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#71
Rezensionen / Nelio Biedermann: Lázár
Letzter Beitrag von Kathrin - 10. Juni 2026, 15:49:33
Inhalt:
Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als ob er dessen Geheimnis ahnte. Mit Lajos' Geburt im Waldschloss bricht auch das 20. Jahrhundert an, das das alte Leben der Barone Lázár im südlichen Ungarn für immer verändern wird. Der Untergang des Habsburgerreichs berührt erst nur ihre Traditionen, aber alle spüren das Beben der Zeit, die schöne Mária ebenso wie der geisterhafte Onkel Imre. Als Lajos in den 20er-Jahren sein Erbe antritt, scheint der alte Glanz noch einmal aufzublühen. Doch die Kinder Eva und Pista – der das Dunkle so liebt – müssen erleben, wie totalitäre Zeiten ihre wuchtigen Schatten werfen – und lernen, gegen sie zu bestehen.

Meine Meinung:
,,Lázár" von Nelia Biedermann – Puh! Was für ein Ritt. Ein Buch mit Stärken und Schwächen, einigen Längen, Szenen, die ich nicht gebraucht hätte und doch ein gutes und vor allem gut erzähltes  Buch, das mich trotzdem ziemlich zerrissen zurücklässt. Dass es das Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen 2025, von Buchhändler*innen und damit Vielleser*innen ist, wundert mich nicht, aber in meinen Augen ist es kein Buch für jedermann. Aber auf der anderen Seite, welches Buch ist das schon.

Was habe ich mit diesem Buch gestruggelt! Dass ich es beendet habe, verdanke ich einer Leserunde auf Booktube, die ich – selbst erst auf Seite 140 angekommen – eigentlich nur, inklusive massiver Spoilergefahr komplett geschaut habe, um zu wissen, was noch passieren wird, was andere über das Buch denken. Gedanklich hatte ich mit dem Buch schon abgeschlossen, wollte es nicht beenden. Ich wollte wissen, ob nur ich das Buch nicht verstehe oder andere genauso große Probleme damit hatten. Aber dank dieser Leserunde habe ich noch einen Zugang zu dem Roman gefunden und es letztendlich doch noch abgeschlossen. Und es hat sich wirklich gelohnt, das Buch zu beenden, zumindest empfinde ich es als bekennende und gnadenlose Buchabbrecherin so.

Nelio Biedermann kann toll schreiben, macht es aber in meinen Augen, vielleicht sogar mit Absicht, aber nicht immer.

Da ist zum einen die erste Buchhälfte, in einer mystischen, märchenhaft anmutenden, leicht schwülstigen Stimmung erzählt, wo man sich fast schon mit wohlfühlen konnte, wären da nicht die unzählbaren auf unterschiedlichste Arten vollzogenen körperlichen Vereinigungen gewesen, denen wir als Leser beiwohnen mussten. Das stört mich ja schon, wenn es in eine Liebesgeschichte überhandnimmt, aber hier hat es nichts zur Geschichte dazu getan und war teilweise einfach nur widerlich. Ich muss den Gedanken von Sandor von Lazar beim Sex mit seiner Geliebten nicht ,,lauschen" und ich muss auch nicht miterleben, wie Pista masturbiert und sich Gedanken um das Aussehen seines Spermas macht. Sorry, gut möglich, dass der Autor damit provozieren wollte, hat er geschafft, ich hätte es nicht gebraucht.

Die zweite Buchhälfte war geschichtlich deutlich interessanter, da haben wir etwas mehr von Ungarns Geschichte während und vor allem auch nach dem Zweiten Weltkrieg erfahren. Das fand ich grundsätzlich spannend, aber da gab es dann erzählerische Längen. Das hätte man faszinierender gestalten können und vielleicht mit einer Zeittafel in einem Anhang abrunden können. Stattdessen musste ich mir immer noch viel zu Ungarns Geschichte und das Leben in Ungarn nebenbei anlesen.

