Dieses Buch muss man eigentlich an einem düsteren kalten Winterabend lesen, denn es versprücht so viel alten nebligen Londoner Charme, dass man es gebührend mit einem Tässchen Tee, einer Decke und ein paar Kerzen genießen muss.
Blog
Fantasy
Dennard, Susan: Schwestern der Wahrheit
Mit „Die Schwester der Wahrheit“ startet Susan Dennard ihre Serie um die Freundinnen Iseult und Safiya. Inhaltlich passiert eigentlich gar nicht so übermäßig viel, wenn ich es rückblickend betrachte, aber die Autorin schreibt unglaublich packend und spannend.
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historische Romane
Lorentz, Iny: Das Mädchen aus Apulien
Pandolfina wächst als behütetes Mädchen auf einer Burg in Apulien auf. Doch dann stirbt ihr Vater und der machthungrige Nachbar hat es auf die Grafschaft abgesehen. Er schreckt auch nicht davor zurück das Mädchen mit Gewalt zu einer Ehe zu zwingen, doch Pandolfina gelingt die Flucht. Sie macht sich auf den Weg, um bei dem Kaiser um Hilfe zu bitten. Friedrich II. war schon ein Freund ihres Vaters und so erhofft sie sich hier Unterstützung. Aber so einfach, wie sie sich das vorgestellt hat, ist es dann doch nicht. Sie ist schließlich nur ein junges Mädchen von 14 Jahren.
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Fantasy
Liu, Ken: Seidenkrieger
Fantasyromane kommen ja oft in epischer Breite daher. Ein Fantasyroman unter 400 Seiten macht ja fast schon misstrauisch. Irgendwas stimmt mit dem doch nicht! ;-) Also haut einen die Seitenzahl von über 700 Seiten erstmal nicht um. Nach Beendigung des Buches muss ich aber sagen, man braucht doch ein bisschen Sitzfleisch, um „Seidenkrieger“ den Auftakt von Ken Lius chinesisch angehauchter Fantasytrilogie zu beenden.
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Kolumnen
Grab my pussy – das Frauenbild in der Unterhaltungsliteratur
In wenigen Stunden wird die Sonne aufgehen. Fünf Uhr in Deutschland. Gerade ist das letzte TV Duell zwischen Donald Trump und Hillary Clinton zu Ende gegangen. Das war so gehaltvoll, dass man nebenher prima eine Kolumne schreiben kann. Ich habe mich schon immer für amerikanische Politik interessiert und verfolge so etwas, wenn ich es kann. Das erste Duell habe ich verpasst, das zweite Anfang Oktober aber wie das heutige live gesehen. Etwas ungläubig schaut man ja dieser Tage über den großen Teich und fragt sich, was man den Amerikanern wohl ins Leitungswasser kippt, dass sie ernsthaft in Erwägung ziehen, das fleischgewordene Toupet zum Präsidenten zu wählen.










































































