Cast, P.C. & Kristin: Gezeichnet

gekürzte Lesung
Sprecher
: Marie Bierstedt
Verlag:
Lübbe Audio
erschienen:
2009
Ausgabe:
CD (4)
Laufzeit:
296 Minuten
ISBN:
9783785741627

Klappentext:

Als die 16jährige Zoey Redbird auf ihrer Stirn mit einer saphirblauen Mondsichel gezeichnet wird, weiß sie, dass ihr nicht viel Zeit bleibt, um ins „House of Night“, das Internat für Vampire, zu kommen. Sie ist absolut nicht begeistert davon, ein neues Leben anfangen zu müssen. Aber Zoey ist kein gewöhnlicher Vampir ═ sie ist eine Auserwählte der Vampirgöttin Nyx. Und sie ist nicht die Einzige im „House of Night“ mit besonderen Fähigkeiten. Als sie entdeckt, dass die Anführerin der »Töchter der Dunkelheit« ihre von der Göttin gegebenen Kräfte missbraucht, muss Zoey den Mut aufbringen, sich ihrem Schicksal zu stellen …

Rezension:

Der erste Band der House of Night Serie hat mir letztes Jahr viel Vergnügen bereitet. Eine auführliche Rezi zum Inhalt des Buches findet ihr hier.

Im Vergleich zum Buch fällt das Hörbuch ein wenig ab, weil es unglücklich gekürzt ist. Für die weitere Serie ist es wichtig, die Charaktermerkmale der Figuren gut herauszuarbeiten. Dies hat der Verlag leider zugunsten der ausführlichen Ritualszenen gekürzt. Mir fehlt da ein bisschen das gesunde Mittelmaß. Natürlich sind diese mystischen Szenen spannend und besonders im ersten Band auch neu und zeigen, wie „House of Night“ funktioniert, aber dabei dürfen die Figuren nicht auf der Strecke bleiben.

Dieses Manko kann die Sprecherin Marie Biestedt glücklicherweise teilweise wieder aufheben. Sie ist die richtige „Stimme“ für Zoey, denn ihre jugendliche Stimme passt perfekt zu ihr. Typische Teenagergefühle transportiert sie glaubhaft ohne dabei zu übertreiben. Besonders bei den Beschwörungsritualen zeigt sie auch ihr Talent für ruhige Szenen und löst sich hier mühelos vom eher umgangssprachlichen Ton der Serie.

Der flappsige Ton der Buchvorlage war für mich beim Lesen manchmal negativ behaftet, aber dem Hörbuch verleiht es die nötige Frische. Auch hier ist Bierstedt ein Glücksfall, denn ihr nimmt man das Zickengetue von Aphrodite oder das naive Geplänkel der Zwillinge durchaus ab.

Note: 3+

Arden, Tom: Der Tanz des Harlekin

Band 1 „Der Kreis des Orokon“

Originaltitel: The Harlequin’s Dance (Part 1+2)
Verlag:
Blanvalet
erschienen:
1998
Seiten:
251
Ausgabe:
großformatiges TB
ISBN:
3442247454
Übersetzung:
Wolfgang Thon

Klappentext:

Das Königreich Ejland ist vom Bürgerkrieg gespalten. Der Zwillingsbruder des rechtmäßigen Königs regiert mit eiserner Faust. Währenddessen lebt der junge Jem mit seiner todkranken Mutter, Lady Elabeth, und der keifenden Tante Umbecca abgeschieden in einem verfallen Schloß. Sein mühseliges Leben beginnt sich jedoch vollkommen zu verwandeln, als er einen geheimnisvollen Zwerg trifft, der ihm ungeahnte Kräfte verleiht. Kurz darauf lernt Jem das wilde Einsiedlermädchen Cata kennen. Ihre erwachende Liebe birgt ein unglaubliches Geheimnis der Magie.

Rezension:
folgt

Arden, Tom: Das blaue Juwel

Band 8 „Der Kreis des Orokon“

Originaltitel: Sisterhood of the Blue Storm (Part 3-5)
Verlag:
Blanvalet
erschienen:
2002
Seiten:
374
Ausgabe:
großformatiges TB
ISBN:
3442241731
Übersetzung:
Wolfgang Thon

Klappentext:

Jem und Raj sind Gefangene des See-Ouabin auf dessen Schiff „Todesflamme“. Nach einem heftigen Seegefecht wird Jem an eine einsame Insel gespült, wo ihm der Einsiedler Robander Selsoe wichtige Hinweise für seine Suche nach dem blauen Kristall gibt: Mitten im Ozean entspringt der blaue Sturm. Zu diesem „Auge des Sturmes“ soll Jem reisen, wenn er das magische Juwel erringen will. Mit Unterstützung des Gottes Orcan, eines Sohns der Göttin Javander, die sehnsüchtig ihre Befreiung erwartet, macht er sich auf den Weg. Unterwegs sind zahllose Hindernisse zu überwinden, aber dafür wird er mit Raj und Regenbogen wieder vereint. Schliesslich erreichen sie den legendären Ort im Ozean und bemerken zu ihrem Erstaunen, dass über dem „Auge des Meeres“ eine Insel schwebt. Dort wird die Göttin Javander gefangen gehalten. Jem und seine Freunde waren noch nie so nah daran, den blauen Kristall zu erlangen, doch sie sind umzingelt von Feinden und Gefahren.

