Koch (buch) - Challenge

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Online Inge78

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #135 am: 01. Februar 2017, 16:16:47 »
Dutzend ist hier ziemlich geläufig , also denke ich
Vielleicht sollte ich das mal hinterfragen

"Rohesser" finde ich einen seltsamen Namen für Mettenden


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Offline Christiane

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #136 am: 01. Februar 2017, 16:21:17 »
Als ich hier Mettendchen bestellte bekam ich die lapidare Antwort 'Ente müssen wa erst bestellen'  :wieher:
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
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Offline SilkeS.

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #137 am: 01. Februar 2017, 16:26:29 »
Hallo zusammen!

 
Zitat
Das würde heutzutage keiner mehr seinen Kindern täglich geben!
Wenn Du denkst, dass alle Kinder heute gesünder ernährt werden als wir früher - dann irrst Du glaub ich gewaltig. Es gibt eine Gruppe Menschen, die sich zur Ernährung viel, zum Teil auch schon fast zu viel Gedanken machen. Es gibt nach wie vor die Sorte 'bodenständige, mehr oder weniger gesunde Mischkost' und dann gibt es eine Gruppe Leute, deren Kinder mit so einem Haufen Mist groß werden, dass es einen gruselt. TK-Pizza, TK-Pommes, Discounterbilligfleisch in Mengen, McDoof , Fastfood und co., dazu Energydrinks und diese ganzen bunten, merkwürdigen Getränke, die es heute gibt, ... Diese Kinder wissen kaum noch was man in einer Küche mit Herd oder Backofen soll.
Da bin ich ganz bei Dir. Ich finde das schade, denn gemeinsam Kochen verbindet auch.
ich mochte damals Hauswirtschaft total gerne, vorallem wenn wir gekocht und anschließend zusammen gegessen haben.



Ich weiß nicht, aber so kommt es bei mir an: Früher waren Mütter zu Hause  und haben dann auch gekocht.
Wobei ich im Freundeskreis auch Mütter kenne, die halbtags arbeiten und trotzdem (fast) immer frisch kochen. Hier kann man - wie meist - nicht alle in einen Topf versenken ;-).
Ja das wollte ich damit auch nicht sagen. :angel:


Wenn ich heutzutage morgens zum Bäcker gehe sehe ich jede Menge Schulkinder die sich Brötchen kaufen, und zwar dann süße unbelegte Brötchen oder gar Teilchen
Ja, das erleb ich auch oft, dass die Kinder täglich ihr Pausenfrühstück vom Bäcker holen - und dann bevorzugt was Süßes.  :wah:
Ja und leider hat man später unter dem Spätfolgen bei den ERwachsenen genau unter solchen Essverhalten zu kämpfen.
Mein Mann ist leider einer von ihnen. Gesunde Ernährungsweise in seiner Erziehung war nicht auf dem Schirm, es wurde "amerikanisch" gegessen: viel frittiertes, häufig bei McD, Pizza und Co.
Obst, Salat, Gemüse nur sporadisch.
Er ist stark übergewichtig und ich kämpfe seit ich ihn kenne davon ihn an "Gesundes" essen zu gewöhnen.
Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Morgens Weizentoast (diese Amerikanischen Sandwichscheiben von denen Annette unten schreibt) Oder Cornflakes und Schokomüsli mit Zuckerzusatz

Für die Mittagspause nimmt er sich nichts mit, er holt sich Hähnchen vom Grill, belegtes Brot vom Fischwagen, Döner aus der Hand, bestellt sich Pizza mit Kollegen oder kauft sich Süßkram vom Bäcker gegenüber.
Ich habe ihm auch schon Lunchboxen mitgegegen zur Verlockung gepimpt mit mal einem Müsliriegel oder was anderm gesunden süßen.
Die kamen 1:1 zurück, er wäre nicht dazu gekommen, sie zu essen.
Klar und der Weizentost von morgens 8:00 Uhr hält bis abends 18:00  :gr:

Abends koche ich ja noch, weil ich mir einbilde, dass ich wenigstens hier, ein paar gesunde Sachen, wie Gemüse in ihn reinbekomme.
Aber es ist schwer, denn er ist nur eine kleine Auswahl an Gemüse und die nur auf ganz bestimmte Art zubereitet und bloß nicht anders.. und am Besten ist da noch so ein tütengeschmacksverstärker enthalten, sonst schmeckt es ja nicht  :rollen:
Wenn wir Essen gehen, MUß Salat dabei sein, mache ich zum Essen einen Beilagen Salat: hat er darauf keinen Hunger, isst ihn später und ich finde ihn am nächsten Tag abgedeckt im Kühlschrank - natürlich nicht gegessen.

