12 Books in 12 Months - Laberthread

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Offline Christiane

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #105 am: 04. Januar 2020, 14:55:09 »
Von Anne Rice hab ich mich am 'Interview mit einem Vampir' versucht. Aber das geht so gar nicht an mich - hat mich für alle Zeit von diesen ganzen Vampirbüchern geheilt.
Für Jussi Adler-Olsen schwärmt meine Thriller-affine Verwandtschaft.
'Säulen der Erde' hatte ich vor vielen Jahren gelesen und es damals auch sehr geliebt. Als ich 'Tore der Welt' lesen wollte hab ich die Säulen nochmal gelesen - und war irgendwie enttäuscht  :nixweiss1:. Und die Tore fand ich noch weniger gut. Ich hoffe, Dir geht es da anders.

Die 'Bibel für Ungläubige' klingt ja spannend. Mal sehen ob es das in der Bib gibt...
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
 Ray Bradbury (1920 - 2012)

Offline SaskiaBerwein

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #106 am: 04. Januar 2020, 18:23:07 »
Von Anne Rice hab ich mich am 'Interview mit einem Vampir' versucht. Aber das geht so gar nicht an mich - hat mich für alle Zeit von diesen ganzen Vampirbüchern geheilt.

Ich gebe zu, "Interview mit einem Vampir", ist etwas zäh und schwer zu lesen. Die nächsten Bände werden besser. Dazu muss ich sagen, ich war jung, hatte als erstes den Film gesehen, war einfach Fan und unglaublich verliebt. Aber selbst aus dieser Perspektive habe ich damals "Interview" als Buch schon nicht leicht zu lesen empfunden. Nachdem ich jetzt eine große Pause hatte, bin ich sehr gespannt, wie sich der Prinz - noch dazu auf Englisch - liest. Allerdings ist Lestat selbst nie mein Liebling gewesen ...

Von Vampiren als Thema könnte es mich jedoch niemals heilen, dazu bin ich mit Vampiren zu sehr verflochten. Ausnahme: Twillight. Ich habe alle Bände gelesen, damit keiner jemals sagen konnte, ich wisse ja nicht, wovon ich spreche. Vom Glitzervampir abgesehen und als Jugendbuch fand ich die ersten Bände jetzt nicht so schlecht, auch wenn es nicht meine Vampirwelt wäre ...

"Vampire Diaries" habe ich bspw. die Serie gesehen, da bin ich aber ganz klar Team Damon, es sei denn, er versucht für seine Elena lieb zu sein ...  :->

Hm, und sonst ... Habe ich da auch noch Bücher auf'm Sub, die eine Reihe, die auch verfilmt wurde ...

'Säulen der Erde' hatte ich vor vielen Jahren gelesen und es damals auch sehr geliebt. Als ich 'Tore der Welt' lesen wollte hab ich die Säulen nochmal gelesen - und war irgendwie enttäuscht  :nixweiss1:. Und die Tore fand ich noch weniger gut. Ich hoffe, Dir geht es da anders.

Sag' doch sowas nicht! Ich habe darüber nachgedacht, einen Re-Read bei "Säulen der Erde" zu machen ... Habe mich aber wegen der Dicke entgegen entschieden. Aber macht für mich gerade auch die Frage interessant: Ändern sich die Lesegeschmäcker noch mal mit zunehmendem Alter? Dass das Leben immer mal wieder für flauten in Genres sorgt oder einem plötzlich mal ein lieb gewonnener Autor nicht mehr gefällt - vorübergehend - kenne ich ja. Aber ob man Bücher von früher (meine frühen 20er) so anders bewerten würde heute (Ende 30)?

Die 'Bibel für Ungläubige' klingt ja spannend. Mal sehen ob es das in der Bib gibt...

Ich fand die Gedanken und Überlegungen sehr interessant, auch wenn man natürlich nicht immer zustimmt, ist eben auch Interpretationssache, aber es hat mich für das eigentliche Werk einmal wieder interessiert.