Rezension: folgt

Arden, Tom: Das ferne Inselreich

Band 7 „Der Kreis des Orokon“

Originaltitel: Sisterhood of the Blue Storm (Part 1+2)
Verlag:
Blanvalet
erschienen:
2001
Seiten:
446
Ausgabe:
großformatiges TB
ISBN:
3442241693
Übersetzung:
Wolfgang Thon

Klappentext:

Die Suche nach dem blauen Kristall, dem vierten der fünf Kristalle des Orokon, führt Jem und seine Freunde nach Wenaya, in das ferne Inselreich der Göttin Javander. Kaum angekommen, werden sie auf der Insel Aroc in eine üble Staatskrise verwickelt. Einer der drei herrschenden Triarchen des Eilands wird ermordet. Zwei abgewiesene Freier seiner Tochter Selinda, der blaue und der rote Prinz, beschuldigen das Mädchen und ihren Geliebten der Tat. Bürgerkrieg droht, denn beide Prinzen haben es auf die Nachfolge des Triarchen abgesehen. Glondo, der Blaue, scheint mit Jems Erzfeind Toth-Vexrah im Bunde zu sein, während Lepato, der Rote, einen Pakt mit einem See-Ouabin schließt. Jem, Raj und ihre Freunde sind unfassbaren Intrigen ausgesetzt und müssen gegen schreckliche Meeresungeheuer um ihr Leben kämpfen. Als sie erfahren, dass die Göttin Javander von einem Monster auf dem Grund des Ozeans gefangen gehalten wird, beginnt eine dramatische Suche nach ihr.

Rezension: folgt

Peetz, Monika: Die Dienstagsfrauen

Verlag: KiWi
erschienen:
2010
Seiten:
319
Ausgabe:
Taschenbuch
ISBN:
3462042556

Klappentext:

Seit 15 Jahren sind sie beste Freundinnen. Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sich die fünf Frauen bei ihrem Lieblingsfranzosen, und einmal im Jahr vergnügen sie  sich auf einem gemeinsamen Wochenendtrip. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Judith, frisch verwitwet, will auf den Spuren ihres verstorbenen Mannes nach Lourdes pilgern. Besorgt um die trauernde Freundin, beschließen die Dienstagsfrauen, Judith auf dem Jakobsweg zu begleiten. Schritt für Schritt kommen die fünf Frauen dabei einem Geheimnis auf die Spur, das ihrer aller Leben durcheinanderwirbelt und ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.

Rezension:

Pilgern ist nach Hape Kerkeling noch immer in aller Munde und so war es sicherlich nur eine Frage der Zeit bis dieses Thema auch in einem Frauenroman verarbeitet wird.

Die Geschichte um fünf sehr unterschiedliche Frauen liest sich auch durchaus flüssig und unterhaltsam, aber ich hatte doch gegen das Ende das Gefühl, dass Monika Peetz einiges an Potential verschenkt. Ihre Protagonistinnen sind zwar erfrischenderweise keine ach so hippen Überfrauen, wie in so manch anderem Unterhaltungsroman, aber ihre Sorgen und Nöte werden nicht eindringlich genug geschildert.

Stilistisch ist das Buch tadellos geschrieben und entlockt hin und wieder auch ein Schmunzeln, aber irgendwie fehlt das gewisse Etwas, um sich wirklich in dem Buch zu verlieren und das obwohl alle Figuren sympathisch sind und sich sicherlich jede Leserin mit der ein oder anderen identifzieren kann. Manche Wendung ist einfach auch zu vorhersehbar, weil Peetz leider der Versuchung nachgibt und ein paar gängige Klischees bedient.

Löblicherweise beschreibt sie das Pilgern sehr anschaulich und es ist nicht nur schmückendes Beiwerk. Sie gibt durchaus Einblick über den Verlauf einer Pilgerreise, ohne dies auf den 319 Seiten zu ausufernd zu betreiben. Trotzdem hätten dem Buch ein paar Seiten mehr gut getan, damit die Autorin sowohl Handlung als auch Charakterentwicklung sorgfältiger hätte ausbauen können.

So bleibt „Die Dienstagsfrauen“ ein netter Zeitvertreib, der nicht wehtut, aber auch nicht länger in Erinnerung bleiben wird.

Note: 3