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Links to Love #1

Ich habe mir überlegt, Blogroll kann jeder, aber klickt da wirklich einer drauf? Und ist man nicht dann auch versucht für immer und ewig immer den gleichen Blogs zu folgen? Also habe ich mir überlegt, weg damit, dafür gibt es jetzt jeden Sonntag Steffis Lieblingslinks der Woche. Natürlich immer zum Thema Buch. Also meistens… denke ich! ;-) Das kann natürlich alles sein. Interessante Beiträge auf anderen Blogs, Rezensionen, Gimmicks zum Thema Buch, die Aufreger der Woche. Lasst Euch überraschen!

1.) Mara von Buzzaldrins Bücher macht sich Gedanken über das literarische Haltbarkeitsdatum. Ein sehr interessanter Artikel, der mir zutiefst aus der Seele spricht. Irgendwie ist das mit den Büchern so, wie mit den iPhones. Haste eins, brauchste schon wieder das Neue. Okay, ich habe keins, aber trotzdem hetzt man doch den Neuerscheinungen hinterher, obwohl noch so vieles vom letzten Jahr da liegt, was man unbedingt lesen wollte. Die Lösung wäre natürlich einfach immer das zu lesen, was einen gerade anspricht und interessant erscheint, ohne dabei auf das Erscheinungsdatum zu schauen. Leider fällt das ungleich schwerer, wenn man Buchhändlerin UND Bloggerin ist und gefühlt, den ganzen Tag mit Infos zu neuen Büchern bombardiert wird und sie dann im Laden auch noch auspacken muss. Wer soll da stark bleiben?

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Waiting on Wednesday – Claire Hajaj: Ismaels Orangen

Wie schon letzten Mittwoch berichtet, bin ich gerade dabei die Frühjahrsvorschauen zu durchforsten. Das dauert, zusammengenommen für Taschenbuch und Hardcover, mehrere Wochen. Oder mehrere Tage, wenn man das Essen, Trinken, Schlafen und Arbeiten einstellt. :mrgreen:

Momentan habe ich das Gefühl, ich könnte ein ganzes Buch mit Titeln füllen, die sich verheißungsvoll anhören. Also genug Stoff für die nächsten Mittwoche!

Der heutige Vorschlag ist mir in der Vorschau direkt aufgefallen, ist er doch der Frühjahrs-Spitzentitel bei Blanvalet. Warum gerade dieser Vorschlag? Nun, es schadet nicht, sich immer wieder daran zu erinnern, was Krieg, Flucht, Fremdenhass und Vorurteile bedeuten. Vielleicht in den letzten Tagen und Wochen so viel, wie schon lange nicht mehr …

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Pennicott, Josephine: Dornentöchter

Pennicotts Roman besteht eigentlich aus zwei Geschichten. Einmal die der alleinerziehenden Sadie Jeffreys und ihrer Tochter Betty, die im Cottage ihrer Familie ein neues Leben anfangen wollen und die von Pearl Tatlow, ihrer Großmutter, die in diesem Haus ermordet wurde.

Immer wenn die Autorin über die Gegenwart schreibt, fällt der Roman deutlich ab, denn tatsächlich trägt Pearl, die geheimnisvolle und egoistische Protagonistin, den ganzen Roman. Sie ist nicht sympathisch. Sie ist chaotisch, narzisstisch, grausam, liebevoll und labil. Mal ist sie die beste Freundin, die wundervolle Geliebte und dann ein Drachen, eine verletzende Furie, die jeden vor den Kopf stößt. Ich habe sie bis zum Ende nicht verstanden, aber vielleicht gerade deswegen so faszinierend gefunden. Aber so ist das eben mit charismatischen Personen. Man hasst und liebt sie gleichzeitig.

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Technikgedöns – Neue Kommentarfunktion

Hallo meine Lieben!

Gestern habe ich mich ein bisschen mit der Kommentarfunktion des Blogs beschäftigt. Irgendwie war ich damit nie so recht zufrieden. Die Kommentare von Ersttätern :mrgreen: mussten immer erst freigeschaltet werden, weil man ansonsten leider von Spam überflutet wird. Es gab zudem keine Möglichkeit sich zum Beispiel mit bestehenden Accounts wie Facebook, etc. einzuloggen, um zu kommentieren und die Verschachtelung sah auch irgendwie doof aus.

Also habe ich ein bisschen geschaut, was es so auf dem Markt gibt, bis ich durch Zufall auf „Disqus“ stieß und mir einigermaßen verblüfft die Kinnlade heruntergefallen ist, denn diese Funktion wird z.B. auch bei people.com oder welt.de benutzt und wenn es Tausenden von Kommentaren standhält, sollte es hier in diesem kleinen beschaulichen Bücherzimmer doch wohl auch funktionieren.

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Darf dat überhaupt?

diskussionGerade habe ich für den Bücherkisten-Instagram-Feed meine aktuelle Lektüre für die Nachwelt festgehalten und während ich so die Bücher neben dem Laptop drapierte und das Handy mit der Instagram-App zückte, fiel mein Blick zurück auf den Stapel, ich ließ das Handy sinken und fragte mich laut: „Darf dat überhaupt?“

Gemeint ist, darf ich Kurzgeschichten von Hilary Mantel lesen oder einen feministischen Frauenroman einer Türkin und gleichzeitig aber einen Young Adult Roman aus dem Carlsen Verlag? Darf ich schottische Hochländer anschmachten und mit David Copperfield durch die Straßen schlendern, wärend auf dem Nachttisch Cormoran Strike seinen ersten Fall löst? Darf ich eine Autorin lesen, die (oh Gott oh Gott) gar keinen Verlag hat und sich selbst verlegt, während ich in der Mittagspause die neueste Manesse Ausgabe von „Washington Square“ aus meinem Rucksack nehme? Darf ich einen christlichen Familienroman auf den neuesten Crossfire Band von Sylvia Day legen oder gibt es dann Blitz und Donner?

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