8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende

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Offline Inge78

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8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« am: 18. Juni 2018, 06:56:40 »
Bitte nur für den o.g. Abschnitt posten
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Offline Inge78

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #1 am: 27. Juni 2018, 10:59:51 »
Hallo zusammen

Ich habe bewusst auf das Posten in den vorherigen Abschnitten verzichtet um niemanden zu spoilern. Das ist beim Re-Read ja noch schwieriger als sonst

Aber über das Ende können wir ja dann noch reden.

Ich habe mich ja zum Ende hin wieder mit Safet ausgesöhnt auch wenn ich finde dass er einfach mit Nella hätte reden sollen. Diese Heimlichtuerei hat Beiden nicht gut getan.

Was ich schade finde ist, dass wir am Ende nie erfahren wie die Kette in diesen Laden in Jugoslawien gekommen ist. Und bestimmt ist es Schicksal dass die Kette Nella UND Safet, dem Erben von Miranja in die Hände fällt. Denn genau diesen "Turn" in der Geschichte finde ich ganz wunderbar.
Und ich mag auch dass das Buch dann "zufällig " gefunden wird und ausgestellt wird. Und nicht nur das, es wird auch wissenschaftlich ausgewertet.

Mirjanas Rettung hat schon was von "Romeo & Julia" und als sie da im Folterkeller zusammenbricht wusste ich tatsächlich noch dass sie überlebt. Das hat sich dann doch in mein Gedächtnis gebrannt.

Ich mag einfach diese Mischung mit diesen mysterischen Elementen, das ist toll. Und ich würde mir wirklich mehr davon wünschen Corinna

Ich werde gleich erstmal bei Amazon eine Bewertung schreiben, ich muss zugeben dass habe ich viel zu oft nicht getan.

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Offline Corinna Kastner

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #2 am: 27. Juni 2018, 17:10:52 »
Ich habe mich ja zum Ende hin wieder mit Safet ausgesöhnt auch wenn ich finde dass er einfach mit Nella hätte reden sollen.

Rein theoretisch natürlich schon. Die Story wäre aber dann vermutlich mindestens um die Hälfte kürzer gewesen.  :->
Das trifft wohl für die meisten Romane zu, in denen es irgendeine Art von Konflikt gibt. Wenn jeder mit jedem immer alles gleich ausdiskutieren würde - und diese Frage ist jetzt ernst gemeint - fändest Du das dann als Roman nicht langweilig?

Was ich schade finde ist, dass wir am Ende nie erfahren wie die Kette in diesen Laden in Jugoslawien gekommen ist.

Das stimmt. Ich denke, daraus könnte man einen neuen Roman machen - über die Jahrhunderte hinweg den Weg der Kette schildern. Nella und Safet hätten es unmöglich herausfinden können.

Mirjanas Rettung hat schon was von "Romeo & Julia" und als sie da im Folterkeller zusammenbricht wusste ich tatsächlich noch dass sie überlebt. Das hat sich dann doch in mein Gedächtnis gebrannt.

Das gehört zu den Dingen, die nicht geplant waren - weil Vecellio eben auch so nicht geplant gewesen ist.

Ich mag einfach diese Mischung mit diesen mysterischen Elementen, das ist toll. Und ich würde mir wirklich mehr davon wünschen Corinna

Momentan bin ich ein bisschen dem Mystery entwachsen. Oder das Mystery mir. Aber ich halte es mit James Bond: Never say never.  :->

Ich werde gleich erstmal bei Amazon eine Bewertung schreiben, ich muss zugeben dass habe ich viel zu oft nicht getan.

Danke schön!  :kuss2:

Offline Inge78

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #3 am: 28. Juni 2018, 14:47:27 »
Zitat
Rein theoretisch natürlich schon. Die Story wäre aber dann vermutlich mindestens um die Hälfte kürzer gewesen.  :->
Das trifft wohl für die meisten Romane zu, in denen es irgendeine Art von Konflikt gibt. Wenn jeder mit jedem immer alles gleich ausdiskutieren würde - und diese Frage ist jetzt ernst gemeint - fändest Du das dann als Roman nicht langweilig?

 :kopfkratz:
Hmm ... ich muss zugeben, Du hast wohl recht
Mich nervt in Büchern oft dieses "mal hü, mal hott" ... aber ja, ohne wäre es wohl auch zu langweilig, denn dann würden gewissen Probleme ja gar nicht bestehen.
Aber trotzdem , auch Safet muss ja Schwächen haben, sonst wäre er dann doch zu perfekt


Zitat
Das stimmt. Ich denke, daraus könnte man einen neuen Roman machen - über die Jahrhunderte hinweg den Weg der Kette schildern. Nella und Safet hätten es unmöglich herausfinden können.

