1. Abschnitt: Teil 1 I - VII

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Offline Inge78

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1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« am: 17. Januar 2019, 07:31:44 »
Bitte hier nur zum o.g. Abschnitt posten
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Offline Inge78

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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #1 am: 19. Januar 2019, 21:17:49 »
Hallo zusammen
Bin noch nicht ganz durch mit dem Abschnitt aber ich muss schon mal Eins loswerden.  Auch im Re Read finde ich Anna extrem passiv und feige.  Ich kann nicht verstehen wie ruhig sie bleibt. Sie nimmt das Allrs so stoisch hin. Hier fehlen mir krassere Emotionen
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Offline Corinna Kastner

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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #2 am: 20. Januar 2019, 08:24:00 »
Huhu Inge,

tut mir leid, dass Anna bei Dir so feige rüberkommt. Für mein Empfinden hat sie einfach Angst - um sich, aber auch um ihre Familie. Ich würde da auch nicht allzu viel aufmucken.
Mit Emotionen ist das so eine Sache. Ich glaub,  das steckt (noch 😎) nicht in ihr. Sie hat in ihrem Leben ja bisher sehr viel einfach so hingenommen. Einen Job, den sie eher langweilig findet, einen Verlobten, den sie offenbar nicht liebt. Gefühle und Leidenschaft muss sie lernen. So zumindest sehr ich ihre Situation und Ihr Innenleben.

Zugegeben ist das beim Lesen sicher nicht so spannend, als wenn sie dem Paten die Pistole klaut und ihm vor die Brust hält. 😁

Offline Inge78

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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #3 am: 20. Januar 2019, 17:14:18 »
Zitat
Zugegeben ist das beim Lesen sicher nicht so spannend, als wenn sie dem Paten die Pistole klaut und ihm vor die Brust hält. 😁

Na das hätte ich dann auch für unrealistisch gehalten

Ich bin jetzt hier auch durch
Trotz aller Kritik an Anna finde ich die Entwicklung der Geschichte spannend

Ich bin da ja immer eher naiv wenn ich mich über Mafia in Deutschland wundere. Ich weiß ja, dass das keine Fiktion ist.
Aber dass Anna wirklich nicht vermisst wird und die Mafia das so regeln kann ist doch eher unrealistisch. Ihre Freunde müssen sie doch vermissen. Und ihre Familie kann sie doch nicht einfach aufgeben.
Und gerade auch fürs heiraten braucht sie doch Papiere.

Die Personen sind alle noch unsympathisch. Aber es sind ja auch die Bösen und auf Annas Seite ist niemand. Paolo traue ich gar nicht.  Lorenzo ist undurchschaubar, Vittorio geht über Leichen, Angelina ist eine verwöhnte Göhreund Marie noch recht blass.


« Letzte Änderung: 20. Januar 2019, 17:42:55 von Inge78 »
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Offline nala11

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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #4 am: 21. Januar 2019, 18:55:06 »
Huhu!
Ich habe gestern den ersten Abschnitt gelesen.
Hach, das liest sich wieder richtig schön fluffig...

Ich hatte nicht mehr auf dem Schirm, wie Anna mit der Entführung umgeht.

Feige würde ich sie nicht nennen. Passiv, ja, da bin ich bei dir, Inge.
Andersrum ... ich habe mich oft gefragt, was ich machen würde...
Ich würde mir bestimmt nicht die Knarre schnappen...
Und ob ich verbal aufmucken würde, schimpfen, meckern .. Ich denke nicht.

Das mit den Papieren hab ich auch gedacht.Ich
Die Szene am Pool fand ich sehr unwirklich... das war mir zu "alltäglich" .

Paolo ... hmm ... der ist nur scheinbar nett. Obwohl er ja auch allen Grund hat, die Sache alles andere als lustig zu finden.
Vittorio  wirkt auf mich gar nicht so mächtig, wie er auf dem ersten Blick erscheint.
Da habe ich mehr "Angst" vor Lorenzo.
Die beiden Damen, Inge, sehe ich ähnlich.