Für mich ist das Buch meilenweit von einem Highlight entfernt, lange Zeit konnte weder die Geschichte noch die Figuren einen Sogwirkung oder Faszination bei mir erzeugen. Aber es ist dennoch ein gutes Buch. Ich sehe die Schreibkunst des Autors und sehe, wie er teilweise mit der Sprache spielt. Aber es ist für mich kein Easy-Read, kein Buch für jedermann. Das ist kein Buch zur reinen Unterhaltung. Das hat sich teilweise nach Arbeit angefühlt, lohnt sich aber trotzdem und ist gut geeignet für eine Leserunde, Buddyread oder einen Buchclub-Besprechung.

Note 2-,  :Box1:  :Box1:  :Box1:  :Box1:  :Box_grau1:
#72
Rezensionen / Abi Maxwell: Der Schatten mein...
Letzter Beitrag von Kathrin - 10. Juni 2026, 15:46:32
Inhalt:
Henrietta ist eine lebenshungrige junge Frau, die auf einer Farm in den Wäldern New Hampshires aufwächst. Elspeth ist 150 Jahre früher, Mitte des 19. Jahrhunderts, aus Schottland an ebendiesen Ort gekommen. Und doch verbindet die beiden mehr als dieser Zufall. Beide geraten in Konflikt mit den Moralvorstellungen ihrer Zeit. Beide verschwinden aus dem Leben ihrer Familie. Und beide hinterlassen eine schmerzliche Lücke im Leben ihrer jüngeren Schwestern. Diese versuchen zu verstehen, was mit ihrem Geschwister geschehen ist. Denn tief in ihrem Inneren wissen sie, dass sie selbst nicht ganz frei von Schuld sind.

Meine Meinung:
Ich weiß nicht wirklich, wie ich auf den Roman ,,Der Schatten meiner Schwester" von Abi Maxwell aufmerksam geworden bin, irgendwann ist es irgendwie auf meine Wunschliste gelandet und wurde mir dann für die 12 Books in 2026 per Zufallsprinzip ausgelost. Und der Text auf dem hinteren Buchcover klingt auch wirklich vielversprechend, aber ich habe weit weniger bekommen, als ich mir erhofft habe. Es ist ein Buch, das man lesen kann, aber nicht gelesen haben ,,muss."

Wobei ich den Einstieg in die Geschichte um Henrietta wirklich gut gemacht und fesselnd fand. Ich habe teilweise gar nicht gemerkt, schnell ich vorangekommen bin, wie viele Seiten ich in relativ kurzer Zeit gelesen habe. Die Autorin weiß, wie man Atmosphäre erzeugt und seine Leserinnen zum weiterlesen  bringt. Dabei sind Henrietta und auch ihre Schwester Jane beide etwas seltsam, ihre Eltern übrigens auch, insofern verwundert es vielleicht auch nicht. Gerade Henrietta ist ein schwieriger Charakter und relativ weit weg von mir in ihrem Alter, sie war mir nicht sympathisch aber über die gesamte Geschichte hinweg gesehen, muss ich ihr schon ganz schön Respekt zollen, wie sie ihr Leben lebt und meistert. Jane hingegen fand ich durchweg nervig.

Was ich überhaupt nicht gebraucht habe, war der Erzählstrang um Elspeth, der 150 Jahre vorher dem Erzählstrang um Henrietta und Jane spielt. Der war in meinen Augen fast schon unnötig, davon weiß ich sogut wie nichts mehr. Das hätte die Autorin auch weglassen und dafür mehr Tiefe in die Geschichte und Figuren von Henrietta und Jane stecken können. Aber das ist meine persönliche Meinung.

Alles in allem ein unterhaltsames und rutschig zu lesendes Buch, aber keines das bei mir bleibt. Vielleicht findet es in einem öffentlichen Bücherschrank eine dankbare Abnehmer*in.

