Diverse: P.S. Ich töte dich

13 Zehn-Minuten-Thriller

Verlag:
Droemer
erschienen:
2010
Seiten:
272
Ausgabe:
Hardcover
ISBN:
3426198975

Klappentext:

Ein plötzlicher Schneesturm in den Bergen zwingt den Psychiater Martin Vahl, in einem abgeschiedenen Hotel einzuchecken. Weil Vahl in dem heruntergekommenen Zimmer kein Auge zutun kann, greift er sich die Bibel aus dem Nachttisch und beginnt zu lesen. Kurz bevor ihm die Augen zufallen, löst sich ein kleiner Zettel aus den Seiten: „Nicht einschlafen oder sie bringen Dich um …“

Wollen Sie mehr? Sitzen Sie bequem, haben Sie es warm und hell? Gut so, denn genauso wie Sebastian Fitzek werden Val McDermid, Michael Connelly, Markus Heitz, Steve Mosby und noch einige andere Thrillerautoren der Spitzenklasse dafür sorgen, dass Ihnen das Blut in den Adern gefriert für weitaus länger als die zehn Minuten,die es zum Lesen jeder Story braucht. Denn sie alle lieben es düster, beherrschen die Klaviatur des Grauens perfekt.

Rezension: folgt

Falk, Rita: Winterkartoffelknödel

Franz Eberhofers 1. Fall

Verlag:
dtv
erschienen:
2009
Seiten:
240
Ausgabe:
Klappenbroschur
ISBN:
3423248106

Klappentext:

Der erste Fall für Franz Eberhofer ist ein ganz bizarrer. Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers. Die sterben ja an den komischsten Dingen. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem noch bevorsteht … Normalerweise schiebt Dorfpolizist Franz Eberhofer in Niederkaltenkirchen eine ruhige Kugel. Aber jetzt: Vierfachmord! Stress pur! Zum Glück kocht die Oma den hammermäßigsten Schweinebraten, wo gibt. Und das beste Bier gibt‘s eh beim Wolfi.

Rezension:
folgt bald

Haig, Matt: Die Radleys

Originaltitel: The Radleys
Verlag:
Kiepenheuer & Witsch
erschienen:
2010
Seiten:
424
Ausgabe:
Hardcover
ISBN:
3462042335
Übersetzung:
Friederike Levin

Klappentext:

Auf den ersten Blick wirken sie wie eine ganz normale Familie: Vater Peter ist Arzt, Mutter Helen kümmert sich um die beiden pubertierenden Kinder Clara und Rowan. Doch warum erstickt Peter fast am thailändischen Salat, warum nimmt jedes Tier vor Clara Reißaus und warum kann Rowan nachts nicht schlafen und hat trotz Lichtschutzfaktor 60 Probleme mit der Haut? Das Geheimnis der Radleys ist so unfassbar wie offensichtlich: Sie sind abstinente Vampire!

Vor diesem Augenblick hat sich Helen Radley ein Leben lang gefürchtet: Sie und ihr Mann müssen ihren Kindern endlich sagen, was mit ihnen los ist, nachdem ihre Tochter Clara in Notwehr kräftig zugebissen hat – jetzt gibt es eine Leiche und ein dickes Problem. Ihr Mann Peter ruft gegen ihren Willen seinen Bruder, den charismatischen und ganz und gar nicht abstinenten Will zur Hilfe. Während die Kinder noch zu verstehen versuchen, was diese Enthüllung für ihr weiteres Leben bedeutet, sich Helen um Schadensbegrenzung bemüht und Peter darüber nachdenkt, ob nicht doch ein gelegentlicher Tropfen Blut dem Wohlbefinden förderlich ist, bricht Will in die ländliche Idylle ein und stiftet zusätzlichen Unfrieden. Zwar kann er zunächst die Polizei von der Unschuld Claras überzeugen, doch dann erwachen neue Lüste, die die ganze Familie an den Rand der Katastrophe bringen …

Rezension:
folgt

Bushnell, Candice: The Carrie Diaries

Band 1 Carries Diarries

Originaltitel: The Carrie Diaries
Verlag:
cbt
erschienen:
2010
Seiten:
448
Ausgabe:
Klappenbroschur
ISBN:
3570161048
Übersetzung:
Anja Galic & Katarina Ganslandt

Klappentext:

Luft anhalten, Sex and the City-Fans! Candace Bushnell hat einen Roman über Carrie Bradshaws Teeniezeit geschrieben. Was kam vor ihren drei besten Freundinnen, was vor den langen Shoppingmarathons bei Manolo Blahnik? Und vor allem: Was war noch vor Mister Big? Wie war Carries Leben ohne »Sex and the City«?

Die Erfinderin der Erfolgsserie, Candace Bushnell, kennt die Antwort – und verrät sie uns: In »The Carrie Diaries« dreht sich alles um Carries wilde Teenie-Jahre.

Rezension:

Prequels sind nicht immer die beste Idee, wenn es darum geht, eine beliebte Figur weiterhin „überleben“ zu lassen. Carrie Bradshaw ist seit der erfolgreichen amerikanischen Serie „Sex and the city“ eine Ikone für viele Frauen auf der Welt. Doch die Serie ist beendet und ob es nach dem zweiten, von der Kritik eher wenig begeistert aufgenommenen Spielfilm noch eine Fortsetzung um Carrie, Samantha, Charlotte und Miranda geben wird, steht in den Sternen. Erfinderin und Autorin Candace Bushnell wagt sich nun an die Vorgeschichte von Carrie. Wo kommt sie her? Wie ist sie nach New York gekommen und wie wurde sie zu der Frau, die Millionen von Frauen vergöttern?

