Der Erzählstil von Becker lässt sich leicht und locker lesen und ist dabei bildhaft gestaltet. Er hat es vortrefflich verstanden das Leben dieser Zeit zu schildern und auch den Aberglauben hier leben einzuhauchen. Eine seltsame alte Frau sagt Cynthia die Zukunft voraus und gibt ihr einen noch merkwürdigeren Satz mit auf den Weg: „Er ist nicht der, den du liebst, und du bist nicht die, die du bist.“ Dieser Satz begleitet Cynthia weiter auf ihrer Suche und gibt mehr Rätsel auf als das er Klarheit bringt. Der Glauben dieser Zeit ist überhaupt schwer zu greifen, Becker hat es aber geschafft ein Gefühl dafür zu entwickeln und so fühlt man sich beim Lesen irgendwie direkt dabei.
Blog
Links to Love
Links to Love #4
1) Der Valentinstag war zwar gestern, aber ich persönlich konnte noch nie etwas damit anfangen, von daher darf ich Euch bestimmt auch einen Tag später Susis Artikel von „The Readpack“ über fünf außergewöhnliche Liebesgeschichten ans Herz legen. Ein bisschen Liebe schadet schließlich nie.
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historische Romane
Dübell, Richard: Zorn des Himmels
Richard Dübell hat sich im vorliegenden Roman ein historisches Ereignis vorgenommen, welches irgendwie untergegangen zu sein scheint. Das Magdalenenhochwasser zu Frankfurt im Jahre 1342 war mir unbekannt. Mit seinem facettenreichen Erzählstil schafft es der Autor mühelos, Bilder in meinem Kopf entstehen zu lassen. Die Vorzeichen der Katastrophe und das Ereignis selbst hat er so bildlich beschrieben als wäre es erst gerade geschehen. Etwas Auflockerung zum dramatischen Hintergrund schafft Dübell immer wieder mit seinen leicht sarkastischen Dialogen und so gibt es eben auch immer mal wieder etwas zum Schmunzeln.
Die Charaktere sind vielschichtig gestaltet und werden hier gut gezeichnet. Wobei nicht auf den ersten Blick zu sehen ist wer gehört zu den Guten und wer eher nicht. Die einzelnen Protagonisten haben alle ihren Platz in und um Frankfurt. Der Autor schildert aber nicht nur von dieser Katastrophe, sondern auch von dem Leben dieser Zeit und vor allem davon, was es für die Stadtbevölkerung bedeutet einen Kaiser Obdach zu gewähren. So wird dieses Großereignis ähnlich geschildert, als wenn heute ein Staatsbesuch an stünde.
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Literatur-News
Waiting on Wednesday – Anastasia McCrumpet

Diesen Mittwoch stelle ich Euch wieder ein Jugendbuch vor, welches mich sofort aufgrund des etwas schrägen Covers angesprochen hat.
Allerdings ist nicht nur das Cover schräg, sondern auch der Klappentext. Ich meine, Eltern, die sich wegen eines Staubsaugerunfalls irgendwo erholen müssen? MUSS ich lesen! :mrgreen: „Anastasia McCrumpet und der Tag, an dem die Unke rief“ (ja, auch der Titel ist nicht nullachtfuffzehn) von Holly Grant erscheint (leider erst) im Mai als Hardcover bei cbt.
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Jugendbuch
Weberg, Liv Marit: Zum Glück bemerkt mich niemand … dachte ich
Ich bin mir nun nach einigen Stunden immer noch nicht darüber im Klaren, was ich von diesem Buch halten soll. Das kleine schmale Bändchen, das zudem noch aus vielen kurzen Kapiteln besteht, dessen Seiten auch nicht immer ganz beschrieben sind, liest sich flott in 1-2 Mittagspausen. Für mich hat es aber nicht viel mit dem Klappentext zu tun.
Anne Lise empfand ich ehrlich gesagt als überhaupt nicht schüchtern. Wenn sie denn redet und mit anderen Leuten kommuniziert, dann sagt sie eigentlich das, was ihr in den Sinn kommt und macht sich auch wenig daraus, dass sie die Leute mit ihrer Eigentümlichkeit verwirrt. Sie ist zwar nicht gern mit anderen Menschen zusammen, aber für mich stellt sich das nicht als Folge von Schüchternheit dar. Anne Lise mag einfach keine anderen Menschen. Sie ist gerne für sich und würde wahrscheinlich niemals aus ihrer Komfortzone heraus treten, wenn das Leben sie nicht dazu zwingen würde.










































