Note 3,  :Box1:  :Box1:  :Box1:  :Box_grau1:  :Box_grau1:
#73
Rezensionen / Natalie Haynes: Stoneblind - D...
Letzter Beitrag von Kathrin - 10. Juni 2026, 15:42:41
Inhalt:
Medusa - Schwester, Opfer, Monster?

Medusa wächst bei ihren Schwestern auf und merkt schnell, dass sie anders ist – eine Sterbliche in einer Familie von Göttern. Von ihrer Schönheit angezogen, bedrängt der Meeresgott Poseidon sie im Tempel der Athene. Die Göttin wähnt ihren Tempel entweiht und lässt ihre Wut an der Unschuldigen aus: Medusa wird in ein Monster mit Schlangenhaaren verwandelt, das kein Lebewesen mehr ansehen kann, ohne es zu Stein erstarren zu lassen. Aus Rücksicht verdammt Medusa sich zu einem Leben in der Einsamkeit. Bis der junge Perseus sich aufmacht, das Haupt eines Ungeheuers zu erlangen...

Meine Meinung:
Ein krasses Gegenteil zu den letzten Romanen die ich gelesen habe und die mich mitunter mit zwispältigen Gefühlen zurückgelassen haben, war mein nächster Ausflug in die griechische Mythologie mit Natalie Haynes Buch ,,Stoneblind – Der Blick der Medusa." Das mag zwar für viele Unterhaltung pur sein, aber ein tiefergehender Blick lohnt sich, denn am Ende ist klar, wer das wahre Monster dieser Geschichte ist.

Wer mich und meinen Lesegeschmack kennt, weiß, dass ich einen Faible für Göttergeschichten und Götter habe, sei es als Nebenfiguren wie in den Büchern von Christoph Marzi oder wie hier in den Nacherzählungen bekannter griechischer Sagen und Legenden. Götter und Göttinnen sind wie sie sind, Götter halt .... und Natalie Haynes schildert sie so, wie ich sie liebe: egoistisch, unsympathisch, fies, gemein, auf den eigenen Vorteil bedacht ...  aber auch sooo lustig. Was habe ich mich über Hera und ihre Wut auf ihren rumhurenden Ehemann amüsiert, über Athene und Hermes, wie sie Perseus piesaken. Großartig!

Aber neben meinen Amusement über die Götter und Göttinnen der griechischen Welt, steckt in dem Buch doch auch deutlich mehr. Es geht um die Selbstbestimmung der Frau und so viel kann ich verraten, Medusa ist nicht das einzige Opfer männlicher Gewalt. Das tritt in verschiedenen Weisen relativ oft auf.

Ich fand den Stil der Autorin richtig toll, und je intensiver ich darüber nachdenke, desto besser wird das Buch für mich. Es gibt unzählige Erzählperspektiven, jede Figur hat ihre eigene Stimme, ihre eigene Geschichte. Manche waren absolut wundervoll, bei anderen bin ich gedanklich etwas weggedriftet. So viele Nebenschauplätze  können auch schon mal verworren wirken und teilweise fragt man sich sogar, warum die Autorin jetzt einen bestimmten Aspekt erzählt. Es scheinen zeitweise zu viele Nebenschauplätze, alles etwas künstlich aufgebläht zu sein, aber alles in allem liebe ich es, wie sie am Ende die verschiedenen Geschichten und Perspektiven miteinander verwebt und zum Schluss alles in sich abgerundet ist.

Dennoch waren wir gefühlt zu wenig bei Medusa. Ich habe sie und ihre Schwestern so geliebt! Dort hätte ich gerne mehr Zeit verbracht. Das war mein Wohlfühlhafen! Auch wenn klar war, dass es so nicht bleiben kann.