Ich habe die Serie, bis auf Szenen, die mich zum Augenrollen gebracht haben, immer gerne gesehen und war besonders vom ersten Kinofilm begeistert und deswegen war ich wohl genau die Zielgruppe für dieses Buch. Trotzdem muss ich gestehen, habe ich nicht viel erwartet. Die Gefahr war groß, dass sich Bushnell dazu verleiten lässt ein kitschiges Jugendbuch zu schreiben. Doch genau dies hat sie nicht getan.

Feinfühlig berichtet sie von Carries Leben in einer Kleinstadt, wo sie mit ihrem Vater und ihren Schwester lebt. Wir erleben ihr letztes Highschooljahr, ihre erste Liebe, erste Gefühle und Leidenschaften. Viel von der Carrie, die wir kennen, steckt schon in dem jungen Mädchen. Schon damals wollte sie Autorin werden und schon damals experimentierte sie mit Mode und fiel deswegen auf. Als Jugendliche ist es schwer, wenn man aus der Masse heraussticht, deswegen erscheint mir Carrie trotz ihrer Verletzlichkeit als starker Charakter. Bushnell findet genau das richtige Maß und zeigt Carrie als eigenständige, aber noch unsichere Persönlichkeit.

Aufgrund von Carries Alter wendet sich das Buch auch an Jugendliche (aber eben nicht nur), deswegen sind einige Dinge (erste Liebe, etc.) altersgemäß aufbereitet. Obwohl Carrie natürlich auch im ersten Band der Carrrie Diaries zeigt, dass sie anders ist, als viele Frauen, darf sie schon ein ganz normales Mädchen sein. Dafür bin ich der Autorin sehr dankbar, denn es macht Carrie doch noch um ein vielfaches menschlicher, realer und sympathischer. Und so wird sicher für das ein oder andere Mädchen auch die junge Carrie zu einer Ikone.

Das Buch endet mit einem richtigen Knalleffekt und lässt auch ein paar Fragen offen. Allerdings ist bereits eine Fortsetzung geplant, die sicherlich die Lücke zur Serie schließen wird.

Note: 2+

Zink, Michelle: Liebe und Verrat

Band 2 „Die Prophezeiung der Schwester“

Originaltitel: The Gate
Verlag:
cbj
erschienen:
2010
Seiten:
414
Ausgabe:
Hardcover
ISBN:
3570137228
Übersetzung:
Alexandra Ernst

Klappentext:

Schlimme Nachrichten ereilen Lia, als sie nach einem Weg sucht, um die unheilvolle Prophezeiung zu beenden: Ihre Schwester und Todfeindin Alice schreckt vor nichts zurück, um das Tor für Samael zu öffnen, und hat sich sogar Lias Freund James gefügig gemacht. Nun bleibt Lia nur noch eine Chance, um das Blatt zu wenden: Sie muss die gefahrvolle Reise nach Altus, zum Sitz der Schwesternschaft, auf sich nehmen. Zu spät erkennt sie, dass sich in ihrer Gruppe ein Verräter befindet. Fast hätte dieser Lia ins Verderben gestürzt – da rettet sie in letzter Sekunde Dimitri, ein Gesandter der Schwesternschaft. Um Lia vor dem Zugriff Samaels zu schützen, gibt er die Neutralität auf, zu der ihn seine Position ehern verpflichtet …

Rezension:

Mir hat schon der erste Band gut gefallen, der aber doch einführenden Charakter hat. In „Liebe und Verrat“ gibt es mehr Handlung und dennoch behalten die Figuren ihre Gesicht. Durch die sorgfältige Charakterisierierung im Vorgänger, hatte ich sofort das Gefühl zu Freunden (oder Feinden :-) ) zurückzukehren. Das schafft eine enorme emotionale Bindung, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Die Geschichte beginnt direkt mit jeder Menge Fahrtwind, denn Lia muss sich aktiv mit der Prophezeiung auseinandersetzen und wird schließlich zu einer gefährlichen Reise gezwungen, die auch einen großen Teil des Buches ausmacht. Spannende und wendungsreiche Szenen lockern die Reise auf, so dass sie nicht Gefahr läuft eintönig zu wirken. So was passiert durchaus gerne mal in Fantasyromanen. Nicht jede Reise ist so faszinierend, wie beim „Herr der Ringe“, auch wenn viele Autoren dies meinen! ;-)

Besonders gut haben mir die romantischen Szenen gefallen, die vielleicht etwas zu perfekt anmuten, mir aber in diesem ganzen Chaos um Prophezeiungen, feindlichen Schwestern und sonstigen Problemen als Gegenpol trotzdem gefallen hat. Wenn ansonsten alles stimmig ist und die Atmsphäre dunkel und düster ist, darf man mich ruhig auch  mal mit etwas Kitsch übergießen. Zumal gerade die Liebesgeschichte einige Überraschungen bereit hält, die ich so nicht erwartet hatte. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht verraten, um Euch diesen Knalleffekt nicht vorweg zu nehmen.

Der Titel „Liebe und Verrat“ ist auf jeden Fall Programm, denn von beidem gibt es jede Menge. Mir hat da besoners Lia gut gefallen, die im Laufe des Romans über sich hinauswächst und lernt auf eigenen Beinen zu stehen und sich selbst zu vertrauen. Allerdings muss sie das auch, denn sie wird oft enttäuscht und weiß irgendwann nicht mehr, wem sie vertrauen kann.

Da es sich um den Mittelteil einer Trilogie handelt, werden natürlich fast noch mehr neue Fragen aufgeworden, anstatt alte beantwortet, so dass ich mir vom dritten und letzten Teil einen wahren Showdown erwarte.

Note: 2+