Franziska Wulf - Die Steine der Fatima

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Offline Schnecke

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Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« am: 21. Juni 2007, 16:22:01 »
So dann versuch ich mich mal an meiner ersten Rezi:  :rotwerd:

Franziska Wulf - Die Steine der Fatima

398 Seiten Taschenbuch
( leider kein ISBN möglich da Weltbild Ausgabe)

KB: Beatrice Helmer arbeitet als Chirurgin in Hamburg.Nach der Operation an einer alten Dame gelangt ein seltsamer Stein in ihren Besitz.Als Beatrice das geheimnisvolle Objekt inspiziert, verliert sie das Bewusstsein und erwacht in einer fremden Welt. Fassungslos stellt sie fest, dass sie offentsichtlich in einem mittelalterlichen Harem gelandet ist: Das größte Abenteuer ihres Lebens kann beginnen...

Eine moderne Frau von heute landet im Orient von 978 n.Chr.Sie findet sich in einem Harem wieder und weis nichts von Ihrer Zeitreise. Dadurch entstehen einige nette Situationen die mich schon zum Schmunzel brachten.  :-)

Nachdem Sie sich Ihrer Lage bewusst ist, versucht Sie das beste daraus zu machen. Sie schließt Freundschaft mit der Lieblingsfrau des Emirs und lernt mit Ihr die fremde Sprache, Sitten und Gebräuche des Landes kennen.
Obwohl Frauen eigentlich nichts zu sagen haben , wird Sie ,nach einem" medizinischen Notfall", unter den Frauen als Ärztin akzeptiert. Allerdings ist es eine Gratwanderung,da alles vor den Männern verheimlicht werden muß.

Bea muß aber auch feststellen, das die beste Freundin auch die schlimmste Feindin werden kann.
Nachdem sie dem Leibarzt des Emirs geschenkt wurde lernt sie ein anderes Leben kennen.
Durch eine Entführung  lernt sie einen Mann kennen, dem Sie sofort verfallen ist.
Doch die Liebe kann nicht von Dauer sein. Zurück bei dem Arzt Ali führt Sie ein schönes, angenehmes Leben.
Aber gerade als Sie sich an dieses Leben gewöhnt hat, muß sie diese Zeit verlassen.

Zurück in der Gegenwart ist Bea sich nicht sicher, ob Sie nur geträumt hat oder ob alles real war.
Doch Sie findet einige Beweise dafür das alles Real war.

Meine Meinung:

Die Situation im Harem und im Palast wird sehr bunt erzählt und man kann sich in diese Zeit rein versetzen.
Die Intriegen und Eifersüchtelein der Frauen sind gut erzählt und brachten  mich dazu, zeitweilig Partei zu ergreifen.
Auch eine gewisse Situationkomik war vorhanden, besonders wenn Bea mit dem Arzt Ali aneinander gerät.

Die Personen sind gut beschrieben.Ich konnte mir die zwiespältigen Gefühle von Ali gut vorstellen und nachvollziehen.
Auf der einen Seite die damalige Vorstellung, das Frauen nicht lesen und schreiben brauchen und somit auch keine Ärzte werden können und auf der anderen Seite diese "Barbarin" die Kenntnisse der Anatomie hat, die weit über seine hinaus gehen.
Selbst Personen die nur am Rande auftreten, wurden nicht nur oberflächlich erwähnt sonder so beschrieben das ich auch diese sympatisch oder unsympatisch fand, d.h. sie lebten.

Das Ende fand ich zwar etwas kurz, aber da ich weis das es eine Fortsetzung gibt ist es OK.   :funkey:
Ich werde mir auf jeden Fall auch den 2. Band holen.




Ok also wenn Ihr irgendwelche Anregungen habt wie ich meine Rezi verbessern kann wäre ich euch sehr dankbar, denn ohne üben wirds nicht besser  :zwinker:  :rotwerd:

LG Schnecke
« Letzte Änderung: 21. Juni 2007, 17:13:18 von Schnecke »

Offline Annette B.

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #1 am: 21. Juni 2007, 22:59:16 »
Hallo Schnecke,

warum willst du Tipp`s um deine Rezi zu verbessern???? :kopfkratz:
Das verstehe ich nicht !?!

Die Rezi ist doch so, wie du sie geschrieben hast, sehr gut und auch Aussagekräftig.
Wer das Buch nicht kennt wird neugierig gemacht und bekommt auch schon einen Eindruck davon was ihn erwartet beim Lesen.

