Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

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Offline ClaudiC

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Wer hat keine unaufgeräumten Schubkästen, Regale oder ganze Schränke voll Kram zu Hause? Wie wir uns mit Feng Shui von unnötigem Ballast befreien und endlich wieder Ordnung und mehr Energie in unser Leben bringen, zeigt die weltbekannte Feng Shui-Expertin.

Wie hier schon mehrfach geschrieben, habe ich seit der Lektüre richtig Lust, alles auszumisten und Platz zu schaffen. So auch in meinem Bücherregal und daher biete ich euch diesen "Ratgeber" an. Die Letzte darf das Buch dann behalten. Ich fände es auch schön, nach dem Lesen ein wenig darüber zu diskuttieren, da ich manche Tipps doch fragwürdig fand, andere hingegen befolge ich streng.  :->

LG
ClaudiC

Offline Annette B.

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #1 am: 03. März 2008, 21:17:09 »
Hallo Claudi,

Feng Shui war mal so vor ca. 8-10 Jahren ein Thema für mich, als wir hier in diese Wohnung eingezogen sind, habe ich auf dem elend langen Korridor, an einer Wand Elefanten mit Rüsselspitze nach oben gemalt und beim Aufhängen der Gardrobe natürlich darauf geachtet, dass der Spiegel NICHT gegenüber der Eingangstür hängt, damit das Glück nicht das Haus verlässt! :zwinker:
Diese und viele andere Feng Shui Tip`s, hatte ich damals in der Zeitung "schöner wohnen" gelesen.
Die Tip`s zum Entrümpeln könnte ich jetzt gut gebrauchen (da wir von einer großen Wohnung in eine kleine ziehen), aber leider fehlt mir im Moment total die Muße zum lesen. :heul:
Ich denke, dass man diese Feng Shui Tip`s nicht unterschätzen sollte, so manche Anregung führt wirklich zu einem entspannteren und angenehmeren Leben.
Auch wenn mein Mann in der neuen Wohnung keinen Elefanten mehr im Korridor an der Wand haben will, irgendwo in der Wohnung werde ich schon noch einen Elefanten mit Rüsselspitze nach oben unterbringen  :zwinker: und wenn ich ihn mir Stricken muss ! :->
Wer auch immer bei dir dieses Buch anfordert, er macht bestimmt keinen Fehler damit es zu lesen.
Liebe Grüße
Annette
Liebe Grüße Annette

Offline Lotte

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #2 am: 03. April 2008, 11:22:36 »
Hallo Claudi!

Ich bin jetzt richtig neugierig geworden auf dieses Buch. Lese nämlich zur Zeit "Glückskekse" von Anne Hertz und da empfielt die beste Freundin das Feng-Shui-Buch. Interessant fand ich, daß es in der Wohnung eine Beziehungsecke gibt :-) Wenn da Unordnung herrscht, ist das nicht gut für die Liebes-Beziehung... Da bin ich ja mal gespannt! Hab jetzt im Frühling richtig Lust aufzuräumen.

Liebe Grüße, Lotte!

Offline ClaudiC

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #3 am: 06. April 2008, 08:14:06 »
Möchtest du es haben? Dann schick mir doch deine Adresse per PM.

Ich hatte es schon auf den Stapel mit Flohmarkt-Sachen gepackt. Nächste Woche wird hier für den Umzug alles in Kisten verstaut, aber was vorher weg ist, braucht nicht geschleppt zu werden  :flirt:

LG
ClaudiC

Offline Kassandra

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #4 am: 10. April 2008, 17:41:50 »
Hallo Claudi,

ich hätte auch Interesse an diesem Buch und daran, darüber zu diskutieren. Ich hätte mich schon früher gemeldet,
aber ich war in totaler Umzugshektik. So kurzfristig bin ich noch nie umgezogen! Entrümpelt habe ich beim
Einpacken der Kisten und beim Auspacken, so dass ich demnächst mal wieder einen Flohmarktstand machen kann.
(Der Mülleimer hat natürlich auch seinen Anteil bekommen, besonders die Papier-Tonne.)
Aber das Buch ist trotzdem noch interessant, um zu verhindern, dass sich wieder alles mögliche ansammelt.
Zu meinem Pech ist die neue Wohnung nämlich sehr groß. Da könnte man noch ein paar Schränke
aufstellen und wenn man die Schränke erstmal hat, füllen die sich quasi von selbst. Hmpf.