Offline Christiane

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #107 am: 04. Januar 2020, 18:42:24 »
Von Anne Rice hab ich mich am 'Interview mit einem Vampir' versucht. Aber das geht so gar nicht an mich - hat mich für alle Zeit von diesen ganzen Vampirbüchern geheilt.

Ich gebe zu, "Interview mit einem Vampir", ist etwas zäh und schwer zu lesen. Die nächsten Bände werden besser. Dazu muss ich sagen, ich war jung, hatte als erstes den Film gesehen, war einfach Fan und unglaublich verliebt. Aber selbst aus dieser Perspektive habe ich damals "Interview" als Buch schon nicht leicht zu lesen empfunden. Nachdem ich jetzt eine große Pause hatte, bin ich sehr gespannt, wie sich der Prinz - noch dazu auf Englisch - liest. Allerdings ist Lestat selbst nie mein Liebling gewesen ...

Von Vampiren als Thema könnte es mich jedoch niemals heilen, dazu bin ich mit Vampiren zu sehr verflochten. Ausnahme: Twillight. Ich habe alle Bände gelesen, damit keiner jemals sagen konnte, ich wisse ja nicht, wovon ich spreche. Vom Glitzervampir abgesehen und als Jugendbuch fand ich die ersten Bände jetzt nicht so schlecht, auch wenn es nicht meine Vampirwelt wäre ...

"Vampire Diaries" habe ich bspw. die Serie gesehen, da bin ich aber ganz klar Team Damon, es sei denn, er versucht für seine Elena lieb zu sein ...  :->

Hm, und sonst ... Habe ich da auch noch Bücher auf'm Sub, die eine Reihe, die auch verfilmt wurde ...

Die einzigen Filme in diesem Bereich, die mir gefallen haben, sind der uralte 'Nosferatu', dann gab es nochmal einen alten 'Dracula' und genial witzig ist 'Tanz der Vampire'.

Aber diese Vampire in die frau sich verliebt - nee, einfach nicht meins  :nixweiss1:.

'Säulen der Erde' hatte ich vor vielen Jahren gelesen und es damals auch sehr geliebt. Als ich 'Tore der Welt' lesen wollte hab ich die Säulen nochmal gelesen - und war irgendwie enttäuscht  :nixweiss1:. Und die Tore fand ich noch weniger gut. Ich hoffe, Dir geht es da anders.

Sag' doch sowas nicht! Ich habe darüber nachgedacht, einen Re-Read bei "Säulen der Erde" zu machen ... Habe mich aber wegen der Dicke entgegen entschieden. Aber macht für mich gerade auch die Frage interessant: Ändern sich die Lesegeschmäcker noch mal mit zunehmendem Alter? Dass das Leben immer mal wieder für flauten in Genres sorgt oder einem plötzlich mal ein lieb gewonnener Autor nicht mehr gefällt - vorübergehend - kenne ich ja. Aber ob man Bücher von früher (meine frühen 20er) so anders bewerten würde heute (Ende 30)?

Ich glaube, zum Teil liegt es (zumindest bei mir) daran, dass man schon viel mehr gelesen hat und die Ansprüche an Stil und Ideenreichtum, an Außarbeitung von Charakteren,... steigen oder sich ändern.

Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
 Ray Bradbury (1920 - 2012)

Offline SaskiaBerwein

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #108 am: 04. Januar 2020, 21:37:39 »
Die einzigen Filme in diesem Bereich, die mir gefallen haben, sind der uralte 'Nosferatu', dann gab es nochmal einen alten 'Dracula' und genial witzig ist 'Tanz der Vampire'.
Aber diese Vampire in die frau sich verliebt - nee, einfach nicht meins  :nixweiss1:.

Da gibt es schon eine Menge Bandbreite, wenn es auf Geschnulze raus läuft und das auch ohne Vampir-Sein funktioniert hätte, bin ich auch weg ...