Wir machen ja hier keine Doktorarbeit oder Abi in Literatur.!!! :zwinker:

Mach weiter so Schnecke. :schmusen:
Liebe Grüße
Annette
Liebe Grüße Annette

Offline Kathrin

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #2 am: 22. Juni 2007, 07:50:08 »
Danke für die Rezi, Schnecke, mir hat sie auch sehr gefallen. Mach nur weiter so!
Das heißt für mich und das Buch, dass ich es wohl nochmal mit der guten Franziska Wulf versuchen werde, zumal ich das Buch ja schon hab.

lg
kathrin
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Offline Schnecke

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #3 am: 22. Juni 2007, 21:28:08 »

@Kathrin + AnnetteB. :

Vielen Dank an euch .  anbet:
Somit freue ich mich schon auf meine nächste Rezi.  :bang:

Zitat
Die Rezi ist doch so, wie du sie geschrieben hast, sehr gut und auch Aussagekräftig.
Wer das Buch nicht kennt wird neugierig gemacht und bekommt auch schon einen Eindruck davon was ihn erwartet beim Lesen.
 

Was meinst du wie oft ich die Entf - Taste benutzt habe .  :zwinker:

Zitat
Danke für die Rezi, Schnecke, mir hat sie auch sehr gefallen. Mach nur weiter so!
Das heißt für mich und das Buch, dass ich es wohl nochmal mit der guten Franziska Wulf versuchen werde, zumal ich das Buch ja schon hab.

Endlich kann ich zurück schießen.
Ich weis garnicht woher die vielen Bücher in meinem Regal so plötzlich kommen. " grins "  :-)

LG Schnecke

Offline Kathrin

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #4 am: 06. Juli 2008, 12:15:44 »
Meine Meinung:
Thank God! Es ist vollbracht, ich habe mich tatsächlich bis zum Schluss durch dieses Buch gequält, es soll mich bitte nur jetzt keiner mehr drauf ansprechen. Ich könnte ziemlich motzig werden, vor allem auf mich selbst, weil ich mich so lange mit diesem Buch gequält habe…freiwillig gequält habe. Ich hoffe, ich lerne es irgendwann noch mal und gebe schlechte Bücher früher auf und zwinge mich nicht zum fertiglesen! Gut möglich, dass ich schon mit einer falschen Grundeinstellung an das Buch herangetreten bin und sich meine Neugierde von Anfang an eher in Grenzen gehalten hat. Ich habe das Buch irgendwann einmal für 2,50 Euro als Mängelexemplar erworben, hätte aber vermutlich die Hände davon gelassen, wenn ich damals schon das andere Buch der Autorin gelesen hätte, dass sich damals in meinem RUB befunden hatte. VERSCHWÖRUNG IN FLORENZ war kein schlechtes Buch,  vor allem wesentlich besser als dieses hier, aber es hatte mich leider trotzdem nicht sooooo sehr vom Hocker gehauen, weshalb ich diese Reihe dann auch nicht weitergelesen habe.

Vielleicht hat meine eher negative Grundeinstellung zu dem Buch auch was mit dem Genre „Zeitreise“ zu tun. Ich habe das Gefühl, dass es zu viele Zeitreise-Romane auf dem Buchmarkt gibt und das ist mir einfach zu überflutet. Es gibt mit Sicherheit auch richtig gute Zeitreise-Romane, die auch irgendwie herausstechen (DER FUNKE DES CHRONOS von Thomas Finn beispielsweise), aber bei vielen Büchern habe ich halt einfach das Gefühl, dass die Autoren auf der Welle mitschwimmen wollen. Insofern mach ich um das Genre meist einen großen Bogen, weil mich das Thema inzwischen einfach nur nervt. Wenn schon Zeitreise, dann sollte die Zeitreise logisch aufgebaut sein und sich nicht willkürlich vollziehen, was der Autorin hier meines Erachtens nicht gelungen ist. Nichtsdestotrotz finde ich die Grundidee hinter der Zeitreise-Theorie recht interessant, sie hätte nur besser durchdacht und ausgestaltet sein sollen