Bei uns ist immer eine reichhaltig belegte Obstschale präsent im Wohnzimmer. OBst griffbereit zum essen, z.B. beim Fernseher.
Nein, er kauft Schokolade, Chips oder Gummibärchen, die er dann zusammen mit Bier vor dem Fernseher futtert.

 :meckern: :heul: :umfall:
Ich habe echt alles versucht, aber es ist nahezu unmöglich ihn an ausgewogene Mahlzeiten zu bekommen.
Ich bilde mir ein, wenn er mehr Bewußtsein für gesundes Essen, in die Erziehung bekommen hätte, dann wäre das heute für mich echt einfacher!!!




Bei uns gab es damals in der Weiterführenden Schule einen Pausenbäcker, da gab es auch Pizzaschnitten und Süßkram
Das war ein Highlight. Wenn ich aber was davon haben wollte, mußte ich es mir vom TAschengeld kaufen, meine Mutter hat mir dafür kein Geld gegeben, sondern darauf geachtet, dass ich Obst, Joghurt oder Pausenbrot mit zur Schule nahm.
In der Schule meiner Kids gibt es auch eine Cafeteria. Ab und zu holen die beiden sich dort was  - vom Taschengeld  :->. Aber die meisten Sachen dort gefallen den beiden nicht: die Pizza schlecht belegt, Teig schmeckt labberig, der Salat auf dem Sandwich welk,... Dann kommt der Kommentar 'das schmeckt zuhaus besser'.
Und ansonsten gibt es Pausenbrote mit Wurst, Käse, Ernußbutter, Salat,...  und dazu Obst oder Rohkost. Und dazu Schorle oder Wasser.
Ich möchte die Pizza vom Pausenbäcker, der Teig war fluffig und der Belag fettig....  :->
Fett ist ja bekanntlicherweise ein Geschmacksträger   :flirt:



Kämpfe auch mit so manch einem Begriff.
Viertel sagt mir auch nicht unbedingt was, genau wie bei Uhrzeiten
Vierte 10  :kopfkratz: ja und wieviel Uhr ist das jetzt ?  :-)


Gruß Silke
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Offline Firnsarnwen

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #138 am: 01. Februar 2017, 18:06:35 »
Mein Mann ist leider einer von ihnen. Gesunde Ernährungsweise in seiner Erziehung war nicht auf dem Schirm, es wurde "amerikanisch" gegessen: viel frittiertes, häufig bei McD, Pizza und Co.
Obst, Salat, Gemüse nur sporadisch.
Er ist stark übergewichtig und ich kämpfe seit ich ihn kenne davon ihn an "Gesundes" essen zu gewöhnen.
Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
.....

Ohje, das stelle ich mir aber nun wirklich schwierig vor.  :kopfkratz:
Ich musste zum Glück noch nie derart zugerammelte Tore eintreten. Widerstände gab es sicher auch, aber nicht in dem Ausmaß. Ich denke, dass die Ernährung in der Kindheit einen sehr prägt. Deshalb war es mir immer sehr wichtig, dass meine Kinder lernen wie man kocht. Und nebenbei mitbekommen, dass es im Vergleich zu Fertigkrams viel günstiger ist.


 
Ich weiß nicht, aber so kommt es bei mir an: Früher waren Mütter zu Hause  und haben dann auch gekocht.
Wobei ich im Freundeskreis auch Mütter kenne, die halbtags arbeiten und trotzdem (fast) immer frisch kochen. Hier kann man - wie meist - nicht alle in einen Topf versenken ;-).