Ich verschwinde wieder ....


Lesen ist nicht nur ein Hobby, es ist eine Lebenseinstellung.
Du misst das Jahr nicht in Wochen und Monaten, sondern in Büchern.

Offline Corinna Kastner

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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #5 am: 21. Januar 2019, 20:01:54 »
Aber dass Anna wirklich nicht vermisst wird und die Mafia das so regeln kann ist doch eher unrealistisch. Ihre Freunde müssen sie doch vermissen. Und ihre Familie kann sie doch nicht einfach aufgeben.
Und gerade auch fürs heiraten braucht sie doch Papiere.

Ich habe zugegebenermaßen nicht umfangreich über die Mafia recherchiert, aber ich denke doch, dass die sehr viel regeln kann. Wäre das nicht so, wäre ihr mit Sicherheit leichter beizukommen. Notwendige Papiere zu besorgen, dürfte eine ihrer leichtesten Übungen sein.
Dass Annas Freunde sie vermissen, glaube ich auch. Was allerdings ihre Familie betrifft - ich denke, dass auch die sehr viel Angst hat und lieber tut, was von ihr verlangt wird, schon allein, um Annas Leben nicht zu gefährden. Von daher kann ich mir vorstellen, dass die in diesem Sinne mit Annas Freunden geredet hat

Um hier noch mal etwas klarzustellen, was auch im Text zum Buch steht (Rückseitentexte gibt's ja bei E-Books nicht  :-> ):
»Allein mit der Mafia« ist ein modernes Märchen um Gut und Böse, um Liebe und Gefahr.
Der Roman erhebt keinerlei Anspruch darauf, die Realität abzubilden. Als ich ihn schrieb, war mir vollkommen klar, WAS ich da schrieb - eben ein Märchen. Natürlich sollte auch in solchen Geschichten alles in sich stimmig sein. Was es für mein Gefühl ist - was aber natürlich Leser anders sehen können, klar.

Die Personen sind alle noch unsympathisch. Aber es sind ja auch die Bösen und auf Annas Seite ist niemand. Paolo traue ich gar nicht.  Lorenzo ist undurchschaubar, Vittorio geht über Leichen, Angelina ist eine verwöhnte Göhreund Marie noch recht blass.

Dem stimme ich vorbehaltlos zu. ;-)

Offline Corinna Kastner

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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #6 am: 21. Januar 2019, 20:08:13 »
Die Szene am Pool fand ich sehr unwirklich... das war mir zu "alltäglich" .

Ich habe die Szene eben noch mal gelesen. Im Vergleich zu allem, was Anna bisher bei den Randonis erlebt hat, ist das tatsächlich ziemlich alltäglich. Allerdings ist das Leben der Randonis (zumindest der weiblichen Familienmitglieder) ja auch - relativ, wenn man den Luxus bedenkt - alltäglich. Für Angelina und Marie ist es nichts Besonderes, ihren Tag am Pool zu verbringen - und Anna kann und will auch nicht die ganze Zeit in ihrem Zimmer hocken. Sie versucht sich also im Alltäglichen, ist sich aber (sagt sie ja auch) der absurden Situtation bewusst.

Vittorio  wirkt auf mich gar nicht so mächtig, wie er auf dem ersten Blick erscheint.

Tja, wer weiß... Vielleicht ist da ja was dran? :->
« Letzte Änderung: 21. Januar 2019, 20:13:07 von Corinna Kastner »

Offline Inge78

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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #7 am: 22. Januar 2019, 07:10:55 »
Zitat
Ich habe die Szene eben noch mal gelesen. Im Vergleich zu allem, was Anna bisher bei den Randonis erlebt hat, ist das tatsächlich ziemlich alltäglich. Allerdings ist das Leben der Randonis (zumindest der weiblichen Familienmitglieder) ja auch - relativ, wenn man den Luxus bedenkt - alltäglich. Für Angelina und Marie ist es nichts Besonderes, ihren Tag am Pool zu verbringen - und Anna kann und will auch nicht die ganze Zeit in ihrem Zimmer hocken. Sie versucht sich also im Alltäglichen, ist sich aber (sagt sie ja auch) der absurden Situtation bewusst.