Auch wenn meine Erwartungen an DIE STEINE DER FATIMA nicht die allergrößten waren, muss ich schon sagen, dass ich sehr schnell im Geschehen des Buches drinnen war. Man wurde regelrecht
hineingeschleudert in die Handlung, es wird sich nicht sehr lange mit der Gegenwart im Krankenhaus aufgehalten, sondern schnell landet der Leser mit Beatrice in der Vergangenheit. Wie schon in VERSCHWÖRUNG IN FLORENZ lässt sich das Buch durch den unkomplizierten Schreib- und Erzählstil der Autorin sehr flüssig und schnell lesen, aber das ist halt nicht alles. Die Story sollte mich schon auch überzeugen und das tut sie leider überhaupt nicht. Es sind so viele Kleinigkeiten und auch wichtige Details, die in meinen Augen total lieblos und undurchdacht in den Raum gestellt werden, dass mir echt am laufenden Band die Haare zu Berge standen. Das fängt damit an, dass Beatrice sich als erfolgreiche Ärztin problemlos mit den Persiern auf lateinisch unterhalten kann, für mich eine tote Sprache, die man auch mit vielen Jahren Latein in der Schule nicht für alltägliche Plaudereien nutzen kann, zumindest nicht in meinen Augen. Auch dass Beatrice in zwei Monaten arabisch lernt und problemlos sprechen kann finde ich unglaubwürdig. Wenn es eine Sprache wäre, die dem deutschen etwas verwandter wäre, okay, so wie man auch Italienisch oder Spanisch vermutlich relativ schnell lernen kann, wenn man Französisch kann, aber arabisch und deutsch, das sind mir dann doch zwei zu unterschiedliche Paar Schuhe. Auch werden viele Dinge in Bezug auf die Romanfiguren einfach so in den Raum geschleudert, ohne dass man das als Leser in der Tiefe mitbekommen hätte, z.B. dass die Frauen des Harems jetzt auf einmal aufmüpfig sein sollen finde ich total unglaubwürdig. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die von heute auf morgen von Duckmäusern zu wilden Weibern werden, die sich gegen die Männerwelt auflehnen, zumal wir als Leser von Beatrice’s Sufragetten-,  Emanzipations- und Die-Zukunft-ist-so-toll-Reden gar nichts mitbekommen haben. Oft werden auch Andeutungen gemacht, die nicht weiter ausgeführt werden, z.B. dass der Emir seinem Leibarzt eine Frau ausgespannt haben soll. Himmel, dann soll die Autorin solche Sachen lieber erst gar nicht ansprechen/ anreißen, denn diese Aussage bringt mir gar nix und hatte für die weitere Handlung auch keine Bedeutung. Ich finde so etwas einfach nur lieblos ausgearbeitet und absolut unrund! Irgendwie fehlen mir da einige Seiten und dachte schon, dass diese, für mich fehlenden Seiten, der Mangel an meinem Mängelexemplar sind, letztlich aber ist der Mangel an diesem Mängelexemplar die Handlung und die Figuren an sich.

Tja, die Figuren, das ist auch so ein Thema. Grundsätzlich sind sie mir alle viel zu schwarz-weiß-gemalt. Die ein oder andere Nebenfigur wird absolut stiefmütterlich behandelt, obwohl sie tragende Szenen spielen durften, aber das war es dann auch schon für sie. Als mitfühlender Mensch, möchte ich nicht einfach in zwei Sätzen vorgeknallt bekommen, dass alle die Figuren, die ich mochte oder interessant fand, tot sind. Lediglich Sekireh, die Mutter des Emirs, war gut geschildert und kam mir auch näher als alle anderen. Aber grundsätzlich sind die Bösen durchweg böse und die Guten sind durchweg gut, da ist es schon so weit, dass ich mich über jede Szene mit den „Bösen“ freue, weil sie wenigstens lebendig wirken. Herausstechen aus diesem Gut-ist-gut und Böse-ist-böse-Schema tut eigentlich nur Beatrice, die Hauptfigur. Sie sollte mir als Hauptfigur doch eigentlich sympathisch sein und auch zu den Guten gehören, wahrscheinlich tut sie das auch, zu den Guten zu gehören, aber Beatrice ist einfach nur blöd und ein dumme Kuh! Ich glaub, das ist mit die schlimmste Hauptfigur eines Romans, von der ich je gelesen hab. Das toppt noch so einiges, wovon ich dachte, das wäre nicht mehr zu toppen. Beatrice ist einfach nur zu toll und es ist mir so egal, was mit ihr passiert. Sie ist einfach total undurchdacht als Person finde ich, gut vielleicht bin ich verwöhnt, aber für mich sind die Charaktere in Büchern einfach wichtig, ich will keine platten Figuren, die mir unsympathisch sind. Ich meine, es muss ja nicht immer die Hauptperson sein, die ich mag, auch wenn es von Vorteil ist. Oft sind es die Nebenfiguren, die ich einfach nur genial finde, aber hier, Beatrice, nein, das geht echt gar nicht. Außerdem gehen mir ihre  Launen total gegen den Strich. Wie schon vorher erwähnt, werden auch in Bezug auf Beatrice einige Sachen lieblos mit einem Satz in den Raum geworfen, die der Leser nicht mitbekommen durfte, z.B. diese tiefsinnigen Gespräche oder schweigenden Momente im Garten mit Sekireh, die werden uns von der Autorin platt vor unsere Füße geworfen und ich glaub ihr das sogar, aber ich hätte diese Gespräche halt gerne miterlebt und will das nicht einfach so in einem Satz vorgeworfen bekommen. Das hätte sie echt ausführlicher gestalten können, vielleicht wäre mir dann Beatrice in solchen Momenten auch sympathischer rübergekommen.