Meiner persönlichen Erfahrung nach wurde tatsächlich früher mehr gekocht. Heute ist die Zeit ausserhalb von der Arbeit gut gefüllt mit tausend Alltagskleinigkeiten, so dass der Zeitaufwand von zielgerichteten Einkaufen, Kochen, Spülen, Küche wieder aufräumen zu viel Raum einnimmt.  :nixweiss1:
Ich bin etwas erschrocken, wenn ich mitbekomme, dass einfaches Grundwissen fehlt.
Bsp.(selbst so erlebt): 5 Frauen verschiedenen Alters machen zusammen Essen für eine Feier und es herscht Schweigen, als plötzlich der Satz "Mist, Salatfix ist alle. Wer kann ohne eine Salatsoße machen?" fällt.  :umfall:
Ich konnte dann, war aber die Einzige. :zaubern:
Mir fällt dazu noch vieles ein, aber ich muss jetzt kochen.  :-> Es gibt Kartoffel-Möhren-Röstzwiebel-Püree mit gebackenem Fisch.  :kuehlschrank:

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Offline SilkeS.

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #139 am: 02. Februar 2017, 11:58:13 »
Hallo Firnsarnwen!

Mein Mann ist leider einer von ihnen. Gesunde Ernährungsweise in seiner Erziehung war nicht auf dem Schirm, es wurde "amerikanisch" gegessen: viel frittiertes, häufig bei McD, Pizza und Co.
Obst, Salat, Gemüse nur sporadisch.
Er ist stark übergewichtig und ich kämpfe seit ich ihn kenne davon ihn an "Gesundes" essen zu gewöhnen.
Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
.....

Ohje, das stelle ich mir aber nun wirklich schwierig vor.  :kopfkratz:
Ich musste zum Glück noch nie derart zugerammelte Tore eintreten. Widerstände gab es sicher auch, aber nicht in dem Ausmaß. Ich denke, dass die Ernährung in der Kindheit einen sehr prägt. Deshalb war es mir immer sehr wichtig, dass meine Kinder lernen wie man kocht. Und nebenbei mitbekommen, dass es im Vergleich zu Fertigkrams viel günstiger ist.
günstiger???  :kopfkratz:
Nimm mal die Kosten, für die Zubereitung einer FRISCHEN Lasagne und einer fertigen...
Da ist die fertige eindeutiger Gewinner, wenn auch nicht im Geschmack.
Oder frisches Kartoffelpürree: KArtoffeln schälen, kochen und pürrieren, Preislich liegt der Karoffelkauf bestimmt auch höher als von diesem Pulver was man nur noch ins Wasser rührt...

Ich weiß nicht, aber so kommt es bei mir an: Früher waren Mütter zu Hause  und haben dann auch gekocht.
Wobei ich im Freundeskreis auch Mütter kenne, die halbtags arbeiten und trotzdem (fast) immer frisch kochen. Hier kann man - wie meist - nicht alle in einen Topf versenken ;-).


Meiner persönlichen Erfahrung nach wurde tatsächlich früher mehr gekocht. Heute ist die Zeit ausserhalb von der Arbeit gut gefüllt mit tausend Alltagskleinigkeiten, so dass der Zeitaufwand von zielgerichteten Einkaufen, Kochen, Spülen, Küche wieder aufräumen zu viel Raum einnimmt.  :nixweiss1:
Das kochen ist heutzutage nicht mehr aufwendiger als Früher, im Gegenteil es gibt tolle Gerätschaften die einem das Kochen erleichtern, z.B. Thermomix und Co.
Keinkaufen, Spülen, Küche aufräumen ist auch nicht zeitaufwendiger als früher, dass kann ich mir nicht vorstellen.
Ich sehe wirklich den Grund, dass sich heute einfach viele Menschen die Zeit in der Küche nicht mehr nehmen wollen, weil sie einfach lieber am Computer sitzen, am Handy verdoddelt (da geht nämlich viel viel viel zeit drauf) und einfach viel unternehmungslustiger sind, als früher.
Meine Mutter hatte nehme Haushalt, ihrem Job, uns Kindern, Familien-/VErwandtschaftsbesuchen kaum Freizeit.

Ich bin etwas erschrocken, wenn ich mitbekomme, dass einfaches Grundwissen fehlt.
Bsp.(selbst so erlebt): 5 Frauen verschiedenen Alters machen zusammen Essen für eine Feier und es herscht Schweigen, als plötzlich der Satz "Mist, Salatfix ist alle. Wer kann ohne eine Salatsoße machen?" fällt.  :umfall:
Ich konnte dann, war aber die Einzige. :zaubern:
Warum sollte man sowas auch können, wenn man solche Sachen fertig kaufen kann?