Dass sie sich am Alltag versucht kann ich sogar verstehen
Aber es ist wirklich total surreal, bestimmt auch für Angelina und Marie  :kopfkratz:
Mich würde mal interessieren inwiefern die Damen des Hauses in die Geschäfte eingeweiht sind

Zitat
Um hier noch mal etwas klarzustellen, was auch im Text zum Buch steht (Rückseitentexte gibt's ja bei E-Books nicht  :-> ):
»Allein mit der Mafia« ist ein modernes Märchen um Gut und Böse, um Liebe und Gefahr.
Der Roman erhebt keinerlei Anspruch darauf, die Realität abzubilden. Als ich ihn schrieb, war mir vollkommen klar, WAS ich da schrieb - eben ein Märchen. Natürlich sollte auch in solchen Geschichten alles in sich stimmig sein. Was es für mein Gefühl ist - was aber natürlich Leser anders sehen können, klar.

Ich versuche es trotzdem mit einer gewissen Portion an Realismus zu sehen auch wenn ich natürlich schon verstehen dass gerade bei einem "Liebeskrimi" über die Mafia einiges an künstlerischer Freiheit im Roman enthalten ist  :->
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Offline Vanessa

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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #8 am: 22. Januar 2019, 15:27:42 »
Hallo zusammen

Ich gebe zu, ich hab noch keinen Satz gelesen (im Buch) - aber ich behaupte von mir, die 5 Mal, die ich es schon gelesen habe, lassen mich mitreden können  :dong:.

Mal ganz oberflächlich gesprochen: Ich finde die Situation (von Anna) total faszinierend. Ich liebe, liebe, liebe es, mich in diese Mafiawelt rein zu denken. Klar, Annas Situation ist ein bißchen... extravagant. DIE würde ich nicht unbedingt haben wollen, jedenfalls nicht in der ersten Hälfte des Buches. Aber so die Mafiaseite... die finde ich schon spannend. Reichlich patriarchalisch, aber faszinierend. Hat man zwar als Frau wenig genug zu sagen - aber das wäre wohl genau mein Dingen, wenn ich nen Kerl wäre  :->

Papiere zu bekommen ist eigentlich grundsätzlich kein ganz so großes Problem - wenn du genug Kleingeld hast um sie zu bezahlen :D. Das ist wohl das Grundproblem bei solchen Unterfangen, aber an Geld mangelt es Mafiafamilien in der Regel ja nicht.

Vor Vittorio hätte ich an Annas Stelle am meisten Angst. Die Leute, die so mächtig sind wie er, haben in der Regel Gegenspieler, die noch mächtiger sind oder zumindest ebenbürtig. Der kann sich keine Schwächen erlauben, auch wenn er das nicht so durchblicken lässt.

Lorenzo war von Anfang an immer meine Lieblingsfigur. Seine Ausstrahlung finde ich anziehend, ja - auch wenn sie im ersten Moment nicht allzu positiv ist.

Aber ich hab es ja grundsätzlich eher nicht mit den "netten". Ich finde eigentlich meine Lieblinge meistens in den Reihen derer, die nicht auf den ersten Blick super nett und freundlich sind. Und ja, ich kann auch gut und gerne mal den Mörder toller finden als den Helden.