Alles in allem muss ich leider sagen, dass dies eines der schlechtesten Bücher ist, die ich bislang gelesen habe. Grundsätzlich zeigt die Autorin gute Ansätze und Ideen, nur leider sind sie nicht gut ausgeführt. Ich finde das Buch, die Handlung und die Figuren einfach nur lieblos und platt geschildert.
Ich meine grundsätzlich kann die Autorin doch schreiben, ihr Stil ist doch wirklich gut zu lesen, warum nimmt sie sich nicht einfach 200 Seiten mehr und geht mehr in die Tiefe? Fragt sich nur wer sich freiwillig durch ein 600-Seiten dickes schlechtes Buch durchquält. Vielleicht sollte ich abschließend noch mal erwähnen, dass es sich hier um meine ganz persönliche Meinung handelt. Wenn die Autorin eine begeisterte Leserschaft hat, dann sei ihr das von Herzen gegönnt. Ich weiß für mich, dass ich nach einem mittelmäßigen VERSCHWÖRUNG IN FLORENZ  und einem schlechten DIE STEINE DER FATIMA die Finger von Franziska Wulf lasse.

Bewertung:


Lg
Kathrin
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Offline Annette B.

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #5 am: 06. Juli 2008, 21:22:06 »
Hallo Kathrin,

ich habe gerade ein glückliches WE mit Almuth und Pater Ivo (Andrea Schacht Buch) hinter mir und lese hier deine Rezi mit staunen!
Zitat von: Kathrin
Ich finde so etwas einfach nur lieblos ausgearbeitet und absolut unrund! Irgendwie fehlen mir da einige Seiten und dachte schon, dass diese, für mich fehlenden Seiten, der Mangel an meinem Mängelexemplar sind, letztlich aber ist der Mangel an diesem Mängelexemplar die Handlung und die Figuren an sich.
Sooo hart gehst du aber wirklich selten mit einem Buch ins Gericht!

Almuth würde sagen:

"Eiwei, da hat dich aber jemand bitter enttäuscht!" :schmusen:

Ich finde es bewundernswert das du trotz aller kritikpunkte bis zum bitteren Ende durchgehalten hast. *Hut ab*
Danke für deine ausführliche Rezi Kathrin! :knuddel:

Liebe Grüße
Annette *die jetzt etwas kritischer mit all` diesen "Zeitreiseromanen" umgehen wird in den Buchgeschäften*

Liebe Grüße Annette

Offline Kathrin

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #6 am: 07. Juli 2008, 08:06:24 »
Du Annette, Lannie hat glaub ich aufgegeben, Tintagel auch, Susanne fand's auch sch..., Carola auch...guck mal in unsere Leserunde, da wimmelt es von schlechten Kritiken über das ganze Buch verstreut.

lg
kathrin
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Offline Annette B.

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #7 am: 07. Juli 2008, 10:34:53 »
Hallo Kathrin,

du, ich habe schon in eure LR geschaut, als wir noch die Braut zusammen gelesen haben, da hatten Susanne und du schon so Andeutungen gemacht zu einem Buch mit "nervigen" Prothas, welches ihr lest.  :zwinker:
Ich glaube, dieses Buch "Die Steine der Fatima" muss noch schlimmer gewesen sein, als die Rose von England und der verkalkte Mönch! :wah: 
Das Lannie,Tintagel u.s.w. das Buch nach einer Weile in die Ecke gepfeffert haben, kann ich auch verstehen. So ein Buch kann einem den ganzen Spaß am lesen verderben.Darum bewundere ich ja auch dein Durchhaltevermögen, dass du es noch bis zur bitteren Neige gelesen hast!
Ich hoffe du findest jetzt schnell ein besseres Buch und wenn alle Stricke reissen, hast du ja genauso wie ich, immer einen guten Gable`im Regal. :festknuddel:

Liebe Grüße
Annette
Liebe Grüße Annette

Offline Susanne

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #8 am: 07. Juli 2008, 16:53:24 »
Hallo Annette,

Das Buch ist wirklich ziemlich grauselig. Vor allem finde ich es schade, denn die Autorin könnte vielleicht sogar einen Schreibstil haben, der einen fesselt. Aber dann macht sie ihn mit so einer schrecklichen Schreibe und einer noch schrecklicheren Hauptperson kaputt.
Ob das Buch schlimmer als die Rose war  :kopfkratz:. Ich glaube fast schon  :->.