Mir fällt dazu noch vieles ein, aber ich muss jetzt kochen.  :-> Es gibt Kartoffel-Möhren-Röstzwiebel-Püree mit gebackenem Fisch.  :kuehlschrank:[/color]

Klingt lecker, bis auf den Fisch   :->


Gruß Silke
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Offline Firnsarnwen

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #140 am: 02. Februar 2017, 22:00:53 »
Ohje, das stelle ich mir aber nun wirklich schwierig vor.  :kopfkratz:
Ich musste zum Glück noch nie derart zugerammelte Tore eintreten. Widerstände gab es sicher auch, aber nicht in dem Ausmaß. Ich denke, dass die Ernährung in der Kindheit einen sehr prägt. Deshalb war es mir immer sehr wichtig, dass meine Kinder lernen wie man kocht. Und nebenbei mitbekommen, dass es im Vergleich zu Fertigkrams viel günstiger ist.
günstiger???  :kopfkratz:
Nimm mal die Kosten, für die Zubereitung einer FRISCHEN Lasagne und einer fertigen...
Da ist die fertige eindeutiger Gewinner, wenn auch nicht im Geschmack.
Oder frisches Kartoffelpürree: KArtoffeln schälen, kochen und pürrieren, Preislich liegt der Karoffelkauf bestimmt auch höher als von diesem Pulver was man nur noch ins Wasser rührt...



Silke, es gab eine Zeit, in der ich sehr auf das Geld schauen musste und ich erinnere mich noch sehr gut, dass es gut möglich war, so zu kochen, dass 1 Portion 1,50 Euro gekostet hat. Da ich noch nie Pulver für Kartoffelbrei gekauft habe, hab ich keine Ahnung, was so etwas kostet. Das Gleiche gilt für Fertig-Lasagne für 4 Personen.  :gruebel:
Im Allgemeinen bezahlt man weniger, wenn man für mehrere Personen mit saisonalen Angeboten kocht.






Meiner persönlichen Erfahrung nach wurde tatsächlich früher mehr gekocht. Heute ist die Zeit ausserhalb von der Arbeit gut gefüllt mit tausend Alltagskleinigkeiten, so dass der Zeitaufwand von zielgerichteten Einkaufen, Kochen, Spülen, Küche wieder aufräumen zu viel Raum einnimmt.  :nixweiss1:
Das kochen ist heutzutage nicht mehr aufwendiger als Früher, im Gegenteil es gibt tolle Gerätschaften die einem das Kochen erleichtern, z.B. Thermomix und Co.
Keinkaufen, Spülen, Küche aufräumen ist auch nicht zeitaufwendiger als früher, dass kann ich mir nicht vorstellen.
Ich sehe wirklich den Grund, dass sich heute einfach viele Menschen die Zeit in der Küche nicht mehr nehmen wollen, weil sie einfach lieber am Computer sitzen, am Handy verdoddelt (da geht nämlich viel viel viel zeit drauf) und einfach viel unternehmungslustiger sind, als früher.
Meine Mutter hatte nehme Haushalt, ihrem Job, uns Kindern, Familien-/VErwandtschaftsbesuchen kaum Freizeit.


Ich habe nicht gemeint, dass es zeitaufwändiger ist, sondern dass sich viele die Zeit dafür nicht mehr nehmen wollen oder können.


Ich bin etwas erschrocken, wenn ich mitbekomme, dass einfaches Grundwissen fehlt.
Bsp.(selbst so erlebt): 5 Frauen verschiedenen Alters machen zusammen Essen für eine Feier und es herscht Schweigen, als plötzlich der Satz "Mist, Salatfix ist alle. Wer kann ohne eine Salatsoße machen?" fällt.  :umfall:
Ich konnte dann, war aber die Einzige. :zaubern:
Warum sollte man sowas auch können, wenn man solche Sachen fertig kaufen kann?