Ja dann ...


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Offline Corinna Kastner

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #4 am: 28. Juni 2018, 17:42:02 »
:kopfkratz:
Hmm ... ich muss zugeben, Du hast wohl recht
Mich nervt in Büchern oft dieses "mal hü, mal hott" ... aber ja, ohne wäre es wohl auch zu langweilig, denn dann würden gewissen Probleme ja gar nicht bestehen.
Aber trotzdem , auch Safet muss ja Schwächen haben, sonst wäre er dann doch zu perfekt

Mich nerven am meisten Protinen, die nicht wissen, was sie wollen. Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln, und das über 500 Seiten. Klar kann man mal unentschieden sein oder auch mal seine Meinung ändern, aber nicht andauernd oder - beinah noch schlimmer - 499 Seiten zögern und immer wieder neue Gründe finden, warum man nicht endlich mit dem Kerl in die Kiste hüpft, den man doch eigentlich schon seit Seite 1 will, und der einem selbst auch schon tausendfach Avancen gemacht hat.  :-> :-> Aber wie immer gilt auch hier: Alles Geschmacksache.
« Letzte Änderung: 28. Juni 2018, 22:13:20 von Corinna Kastner »

Offline Inge78

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #5 am: 12. Juli 2018, 13:58:44 »
Erzählst Du uns noch was Vecellio eigentlich für eine Rolle spielen sollte? Du meintest ja dass er sich in den Vordergrund gedrängelt hat
Wie wäre Mirijam sonst gerettet worden?
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Offline Corinna Kastner

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #6 am: 12. Juli 2018, 21:59:04 »
Erzählst Du uns noch was Vecellio eigentlich für eine Rolle spielen sollte? Du meintest ja dass er sich in den Vordergrund gedrängelt hat
Wie wäre Mirijam sonst gerettet worden?

Ich fürchte, im Exposé stand noch, dass niemand Mirjana rettet. Sie wäre gestorben, wenn Vecellio nicht so massiv bei mir aufgetreten wäre. Eigentlich sollte er nur ein bisschen Ärger machen, dazu beitragen, dass Mirjana als Hexe verdächtigt wird, und wieder in der Versenkung verschwinden. Er wusste es aber eindeutig besser und fand das nicht richtig.

Offline Inge78

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #7 am: 13. Juli 2018, 10:05:23 »
Erzählst Du uns noch was Vecellio eigentlich für eine Rolle spielen sollte? Du meintest ja dass er sich in den Vordergrund gedrängelt hat
Wie wäre Mirijam sonst gerettet worden?

Ich fürchte, im Exposé stand noch, dass niemand Mirjana rettet. Sie wäre gestorben, wenn Vecellio nicht so massiv bei mir aufgetreten wäre. Eigentlich sollte er nur ein bisschen Ärger machen, dazu beitragen, dass Mirjana als Hexe verdächtigt wird, und wieder in der Versenkung verschwinden. Er wusste es aber eindeutig besser und fand das nicht richtig.

Ich würde sagen, da bin ich ganz bei ihm
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Offline Corinna Kastner

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #8 am: 13. Juli 2018, 12:07:30 »
Ich auch!

Offline nala11

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #9 am: 17. Juli 2018, 20:58:10 »
 :winken:

Zitat
Ich habe mich ja zum Ende hin wieder mit Safet ausgesöhnt auch wenn ich finde dass er einfach mit Nella hätte reden sollen. Diese Heimlichtuerei hat Beiden nicht gut getan.
Ich auch. Und klar, hätte den beien das gut getan, mal was mehr miteinander zu reden, aber wie hätte Corinna denn die ganze Geschichte darum spinnen sollen? :nixweiss1:
Manchmal nervt mich so eine HÜ und HOTT Geschichte auch, da ist dieser "ich könnte die sowas von schütteln du Idiot(in)"-Moment.. Andersrum mag ich den auch, wenn diese Momente nicht überhand nehmen und ich finde, Corinna, das hast du hier echt toll gelöst!
Da waren für mich einfach immer Dinge in Safets Vegangenheit, und auch in Nellas, wodurch die Beiden das Reden verlernt haben. Ich fand dieses Hin und Her immer nachvollziehbar.