Liebe  Grüße
Susanne

Offline Schnecke

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #9 am: 09. Juli 2008, 22:34:30 »
*guckt verschämt um die Ecke*

Oh jeh, wenn ich eure Rezis so lese,bekomme ich fast ein schlechtes Gewissen. :rotwerd:

Ich muss sagen, als ich es das erste Mal gelesen habe, gefiel es mir gut, ob es mir immer noch gefällt, wenn ich es ein zweites Mal lese ? :gr:
Das werde ich wohl müssen, ( zweites Mal lesen) denn ich hab ja noch die Fortsetzung auf meinem SUB.

Ob das wohl etwas über meine "verfeinerten" Leseansprüche aussagt, das Band 2 immer noch Subbt?  :kopfkratz:

Zum Glück gibt es ja viiiiele schöne Bücher, mit denen man sich trösten kann.

Liebe, mitfühlende Grüße
Schnecke

Offline Kathrin

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #10 am: 10. Juli 2008, 07:55:55 »
Ach Quatsch, Schnecke! Ist doch voll okay, wenn Dir das Buch gefallen hat. Bei mir ist es halt leider manchmal so, dass ein Buch trotz vereinbarter LR so gar nicht in meine Leselaune passt. Auch glaube ich, dass ich das Buch, wenn es mein erster Zeitreiseroman gewesen wäre und ich vielleicht auch noch nicht so viele historische Romane lesen hätte, besser gefunden hätte. Aber ich bin einfach was Zeitreiseromane, eine relativ logische und gut durchdachte Zeitreisetheorie sowie hist. Romane angeht verwöhnt. Und hier fand ich dann auch noch die Hauptfigur einfach nur schlimm, da kam für mich einfach viel zusammen und hat mir echt den Spaß am Lesen kurzfristig geraubt.

Lass Dich nicht entmutigen und berichte doch bitte, wie Du die Fortsetzungen fandest...wenn Du sie denn noch liest.

lg
kathrin
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Offline Susanne

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #11 am: 10. Juli 2008, 11:12:15 »
Hallo Schnecke,

Zum Glück gefallen nicht allen Menschen immer die gleichen Bücher. Hauptsache Du hattest Spaß beim Lesen.

Liebe Grüße
Susanne

Offline DG7NCA

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #12 am: 10. Juli 2008, 11:15:24 »
Hallo,

da schließ ich mich an. Meiner Tante gefielen die sogar sehr gut, und deshalb bekam sie sie auch von mir.
Und ich bleib dabei zum Glück sind die Lese-Geschmäker verschieden, sonst könnten wir uns ja nicht gegenseitig Neuigkeiten erzählen  :->

Grüße Carola
Liebe Grüße    
DG7NCA/Carola


Jedes neue Buch
ist wie eine Reise
in ein neues Land!

Offline ClaudiC

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #13 am: 10. Juli 2008, 13:11:55 »
Ich glaube auch durch die gemeinsame Leserunde haben wir uns gegenseitig hochgeschaukelt mit unserer Motzerei. Ich würde mir da keine Gedanken machen, Schnecke.

Vor kurzem haben wir hier "Das letzte Königreich" von Cromwell gelesen, was die meisten auch mies fanden. Mir hat es eigentlich ganz gut gefallen. Da fragt man sich schon, ob man  :doof: ist. Aber wie schon gesagt: Geschmäcker sind zum Glück verschieden.

Mich würde auch interessieren, wie dir der zweite Teil gefällt (und auch was da passiert, denn lesen will ich ihn selbst nicht).

LG
ClaudiC

Offline Schnecke

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Re: Franziska Wulf - Die Steine der Fatima
« Antwort #14 am: 12. Juli 2008, 18:51:59 »


Mich würde auch interessieren, wie dir der zweite Teil gefällt (und auch was da passiert, denn lesen will ich ihn selbst nicht).

LG
ClaudiC

Oje, da bin ich ja hin und her gerissen. Ich hab mich zwar noch nicht entschieden, aber dein Wunsch und der von Kathrin sind  ein bisschen Ansporn, es doch zu lesen  :->