Der Erzählstil von Frau Hille ist leicht und flüssig zu lesen und so fliegen die Seiten nur so dahin. Zunächst entsteht der Eindruck, dass man eigentlich eine Geschichte aus dem 19.Jahrhundert liest. Eben sowie es im Adel Englands so zuging, dieses Gefühl begleitet den Leser durch die gesamte Geschichte, ja wenn da nicht hin und wieder die Erwähnung von Telefon und Laptop wäre, die dann eben richtig stellen in welcher Zeit sich der Leser befindet. Das Aufeinandertreffen der Protagonisten gestaltet sich zunächst schwierig. Der Lord, der eben nicht begeistert davon ist, eine Amerikanerin und ihre Tochter zu beherbergen und auch noch mit ihnen auf Brautschau zu gehen. Aber auch Sam ist wenig angetan von dieser Idee und so kommt es wie es kommen muss, immer wieder kehrende Streitgespräche sorgen für Unterhaltung beim Leser und Verwirrung bei den Charakteren.
Die einzelnen Charaktere wiederrum sind gut ausgearbeitet worden und haben Potenzial sich auch noch weiterzuentwickeln. „Die englische Hochzeit“ ist ja nur der erste Band einer Reihe um das Haus in England. Hier werden sozusagen die Protagonisten vorgestellt und erste Bande geknüpft. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Genug Spannung ist am Ende dieses ersten Teils jedenfalls geblieben. Es gibt einige Fragen die noch nicht beantwortet sind und auf deren Auflösung der Leser gespannt sein darf.











































































Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Zum einen hat mir die Idee mit dem Gedächtnisverlust von Jennifer gefallen. Sie wacht im Krankenhaus auf und kann sich an nichts mehr erinnern, auch nicht an ihren Ehemann. Da ich den Klappentext des Buches nicht gelesen habe, hatte ich keine Ahnung was für eine dramatische und traurige Geschichte da auf mich zukommt.
Warum ich dieses Buch überhaupt gekauft habe? Ich mag absolut keine Zombiefilme, -bücher und was es sonst noch in diesem Genre gibt. Da ich angenagte und verwesende Körper nicht unbedingt ansehnlich und lesenswert finde. Warum ich es mir doch zugelegt habe? Das Cover war schuld. Es hat mich absolut gereizt dieses Buch dann doch zu lesen und bereut habe ich es nicht.
