Anlauff, Christine: Katzengold

Band 1 Serrano Serie

Verlag: Aufbau
erschienen:
2010
Seiten:
408
Ausgabe: Softcover
ISBN: 3378006978

Klappentext:

Der Kommissar und der Kater von Sanssouci Kommissar Liebermann und Kater Serrano ermitteln auf eigene Faust und Pfote, um ihre verschollenen Herzensdamen aufzuspüren. Bald merken sie, dass sie die Fälle nur gemeinsam lösen können. Ein warmherziger, komischer und sehr spannender Krimi im Schatten königlicher Parks und Gemäuer. Serrano, der stolzeste Kater von Potsdam, hat Streit mit seiner Freundin Aurelia. Sie will sich mit ihm paaren, doch er ist gerade kastriert worden. Am nächsten Tag ist Aurelia wie vom Erdboden verschluckt. Zur gleichen Zeit verliebt sich Hauptkommissar Hendrik Liebermann, den es vor die Tore Sanssoucis verschlagen hat, in eine schöne Fremde. Zwei Sätze, ein Lächeln, und es ist um ihn geschehen. Das nächste Mal begegnet er dem Lächeln auf einer Vermisstenanzeige: Charlotte Olbinghaus, Journalistin, ist spurlos verschwunden. Sowohl Liebermann als auch Serrano schnüffeln in allen Ecken ihres so verdächtig freundlichen Viertels. Als sie eine Leiche finden, wissen sie, dass sie dem Mörder nur zusammen auf die Schliche kommen können. Ein Fall für zwei: Christine Anlauff erzählt von einem neuen Ermittlerduo.

Rezension:

Ich bin ein wenig vorbelastet an diesen Krimi her ran gegangen. Da ich die Katzenromane von Andrea Schacht sehr liebe, war ich skeptisch ob mich dieser Roman überzeugen kann. Aber ich habe sehr schnell gemerkt: Er kann!

Das liegt zum einen an dem sehr erfrischenden und leicht verständlichen Schreibstil der Autorin, und zum anderen an der wundervollen Atmosphäre, die vor dem inneren Auge des Lesers erscheint.  Kater Serrano und Kommissar Liebermann sind beide etwas eigenwillig und misstrauisch. Na ja und dieser neue Mensch im Revier des Katers mischt sich in eine eingeschworene Vorstadtgemeinschaft ein. Das alleine ist schon sehr verdächtig, aber obendrein geschehen auch noch seltsame Dinge im Revier des Katers. Menschen und auch Katzen verschwinden. Hängt das vielleicht mit diesem neuen Menschen zusammen?

Es macht sehr viel Spaß, den Kommissar und auch den Kater bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Zumal sie sich dabei erst einmal misstrauisch, quasi aus der Deckung heraus, beobachten. Der Kriminalfall tritt fast etwas in den Hintergrund, da man sich in dem Vorstadtviertel mit der Kneipe, dem Tante Emma Laden, den Spielplatz und den vielen Katzen wie zu Hause fühlt. Man beobachtet mit den Augen der Katzen die etwas bunt gemischte Nachbarschaft in der Straße und wundert sich mit Liebermann, wie oft ihm dieser Kater  über den Weg läuft. Die kleinen Puzzle-Teile, die am Ende zur Aufklärung aller geheimnisvollen Vorgänge führen, hat Frau Anlauff sehr geschickt in der Handlung versteckt.

Die Autorin zeichnet ein sehr liebevolles Bild von den Menschen und ihren persönlichen Schicksalen. Man mag sich als Leser am Ende gar nicht von ihnen verabschieden, weil sie einem wirklich ans Herz gewachsen sind. Zum Glück ist dieses Buch der erste Band einer Serie und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Da ich ein furchtbar schlechtes Gedächtnis für Namen (egal ob von Katzen oder Menschen) habe, hätte ich mir am Anfang eine Übersicht der Katzen – und Menschennamen gewünscht, denn es war zunächst etwas verwirrend die Protagonisten kennen zu lernen. Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt den ich zu diesem Buch überhaupt habe.