Wenn ich das richtig verstehe, schicke ich meine Postadresse dann an Lotte?

Viele Grüße,
Kassandra



Offline ClaudiC

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #5 am: 11. April 2008, 08:08:23 »

ich hätte auch Interesse an diesem Buch und daran, darüber zu diskutieren.


Ich auch!


Einpacken der Kisten und beim Auspacken, so dass ich demnächst mal wieder einen Flohmarktstand machen kann.
(Der Mülleimer hat natürlich auch seinen Anteil bekommen, besonders die Papier-Tonne.)


Ich auch!  :->


Wenn ich das richtig verstehe, schicke ich meine Postadresse dann an Lotte?


Ja genau.

LG und viel Spaß in der neuen Wohnung. Bei uns ist es morgen endgültig soweit. Umzugshelfer und Möbelwagen sind für 10 Uhr bestellt.

ClaudiC

Offline Kassandra

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #6 am: 11. April 2008, 12:12:12 »
Hallo Claudi,

dann mal viel Spaß morgen! Ich hatte dieses Mal professionelle Umzugshelfer und das war doch viel weniger
stressig als sonst. Ich brauchte nur noch die Zimmer zu putzen, die schon leer waren.

Auf unsere Diskussion freue ich mich schon.

Liebe Grüße,
Kassandra

 


Offline Lotte

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #7 am: 11. April 2008, 18:13:31 »
Hallo ihr zwei!

Das Buch ist heute bei mir eingetroffen *freu*

Ich melde mich dann, wenn ich es an Kassandra weiterschicke.

Dann wünsche ich euch beiden viiiiel Spaß in euren neuen "Behausungen". So eine neue Wohnung ist echt toll. Wir wohnen in unserer jetzt genau ein Jahr :)

Liebe Grüße, Lotte!

Offline Lotte

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #8 am: 30. April 2008, 16:16:55 »
Liebe Kassandra,

ich das Buch heute auf Reisen geschickt. Viel Spaß damit  :-)

Liebe Grüße, Lotte!

Offline Kassandra

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #9 am: 07. Mai 2008, 13:43:30 »
Hi,

das Buch ist gut bei mir angekommen und liegt neben meinem Bett.
Vor lauter Entrümpeln bin ich aber noch nicht zum Lesen gekommen. *gg*
Nee, wirklich. Kartons zu zerlegen und in den Papiersack zu stecken ist z.B.
eine Abend füllende Beschäftigung und auch aussortierte Bücher bei
Ebay einzustellen und so weiter.  Wusstet Ihr, dass man inzwischen bei Ebay Auktionen,
die bei 1 Euro beginnen, kostenlos einstellen kann? Ganz super für Bücher,
bei denen man fürchtet, sie sowieso nicht los zu bekommen.
Hab davon leider so viele. *schnüff*

Ich bin schon sehr gespannt auf das Feng Shui Buch. Ich warte auch erstmal mit
dem weiteren Möbelkaufen, bis ich es gelesen habe. Vielleicht erübrigt
sich die eine oder andere Anschaffung dann. Im Ernst. Jetzt lebe ich seit einem
Monat in der Wohnung und mir fehlt nix. Auch nicht die Inhalte der fünf Kartons
mit Geschirr, die noch unausgepackt im Wohnzimmer stehen.
Vielleicht packe ich sie einfach nach Themen um und beschrifte sie mit
"Party" und "Werkzeug". Und dann schiebe ich sie in die hintere Ecke der Küche,
wo sie erst raus kommen, wenn ich eine Party gebe oder aus irgendeinem Grund
doch einen Fleischwolf, einen Zwiebel- oder Eierschneider brauche.
Nur den Schneebesen und die Teedose vermisse ich noch. Ohne Schneebesen wird
das nix mit dem selbstgemachten Eis. Hurra, die Eiszeit hat wieder begonnen!

