Erskine, Barbara: Der Fluch von Belheddon Hall

Originaltitel: House of Echoes
Verlag:
Heyne
erschienen:
1997
Seiten:
494
Ausgabe:
Taschenbuch
ISBN:
3453136535
Übersetzung:
Ursula Wulfekamp

Klappentext:

Was bringt eine junge Mutter dazu, ihr eigenes Kind wegzugeben? Diese Frage stellt sich Joss, die als Baby zur Adoption freigegeben worden war, nach der Geburt ihres ersten Kindes. Die Suche nach ihren wahren Eltern führt sie zum Testament ihrer leiblichen Mutter und nach Belheddon Hall, einem imposanten, verwunschenen Herrensitz in Essex, in dessen Gemäuer der Leibhaftige sein Unwesen treiben soll.  Joss nimmt die Erbschaft trotzdem an und zieht mit ihrem Mann Luke und ihrem Sohn Tom ins Haus ihrer Ahnen. Doch kaum hat sich die junge Familie in Belheddon Hall eingerichtet, ereignen sich gespenstische Dinge…

Joss beginnt die Geschichte ihrer Familie zu erforschen, und Stück für Stück wird die schreckliche Wahrheit über Belheddon Hall klar: Weder Väter noch Söhne haben offensichtlich eine Chance, hier zu überleben. Luke und Tom befinden sich in größter Gefahr.

Wird es gelingen, die unerlösten Seelen – denn nicht anderes sind ja die Geister – zu bezwingen, um sowohl ihnen als auch der jungen Familie und dem alten Landsitz endlich die wohlverdiente Ruhe zu geben?

Rezension:

Die Story ist recht abwechslungsreich und realistisch gestaltet. Eine junge Frau die bei Adoptiveltern groß geworden ist. Diese junge Frau ist verheiratet und hat einen kleinen Sohn. In dieser Situation  fragt sie sich warum ihre Mutter sie zur Adoption gegeben hat. Gerade als die junge Familie in große Schwierigkeiten gerät findet die junge Frau heraus wer ihre Eltern waren. Sie sucht nun ihre Wurzeln und findet viele geheimnisvolle Informationen über ihre Eltern und Großeltern. Mit Hilfe eines befreundeten Historikers schafft sie es sogar ihren Stammbaum bis in die Zeit der Rosenkriege zurück zu verfolgen. Und genau das hat mir wirklich gut gefallen, denn viele Begebenheiten die zu diesem Geheimnis von Belheddon Hall geführt haben, hatten zu der Zeit der Rosenkriege ihren Ursprung.

Zugegeben, so richtig warm werden konnte ich nicht mit der Hauptdarstellerin Joss, denn so manches mal konnte ich ihre Handlungsweise nicht nachvollziehen. Auch erschien sie mir etwas naiv in ihrem Verhalten, obwohl doch immer wieder von der Autorin erwähnt wurde wie intelligent und klug Joss ist. Auch habe ich stellenweise die Story als sehr seicht und flach empfunden. Erst im letzten Drittel des Buches stieg die Spannung dann endlich, vorher waren viele Passagen einfach nur langatmig und zäh. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und flüssig, daher kann man locker über die zähen Passagen hinwegsehen und sich an diesem unterhaltsamen Gruselmärchen für Erwachsene erfreuen. Auch die Ideen die Barbara Erskine in diese Story einbringt um ihren Lesern das Gruseln zu lehren,sind wirklich klasse. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen der gerne mal eine nette schaurige Geschichte über Geister lesen möchte.

Note: 2

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