Note: 2+

Schätzing, Frank: Tod und Teufel

Verlag: Goldmann Verlag
erschienen:
2003
Seiten:
509
Ausgabe: Taschenbuch
ISBN: 3442455316

Klappentext:

Köln im Jahr 1260. Durch die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die der Erzbischof Rainald von Dassel als Kriegsbeute mitgebracht hat, hat sich in die einstmals kleine Stadt zu einem der größten Pilgerorte der Christenheit entwickelt — einen Pilgerort zudem, den mit dem Dom eine (wenn auch unfertige) Kathedrale krönt.

Aber nicht nur Gläubige zieht das fromme Treiben an, sondern auch Verbrecher, Strolche oder Mörder. Darunter sind eher liebenswerte Streuner wie Jacob, der aufgrund seiner roten Haare „der Fuchs“ genannt wird, aber auch wahrhaft diabolische Gestalten wie der Schatten, den Reisende schon einmal gern mit dem Leibhaftigen oder einem Wolf verwechseln. Die Wege von Fuchs und Wolf kreuzen sich, was Jacob zum Verhängnis zu werden droht. Denn ausgerechnet er beobachtet, wie jemand den Dombaumeister vom Gerüst stürzt — und verrät sich selbst dadurch, dass im selben Moment der Ast jenes Baumes bricht, auf den Jacob zum Apfelstehlen gestiegen war. Von nun an muss Jacob um sein Leben fürchten, und nicht nur das: Jeder, mit dem er spricht, stirbt eines unnatürlichen Todes …

Rezension:

Ein Krimi aus dem Mittelalter… so steht es auf dem Buch. Meiner Meinung nach ist das jedoch nicht ganz korrekt. Ich würde eher sagen das ist ein Psycho-Thriller aus dem Mittelalter und eine Liebeserklärung an die Stadt Köln mit ihren recht eigensinnigen, aber pfiffigen Bürgern.

Vor diesem Buch muss unbedingt gewarnt werden, denn der Autor fordert den Verstand seiner Leser heraus. Man kann dieses Buch nicht einfach mal so nebenher oder zwischendurch lesen, denn sobald man es zur Hand nimmt wird man gefesselt von dem phantasievollen mittelalterlichen Sprachgebrauch des Autors. Als Leser wird man dadurch zum konzentrierten Lesen animiert. Frank Schätzing bedient sich einer verständlichen und auch sehr bildhaften Sprache. Er lässt lateinische Redensarten und uralte Begriffe wohl dosiert einfließen in diese angenehme mittelalterliche Ausdrucksweise.

Ich habe bisher nur sehr wenige historische Romane gelesen, in denen es der Autor von der ersten bis zur letzten Seite geschafft hat, sich ausschließlich und ohne Fehler dieser historischen Sprache zu bedienen, ohne das die Handlung oder die Dialoge steif und unverständlich gewirkt hätte. Bei diesem Buch trifft sogar das Gegenteil zu. Die Dialoge sind witzig und voller Charme. Ich habe oft laut lachen müssen oder vor mich hin geschmunzelt. Zugegeben, manchmal mal nervt es, wenn man immer wieder zum Anhang des Buches blättern muss, in dem der Autor die Übersetzungen der alten Begriffe bzw. lateinischen Redensarten erklärt.

Der Autor hat die Anzahl seiner Protagonisten in einem überschaubaren Rahmen gehalten, so dass er auf ein Personenregister locker verzichten konnte. Dafür ist eben der besagte Anhang zur Erläuterung der alten Begriffe beigefügt und ein Stadtplan von Köln bis Mitte des 13 Jahrhunderts  im Bucheinband enthalten. Die Charaktere der Hauptdarsteller sind sehr schön gezeichnet mit allen menschlichen Stärken und Schwächen.

Jacob der Fuchs wächst einem genauso schnell ans Herz wie auch der Dechant, Doctor und Physikus Jasper Rodenkirchen Ordinarius und Lektor für Canonsches Recht an den Franziskanern und Magister der sieben freien Künste. Auch der Färber Goddert von Weiden und seine Tochter Richmondis sind als waschechte Kölner wundervoll beschrieben worden. Bettler und Gelehrter, Handwerker und Patrizier, Jäger und Gejagte.

Das sind die Schicksale und Charakter mit denen Frank Schätzing hier geschickt jongliert.  Dabei erzählt der Autor einen Kriminalfall mit Tiefenpsychologie und Thrillerqualität. Während der Gelehrte lange philosophiert und lamentiert, ist ihm der Bettler schon mit seinem praktischen und überlebensorientierten Denken einen Schritt voraus. Umgekehrt braucht der Bettler die Erklärungen des Gelehrten um zu verstehen, wo er als nächstes Handeln muss. Ein ungleiches Paar, der Bettler und der Gelehrte, die jedoch zu verblüffenden Erkenntnissen gelangen und sich wunderbar ergänzen.

Indem der Autor die Lebensbedingungen seiner Protagonisten beschreibt, lässt er für den Leser das mittelalterliche Köln lebendig werden. Die dunklen Gassen, der laute Markt, der stinkende Unrat und die großen Unterschiede zwischen Arm und Reich. Die Angst der einfachen Menschen vor der Obrigkeit und den Kirchenfürsten mit der Macht Gottes gegen den Teufel.Mit viel Humor und Ironie stellen die Protagonisten Fragen und suchen Antworten zum Sinn des Daseins. Die Diskussionen zu existenziellen Fragen des Lebens und der Politik sind spannend, tiefsinnig und pfiffig.

Auch wenn manche Stellen im Buch zäh erscheinen, durch die langen Erklärungen des Gelehrten, sollte man diese Passagen nicht quer lesen, denn jede Information in hier wichtig um die Handlung zu verstehen.

Ein wenig enttäuscht hat mich die zarte Lovestory in diesem Roman, aber ich hoffe sehr, dass der Autor sich hiermit nur eine Hintertür für einen weiteren Roman offen gehalten hat, mit diesen unglaublich sympathischen Protagonisten. Wie und vor allem ob es diesen liebenswerten Protagonisten am Ende gelingt „Tod und Teufel“ ein Schnippchen zu schlagen will ich hier nicht verraten. Stattdessen empfehle ich jedem Fan von historischen Büchern dringend dieses Buch zu lesen. Es ist ein Hochgenuss in diesem Genre.

Note: 1+

Schier, Petra: Mord im Dirnenhaus

Band 2 Adelina Serie

Verlag:
Rowohlt
erschienen:
2007
Seiten:
352
Ausgabe: Taschenbuch
ISBN: 3499243296

Klappentext:

Sündige Jungfern, tote Freier und eine scharfsinnige Apothekerin 1396: Köln steht Kopf – ein ehrenwerter Kölner Bürger nach dem anderen wird tot im Dirnenhaus aufgefunden. Der mit dem Fall betraute Ratsherr erinnert sich daran, dass Adelina schon einmal einen Mordfall aufgeklärt hat und bitte sie um Hilfe. Die junge Frau hat gerade die Apotheke ihres Vaters übernommen und eigentlich anderes zu tun, als auf Mörderjagd zu gehen. Sie lässt sich jedoch erweichen – und wird plötzlich selbst zur Hauptverdächtigen …

Rezension:

Mit gewohnt flüssigem Schreibstil erzählt die Autorin die Geschichte um die Apothekerin Adelina und den Medicus Burka weiter. Frau Schier lässt wieder die Sitten und Gebräuche, sowie die Stadt Köln im 14 Jahrhundert lebendig werden.

Der berühmt, berüchtigte „Berlich“ welcher quasi das Kölner Rotlichtviertel über Jahrhunderte war, wird jedoch nur sehr knapp beschrieben. Auch die Protagonisten aus dem Dirnenhaus haben eher nur eine Statistenrolle im Roman. Das fand ich sehr schade, denn der Titel des Buches hatte mich neugierig gemacht. Doch dieses Thema wurde fast verfehlt, da dieses Milieu  für eine angesehene Apothekerin nicht schicklich war.