Und noch was Letztes, bevor ich mit Lesen beginne: Ich hatte mal eine Zeit, in
der alles, was ich zum Leben und Glücklichsein brauchte, mein Studentenbudenzimmerchen
war und das, was in einen Kofferraum passt. Kleidung, Geschirr, Bücher, nicht mehr.
Das ist jetzt auch der Maßstab, an dem ich messe, was ich zum Leben brauche und was nicht.

Liebe Grüße,

Kassandra

Offline Hans

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #10 am: 07. Mai 2008, 20:14:31 »
Hi,
Und noch was Letztes, bevor ich mit Lesen beginne: Ich hatte mal eine Zeit, in der alles, was ich zum Leben und Glücklichsein brauchte, mein Studentenbudenzimmerchen war und das, was in einen Kofferraum passt. Kleidung, Geschirr, Bücher, nicht mehr.

wie gross war denn das Zimmer? - 16 quadratmeter?  :teufel:

Bei mir waren es 12, aber im letzten viertel meiner Wohnheimzeit hätten es ruhig 20 sein können...  :wah:


:winken:
Hans
Man muß nicht alles wissen, aber man sollte wissen, wo es steht.
Zum Beispiel hier: Infoportal Deutschland & Globalisierung oder Nachdenkseiten

Offline Kassandra

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #11 am: 09. Mai 2008, 08:21:18 »
Hallo miteinander,

es geht schon los... Habe letzte Nacht noch gelesen, was Gerümpel ist und warum es sich ansammelt. Heute Morgen habe ich schon
zwei Dinge auf dem Esstisch liegen sehen, die ich in keinen Schrank mehr einräume. Ich muss sagen, das Buch wirkt schon. *lol*
Vielleicht ist es auch nur das gute Wetter. Wahnsinnig tolles Wetter, hurra! *freu* Habe heute Morgen schon Eis gefrühstückt
und war für meine Verhältnisse sehr früh im Büro.

Übrigens habe ich mich gestern Abend noch mit jemandem über das Buch unterhalten und sie kannte es auch.
Sie wollte auch gleich kommen und mir beim Entrümpeln helfen, aber das will ich auf keinen Fall.
Ich bin allergisch dagegen, wenn mir andere Leute sagen, was ich wegwerfen soll.
Ich brauche niemanden, der mir beim Entscheiden hilft. Und ich brauche Zeit, mich von manchen Dingen
zu verabschieden, die ich lange benutzt habe und die ich liebe.

Hans, das Studizimmerchen hatte 7 qm oder so. Inzwischen habe ich viel mehr. Besucher quängeln immer, ich müsse mir mehr Möbel
kaufen, da sei so viel ungenutzter Platz. Dabei ist der nicht ungenutzt. Dort gehen meine Gedanken spazieren, jawohl.
Außerdem mache ich regelmäßig irgendwelche Sortieraktionen, z.B. wenn ich meine Briefmarken sortiere. Dann brauche ich
viel Platz und kann alles tagelang liegen lassen. Oder ich mache Gymnastik, dabei hole ich weit aus. Oder ich veranstalte mal
wieder eine größere Party. Insbesondere wenn die Leute auf dem Boden übernachten, brauche ich den Platz.

Blöde Frage noch: Sehe ich das richtig, dass bisher noch keine Kandidaten da sind, die das Buch nach mir haben wollen?

Kassandra

Offline Kassandra

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #12 am: 13. Mai 2008, 11:31:24 »
Hallo miteinander,

seid ihr noch da draußen? Ich bin jetzt durch mit dem Buch. Habe schon lange kein Buch mehr derart verschlungen!
Ich habe jetzt gelernt, dass ich einerseits gut bin im Entrümpeln und andererseits auch schlecht.

Gut, weil ich alles, was in dem Buch steht, selbst schon weiß. Dadurch, dass ich alle paar Jahre umziehe und jedes Mal
wieder ausmiste, bin ich auf das meiste schon selbst gekommen. Beispielsweise wie entlastend es ist, Dinge zu
entsorgen, mit denen man negative Erinnerungen verbindet. Das war damals überraschend, wie viel diese
paar Kleinigkeiten ausmachen. Oder dass man nicht sagt "Ich habe gar nichts anzuziehen!", weil man zu
wenig Zeug hat, sondern weil es zu viel ist. Das hab ich alles
schon selbst herausgefunden. Dadurch, dass ich bei jedem Umzug ausmiste, habe ich auch kaum noch Dinge,
die kaputt, unbrauchbar, komplett überflüssig oder mit negativen Erinnerungen behaftet sind.
Daher gab es jetzt nicht sehr viel zu entsorgen. Müll nur eine kleine Tüte, plus einen Rucksack und eine
Kiste voll Flohmarktzeug. Stattdessen habe ich aus dem Buch eher Anregungen gezogen dafür, wie ich
mein Zeug besser unterbringen und sortieren kann. Beispielsweise zusammen zu tun, was zusammen gehört.
Und den Kleiderschrank habe ich auch nochmal ausgeräumt und alles neu sortiert. Nicht nach Farben,
was ich zuerst total putzig fand, mir aber für meinen Kleiderschrank nicht sinnvoll erschien.
Stattdessen habe ich ein Fach für besondere Gelegenheiten (Theaterbesuch, Vorträgehalten und Co),
ein Fach mit Bürokleidung und ein Fach mit Freizeitkleidung. Mal sehen, wie es sich bewährt.
Bisher habe ich den Eindruck, dass ich besser sehe, was ich zusammen anziehen kann. Bisher
musste ich immer zwischen Hosen- und T-Shirt-Fach hin und her springen.

Andererseits bin ich aber auch schlecht im Entrümpeln. Ich habe immer noch einige Dinge doppelt für den Fall,
dass ich sie mal brauchen kann. Damit offenbare ich natürlich meinen Mangel an Vertrauen an das Universum.
Grummel! Ich fand es jetzt aber doch richtig, das Zeug (erstmal) zu behalten. Selbst wenn ich es vielleicht
wirklich nicht brauchen kann. Aber wie gesagt habe ich keine Dinge mehr, die ich leicht hergeben könnte.
Sonst wären sie nämlich schon weg. Ich fand auch Leute, die ihr Zeug ohne mit der Wimper zu zucken einfach
in den Müll werfen können (insbesondere Geschenke von anderen), ziemlich herzlos. Und finde ich immer noch,
obwohl ich das Buch gelesen habe. Ich brauche einfach auch Zeit, um mich von meinen Dingen zu verabschieden,
wenn sie mir ans Herz gewachsen sind. An manchen Dingen hängen ja auch Hoffnungen und Pläne für die
Zukunft, die man vielleicht wirklich nie erfüllt. Aber sie einfach aufzugeben finde ich auch schwierig,
dieser Entschluss muss reifen. Da muss das Universum eben etwas auf mich warten. Einige liebe Dinge habe
ich schon im Auge, von denen ich mich vermutlich noch richtig feierlich verabschieden werde.
Und ich habe auch einen blinden Fleck entdeckt, d.h. Gerümpel, das ich bisher beim Ausmisten immer
ausgespart habe. Einfach nie gesehen. Bin jetzt grimmig entschlossen, dieses Zeug los zu werden.
Allerdings brauche ich eine Weile, bis ich durch den Berg durch bin. *graus*

Im Übrigen: Kurz nach dem Umzug auszumisten fällt mir immer am leichtesten. Man nimmt sowieso alles in die
Hand und überlegt, wo man es hin steckt. Dann kann man auch gleich überlegen, ob die Flohmarktkiste
der richtige Ort dafür ist. Außerdem ist man ohnehin auf Neuanfang eingestimmt.

