Aus „Steffis Bücherkiste“ wird „Die Buchrebellin“

Huch, hier sieht alles aus wie immer, aber das Dingen heißt ja plötzlich ganz anders. Wieso, weshalb warum?

Schon seit ca. zwei Jahren spiele ich mit dem Gedanken mein Blog-Baby umzubenennen. 17 Jahre ist es nun her, dass die Bücherkiste das Leben erblickte. Damals – in der Internet Steinzeit – gab es noch keine Blogs und nur eine handvoll Bücherseiten. Da war der Name „Steffis Bücherkiste“ absolut in Ordnung.

Heute gibt es hunderte Literaturblogs jeglicher Richtung, darunter auch jede Menge Bücherregale, Bücherkisten und Schmökerstuben mit dem jeweiligen Vornamen der Betreiberin kombiniert. Dagegen ist an sich nichts zu sagen, nur hebt man sich mit so einem Namen mittlerweile nicht mehr wirklich ab.

Hinzu kommt, dass die Bücherkiste mittlerweile eine gewachsene Community ist (Bücherforum, Facebook, etc.) und ich an mein Blog auch einen professionellen Anspruch stelle, der auf vielen privaten Blogs einfach nicht gegeben ist. Was übrigens absolut wertfrei gemeint ist. Jeder soll ja so bloggen, wie er möchte. Das ist ja grad das Großartige an der Bloggerei!

Einen neuen Namen hatte ich mir schon lange überlegt (samt Domainsicherung), um dann heute dank einer genialen Idee von Suse von Literaturschock den Namen doch noch einmal umzuschmeißen und jetzt habe ich das Gefühl, er passt perfekt zu mir und zu diesem Blog.

Aber wieso nun „Buchrebellin“?

Dafür gibt es mehrere Gründe. Erst einmal gab es hier nicht immer nur Rezensionen und Buch-News, sondern auch Kolumnen, bei denen ich gerne mit dem Finger in der Wunde rumbohre und auch mal Dinge anspreche, die mir wichtig sind, aber vielleicht nicht unbedingt der Meinung der breiten Masse entsprechen. Auch bei den Rezensionen versuche ich immer etwas von meiner eigenen Art mit einfließen zu lassen.

Zweitens gibt es viele Literaturblogs, die sich sehr stark auf ein Genre fokussieren bzw. es gibt wenig Blogger, die sowohl anspruchsvolle als auch Unterhaltungsliteratur lesen. Viele lesen das eine und verteufeln das andere. Mir ist das ja irgendwie wurscht. Ich finde, man darf Murakami und Gabaldon gut finden. Um nur mal zwei Beispiele zu nennen.

Und deswegen finde ich, passt „Die Buchrebellin“ total gut zu mir. Nicht umsonst ist „Sei frech und wild und wunderbar“ von Astrid Lindgren mein Lebensmotto. Rebellinnen dürfen einfach alles.

Bis auf den Namen und das Logo wird sich hier sowohl optisch, als auch inhaltlich nicht viel ändern. Die Adresse der Bücherkiste bleibt erstmal existent und ist mit einer Umleitung versehen. Eigentlich sollte ansonsten alles funktionieren. Falls ihr noch Fehler finden solltet, würde ich mich über einen Kommentar freuen.

Ansonsten hoffe ich natürlich, dass ich euch mit dem neuen Namen nicht vergraule und ihr mir weiterhin treu beibt!

Liebe Grüße von der Pippi Langstrumpf der Buchblogger! ;-)

  • Wow, ich war einige Zeit weniger in der Welt der Bücherblogs unterwegs und entdecke heute erstmals deinen Umzug. Deinem Blog folge ich schon ein paar Jahre. Ich kann das gut nachvollziehen, dass die „Bücherkiste“ nicht mehr so gut passte. Ich habe auch so meine Probleme mit „Lesemaus im Bücherhaus“, auch das passt nicht mehr wirklich zu mir und deswegen hadere ich gerade mit meinem Bloggen. Man könnte sagen, ich bin da irgendwie „rausgewachsen“. Insofern inspiriert mich dein Schritt durchaus, mal zu überlegen, in welche Richtung es bei mir weitergehen könnte.
    LG und ein schönes Wochenende
    Bina