Ich habe das Buch nur ungerne beendet. Ich habe mich wohlgefühlt, war traurig, entsetzt, habe aber auch gelacht und langsam aber sicher mutiert es zu meinem Liebling bei den Romanen über Sagen und Legenden der griechischen Mythologie. Das Buch werde ich sicherlich noch einmal lesen, genießen und ich bin gespannt, ob mich andere Bücher der Autorin auch so begeistern werden.

Note 2+  :Box1:  :Box1:  :Box1:  :Box1:  :Box_halbgrau1:
#74
SUB-Wettbewerb / Aw: Bücher-Bingo 2026 ... der ...
Letzter Beitrag von Kathrin - 10. Juni 2026, 15:39:21
Das ist mega, Inge! Toll, toll, toll! Und von mir aus gerne und von Herzen: herzlichen Glückwunsch zum ersten Bingo! :respekt3:

Ich schreibe Dir dann eine Karte. Wird noch ein paar Tage dauern und ich muss auch erstmal Deine neue Adresse suchen, aber ich versuche, Dich nicht allzu lange warten zu lassen.
#75
SUB-Wettbewerb / Aw: Bücher-Bingo 2026 ... der ...
Letzter Beitrag von sisquinanamook - 10. Juni 2026, 15:05:20
Ich hätte das Buch im Kopf für die Kategorie Cover wie gemalt.

Deshalb würde mich sehr interessieren wie Du es fandest.
#76
SUB-Wettbewerb / Aw: Bücher-Bingo 2026 ... der ...
Letzter Beitrag von sisquinanamook - 10. Juni 2026, 15:04:39
Mega gut habt ihr das hinbekommen.  :bang:
#77
SUB-Wettbewerb / Aw: Bücher-Bingo 2026 ... der ...
Letzter Beitrag von Inge78 - 10. Juni 2026, 13:54:54
Zählt das für euch?
Das wäre dann mein 1. Bingo

F5 Ein Buch, dessen Cover man nachstellt oder anderweitig kopiert (malen, basteln, etc.)
Schwiegermutter von Moa Herngren

Eine Meinung zum Buch folgt noch, das Foto habe ich auch schon länger , wir waren bei meiner Tante im Garten und haben getüftelt
Ich musste nur erst das Buch endlich beenden, das zog sich etwas
#78
SUB-Wettbewerb / Aw: Bücher-Bingo 2026 ... der ...
Letzter Beitrag von Kathrin - 10. Juni 2026, 09:53:15
Ich kann übrigens zwei neue Kreuze vermeldet.

E1 Ein Buch, bei dem der Vorname des Protagonisten/ der Protagonistin mit einem "C" beginnt für Die Riesinnen von Hannah Häffner. Eine der drei Riesinnen heißt Cora.

D2 Ein Buch, das außerhalb Deiner "Comfort Zone" ist/ Ein Buch, das jemand anderes auf Deinen Lesestapel gepackt hat und das Du Dir selbst nicht ausgesucht hättest. (Kathrin) für Taras Wanderbuch
Taras Wanderbuch wollte ich eigentlich für die Film-Kategorie verwenden, denn da hätte es auch hingepasst, aber irgendwie hatte ich, seit ich das Buch gelesen habe, keine Lust auf die Verfilmung. Und als ich Silkes Rezi dazu gelesen habe, dachte ich mir, dass D2 auch gut passt, denn ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht von alleine auf das Buch aufmerksam geworden wäre.
#79
Rezensionen / Aw: Nino Haratischwili: Löwenh...
Letzter Beitrag von Inge78 - 10. Juni 2026, 08:03:36
Ach Kathrin, so eine schöne Rezi, ich muss dieses Buch haben
#80
Rezensionen / Charlotte McConaghy: Wo die Wö...
Letzter Beitrag von Kathrin - 09. Juni 2026, 17:27:51
Inhalt:
Inti Flynn kommt nach Schottland, um bei der Wiederansiedlung von Wölfen in den Highlands zu helfen. Als Wissenschaftlerin weiß sie, dass die wilden Tiere die einzige Rettung für die zerstörte Landschaft sind. Als Frau hofft sie auf einen Neuanfang. Sie ist nicht mehr die, die sie einst war, hat sich von den Menschen zurückgezogen. Denn die Wolfsbiologin besitzt die seltene Fähigkeit, Gefühle von anderen Lebewesen körperlich nachzuempfinden. Doch die Gewalt, die Inti aus Alaska vertrieb, holt sie ein. Als ein Farmer tot aufgefunden wird und eine Hetzjagd auf ihre Tiere beginnt, muss sie sich ihren Ängsten stellen: Wird sie je wieder menschliche Nähe zulassen können - oder von der Wildnis verschlungen werden, die sie retten will?