Ich glaube, zum Teil liegt es (zumindest bei mir) daran, dass man schon viel mehr gelesen hat und die Ansprüche an Stil und Ideenreichtum, an Außarbeitung von Charakteren,... steigen oder sich ändern.

Ja, wenn man schon vieles gelesen hat, ändern sich natürlich auch die Ansprüche, das stimmt. Ach, ich lasse mich von Follett einfach mal überraschen!

Offline Christiane

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #109 am: 06. Januar 2020, 00:21:39 »
So, ich hab das erste Buch für diese Challange geschafft: Anne Perry - Die roten Stiefeletten.
Es hat mir, wie bisher eigentlich alle Thomas Pitt-Bände, prima gefallen, hat sich lockerflockig weggelesen. Nur was die Übersetzung des Titels angeht bin ich mal wieder sprachlos. Rote Stiefeletten sind mir in dem ganzen Buch nicht begegnet. Kann natürlich sein, dass ich das in einem Halbsatz überlesen hab - aber dann war es definitiv für nix in der Handlung von Belang. Im Original heißt das Buch 'Ressurection Row'  und das macht wesentlich mehr Sinn.
Fürs Bingo passt das Buch wahrscheinlich auch. Da muss ich mir aber noch Gedanken machen in welcher Kategorie es gut aufgehoben ist  :->.
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Offline Inge78

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #110 am: 06. Januar 2020, 06:30:32 »
Die Anne Rice Vampire (und die Mayfair Hexen) habe ich geliebt ... und die Bücher liegen immer noch teilweise im regal und vielleicht, ja, vielleicht, lese ich doch noch mal, irgendwann

Words are, in my not-so-humble opinion, our most inexhaustible source of magic. Capable of both inflicting injury, and remedying it - Albus Dumbledore

Im finst´ren Förenwald, da wohnt ein greiser Meister. Er ficht gar furchtlos kalt sogar noch feiste Geister.

Offline Christiane

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #111 am: 06. Januar 2020, 11:24:30 »
Tja, so sind die Geschmäcker verschieden  :nixweiss1: :meditate1:.
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Offline Christiane

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #112 am: 06. Januar 2020, 16:34:57 »
Hab nachts vorm Einschlafen noch das nächste Buch der Liste angefangen und heute im Lauf des Tages 'geschreddert': Arto Paasilinna - Die Giftköchin

Das ist ein wirklich schräger krimiähnlicher Plot. Man weiß von Anfang an wer wen bedroht und wer wen meuchelt. Aber die Art wie die verschiedenen Toten aus dem Leben scheiden sind so skurril, dass das Lesen Spaß gemacht hat. Stilistisch ist es allerdings ein wenig dröge.
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Offline Annette B.

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #113 am: 06. Januar 2020, 17:24:08 »
Ich habe am Wochenende das erste Buch von meiner Liste Beendet:

Ein Pfau im Park von Tedine Sanss

Das war so ein schöner Landhauskrimi mit wirklich liebenswerten und skurrilen Ermittlern das es sich in null Komma nix weg lesen lies. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen.
Die Dialoge sehr humorvoll, sodass ich quasi mit einem Dauergrinsen im Gesicht gelesen habe. :->
Nun habe ich gestern direkt den zweiten Teil dieser Krimis angefangen und bin auch in diesem Buch schon bis zur Hälfte durch.

Leider ist die Autorin viel zu früh verstorben.  :heul:
Diese Krimiserie hätte eine neue Lieblings-Serie für mich werden können.

Hier mal das Autoren-Porträt:
Zitat von: lt. Amazon
Tedine Sanss ist ein Pseudonym, mit bürgerlichem Namen hieß die Schriftstellerin Susanne Haberland. Sie ist leider am 01. April 2016 im Alter von 48 Jahren verstorben. Den 2. Band der Pfau-Reihe hat sie in den letzten Monaten ihres Lebens größtenteils im Krankenhaus geschrieben, sie war sehr froh, dass sie den »Pfau am Nil« noch beenden konnte. 2013 erreichte sie den 1. Platz des renommierten Marburg-Awards, 2014 war ihre Kurzgeschichte »Agnes« auf der Shortlist des Deutschen Science Fiction Preises. »Ein Pfau im Park« war ihr erster Roman. Susanne Haberland hatte sehr viele Ideen. Sie hat neben den beiden Romanen an insgesamt rund 70 Anthologien mitgewirkt
Liebe Grüße Annette

Offline Christiane

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #114 am: 08. Januar 2020, 18:27:46 »
Gerade hab ich dies ausgelesen: Peter Kersken - Tod an der Ruhr.