Darauf gibt es eine ganz simple Antwort: weil es vielen Menschen Spaß macht, selber etwas herzustellen.  :angel: Das fängt beim Kochen an und geht dann über Backen von Torten hin zu Herstellung von Gewürzsalzen, Likören, Marmeladen u.s.w.
Ist halt ein kreativer Prozess. 
  :zaubern:
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Offline Hans

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #141 am: 02. Februar 2017, 22:30:01 »
Hallo Ladies,

ich muss ja sagen, diese Diskussion hier hat ja eine interessante Wendung genommen.  :flirt: Deshalb mal kurz ein paar Anmerkungen aus meiner Schulzeit. Da gab es in den Pausen auch immer die Pausenmilch, bzw. den Pausenkakao. Dazu hatten die Schulen (ich war da auf mehreren) auch immer eine Art Pausenkiosk, wo es diverse Milchprodukte einer relativ lokalen Molkerei gab. Die Molkerei existiert allerdings nicht mehr; wurde von einer anderen aufgekauft oder sonstwie dicht gemacht. Dann hatten wir in der Schule auch Kochuntericht. Es gab da 'ne Unterrichtsküche, mit vier Kochzeilen. Da haben wir dann in vier Gruppen jeweils am Herd gestanden oder Obst/Gemüse geschnitten usw. bis ein Menü fertig war, das anschliessend gegessen wurde. Mit Abwaschen und Putzen hat es zwar oft noch bis in die nächste Pause gedauert, aber das waren dennoch Schulstunden, die ich in guter Erinnerung habe. Ein Rezept, das wir dort mal gemacht haben koche ich heute noch von Zeit zu Zeit.

Was das Pfund angeht, so hab ich damit auch so meine Schwierigkeiten, obwohl ich weis, dass es 500 Gramm sind. Das verschwinden des Pfundes führe ich darauf zurück, dass versucht wurde und wird, auch im Alltag immer mehr SI-Einheiten (also international genormte Grössen) zu verwenden oder durchzusetzen. Und danach ist das Pfund eine zum Aussterben verurteilte Einheit, weil es sie im SI-System nicht gibt und man stattdessen Gramm oder Kilo benutzen soll.

Was die "Geschmacksverwirrungen" mancher Menschen angeht, so finde ich den weiter oben verlinkten Artikel einerseits zum  :heul:, andererseits habt Ihr das meisste dazu ja auch schon geschrieben. Ich habe dazu nur noch folgende Story: Da hat man in einer Schule mal ein Experiment (oder 'ne Studie?) durchgeführt, um den Schülern etwas über gesundes, bzw. grundsätzlich erstmal natürliches Essen (also frei von künstlichen Aromastoffen, etc.) beizubringen. Da wurden zwei Gruppen gebildet, die getrennt voneinander gekocht haben. Die einen überwiegend mit Fertigprodukten, die anderen nur Frisch. Dann hat man die Kinder, bzw. waren es auch schon Teenies, beides probieren lassen, und zum schrecken der Köche haben die meissten den Fertigkram bevorzugt, weil sie schon so sehr auf Aromastoffe und/oder Geschmacksverstärker fixiert waren, das sie gar nicht wussten, wie Erbsen oder eine Möhre natürlich schmecken. - Das war 'n Doku, die ich vor längerer Zeit mal im TV gesehen habe.
Naja und zum Essverhalten von Silkes Mann fällt mir nur :ausrast: :umfall: ein und ich wünsch Ihr weiterhin viel Kraft, dass sie daran nicht verzweifelt und Ihr Vorhaben, ihn zu gesünderem Essen zu bewegen, eines Tages doch noch gelingt.  :flirt:

Ansonsten komm ich mir manchmal auch schon wie eine seltene Art vor, wenn ich hier über Koch- und Küchenfragen oder -erlebnisse schreibe, bzw. damit zusammenhängende Details diskutiere. Andererseits hab ich aber in letzter Zeit auch öfter mal Leute getroffen, die noch sehr viel selber machen und von Tütenprodukten wenig bis garnichts halten. So gesehen bin ich dann wohl doch keine soo seltene Art...  :->

:winken:
Hans
Man muß nicht alles wissen, aber man sollte wissen, wo es steht.
Zum Beispiel hier: Infoportal Deutschland & Globalisierung oder Nachdenkseiten

Offline Firnsarnwen

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #142 am: 02. Februar 2017, 22:41:57 »
Ansonsten komm ich mir manchmal auch schon wie eine seltene Art vor, wenn ich hier über Koch- und Küchenfragen oder -erlebnisse schreibe, bzw. damit zusammenhängende Details diskutiere. Andererseits hab ich aber in letzter Zeit auch öfter mal Leute getroffen, die noch sehr viel selber machen und von Tütenprodukten wenig bis garnichts halten. So gesehen bin ich dann wohl doch keine soo seltene Art...  :->

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Hans

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Offline SilkeS.

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #143 am: 03. Februar 2017, 07:57:43 »
Hallo zusammen!

So um mal auf das eigentliche Thema zurückzukommen.
Ich habe gekocht  :-> frisch, ohne Tüten oder Fertigprodukte   :-)




ich mag Rote Beete ja gerne, aber  ich hatte diese mal als reine Suppe im Sommer. Die hat mir nicht geschmeckt.
In diesem Eintopf aber, war es sehr lecker, durch die vielen zusätzlichen Aromen von Paprika, Erbsen, Tomatenmark...  :funkey:
Ich kann Euch das Rezept echt empfehlen.

Ohje, das stelle ich mir aber nun wirklich schwierig vor.  :kopfkratz:
Ich musste zum Glück noch nie derart zugerammelte Tore eintreten. Widerstände gab es sicher auch, aber nicht in dem Ausmaß. Ich denke, dass die Ernährung in der Kindheit einen sehr prägt. Deshalb war es mir immer sehr wichtig, dass meine Kinder lernen wie man kocht. Und nebenbei mitbekommen, dass es im Vergleich zu Fertigkrams viel günstiger ist.
günstiger???  :kopfkratz:
Nimm mal die Kosten, für die Zubereitung einer FRISCHEN Lasagne und einer fertigen...
Da ist die fertige eindeutiger Gewinner, wenn auch nicht im Geschmack.
Oder frisches Kartoffelpürree: KArtoffeln schälen, kochen und pürrieren, Preislich liegt der Karoffelkauf bestimmt auch höher als von diesem Pulver was man nur noch ins Wasser rührt...



Silke, es gab eine Zeit, in der ich sehr auf das Geld schauen musste und ich erinnere mich noch sehr gut, dass es gut möglich war, so zu kochen, dass 1 Portion 1,50 Euro gekostet hat. Da ich noch nie Pulver für Kartoffelbrei gekauft habe, hab ich keine Ahnung, was so etwas kostet. Das Gleiche gilt für Fertig-Lasagne für 4 Personen.  :gruebel:
Im Allgemeinen bezahlt man weniger, wenn man für mehrere Personen mit saisonalen Angeboten kocht.
So genau kenne ich die Preisvergleiche nicht, aber ich erschrecke immer, wenn ich sehe wie billig so Fertigangebote sind.
Da ist es klar, dass z.B. alleinstehende, die vielleicht auch auf's Geld schauen müssen sich sowas kaufen.
Der Aufwand für einen zu kochen rentiert sich ja leider in Augen vieler nicht.



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Das kochen ist heutzutage nicht mehr aufwendiger als Früher, im Gegenteil es gibt tolle Gerätschaften die einem das Kochen erleichtern, z.B. Thermomix und Co.
Keinkaufen, Spülen, Küche aufräumen ist auch nicht zeitaufwendiger als früher, dass kann ich mir nicht vorstellen.
Ich sehe wirklich den Grund, dass sich heute einfach viele Menschen die Zeit in der Küche nicht mehr nehmen wollen, weil sie einfach lieber am Computer sitzen, am Handy verdoddelt (da geht nämlich viel viel viel zeit drauf) und einfach viel unternehmungslustiger sind, als früher.
Meine Mutter hatte nehme Haushalt, ihrem Job, uns Kindern, Familien-/VErwandtschaftsbesuchen kaum Freizeit.


Ich habe nicht gemeint, dass es zeitaufwändiger ist, sondern dass sich viele die Zeit dafür nicht mehr nehmen wollen oder können.
Ja, das wollte ich auch sagen. Da sind wir total einer Meinung



Ich bin etwas erschrocken, wenn ich mitbekomme, dass einfaches Grundwissen fehlt.
Bsp.(selbst so erlebt): 5 Frauen verschiedenen Alters machen zusammen Essen für eine Feier und es herscht Schweigen, als plötzlich der Satz "Mist, Salatfix ist alle. Wer kann ohne eine Salatsoße machen?" fällt.  :umfall:
Ich konnte dann, war aber die Einzige. :zaubern:
Warum sollte man sowas auch können, wenn man solche Sachen fertig kaufen kann?