Meine Meinung:
Charlotte McConaghy ist spätestens seit ihrem erfolgreichen literarischen Debutroman ,,Zugvögel" und den vielen begeisterten Stimmen aus meiner Buchbubble bei mir auf der Zu-Beobachtenliste gewesen. Ich habe aber immer ein wenig gezögert, weil es oft auch hieß, dass das Ende etwas übertrieben gut war. Als ich Ende 2024 ihren zweiten Roman ,,Wo die Wölfe sind" in einer Mängelexemplarkiste fand, musste ich aber nicht lange überlegen und habe es mitgenommen, spielt doch diese Geschichte in meinem Sehnsuchtsland Schottland.

Auch wenn es über ein Jahr gedauert hat, bis ich dann schließlich zu dem Buch gegriffen habe, so war ich doch auf Anhieb bei Inti, den Wölfen und in der Geschichte angekommen. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen, ist sehr feinfühlig und eindringlich geschrieben. Die Autorin malt Bilder, erzeugt Spannung, so dass ich mich der Sogwirkung ihres Romans nicht entziehen konnte.

Grundsätzlich gefällt mir die Art und Weise, wie die Autorin ihre Figuren angelegt hat, gut, kraftvoll, charakterstark vielleicht sogar radikal was ihre Haltung angeht, allerdings empfinde ich sie schon als eher eindimensional. Man weiß schnell, woran man an jedem Einzelnen ist. Dies gilt ebenfalls für die Protagonistin Inti, die ich zwar grundsätzlich mag, ihr Verhalten (aus ihrer Sicht) sogar verstehen, aber oft nicht gutheißen kann, weil sie oft über das Ziel hinausschießt und manche Dinge damit eher schlimmer als besser macht.

In der zweiten Hälfte des Romans wurde es mir dann langsam aber sicher zu dramatisch. Da gab es Ereignisse, die ich als übertrieben und unrealistisch angesehen habe. Zudem spricht das Buch fast zu viele Themen an: klar Naturschutz, Klimawandel, Wiederansiedlung der Wölfe in Mittel- bzw. Nord-Europa und das hat mir auch gefallen. Aber es gab halt auch Themen wie Gewalt in der Ehe, die Vergangenheit von Inti und vor allem ihrer Schwester Aggie, ungeklärte Todesfälle. Das macht das Buch zwar sehr dicht, und verstärkt auch die Sogwirkung, weil einfach viel passiert, ist mir persönlich aber zu viel und lenkt zu oft von den Wölfen und dem Natur-/ Klimathema ab. Auch das Ende war mir etwas zu rosa-rot, wenn auch mit grauen Schlieren, weshalb ich gerade nicht weiß, ob ich ,,Zugvögel" zwingend lesen will, da ich gehört habe, dass bei ,,Zugvögel" das Ende mit noch weitaus mehr Zucker überzogen sein soll.

Alles in allem hatte ich mit ,,Wo die Wölfe sind" trotz der kleineren Kritikpunkte überaus spannende Lesestunden und kann das Buch grundsätzlich empfehlen. Das Schottland-Feeling hat man als Leser auf jeden Fall!

Note 1-2  :Box1:  :Box1:  :Box1:  :Box1:  :Box_halbgrau1: