Ich hoffe, Ihr hattet alle schöne Weihnachten und habt vielleicht auch ein paar Bücher geschenkt bekommen. Meine Ausbeute ist (inklusive Geburtstag einen Tag nach Weihnachten) mit 9 Büchern gar nicht mal so übel. ;-)
Lasst Ihr Euch Bücher schenken und macht Ihr dann eine genaue Wunschliste oder lasst Ihr Euch überraschen?
Ich bin da ehrlich gesagt schon sehr präzise, weil bei mir erstens die Gefahr eines Doppelkaufs gegeben ist und ich auch niemand bin, der sich gerne die Bestsellerliste schenken lässt. Denn seien wir mal ganz ehrlich, diese Bücher werden an Weihnachten am meisten verschenkt. Aber ich brauche weder den neuen Dan Brown, noch die neuesten Bände von Jussi Adler Olsen oder Jo Nesbo, weil diese nicht so meine Baustelle sind.
Also schreibe ich jedes Jahr einen Wunschzettel für meine Familie. Der wird zwar natürlich nicht strikt befolgt und ich werde trotzdem mit Dingen überrascht, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte, aber in Sachen Bücher wird sich dann glücklicherweise doch dran gehalten.
Dieses Jahr war es eine Mischung aus Fantasy, Young Adult und historischen Romanen und einem Sachbuch über „Frauen und Bücher“ von Stefan Bomann. „Die Rebellin von Shanghai“ von Tereza Vanek ist die Fortsetzung zu ihrem Buch „Das Geheimnis der Jaderinge“, welches ich gerade lese und von dem ich sehr angetan bin. Die Romane sind wie das ebenfalls geschenkt bekommende „Die Wikingersklavin“ von Sabine Wassermann aus dem Bookspot Verlag, der sich langsam aber sicher zu einem meiner Lieblingsverlage in Bezug auf historische Romane mausert. Tolle Cover, außergewöhnliche Geschichten abseits von wandernden Huren und Hebammen und auch eine sehr gute haptische Qualität (Einband, Papier).
Mit „Sternenstaub“ habe ich außerdem den Abschlussband der Young-Adult Trilogie von Kim Winter bekommen und werde diese dann am Stück lesen (Band 1 wäre dann allerdings ein Re-Read). Auf Sandra Worth und Nancy Bilyeau bin ich bei meinen Recherchen zu Romanen über englische Geschichte gestoßen. Ich habe ja durchaus eine Schwäche für die Tudorzeit, aber auch für die Rosenkriege.
Und was lagen bei Euch für Bücher auf dem Gabentisch?

Also das ist ja manchmal so eine Sache mit dem Bloggen und Fotografieren von Büchern, von denen man nach zwei Wochen Urlaub heute viel zu viel gekauft hat. Wenn man nämlich Katzen hat, die eigentlich gerade irgendwo friedlich vor sich hin dösen, aber natürlich genau dann zum Leben erwachen, wenn man gerade einen Bücherstapel hübsch drapiert und ein Bild machen möchte.
Ach ja… gekauft habe ich auch.. zu viel. Nach zwei Wochen Urlaub, habe ich gestern und heute den halben Laden zusammengesucht und ausgiebigst geshoppt. Das ganz oben ist der neuste Anne Perry Weihnachtskrimi und ansonsten jede Menge Fortsetzungen von Serien. Bei dem George bin ich gespannt, von dem habe ich leider schon viel schlechtes gehört, aber da ich den ersten Band nun mal im Regal habe. Meine Kollegin Kikki war außerdem nicht sehr erbaut von „Wen der Rabe ruft“ von Maggie Stiefvater. Ich hoffe da mal auf unterschliedliche Geschmäcker, auch wenn das bei uns beiden selten vorkommt.
Da soll noch mal einer sagen, in Deutschland werden keine Bücher mehr gekauft. Also an mir liegt es nicht, wie diese beiden Bilder beweisen. Nun gut, eines habe ich gebraucht gekauft (Craig: Deutsche Geschichte), eines ist ein Rezensionsexemplar (Ketchuprote Wolken),und zwei habe ich mit einem amazon-Gutschein bezahlt, aber ansonsten verdient unsere Weltbild-Filiale nicht gerade schlecht an mir. So was nennt man dann wohl seinen eigenen Arbeitsplatz sichern! ;-)
Dabei stehen sie dort (wie leider alle meine Bücher) doppelreihig und oben drauf sind auch noch Bücher gequetscht. Frau träumt in der Beziehung ja mal von einem schönen Schrank mit Aufsatz, den man dann in der passenden Jahreszeit noch dekorieren könnte.
Der Man Booker Prize geht dieses Jahr an die Neuseeländerin Eleanor Catton und ihren Roman „The Luminaries“. Sie ist nach Keri Hulme die zweite Autorin aus diesem Land, die den Preis gewinnen konnte. Zudem ist Catton mit ihren 28 Jahren die jüngste Gewinnerin aller Zeiten. Außerdem wurde noch nie ein Roman auszgezeichnet, der so lang ist (832 Seiten).
Anbei der englische Klappentext samt Cover: