Casati, Rebecca: Hey Hey Hey

Verlag: Diana
erschienen:
2001
Seiten:
222
Ausgabe:
Hardcover
ISBN:
3828400558

Klappentext:

Die Liebe kann ein mieses Spiel sein, wenn  man sie so betreibt wie der Held in diesem Roman. Wie ein Vampir lockt er die Mädchen an, saugt sie aus und wirft sie weg, um sie danach auf seiner Liste abzuhaken. Bis er schmerzhaft erfahren muss, dass auch im 21. Jahrhundert noch immer die alten Spielregeln der Liebe gelten.

Rezension:

Dieses Buch war seit langem mal wieder ein absoluter Reinfall und mahnt mich, das der Inhalt nicht immer das hält, was der Klappentext verspricht. Tatsächlich fand ich das Thema sehr interessant. Ein Mann, der sich ziemlich gefühllos durch das ABC der Frauennamen schläft und dabei in die älteste Falle der Welt, die Liebe, fällt.

Doch leider ist das Buch dermaßen langweilig, dass es mir sehr schwer fiel, das Buch überhaupt zu Ende zu lesen und das obwohl es wirklich sehr kurz ist. Der Sprachstil der Autorin ist so einfach, dass ich manchmal wirklich überlegt habe, wie alt die Dame wohl sein mag. Auch stilistisch ist es ziemlich arm. Und dann diese ganzen Markennamen… furchtbar. Rebecca Casati kam sich wohl besonders schlau vor, ihren Protagonisten bei amazon.de arbeiten zu lassen, dabei merkt man sehr deutlich, das sie von der ganzen Materie (Internet, etc.) nicht die leiseste Ahnung hat.<br>Noch eine andere Sache fand ich sehr auffallend: der Autorin gelingt es irgendwie nicht männlich zu schreiben. Die Haupftigur ist ein Mann, aber so wie die Figur spricht und denkt, das klingt eher nach Frau.

Ich weiß nicht, ob es beabsichtig war, die Hauptperson und das Geschehen so oberflächlich erscheinen zu lassen. Man hat beim Lesen aber eher das Gefühl, dass es nicht so ist. Mich beschleicht jedenfalls das Gefühl, dass die Autorin bei Blättern wie Gala etc. besser aufgehoben wäre. Klatsch, Tratsch und Oberflächlichkeiten bis zum Abwinken.

Note: 5

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