In diesem Roman geht es also überwiegend um die Personen die mit Adelina im Apothekerhaus wohnen. Es gibt einige private und berufliche Überraschungen für Adelina. Dies wird dem Leser nett erzählt und so ganz nebenher gibt es eben ein paar Todesfälle auf dem Berlich.

Der Spannungsbogen ist bei diesem Buch noch sanfter gespannt, als beim ersten Buch und leider hatte ich auch schon recht schnell erkannt wer als potenzieller Täter in Frage kommt. In diesem Punkt hat Frau Schier leider das gleiche Strickmuster und dieselben Klischees benutzt wie im ersten Buch „Tod im Beginenhaus“.

Im April 2008 wird der dritte Band dieser Reihe erscheinen und da er mal nicht Mord oder Tod im Titel hat, sondern Verrat im Zunfthaus heißt, werde ich mir das Buch auch noch kaufen. Ich hoffe, dass die Autorin in diesem Buch eine andere Strategie für ihren Krimi wählt, da es sich ja vorrangig (hoffentlich) um einen Verrat handeln wird.

Dieses Buch hält leider nicht, was der Titel verspricht und erfüllt auch nicht die Hoffnungen, die das erste Buch geweckt hatte.

Note: 3

Schier, Petra: Verrat im Zunfthaus

Band 3 Adelina Serie

Verlag:
Rowohlt
erschienen:
2008
Seiten:
352
Ausgabe: Taschenbuch
ISBN: 349924649X

Klappentext:

Eine neugierige Apothekerin. Ein toter Zunftmeister. Ein Verrat, der ganz Köln erschüttert. Bei einem Besuch im Zunfthaus entdeckt die junge Apothekerin Adelina die übel zugerichtete Leiche einer jungen Frau. Kurz darauf verschwindet deren Verlobter, ein Zunftmeister. Alle gehen von einer Eifersuchtstat aus – bis auch er tot aufgefunden wird. Adelina hat allerdings andere Dinge im Kopf als die Aufklärung dieses Falls. Doch dann tauchen Münzen bei ihr auf, die dem Bestechungsgeld der Patrizier an die Zünfte entstammen und Adelina gerät in den Verdacht, die Stadt Köln verraten zu haben …

Rezension:

Dies ist nun der dritte Teil der historischen Krimiserie um die Apothekerin Adelina. Zu Beginn des Buches beschreibt Petra Schier noch einmal die Lebensumstände von Adelina. Dabei erscheint die Atmosphäre im mittelalterlichen Köln wieder sehr bunt und facettenreich vor dem inneren Auge des Lesers. Man merkt beim Lesen, dass die Autorin Geschichte studiert hat und die damaligen Gesellschaftsstrukturen sehr genau beschreiben kann.

Der Kriminalfall entwickelt sich schleichend, da Adelina eigentlich gar nicht ermitteln will und erst nach und in die Ermittlungen hineingezogen wird.  Da der Mord im Zunfthaus passiert und in Köln gerade große politische Veränderungen stattfinden, ist das Motiv und der Täter nicht ganz so einfach zu finden. Ich habe wirklich lange im Dunklen getappt. Am Ende überrascht die Autorin den Leser aber mit einer logischen und auch schlüssigen Auflösung.

Der Schreibstil von Petra Schier ist flüssig und leicht verständlich. Die Sprache in dem Buch ist der damaligen Zeit angepasst. Die Charaktere der Protagonisten sind ebenfalls sehr feinfühlig beschrieben. Man lebt und leidet mit Adelina und kann wunderbar in die Geschichte eintauchen. Die Seiten fliegen nur so dahin beim Lesen.

Mit dieser historischen. Krimiserie hat Petra Schier bewiesen, dass sie das Mittelalter für ihre Leser sehr lebendig werden lassen kann. Auch wenn das Buch nicht vor Blut und Grausamkeiten strotzt. Gerade das lässt meiner Meinung nach die Handlung glaubwürdig und realistisch erscheinen. Auch gibt es einige heitere Szenen in diesem Buch, so das das Mittelalter nicht nur freudlos und dunkel erscheint.