Zitat
Mirjanas Rettung hat schon was von "Romeo & Julia"
:-> :->  ... das habe ich im vorherigen Abschnitt schon geschrieben, dass ich die ganze Zeit drauf gehofft habe.

Zitat
Ich fürchte, im Exposé stand noch, dass niemand Mirjana rettet. Sie wäre gestorben,
:kopfkratz: Hätte mir auch "gefallen". Ich bin nicht unbedingt der "und sie lebten froh ..."-Typ. Für mich muss dieses gute Ende passen und nicht an den Haaren herbeigezogen sein. Das fand ich hier durch Vecellios (massives) Einmischen bei Corinna echt gut gelöst. Wie gesagt, China passte für mich und denke beider Leben gerne weiter, ohne dass es kitschig rüber kam. Vielleicht auch, weil wir die Wahrheit nicht erfahren, sondern nur Spekulationen gehört haben. Das macht es für mich stimmig.

Zitat
Ich mag einfach diese Mischung mit diesen mysterischen Elementen, das ist toll. Und ich würde mir wirklich mehr davon wünschen Corinna
Mir hat das sehr gut gefallen! Ich habe noch Eileens Geheimnis ... das ich kennenlernen möchte.

Zitat
Das stimmt. Ich denke, daraus könnte man einen neuen Roman machen - über die Jahrhunderte hinweg den Weg der Kette schildern. Nella und Safet hätten es unmöglich herausfinden können.
Jaa!!! Fände ich auch spannend zu erfahren!



Danke, Corinna!  :flirt:

Lesen ist nicht nur ein Hobby, es ist eine Lebenseinstellung.
Du misst das Jahr nicht in Wochen und Monaten, sondern in Büchern.

Offline Corinna Kastner

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #10 am: 18. Juli 2018, 17:12:41 »
Zitat
Ich habe mich ja zum Ende hin wieder mit Safet ausgesöhnt auch wenn ich finde dass er einfach mit Nella hätte reden sollen. Diese Heimlichtuerei hat Beiden nicht gut getan.
Ich auch. Und klar, hätte den beien das gut getan, mal was mehr miteinander zu reden, aber wie hätte Corinna denn die ganze Geschichte darum spinnen sollen? :nixweiss1:
Manchmal nervt mich so eine HÜ und HOTT Geschichte auch, da ist dieser "ich könnte die sowas von schütteln du Idiot(in)"-Moment.. Andersrum mag ich den auch, wenn diese Momente nicht überhand nehmen und ich finde, Corinna, das hast du hier echt toll gelöst!
Da waren für mich einfach immer Dinge in Safets Vegangenheit, und auch in Nellas, wodurch die Beiden das Reden verlernt haben. Ich fand dieses Hin und Her immer nachvollziehbar.

Danke schön! Es ist natürlich immer eine Gratwanderung, wie viel man da machen kann - und es wird auch sicher von jedem ein bisschen anders wahrgenommen. Was einem zu viel ist, ist dem anderen zu wenig. Letztlich kann man nur so "machen", wie man selbst es als richtig empfindet.

Zitat
Ich fürchte, im Exposé stand noch, dass niemand Mirjana rettet. Sie wäre gestorben,
:kopfkratz: Hätte mir auch "gefallen". Ich bin nicht unbedingt der "und sie lebten froh ..."-Typ. Für mich muss dieses gute Ende passen und nicht an den Haaren herbeigezogen sein. Das fand ich hier durch Vecellios (massives) Einmischen bei Corinna echt gut gelöst. Wie gesagt, China passte für mich und denke beider Leben gerne weiter, ohne dass es kitschig rüber kam. Vielleicht auch, weil wir die Wahrheit nicht erfahren, sondern nur Spekulationen gehört haben. Das macht es für mich stimmig.

Auch solche Dinge können eine Gratwanderung sein. Ich bin ein grundsätzlicher Freund von Happy-Ends - aber es muss trotzdem nicht zwingend eins geben, wenn ich "fremdlese". Will sagen: Für meine eigenen Personen hätte ich gerne eins und ermögliche es entsprechend. Ich habe aber auch mal ein Buch gelesen, in dem der Ich-Erzähler am Ende erschossen wird. Das ist ja nun sehr weit von einem Happy End entfernt - aber ich fand diesen Schock bzw. den Aha-Effekt einfach nur grandios.

