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Gablé, Rebecca: Das Haupt der Welt

„Das Haupt der Welt“ ist ein historischer Roman vor einem realen Hintergrund. Mir hat er gut gefallen und ich konnte mich in der Welt von Tugomir und Otto verlieren, mit ihnen mitfiebern und hoffen – Kopfkino eben. Gern hätte ich am Ende noch weitergelesen aber nach nur 852 Seiten war Schluss. Ich hoffe sehr, dass es hier noch eine Fortsetzung geben wird. Ich finde einfach, die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt. Für alle Fans historischer Romane die gern mehr über die deutsche Geschichte erfahren möchten ist „Das Haupt der Welt“ ein unbedingtes muss.

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Aaronovitch, Ben: Die Flüsse von London

Die (magische) Krimigeschichte konnte mich auch nur teilweise überzeugen. Der Autor hat zwar einen humorvollen, flüssigen Schreibstil, aber durchgehende Spannung konnte er nicht bieten. So steuerte der Krimiteil in der Oper zu einem vorgezogenen Höhepunkt, um dann beim eigentlichen Finale den Leser enttäuscht zurückzulassen. Ein banales Finale, da hat es sich der Autor doch recht leicht gemacht. Insgesamt gesehen eine nette Unterhaltung, aber sicherlich noch steigerungsfähig.

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Sarafin, Jean: Die Nachtmahr Traumtagebücher

Ich habe mich ohne allzu große Erwartungen auf dieses Buch eingelassen und wurde angenehm überrascht. Es ist nicht wirklich der xyz-te Twilight-Ableger. Liz ist ein patentes junges Mädchen, dass zwar auch in dunkle, unheimliche Häuser geht, aber eben genug Hirn hat, es nur mit gutem Grund zu tun und dabei vorsichtig zu sein. Dass sie trotz all ihres mehrfach erwähnten Kampfsporttrainings die erworbenen Fähigkeiten nie nutzt, wenn es drauf ankommt (sie will ja niemanden verletzen) verwirrt mich allerdings etwas. Aber Teenager müssen ja nicht unbedingt immer logisch denken, hab ich damals auch nicht. Was mich zu meinem Hauptproblem mit dem Buch führt: Es bleibt sehr, sehr lange ein Teen-Drama, in dem das Übernatürliche sich nur am Rand andeutet.

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Swan, Susan: Böse Mädchen

Das Cover der deutschen Ausgabe und die Inhaltsangabe bei amazon sind eine Frechheit, hier hat jemand nix kapiert. Ich bin mehr als froh, dass ich die englische Ausgabe habe. Ich bin über den Film „Lost and Delirious“ auf das Buch gekommen und war überrascht von den großen Unterschieden- angenehm überrascht bisher, ich hoffe, das hält an, wenn ich den Film mal wieder sehe.

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Simmons, Dan: Drood

Dass der Roman zudem noch in London spielt, teilweise sogar in einem mysteriösen London und in dessen Unterwelt, konnte mich zwischenzeitlich auch in die totale Euphorie versetzen denn ich mag die Stadt und all bekannten Mythen wie auch neuere Mythen aus Romanen sehr. London scheint sich da geradezu anzubieten. Gerade auch der Anfang war sehr vielversprechend. Der Stil ist sehr bilderreich, Drood äußerst unheimlich und überhaupt die ganze Stimmung eher düster und mysteriös. Das passte perfekt in einen kalten ungemütlichen Dezember. Das Kopfkino hat zu Beginn wunderbar funktioniert, die Figuren – allem voran Drood – standen quasi live und in Farbe vor mir und ich war äußerst gespannt, wieviel von dem Roman bzgl. des Lebens der beiden Autoren letztlich fiktiv oder eben real war.

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