wenn es soweit ist. Vom Namen her würde es ja passen. Werde jedenfalls versuchen da mehr drauf zu achten, wenn die Schwerter gezogen werden.

Ich weiß was du meinst. Es ist komisch, dass Armin so genau weiß was es für Steine sind. Aber er war dabei als Havald im Keller der Wegestation Seelenreißer wieder gefunden hat - und den anderen Krempel, die die Freunde mit sich getragen haben. Darunter war auch Zokoras Blasrohr und die vergifteten Pfeile. Es wird nicht explizit gesagt, aber ich vermute Armin hat bei dieser Gelegenheit mal schnell und unauffällig geschaut, was Havald noch so sein eigen nennt.
Okay, das wäre eine gute Erklärung. Gefallen tut mir diese Szene aber trotzdem nicht wirklich. Ich finde es immer schwierig, wenn ich mir selbst komplizierte Erklärungen suchen muss, um eine Szene so zu sehen, dass sie für mich passt.

Und dann ist er auch noch Mitglied in der Diebesgilde - er sagt zu seinem eigenen Schutz, weil er als Gaukler nicht von seinesgleichen bestohlen werden möchte. Aber das schließt für mich nicht aus, dass der findige Kerl sich nicht eventuell auch näher mit Wertsachen befasst.
Wie gesagt, ging es mir nur um sein sofortiges Anspringen auf die gerade mal knapp erwähnten Steine. Dass er sich damit auskennt, ist wieder eine ganz andere Sache und da  hab ich auch kein Problem mit.

Im Prinzip muss es das wohl nicht, nein. Ich empfinde nur - zb Havald und Leandra - nicht als Liebespaar. Habe ich auch nie. Schon beim ersten lesen von Band eins hätte ich die zwei nie als Liebespaar bezeichnet. Für mich ist das ne Zweckgemeinschaft von Beginn an gewesen.
Die einzigen, die ich wirklich als Paar ansehe, sind Janos und Sieglinde. Bei Zokora und Varosch ist es vielleicht sowas wie Freundschaft Plus. Aber auch das empfinde ich nicht als Liebespaar.
Doch, zu Beginn war es auch zwischen Leandra und Havald für mich eine "Liebesbeziehung," bis Du mir den Zahn gezogen hast. Bei den beiden anderen Paaren bin ich bei Dir. Trotzdem stehen mir diese wie auch immer gearteten Beziehungen zu sehr im Mittelpunkt. Von mir aus können die zusammen glücklich oder kreuzunglücklich sein, aber für Fantasy ist es mir zu viel.

Die Paarungen haben sich ja auch schon im Hammerkopf gefunden - die drei Pärchen sind alle seit Band 1 zusammen. Liegt also nicht an der Reise, dass die sich näher gekommen sind ...
Umso schlimmer, dass sie so früh zusammenkommen!

Ich hab soviel Gutes von der Serie gehört, da hab ich mal reingeschaut. Und bin halt einigermaßen enttäuscht von dieser Bettsport Olymipade. Als wenn es nichts wichtigeres im Leben und auch in Büchern gäbe.
Ganz meine Meinung, deshalb bin ich auch bei Jamie und Claire total raus, schaue weder die Serie noch werde ich (vermutlich) jemals wieder die Bücher lesen.

Ich hab auch Band 1 schon gelesen und fand den im Großen und Ganzen auch wirklich lesenswert. Aber da ich kurz vorher halt die TV Serie gesehen habe hab ich mich davon total irritieren lassen. Ich lass jetzt einfach mal ein bißchen Gras drüber wachsen und lese dann die Bücher irgendwann mal weiter, wenn die Eindrücke vom TV verblasst sind. Ich glaub damit tu ich mir nen größeren Gefallen, als wenn ich jetzt die Serie weiter schaue.
Klingt nach einem guten Plan.

LG
Kathrin
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Offline Kathrin

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Re: 03: Das Auge der Wüste – Kap 12 bis Kap 15
« Antwort #7 am: 27. März 2017, 13:30:25 »
Das Lied von Eis und Feuer ist für mich was ganz Anderes. Und auch schwer vergleichbar. Da wird eine ganze Welt beschrieben und so viele verschiedene Schauplätze, das ist so komplex, da muss es meiner Meinung nach auch langsamer voran gehen. Ich liebe diese Bücher und da kommt auch so schnell nichts Anderes dran. Aber man liest dann natürlich auch langsamer und ist nicht so schnell in der Geschichte drin. Und das liebe ich Askir. Schwartz schmeißt uns quasi in die Geschichte rein. Dadurch liest es sich so wunderbar rutschig, das ist großartig. Und ich hoffe dadurch bleibt es auch so entspannt und locker. Bei G.R.R. Martin hatte ich bei jedem neuen Band wieder Probleme mich an alle Einzelheiten zu erinnern. Ich lese die Bücher ja wirklich schon lange und habe schon immer lange Wartezeiten erdulden müssen.
Bei Schwartz habe ich das Gefühl viel eher wieder in der Geschichte anzukommen weil auch der Kreis der Helden viel kleiner ist.
Dass Du hier schneller in der Geschichte bist und Dich ncith an alle Einzelheiten erinnern musst wie bei GRRM liegt aber auch daran, dass wir die ersten drei Bücher von RS in 3 Monaten gelesen haben.
Rock the Night!

Offline Inge78

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Re: 03: Das Auge der Wüste – Kap 12 bis Kap 15
« Antwort #8 am: 27. März 2017, 15:18:41 »
Zitat
Dass Du hier schneller in der Geschichte bist und Dich ncith an alle Einzelheiten erinnern musst wie bei GRRM liegt aber auch daran, dass wir die ersten drei Bücher von RS in 3 Monaten gelesen haben.

Stimmt  :kopfkratz:
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