Darauf gibt es eine ganz simple Antwort: weil es vielen Menschen Spaß macht, selber etwas herzustellen.  :angel: Das fängt beim Kochen an und geht dann über Backen von Torten hin zu Herstellung von Gewürzsalzen, Likören, Marmeladen u.s.w.
Ist halt ein kreativer Prozess. 
  :zaubern:
meine Frage war ironisch gemeint  :-> :->


Gruß Silke
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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #144 am: 03. Februar 2017, 09:20:15 »
Wir hatten gestern Abend das hier

http://www.chefkoch.de/rezepte/873781192717703/Buntes-Linsencurry.html

Nicht vegan, aber vegetarisch und etwas abgewandelt, es gab noch Ingwer und Knoblauch  und statt der frischen Tomate hatte ich noch eine Dose gestückelte Tomaten
Dann schön würzig abgeschmeckt , lecker
Brot dazu, fertig

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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #145 am: 03. Februar 2017, 09:38:34 »
Inge :kopfkratz: warum sollte da nicht vegan sein????
Klingt auch lecker, speichere ich mir mal ab.
Es erinnert mich aber sehr an eins, was ich mal gemacht habe. Finde leider das Rezept nicht. Reiche ich aber bei Interesse bei Zeiten nach.

Gruß Silke



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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #146 am: 03. Februar 2017, 09:41:14 »
Stimmt, das Originalrezept ist vegan  :dong:

Wir hatten noch einen Rest Schmand den wir dran gemacht haben , daher war es für uns nicht vegan



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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #147 am: 10. Februar 2017, 08:39:16 »
Hallo zusammen!

Ich weiß nicht, ob es Euch interessiert, aber ich hatte gestern 1 jähriges vegan-Jubliäum.
Das ist echt irre, dass das schon ein Jahr her ist...  :umfall:

Ich habe gestern "gefeiert" und mal wieder ein Rezept aus dem
[isbn] 9783833840395 [/isbn]
gemacht:
Kräuterpfannkuchen mit Pilzen
Das Rezept steht frei zugänglich im Netz!

Die Zutaten:



Ich fand es war kein Rezept für "Faule", denn man mußte gefühlt "millionen" kleinigkeiten vorbereiten, um dann das doch schnelle Rezept zuzubereiten:
Zutaten für Teig abmessen und zusammenrühren
Pilze schneiden , mehrere Knoblachzehen schälen schneiden, Frühlingszwiebel schneiden, Bindung für die Soße anrührern.....

Da ging das erste Rezept aus dem Buch echt schneller und einfacher...  :wuschig:

Geschmacklich hat es mich nicht überzeugt. In der Pilzsoße war Senf und Balsamico Essig und es war eher säuerlich.
Das ist nicht  so mein Fall.
Wenn ich das Rezept nochmal machen werde, werde ich die Pilzsoße machen wie ich es immer mache: mit etwas Wein ablöschen und evtl Sahne dazu...

Ich hatte mir als Nachtisch, weil es ja was zu Feiern gab, noch den Rest
Mousse au chocolate gegönnt.
DAs Rezept schmeckt gut, aber durch den Avocado-Beigeschmack, schmeckt es eben nicht so pappig süß, wie man denkt.

So, das reicht erstmal wieder an neuen Rezepten

Gruß Silke
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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #148 am: 13. Februar 2017, 08:45:08 »
Glückwunsch Silke  :respekt3:
Du fühlst Dich ja anscheinend pudelwohl mit deiner neuen Lebensweise, das ist schön
Deine Rezepte klingen auch wirklich super interessant ...

Ich hatte letzte Woche eine Bananen Curry Suppe, sehr lecker und recht spicy
Und auch vegetarisch

Dafür hatten wir dann gestern einen Krustenbraten aus dem Dutch Oven ... es musste mal wieder Fleisch her

Kennt ihr einen Dutch Oven?

https://de.wikipedia.org/wiki/Dutch_oven
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Re: Koch (buch) - Challenge
« Antwort #149 am: 13. Februar 2017, 11:40:31 »
Hallo Inge!

Ja wenn man mal den Schalter umgelegt hat, dann kommt man echt gut klar.
Das einzige wo ich noch schwach werde ist KÄSE ...  :heul:

Bananen-Curry Suppe hört sich aber auch sehr exotisch an.
Vorallem bei mir gehören Bananen entweder zum Frühstück oder in den Naschtisch, aber als Suppe  :kopfkratz:

Dutch Oven habe ich noch nicht gehört. Sieht ja sehr altertümlich aus...



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