Das ist ein historischer Krimi, der im Jahr 1866 in dem heutigen Stadtteil von Oberhausen, Sterkrade spielt. Damals war Sterkrade noch ein eigenständiger Ort und zeigt im Roman exemplarisch die rasante Entwicklung einer landwirtschaftlich geprägten Gegend zum Zechen- und Montanindustriegebiet. Die Krimihandlung ist zwar auch glaubhaft geschrieben, aber das beste und interessanteste an diesem Buch ist tatsächlich der historische Hintergrund. Die damaligen Lebensverhältnisse sind sehr anschaulich beschrieben und das macht die Qualität des Buches aus. Wer sich ein wenig für die Entwicklung des Ruhrgebiets interessiert ist mit diesem Krimi gut bedient. Die Handlung geht allerdings sehr gemächlich und ohne allzu viel Spannung vonstatten. Mir hat es gut gefallen. Ich geb dem Buch .
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Offline sisquinanamook

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #115 am: 08. Januar 2020, 18:33:56 »
Ich hänge grade bei den letzten 200 Seiten von Winter der Welt fest.
Bei mir ist grade auf der Arbeit und privat ziemlich viel los und da ist der Kopf echt total beschäftigt und Winter der Welt ist nicht immer leicht zu lesen.
Zum einen natürlich wegen der Thematik aber auch wegen der Fülle von Infos, die in dem Buch vermittelt werden.
Alles spannend und gut verpackt, keine Frage, aber es ist für mich kein Buch zum "einfach weg lesen".

Ich glaube, ich werde mir da auch mit der Bewertung sehr schwer tun (wenn ich es denn mal schaffe das Teil zu beenden  :umfall:).
Viele Grüße
Daniela

"Das schönste Geheimnis ist: ein Genie zu sein und es als Einziger zu wissen" (Mark Twain)

Offline Esmeralda

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #116 am: 09. Januar 2020, 08:54:50 »
Gerade hab ich dies ausgelesen: Peter Kersken - Tod an der Ruhr.

Das ist ein historischer Krimi, der im Jahr 1866 in dem heutigen Stadtteil von Oberhausen, Sterkrade spielt. Damals war Sterkrade noch ein eigenständiger Ort und zeigt im Roman exemplarisch die rasante Entwicklung einer landwirtschaftlich geprägten Gegend zum Zechen- und Montanindustriegebiet. Die Krimihandlung ist zwar auch glaubhaft geschrieben, aber das beste und interessanteste an diesem Buch ist tatsächlich der historische Hintergrund. Die damaligen Lebensverhältnisse sind sehr anschaulich beschrieben und das macht die Qualität des Buches aus. Wer sich ein wenig für die Entwicklung des Ruhrgebiets interessiert ist mit diesem Krimi gut bedient. Die Handlung geht allerdings sehr gemächlich und ohne allzu viel Spannung vonstatten. Mir hat es gut gefallen. Ich geb dem Buch .

Oh, das klingt ganz prima. Danke für den Tipp.  :schmusen:
Life is too short to read bad books. 

Offline Esmeralda

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #117 am: 09. Januar 2020, 11:03:06 »
Ich lese gerade das erste meiner "12 books in 12 months"-Buch "Wir sehen uns unter den Linden" von Charlotte Roth.