Von den "Damen des Hauses" sollte man sich vermutlich schon aus dem Grund nicht zuviel versprechen, weil sie ja auch alle unter der Fuchtel des Oberhauptes stehen. Ich glaube nicht, dass die sich gegen die eigene Familie stellen, jedenfalls nicht offen. Das ist zu gefährlich, und auch wenn die Frauen vorgeben nicht zu wissen, was vor sich geht - ich glaube diese Damen (also weibliche Familienmitglieder generell, nicht zwangsweise Angelina und Marie) sehen mehr als sie sollten. Und ich vermute, sie übersehen auch ganz bewusst Dinge, die sie selbst in Gefahr bringen.
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
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Offline Inge78

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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #9 am: 22. Januar 2019, 15:50:13 »
Zitat
Von den "Damen des Hauses" sollte man sich vermutlich schon aus dem Grund nicht zuviel versprechen, weil sie ja auch alle unter der Fuchtel des Oberhauptes stehen. Ich glaube nicht, dass die sich gegen die eigene Familie stellen, jedenfalls nicht offen. Das ist zu gefährlich, und auch wenn die Frauen vorgeben nicht zu wissen, was vor sich geht - ich glaube diese Damen (also weibliche Familienmitglieder generell, nicht zwangsweise Angelina und Marie) sehen mehr als sie sollten. Und ich vermute, sie übersehen auch ganz bewusst Dinge, die sie selbst in Gefahr bringen.

Wahrscheinlich werden sie auch darauf getrimmt, dass sie gewisse Dinge übersehen müssen

Zitat
Lorenzo war von Anfang an immer meine Lieblingsfigur. Seine Ausstrahlung finde ich anziehend, ja - auch wenn sie im ersten Moment nicht allzu positiv ist.

Also hier in diesem Abschnitt finde ich ihn noch ganz und gar nicht faszinierend


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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #10 am: 22. Januar 2019, 16:03:04 »
Er gehört ja auch mir  :schmacht:. Du darfst gerne jemand anderen faszinierend finden  :elch:
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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #11 am: 22. Januar 2019, 16:21:59 »
Zitat
. Lorenzo war von Anfang an immer meine Lieblingsfigur. Seine Ausstrahlung finde ich anziehend, ja - auch wenn sie im ersten Moment nicht allzu positiv ist.
Du musst den Lorenzo mit mit teilen ...
Ich finde dieses Dunkle an ihm faszinierend ... auch jetzt im Re-Read ... :zwinker:

Zitat
. Wahrscheinlich werden sie auch darauf getrimmt, dass sie gewisse Dinge übersehen müssen
 
Oder merken das ganz von selber ... das glaube ich eher.
Gerade die Generation von Marie.



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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #12 am: 22. Januar 2019, 16:34:10 »
Zitat
. Lorenzo war von Anfang an immer meine Lieblingsfigur. Seine Ausstrahlung finde ich anziehend, ja - auch wenn sie im ersten Moment nicht allzu positiv ist.
Du musst den Lorenzo mit mit teilen ...
Ich finde dieses Dunkle an ihm faszinierend ... auch jetzt im Re-Read ... :zwinker:

Ich weiß wo ich anrufen muss, damit dich Leute mit schicken Smokings in ner tollen Limo abholen und du nie wieder kommst...  :egal1:
Na gut, teile ich mit dir. Ich bin ja ein bisschen zufrieden, dass noch jemand meinen guten Geschmack teilt.

Zitat
. Wahrscheinlich werden sie auch darauf getrimmt, dass sie gewisse Dinge übersehen müssen
 
Oder merken das ganz von selber ... das glaube ich eher.
Gerade die Generation von Marie.

DAS vermute ich auch eher. Also das sie schlau genug sind zu begreifen, dass sie besser hier und da weg sehen.
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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #13 am: 22. Januar 2019, 16:57:02 »
Zitat
Ich weiß wo ich anrufen muss, damit dich Leute mit schicken Smokings in ner tollen Limo abholen und du nie wieder kommst...
:wah:
Ähhhmmm..... ihr lest hier alle mit, oder?