Zitat
Ich mag einfach diese Mischung mit diesen mysterischen Elementen, das ist toll. Und ich würde mir wirklich mehr davon wünschen Corinna
Mir hat das sehr gut gefallen! Ich habe noch Eileens Geheimnis ... das ich kennenlernen möchte.

Dann hoffe ich, dass Dir die Reise nach Guernsey auch gefällt.  :flirt:

Danke, Corinna!  :flirt:

Sehr gerne!  :kuss2:

Offline nala11

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #11 am: 18. Juli 2018, 21:20:21 »
Zitat
. . Letztlich kann man nur so "machen", wie man selbst es als richtig empfindet.
 
Ich denke, auch nur so kann man richtig dahinter stehen. Und das finde ich sehr wichtig, weil es dann für mich authentisch ist.

Zitat
Ich habe aber auch mal ein Buch gelesen, in dem der Ich-Erzähler am Ende erschossen wird. Das ist ja nun sehr weit von einem Happy End entfernt - aber ich fand diesen Schock bzw. den Aha-Effekt einfach nur grandios.
 
Genau diese Aha-Effekte meine ich, wenn es bei einem Happy Ende einen Aha-Effekt gibt, ist das für mich genauso richtig.
Und das war es für mich mit der "China-Spekulation".
Es gab nicht unbedingt ein " und sie lebten glücklich bis an ihr Ende" ...


Zitat
Dann hoffe ich, dass Dir die Reise nach Guernsey auch gefällt
Danke!
Ich Reise erst mal mit Charlie Lyne nach Sopot und dann ...
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Du misst das Jahr nicht in Wochen und Monaten, sondern in Büchern.

Offline Corinna Kastner

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #12 am: 19. Juli 2018, 16:58:01 »
Zitat
. . Letztlich kann man nur so "machen", wie man selbst es als richtig empfindet.
 
Ich denke, auch nur so kann man richtig dahinter stehen. Und das finde ich sehr wichtig, weil es dann für mich authentisch ist.

Sehe ich auch so. Man kann es - leider - nicht allen LeserInnen recht machen. Für mich muss es aber vom Herzen her stimmen. Das kostet auch manchmal schlaflose Nächte und sogar auch mal Alpträumen. Sicheres Zeichen dafür, dass etwas nicht richtig ist und man auf die Figuren hören sollte.

Zitat
Dann hoffe ich, dass Dir die Reise nach Guernsey auch gefällt
Danke!
Ich Reise erst mal mit Charlie Lyne nach Sopot und dann ...

Da ist es bestimmt auch sehr spannend! Grüße an Charly.

Offline nala11

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #13 am: 19. Juli 2018, 19:55:01 »
Oh .. Albträume sind aber schon böse ...

Und es ist, wie mir allem anderen: nan kann es nicht jedem recht machen...

Das Bauchgefühl ist meist das Richtige.
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Offline Annette B.

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Re: 8: Kapitel 10 (Seite 456) - Ende
« Antwort #14 am: 19. Juli 2018, 23:32:57 »
Ich bin dann auch durch  :heul: und muss sagen, dass Ende war schon sehr spannend.

Einige Punkte sind mir so "leise lächelnd" erst jetzt am Ende bewusst aufgefallen.  :-)

Da ist nun diese Flucht mit dem Buch UND der geheimen Rezeptur aus der Franziskaner Apotheke.
In diesem kleinen Hotel vertraut Safet Nella nicht und umgekehrt scheint es genauso zu sein. Trotzdem sind beide erschöpft und schlafen ein.
Safets Albtraum ist wirklich heftig und Nella macht sich auch ehrlich Sorgen.
Genauso ist es auch mit Safet, der sich ebenfalls um Nella sorgt. Er bemüht sich fürs Essen zu sorgen und auch für neue Kleidung.
Merkt ihr was???

Nella und Safet haben immer wieder in diesem Buch so "Aussetzer und Distanzen" in ihrer Beziehung gehabt, aber sie haben sich auch immer umeinander gesorgt. Das war nicht einfach "Abhauen" als Safet nach Dubrovnik geflogen ist. Ich denke, er war mit dieser Beziehung erst einmal überfordert, weil er irgendetwas für Nella empfunden hat, was er gar nicht richtig zuordnen konnte.
Genauso erging es Nella auch. Sie hatte nicht damit gerechnet das ihr Leben aus den Fugen gerät (die Arbeitslosigkeit) und dann auch noch eine völlig unerwartete Liebe ihren Weg kreuzt.
Sie war genauso überfordert in dieser Situation, wie Safet. Und darum haben beide die Distanz gesucht und dabei gar nicht bemerkt, wie sehr sie die Nähe des anderen brauchten.
Hinzu kam dann aber noch das Rätsel um die Kette und Mirjana, von den Schwierigkeiten beim Suchen nach dem Buch mal ganz zu schweigen.