Zitat
Ein aufwühlender Roman über den Mauerbau, das Leben in der jungen DDR und über zerrissene Familien und Freundschaften von der Bestseller-Autorin Charlotte Roth Berlin nach dem 2. Weltkrieg. Von ihrem geliebten Vater Volker, einem Lehrer, hat Susanne gelernt, an den Sozialismus zu glauben. Ohne je das Vertrauen in die Menschheit zu verlieren, hat er gegen das Naziregime gekämpft – und wurde vor den Augen seiner sechzehnjährigen Tochter kurz vor Kriegsende erschossen. Nie hat Susanne dieses Erlebnis vergessen, das sie für ihr Leben geprägt hat.. Um das Vermächtnis des Vaters zu erfüllen, widmet sich Susanne von ganzem Herzen dem Aufbau eines besseren Deutschland. Erst als sie den lebenslustigen Koch Kelmi kennen- und liebenlernt, beginnt sie allmählich zu begreifen, was um sie herum passiert. Zu tief jedoch ist der Glaube an den Sozialismus im Osten Deutschlands in ihr verwurzelt, zu stark das Band, das sie mit dem toten Vater verbindet. Dann kommt der 13. August, und plötzlich verstellt die Mauer Susanne jegliche Möglichkeit einer Alternative …
Ein gelungene Mischung aus geschichtlichem Hintergrund und Familiengeschichte. Sehr berührend und absolut lesenswert.

@Christiane: Wäre auch sicherlich etwas für Dich. Ich meine mich zu erinnern, dass Du die Bücher von Carmen Korn gerne gelesen hast.  :kopfkratz:
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Offline Christiane

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Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #118 am: 09. Januar 2020, 11:21:59 »
Gerade hab ich dies ausgelesen: Peter Kersken - Tod an der Ruhr.

... Ich geb dem Buch .

Oh, das klingt ganz prima. Danke für den Tipp.  :schmusen:
Wenn Du möchtest kann ich es Dir schicken.

Und zu dem Roth: Ein Buch der Autorin hab ich hier noch ungelesen liegen: Bis wieder ein Tag erwacht. Das ist bisher daran gescheitert, dass es vom Klappentext eher deprimierend klingt und ich mich da ein wenig drum gedrückt hab.  :rollen:
'Wir sehen uns unter den Linden' klingt definitiv auch interessant. Aus der Zeit der DDR hab ich kürzlich dies gelesen und fand es auch sehr interessant und spannend: von Matthias Lisse - Die geteilten Jahre. Das könnte Dir dann auch gefallen.
« Letzte Änderung: 09. Januar 2020, 11:28:15 von Christiane »
Staunt euch die Augen aus dem Kopf, lebt, als würdet ihr in zehn Sekunden tot umfallen. Bereist die Welt. Sie ist fantastischer als jeder Traum, der in einer Fabrik hergestellt wird.
 Ray Bradbury (1920 - 2012)

Offline mowala

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  • Lieber barfuß als ohne Buch.(Isländ. Sprichwort)
Re: 12 Books in 12 Months - Laberthread
« Antwort #119 am: 09. Januar 2020, 13:23:10 »
Gerade angefangen, passt auch noch fürs Bingo :rotwerd:

Ravinia Thilo Corzilius
An ihrem sechzehnten Geburtstag erhält Lara einen Schlüssel, der sie in die Victoria Street in Edinburgh führt – egal, durch welche Tür sie tritt. Bald merkt das junge Mädchen, dass der Schlüssel auch das Tor in eine andere Welt öffnet: In der Stadt Ravinia, in der magisch talentierte Wesen ebenso wie Traumtänzer zu Hause sind, entschlüsselt Lara das Geheimnis ihrer Vergangenheit und erfährt dabei von einer mysteriösen Verschwörung. Sie selbst muss über das Schicksal Ravinias entscheiden. Gemeinsam mit dem rätselhaften Schlüsselmachergesellen Tom versucht Lara, Ravinia vor dem Untergang zu bewahren …
« Letzte Änderung: 09. Januar 2020, 13:24:49 von mowala »
Das Leben ist zu kurz für später