Richtig klar geworden ist mir aber mal wieder, wie groß der Druck durch andere ist, sich vollzumüllen.
Es gibt ständig Leute, die mir erstens einreden wollen, ich müsse dies oder das wegwerfen
und zweitens ich müsse mir dies oder das kaufen. Nur mal Beispiel Geschirr: Bei mir gibt es nur eine Sorte kleiner
Löffel, während mir Freunde weiß machen wollten, dass man mindestens Kaffee-, Tee- und Eislöffel braucht
(plus Kuchengabeln, was ich auch nicht habe). Die Cappuccino-Löffel haben sie mir großzügigerweise erlassen,
da ich auch keine Cappuccino-Maschine besitze und niemals Cappuccino trinke. Ich hatte aber schon den Eindruck,
dass dieser Mangel ein schlechtes Licht auf meine Gastfreundlichkeit wirft.  :hau:
Außerdem wird regelmäßig gemosert, weil ich nur wenige Sorten Gläser habe. Gäste haben sich schon geweigert,
Rotwein aus Saftgläsern zu trinken und sind dann lieber beim Saft geblieben. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen,
dass ich keine Likörgläser besitze, sondern Likör aus Schnapsgläsern trinke. Und die habe auch nur, weil ich sie
geerbt habe. Likör und Schnaps aus dem Saftglas, das fand ich vorher total kultig. *gg*
Und so weiter und so weiter.
Und ich hege den ganz starken Verdacht, dass diejenigen, die mich sowohl unter Druck setzen, mein bisheriges
Hab und Gut wegzuwerfen, als auch mir Neues nach ihrem Geschmack zu kaufen, damit Macht über mein
Leben erringen wollen. Meine Wohnung soll nach ihrem Geschmack eingerichtet sein, mein eigener -
zugegeben etwas exotischer, spartanischer - soll ausradiert werden. Ich weiß, ich übertreibe etwas, aber die
Tendenz ist wohl diese. Ich habe mir meine gesamte Einrichtung angesehen und beschlossen, dass sie
genau so ist wie sie mir entspricht. Nichts passt zum anderen, lauter Anquitäten wetteifern damit, wer am
ältesten ist. Blau steht neben Orange, Alt neben Neu, Groß neben Klein, holländische Souvernirs neben
thailändischen. Aber das ist schon richtig so. Das bin ICH.

Ihr seht, ich habe viel nachgedacht die letzten Tage. :-) Überrascht hat mich die Sache mit den Baguas.
Davon hatte ich bisher null Ahnung. Trotzdem habe ich meine Wohnung intuitiv exakt richtig eingerichtet:
Kleidung in der Reputation-Ecke, Spiegel und Schmuck in der Reichtumsecke, der Esstisch, an dem ich dauernd
sitze, steht genau in der Mitte, das Bücherregal bei der Weisheit, Fotos in der Freundschaftecke und das Bett in
der Liebesecke. Bin beeindruckt. Ich habe auch meine früheren Wohnungen analysiert und da war
alles verkehrt. Sie waren kleiner, mit vielen Dachschrägen, und da gab es nicht viel Auswahl ans Stellplätzen für
hohe Möbelstücke.
So gesehen kann jetzt alles nur besser werden. Muss mir nur noch ein paar Dinge paarweise kaufen.
Ich war am Samstag auf dem Flohmarkt, aber ich hatte absolut keine Lust, mir sinnlose
Kerzenständer, Vasen oder sonstigen Kitsch zu kaufen, nur weil´s paarweise ist. Darüber denke ich noch nach.
Paarweise Pflanzen wären denkbar. Oder Bilder? Jedenfalls habe ich alle Ohrringe, die einzeln waren,
entsorgt. Die sollten nun wirklich paarweise auftreten.
Wie sind Eure Erfahrungen mit den Baguas?

