McKenzie, Sophie: Seit du tot bist

Originaltitel: Close my eyes
Verlag:
Heyne
erschienen:
2013
Seiten:
480
Ausgabe:
Taschenbuch
ISBN:
3453410440
Übersetzung:
Ursula Pesch/Friedrich Pflüger

Klappentext:

Gens Tochter kam vor acht Jahren tot zur Welt. Nun steht eine fremde Frau vor ihrer Tür und behauptet, dass sie lebt. Dass alle bei der Geburt Anwesenden gekauft waren, damit jemand Gen ihr Baby wegnehmen konnte. Zunächst hält Gen das für einen geschmacklosen Scherz. Aber etwas in ihr sagt ihr, dass die Frau die Wahrheit sagt, und eine trügerische Hoffnung keimt in ihr auf. Aber wer sollte so etwas tun, falls es tatsächlich wahr ist? Es kann nur jemand aus ihrem engsten Umfeld gewesen sein …

Rezension:

Als ich die Inhaltsangabe dieses Buches gelesen habe, war mir klar, daß ich das Buch lesen würde, da es genau in mein Beuteschema passt. Und irgendwie habe ich genau das bekommen, was ich wollte … aber irgendwie auch nicht.

Die ersten Seiten sind beim Lesen nur so an mir vorbei geflogen. Wie unglaublich es sich für Gen anhört, daß vielleicht ihre Tochter die angeblich vor acht Jahren im Mutterleib verstorben ist, doch noch leben könnte. Eine gemeine Lüge einer Fremden oder doch Wirklichkeit. Der Schmerz um den Verlust ihres Kindes, ist immer wieder Thema in diesem Buch, aber leider konnte er mich nicht so wirklich berühren. Warum? Eine richtige Erklärung habe ich irgendwie nicht, vielleicht weil die Protagonisten mir doch nicht so wirklich nah gekommen sind beim Lesen. Die Suche nach dem eventuell noch lebenden Kind gestaltet sich aufregend, schwierig, gefährlich und leider auch langatmig und zum Ende sogar langweilig.

Der Schluß der Geschichte ist für mich unglaubwürdig und zwar in allen Punkten und da ich immer gerne ein rundes Ende habe, auch sehr unbefriedigend.

Note: 3+

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