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Anderson, Poppy J.: Verliebt in der Nachspielzeit

Poppy J. Anderson ist so etwas wie der Star der deutschen Selfpublisher-Szene und wer ihre offizielle Seite auf Facebook verfolgt, weiß, sie ist zudem eine Autorin zum Anfassen. Liebenswert und voller Humor lässt sie ihre Fans an ihrem Autorenleben teilhaben und genau diese Begeisterung und den offenen Charme finde ich auch in „Verliebt in der Nachspielzeit“ wieder.

Ja, der Start ihrer Serie um die Titans, einer New Yorker Footballmannschaft, ist ein romantisches Märchen fernab jeder Realität. Das macht mir in dem Fall aber überhaupt nichts, weil liebe Kritiker, da wo „Liebesroman“ drauf steht, ist eben auch Liebesroman drin und da lasse ich mich durchaus auch mal gerne mit ein bisschen heile Welt unterhalten. Zumal diese Welt nur auf den ersten Blick wirklich so heil ist. Üble Nachrede, öffentlicher Druck durch Klatschpresse, Fans und Neider sind durchaus Thema und nicht nur Mittel zum Zweck, um eine süße Geschichte zu erzählen.

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Waiting on Wednesday – Mechthild Gläser: Die Buchspringer

Das habe ich schon auf einigen Blogs gesehen und möchte die Idee auch gerne auf meinem Blog fortführen. Ein noch nicht erschienendes Buch zu benennen, auf das man sehnsüchtig wartet, finde ich eigentlich ziemlich einfach. Die Schwierigkeit ist wohl eher, sich auf eins zu beschränken!

Ich habe mir für die Premiere „Die Buchspringer“ von Mechthild Gläser ausgesucht:

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Lyne, Charlotte: Kinder des Meeres

Der Erzählstil von Charlotte Lyne ist bildhaft, facettenreich und dabei einfach nur schön zu lesen. Die Geschichte von Fenella und ihren Freunden ist nicht immer einfach oder unkompliziert, im Gegenteil, sie ist verzwickt und erzählt von Freundschaft, Liebe und Verrat. Aber genauso oft auch von Hoffnung und Zuversicht. Eingebettet ist das Leben dieser Drei in die Zeit des 16. Jahrhunderts. Henry der VIII. regiert mit strenger Hand. So erfährt der Leser auch, wie dieser König lebte und regierte. Einen besonderen Platz in der Geschichte der Werftkinder hat dabei die Königin Anne Boleyn eingenommen. Mir haben diese Szenen besonders gut gefallen. Die Autorin schildert hier nicht nur das Leben der Menschen, sondern vor allem von der Freundschaft zueinander. Diese Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt, und immer wenn man denkt, jetzt versteht man das Handeln der einzelnen Personen, gibt es eine unvorhergesehene Wendung. Diese Wechsel sorgen dafür, dass die Geschichte spannend bleibt. Die einzelnen Handlungsstränge der Protagonisten sind aufgeteilt und Titel über dem jeweiligen Kapitel sorgen dafür, dass der Leser immer weiß, bei wem er gerade ist.

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Horowitz, Anthony: Das Geheimnis des weißen Bandes

In den letzten Jahren an Sherlock Holmes vorbeizukommen, war wohl fast unmöglich. Sowohl die beiden neueren Hollywoodverfilmungen mit Robert Downey Jun., sowie Benedict Cumberbatch‘ moderne Interpretation von Sherlock in der gleichnamigen BBC Serie, haben Arthur Conan Doyles Detektiv wieder zum Thema gemacht. Ich gestehe, ich kenne die Originalromane (noch) nicht, bin aber seit „Basil, der Mäusedetektiv“ von Walt Disney von Holmes und Watson (aka Basil und Dr. Wasdenn) fasziniert. Mit gerade einmal neun Jahren hatte ich zwar eine Heidenangt vor Professor Rattenzahn und vor allen Dingen vor dem gruseligen Greifer, aber schon damals hat mich das Flair des alten Londons gefangen genommen.

So habe ich 2011 nicht lange gezögert, als bei Insel „Das Geheimnis des weißen Bandes“ von Anthony Horowitz erschien. Zum ersten Mal überhaupt bekam ein Autor Unterstützung vom Arthur Conan Doyle Literary Trust. Tja und dann lag es über drei Jahre ungelesen auf meinem Bücherstapel, bis mich das kürzliche Erscheinen des zweiten Bandes wieder daran erinnerte und ich es endlich zur Hand nahm und sich dann zu einem meiner Jahreshighlights 2014 entpuppte.

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Ausblick 2015

Liebe Leser!

Ich hoffe, Ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht. Der schnöde Erdenbürger nimmt sich ja für das neue Jahr immer allerhand vor. Abnehmen, mehr Sport, mehr schlafen, nicht mehr rauchen, weniger trinken, etc. etc. Ich rauche nicht und ich trinke nicht. Das kann ich mir also praktischerweise sparen. Abnehmen und Sport steht bei mir dieses Jahr auch auf der Agenda, soll aber nicht Thema dieses Blogs sein! :mrgreen: Aber, wie so ziemlich jeder Bücherblogger, nehme ich mir – wie jedes Jahr – vor, deutlich mehr zu lesen und auch deutlich mehr darüber zu bloggen.

Das mit dem „mehr Lesen“ hat 2014 eigentlich schon ganz gut geklappt, dies aber in das Blog zu integrieren irgendwie weniger. Also muss dafür 2015 herhalten. Also mehr Rezensionen, mehr Fotos, mehr Postings rund ums Buch. Aber auch mehr Meinung! Der absolut erfolgreichste Blogeintrag in 2014 war mein Beitrag zum Thema Buchhandel/amazon, der fleißig gelesen, kommentiert und über 200 Mal bei Facebook geteilt worden ist. Mir geht es dabei aber nicht um Klickzahlen und Reichweite, also darum das eigene Ego zu streicheln, sondern darum, dass es anscheinend doch ein bisschen was bringt, wenn man seine Stimme erhebt. Nicht alle waren meiner Meinung, aber die Diskussionen dazu waren doch meist fruchtbar und sehr interessant. Also, sich auch einfach mal mehr aufregen, was dagegen tun und nicht überall mit den Schultern zucken und doch einfach weitermachen.

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