Fabre, Caroline: Das Haus Astonbury

Originaltitel: Our Father’s House
Verlag:
Bastei Luebbe
erschienen:
1998
Seiten:
525
Ausgabe:
Taschenbuch
ISBN:
3404127838
Übersetzung:
Eva Bauche-Eppers

auch erschienen unter dem Titel “Glanz und Ruin des Hauses Astonbury”

Klappentext:

Auf Follyfoot Manor, dem prachtvollen Anwesen der angesehenen und millionenschweren Familie Astonbury, ist Sir Edward Astonbury der uneingeschränkte Herrscher. Der überaus erfolgreiche Industrielle verlangt nicht nur von sich selbst äußerste Disziplin, sondern auch von seinen vier Kindern, denen es seit dem frühen Tod ihrer Mutter an Liebe und Zuwendung fehlt. Die dominierende Persönlichkeit des Vaters überschattet die Lebenswege von Richard, William, Elizabeth und Edwin, die ständig hin- und hergerissen sind zwischen Faszination und Bewunderung, Angst und Haß. Als sich dunkle Wolken über dem Hause Astonbury zusammenziehen und Follyfoot unter den Hammer zu geraten droht, scheint zumindest ein der Kinder daran nicht unschuldig sein.

Rezension:

Ein etwas eigenartiger Roman. Die Autorin schreibt ihren Roman in der Ich-Form und lässt die Geschichte von Edwin, einem der Söhne von Sir Astonbury erzählen. Dabei fängt das Buch in der Kindheit Edwins und mit dem Tod seiner Mutter an. Von Anfang an schildert Edwin dies sehr distanziert und an seiner Sprache, merkt man ihm seine gehobene Erziehung und die gefühlskalte Kindheit an. Aber es passt zu dem Roman. Auch das im Buch häufig erzählt wird, welche exquisiten Weine und Gerichte getrunken und gegessen werden, nervt einen komischerweise nicht. Es passt irgendwie zum Ambiente des Romans. Die Geschichte an sich ist über weite Strecken zwar nicht langweilig aber unspektakulär und an vielen Stellen kann ich Edwin auch nicht verstehen, aber zum Ende hin gibt es doch noch einige überraschende Wendungen, wenn ich auch finde, das der Roman keinen richtigen Abschluss findet. Sicherlich ist der Roman nicht jedermanns Geschmack, aber ich fand ihn doch sehr lesenswert und werde sicher weitere Bücher der Autorin lesen.

Note: 2-

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