Da sind wir wieder bei dem Thema die Freunde müssen sie doch vermissen und sich Gedanken machen
... hoffe ich.

Zitat
Na gut, teile ich mit dir. Ich bin ja ein bisschen zufrieden, dass noch jemand meinen guten Geschmack teilt.
Danke!! :knuddel:

Zitat
Aber ich hab es ja grundsätzlich eher nicht mit den "netten". Ich finde eigentlich meine Lieblinge meistens in den Reihen derer, die nicht auf den ersten Blick super nett und freundlich sind. Und ja, ich kann auch gut und gerne mal den Mörder toller finden als den Helden
jep ....

Zitat
. Ich liebe, liebe, liebe es, mich in diese Mafiawelt rein zu denken. Klar, Annas Situation ist ein bißchen... extravagant. DIE würde ich nicht unbedingt haben wollen, jedenfalls nicht in der ersten Hälfte des Buches. Aber so die Mafiaseite... die finde ich schon spannend. Reichlich patriarchalisch, aber faszinierend. Hat man zwar als Frau wenig genug zu sagen - aber das wäre wohl genau mein Dingen, wenn ich nen Kerl wäre  :->
Ich glaube, das ist es, warum ich das Buch vor 5 Jahren so inhaliert habe .. und jetzt genau so (ich hatte ja echt ein bisschen Angst, dass sich diese Faszination nicht wieder einstellt, aber die Sorge war echt unbegründet...).
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Offline Vanessa

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Re: 1. Abschnitt: Teil 1 I - VII
« Antwort #14 am: 22. Januar 2019, 17:09:42 »
Zitat
Ich weiß wo ich anrufen muss, damit dich Leute mit schicken Smokings in ner tollen Limo abholen und du nie wieder kommst...
:wah:
Ähhhmmm..... ihr lest hier alle mit, oder?

Die haben mehrere Limos am Start.  Seid alle schlau wie die Mafiafrauen und überseht das geflissentlich  :->

Da sind wir wieder bei dem Thema die Freunde müssen sie doch vermissen und sich Gedanken machen
... hoffe ich.
Also ich habe mir das eigentlich immer so zurecht gesponnen: Es hat ja Gründe, aus denen zb die Familie nicht nach Anna sucht. Entsprechend werden sicherlich auch die Freunde mundtot gemacht, die auffällige Fragen stellen. Oder weil sie die falschen Leute fragen, laufen die Fragen eben ins Leere. Ich denke da an geschmierte Polizisten oder verängstigte Familienmitglieder. Letztere werden sich wohl entsprechende Storys zurecht legen und erstere ... nehmen fein säuberlich die Anfragen auf und heften sie dann in der runden Ablage ab.

Zitat
. Ich liebe, liebe, liebe es, mich in diese Mafiawelt rein zu denken. Klar, Annas Situation ist ein bißchen... extravagant. DIE würde ich nicht unbedingt haben wollen, jedenfalls nicht in der ersten Hälfte des Buches. Aber so die Mafiaseite... die finde ich schon spannend. Reichlich patriarchalisch, aber faszinierend. Hat man zwar als Frau wenig genug zu sagen - aber das wäre wohl genau mein Dingen, wenn ich nen Kerl wäre  :->
Ich glaube, das ist es, warum ich das Buch vor 5 Jahren so inhaliert habe .. und jetzt genau so (ich hatte ja echt ein bisschen Angst, dass sich diese Faszination nicht wieder einstellt, aber die Sorge war echt unbegründet...).

Kann ich verstehen. Viele Bücher haben ja dieses "Uiii - das war toll, willste nochmal! - Was? Wo ist das richtige Buch? Dieses hier ist langweilig."

Aber was dieses rein denken in andere ... ich nenne es jetzt mal Kulturen ... hat, fällt mir immer wieder auf. Und je weiter sie von unserer gesellschaftlichen Norm weg sind, desto spannender finde ich es.

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