Irgendwie finde ich es auch passend, dass weder Nella, noch Safet dem anderen gleich seine ganze Lebensgeschichte und intimsten Probleme erzählen wollte. Das wäre dann Stillos gewesen und kommt bestenfalls in billigen Heftromanen so vor.

Während der Flucht versuchen sie nicht nur das Buch zu schützen, sondern denken auch immer wieder an die Sicherheit des Partners. Sie kennen sich noch nicht lange und müssen erst noch das Vertrauen zueinander finden.

Das wir nicht mehr erfahren, was aus Ivan geworden ist und ob der Fluch gewirkt hat, na ja - nicht schlimm.  :egal1:
Ich bin mir sicher, der Fluch hat gewirkt und Ivan wird einen erbärmlichen Lebensabend gehabt haben. Diese Vorstellung brauche ich für mein Seelenheil  :-> und Corinna hat ja deutlich gemacht, dass Mirjanas Wille (oder Fluch wer dran glauben mag) auch nach mehreren Jahrhunderten noch wirkt.

Die Szene, als Nellas Vater das Buch anfasst und an sich nehmen will, war Beweis genug. Er hat sich in seiner Gier tatsächlich ordentlich die Finger verbrannt. 
Geschieht ihm recht!  :teufel:

Das Dusko  persönlich Nellas Sachen nach Hannover bringt, fand ich auch wieder eine tolle Überraschung. Obendrein erfährt nun Nella, was es mit Safets Albträumen auf sich hat.
Der Krieg hat ihm einige liebe Menschen genommen und er war so furchtbar hilflos. Konnte nix gegen dieses sinnlose töten tun.
So etwas brennt sich in die Seele ein, da wird ihm auch bestimmt keine Therapie helfen können.

Nachdem Safet und Nella bei dem Vater waren, hat Safet wohl auch eingesehen, dass dieses Buch nicht verkauft werden kann, weil es nach Ragusa /Dubrovnik gehört.
Das war Mirjanas Vermächtnis. 

Das dann am Ende auch noch so ganz zufällig, dieses Buch gefunden wird...  :-)
Ja, da musste ich ein wenig schmunzeln, aber andersherum ist Mirjanas Wunsch nun wirklich in Erfüllung gegangen.
Wenigstens dies hat sie erreichen können.

Das sie wusste, dass ihr Kind, welches sie mit Ivan zusammen hatte, auch Nachkommen haben würde, war für mich dagegen dann wieder ein neues Rätsel.  :kopfkratz:
Sie wusste ihr Kind lebt, warum hat sie Ivan nicht gefragt, wo das Kind ist und ob sie es besuchen könnte? Sie hätte ihm doch sagen können, dass sie das als Mutter spürt und deshalb noch längst keine Hexe ist. Das ist reine Mutterliebe.
OK, diese wissenschaftliche Erklärung der Synapse zwischen Mutter und Kind kannte man damals noch nicht, aber jeder wusste das es gab. Sie wurde auch von früheren Generationen gespürt.

Alles in Allem ist dieser Roman wieder wunderbar rund abgeschlossen worden. Die losen Enden wurden verknüpft und ich als Leserin konnte zwischenzeitlich auch mal meiner eigenen Fantasie  freien lauf lassen.

Liebe Corinna, es war ein wunderschönes und spannendes Buch. Ich finde es sehr schade, dass du diesen mystischen Geschichten keine Chance mehr geben willst, durch deine Tastatur zu sausen.
Du hast hier eine außergewöhnliche Handlung, mit vielen unerwarteten Wendungen geschrieben. Obendrein hast du auch eine andere Art der Zeitreise "erfunden" - die nicht so "Abgekupfert" ist, wie die von Diana Gabaldon zum Beispiel. 
DAS ist für mich das Besondere an deinen mystischen Büchern, in dem Buch "Die verborgene Kammer" gehst du auch einen sehr eigenwilligen Weg, um deine Hauptdarstellerin in die Vergangenheit schauen zu lassen.
Schade das das Buch zu Ende ist, ich hätte Nella und Safet gerne noch länger begleitet und wer weiß, wo Nella Mirjana vielleicht noch einmal getroffen hätte.  :-) :zwinker:
Liebe Grüße Annette