Suspekt finde ich das Gerede von Energieströmen. Ich denke nicht, dass irgendwelche Energien durch meine
Wohnung strömen. Was dort strömt, das bin ich und ich finde es schon wichtig, selbst gut strömen zu können. :-)
Zu den BHs: Als Physikerin halte ich es für durchaus sinnvoll zu befürchten, dass BH-Schnallen Elektrosmog
verstärken. :-( Ich habe aber eine Lösung dagegen: Es gibt ja auch Bustiers, die sind vollkommen ohne Metall.
Nur frage ich mich jetzt, ob Metallohrringe, Ketten, Armbanduhren und so weiter nicht genau
denselben Effekt haben. Folgerichtigerweise wohl schon. Hilfe!!! Ab sofort nur noch Plastikperlen an Bindfaden.

An der Darmreinigung bin ich übrigens dran. Darmreinigung light allerdings. Ich mache Trennkost nach folgendem
Muster, was ich früher schon gerne gemacht habe, weil ich dabei nicht hungern muss:
Zum Frühstück Tee mit Obst, als zweites Frühstück eventuell ein kleines belegtes Brot.
Mittags vegetarisch, abends Fleisch oder Fisch mit Gemüse.
Mal sehen, was es bringt. Frühjahrsdiät ist nie verkehrt.

Abschließend aber noch ein Punkt, den ich wichtig finde. Feng Shui argumentiert ja so, dass die Loslösung von
irdischen Gütern einem erlaubt, sich mehr den spirituellen Dingen zu widmen. Bescheidenheit ist also Wellness
und Befreiung. Klingt schick und modern. Ist es aber eigentlich nicht. Ich bin über die christliche Schiene zum
Entrümpeln gekommen. In der christlichen Tradition weiß man schon lange, dass es frei macht, wenn man
sich von seinem Reichtum trennt und irdische Güter wenig wichtig nimmt. Siehe Jesus, Benedikt, Bettelorden.
Nur seltsamerweise klingt das alles gar nicht schick und modern und wellness-mäßig. Die christiliche Religion
hat her den Ruf genussfeindlich zu sein. Christliche Bescheidenheit ist Selbstmarterung, Feng Shui Bescheidenheit
ist Wellness? Finde ich so nicht richtig! Ich bleibe jedenfalls beim Christentum und werde sicher nicht
zur Esoterik/ Buddhismus konvertieren.

Und wem darf ich das Buch jetzt schicken? Hans?

Liebe Grüße,
Kassandra















Offline AnjaB

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #13 am: 13. Mai 2008, 18:11:41 »
Hallo Kassandra,
wenn Hans nicht will würde ich mich über das Buch freuen ... Und wenn es nur zum mich ärgern ist *lach*

Einiges was Du schreibst habe ich in dem Buch "nie  wieder Chaos"  auch schon gelesen, oder per e-mail von einer inzwischen nicht mehr existenten Haushaltsseite bekommen.

Bei 4 Personen auf knapp 70 m² muss ich wirklich aufpassen was wir aufheben und was nicht.

Schreib ich Dir meine Adresse jetzt per PM ?

Ich muß mir die "Regeln" doch glatt nochmal  anlesen.
LG
AnjaB

P.S.
mir schmeckt Rotwein auch besser aus "richtigen" (Wein-)Gläsern wie soll ich sagen jedem Tierchen sein Plaisierchen ...Aber ich trinke ihn auch aus Saftgläsern  wenn es sein muss.

Verliebte sehen sich an, Liebende blicken in die gleiche Richtung
Antoine de Saint-Exupéry

Offline Kassandra

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Re: Karen Kingston: Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags
« Antwort #14 am: 13. Mai 2008, 21:03:49 »
Hallo Anja,

ich sag mal: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Ja, schick mir Deine Adresse per PM und
dann geht die Post ab. :-)

Worüber oder über wen würdest Du Dich ärgern? Über die Autorin oder über Dich?
Ich denke, dass man einfach so viel aufheben oder wegwerfen sollte, wie man mag.
Nachdem man sich über die Bedeutung des Gerümpels klar geworden ist.

Liebe Grüße,
Kassandra