Summa summarum ein schöner Schmöker und ich würde mich freuen noch weitere Geschichten aus dem Leben von der Apothekerin Adelina in Zukunft zu lesen. Was mich jedoch etwas gestört hat war der Klappentext zu dem Buch. Er hat für meinen Geschmack schon wieder viel zu viel über den Inhalt des Buches verraten.

Note: 2+

Patterson, James: …denn zum Küssen sind sie da

Band 2 Alex Cross Reihe

Originaltitel: Kiss the Girls
Verlag: Ullstein
erschienen:
2001
Seiten:
346
Ausgabe: Taschenbuch
ISBN: 3548252249
Übersetzung:
Dietlind Kaiser

Klappentext:

Der schwarze Detektiv und Psychologe Alex Cross steht vor einer schier unlösbaren Aufgabe. Auf dem Campus einer Universtität werden akttraktive junge Frauen von einem gefährlichen Psychopathen entführt und vergewaltigt. Nur der hübschen Medizinstudentin Kate gelingt es, in höchster Lebensgefahr zu entkommen. Mit ihrer Hilfe beginnt Alex Cross seine mörderische Jagd, aber er hat noch einen anderen Grund einzugreifen: Auch seine Nichte ist verschwunden.

Rezension:

Nach der Hälfte des Buches war ich überzeugt davon nie etwas schlimmeres als diesen Roman gelesen zu haben. Gerade am Anfang wird der Leser von einer sadistischen Vergewaltigung in die nächste gepeitscht. Man hat das Gefühl, dass es nie aufhört und man leidet beim Lesen mit den Frauen, die gefangen sind förmlich mit. Patterson schafft es wieder mühelos den Leser seines Buches in den Strudel aus Gewalt mit hinein zu reißen und daher liest man automatisch schneller, denn im Grunde will man nur eines: raus hier und dem Grauen, dass er schafft, entkommen.

Dennoch hatte ich kein einziges Mal das Bedürfnis nicht zu Ende zu lesen, ich wollte wissen wer der Täter ist und ich wollte sehen wie er geschnappt wird. Ob er überleben oder sterben wird. Und ob Alex Cross seine Nichte am Ende wieder in die Arme schließen kann.

Ab der Hälfte konzentriert sich das Buch dann voll und ganz der Verbrecherjagd, die Szenen in denen Frauen Gewalt angetan wird, werden zunehmend weniger und das ist auch gut so. Zeit zum Durchatmen hat man dennoch keine, denn eine wilde Jagd nach dem Täter jagt die nächste. Eine Spekulation nach der anderen wird auf den Tisch gelegt.

Eine Frage, die ich mir ständig gestellt habe, war Folgende. Kann man dieses Buch jemand empfehlen: Die Antwort lautet nein. Mit ruhigem Gewissen kann ich dieses Buch wahrlich nicht empfehlen. Die Frage ist aber, wer sollte überhaupt die Finger davon lassen? Frauen mit schwachen Nerven sollten das Buch nicht lesen, für sie ist es definitv nichts. Und Männer, denen bei sexuellen Gewaltfantasien schlecht wird, sollten es auch nicht lesen. Warum ich danach gegriffen habe? Weil es ein Roman der Alex Cross Reihe ist und ich diese komplett lesen will. Wenn ich gewusst hätte, dass ich nun in Tiefgaragen (obwohl die gar nicht vorkommen) Angst habe und bei Männern zweimal hinschaue, wenn ich sie auf der Straße einfach freundlich anlächle, hätte ich es wahrscheinlich auch nicht gelesen.

Das Ende ist typisches James Patterson. Nichts ist so wie es ausgesehen hat.Diese Taktik den Leser in die Irre zu führen, geht mir schon langsam auf die Nerven, deswegen gibt es von mir einen Punkt Abzug.

Note: 2-